So schön es auch ist, Kinder beim Aufwachsen zu begleiten, ein unbeschwerter Moment kann schnell zur Gefahrensituation werden. Dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) zufolge verletzten sich im Jahr 2024 österreichweit 121.700 Kinder von 0 bis 14 Jahren bei Unfällen so schwer, dass sie ins Spital mussten, was einem Plus von fünf Prozent gegenüber 2023 entspricht. Bei den 10- bis 14-Jährigen erhöhten sich die Unfälle sogar um 17 Prozent gegenüber 2023.
Kinderunfälle: So schützen Sie Ihr Kind
Der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung beschränkt sich auf das berufliche Umfeld (Kindergarten, Schule, Uni, Arbeit).
Freizeitunfälle
Wussten Sie, dass im Haushalt, in der Freizeit und beim Sport keine gesetzliche Versicherung greift? Zwar sind medizinische Behandlungen nach Unfällen über die gesetzliche Krankenversicherung abgedeckt, doch ohne private Unfallversicherung bleiben Sie bei Dauerschäden auf den Kosten sitzen.
Unser Rat: Schließen Sie unabhängig vom Alter eine private Unfallversicherung ab. Denn der gesetzliche Schutz beschränkt sich auf das berufliche Umfeld (Kindergarten, Schule, Uni, Arbeit).
Wissenswert: Für Kinder vor dem verpflichtenden Kindergartenjahr, Pensionist:innen oder im Haushalt Tätige sind Unfallfolgen nicht gedeckt.
Bergung, Dauerschäden und Therapien
Eine private Unfallversicherung leistet hingegen bei Bergung, Dauerschäden und Therapien. Oberste Priorität hat jedoch die Unfallprävention. Dazu empfiehlt das KFV:
Im Freien: Kontrolle von Geräten an öffentlichen Spielplätzen und im eigenen Garten auf Rutschgefahr; außerdem Prüfung von Bodenbelägen und Schrauben. Sichergehen, dass keine Strangulierungsgefahr durch Hauben und Helme besteht.
Im Haus: Babys am Wickeltisch immer beaufsichtigen.
- Sofas und Elternbetten: Schlafende Kinder absichern.
- Verwenden Sie Fenstersicherungen, Treppenschutzgitter und rutschfeste Unterlagen.
Lesen Sie auch: konsument.at/private-unfallversicherungen

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