Zum Inhalt

Nachhaltigkeitsrating für Staaten - Schweiz vorn, USA Schlusslicht

Die Schweiz, Schweden und Norwegen sind jene Länder, die weltweit am stärksten auf Nachhaltigkeit ausgerichtet sind.

Das geht aus einer Studie der Zürcher Kantonalbank hervor, in der Umwelt-, Sozial- und Governance-(Regierungsführungs-)Kriterien analysiert wurden. Dazu zählen beispielsweise

  • Energieverbrauch,
  • Recycling,
  • Menschenrechte,
  • Lebenserwartung,
  • Waffenexporte oder
  • Korruption.

Es wurden 52 Staaten verglichen, Industriestaaten und Länder, die zu den sogenannten Emerging Markets gezählt werden (Brasilien, Russland, Indien …), nicht aber Entwicklungsländer. Österreich liegt in diesem Ranking an 7. Stelle, knapp hinter Deutschland. Im Mittelfeld liegen etwa Polen, Tschechien, Peru, aber auch Australien. Blamabel die Position der USA, die mit Russland und Kasachstan das Schlusslicht bilden. Vor allem die Umweltsituation wird in den USA sehr schlecht bewertet.

Interessant für Anleger in Staatsanleihen: Langfristig bieten Staaten mit besseren Nachhaltigkeitswerten auch die höheren Renditechancen.

Nachhaltigkeitsrating für Staaten - Ausgewählte Ergebnisse (Bild: Zürcher Kantonalbank) 

Diesen Beitrag teilen

Facebook Twitter Drucken E-Mail

Das könnte auch interessant sein:

SheGlam: Kosmetikartikel aus dem Hause Shein

SheGlam: Kosmetikartikel aus dem Hause Shein

Günstig, trendig, online allgegenwärtig: Kosmetik von SheGlam erobert auch den europäischen Markt. Wir haben fünf Produkte der Shein-Eigenmarke genauer geprüft – von Inhaltsstoffen über Verpackung bis zur Nachhaltigkeit – und zeigen, wie transparent, sicher und sinnvoll der Kauf wirklich ist.

Warum liegen die Dächer faul in der Sonne, Herr Hackstock?

Warum liegen die Dächer faul in der Sonne, Herr Hackstock?

Der Photovoltaik-Boom hat Solarthermie in den Schatten gestellt. Zu Unrecht, wie Energieexperte Roger Hackstock im „Nachhaltigen Interview“ meint. Auch für die Wärmegewinnung aus der Kraft der Sonne sei genug Platz auf den Dächern vorhanden.

PFAS: Chemie im Speisefisch

PFAS: Chemie im Speisefisch

Da kann einem der Gusto vergehen: Laut einer Untersuchung sind Speisefische und Meeresfrüchte aus der Nord- und Ostsee stark mit PFAS belastet. Sie landen auch in Österreich auf dem Teller.

Gefördert aus Mitteln des Sozialministeriums 

Sozialministerium

Zum Seitenanfang