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Ein Fläschchen des AstraZeneca-Impfstoffs neben einer Impfspritze.
Bild: Marc Bruxelle/Shutterstock.com

Kreuzimpfung gegen Corona - AstraZeneca + Biontech: bessere Wirksamkeit?

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Seit einiger Zeit wird über eine Kreuzimpfung mit den Impfstoffen von AstraZeneca und BioNTech/Pfizer diskutiert. Unsere Partner von medizin-transparent.at haben sich die Datenlage zu Wirksamkeit und Sicherheit angesehen.

Sind bei einem Impfstoff zwei Impfungen notwendig, wird üblicherweise beide Male derselbe Impfstoff verwendet. Bezogen auf die derzeit in Österreich zugelassenen Corona-Impfstoffe bedeutet das beispielsweise zwei Dosen von BioNTech/Pfizer (Comirnaty) oder AstraZeneca im Abstand von 4 bis 12 Wochen (Stand Juli 2021).

Seit Kurzem empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) in Deutschland jedoch bei einer Impfung mit AstraZeneca, die zweite Spritze etwa durch Comirnaty von BioNTech/Pfizer zu ersetzen. Die Kombination von zwei unterschiedlichen Impfstoffen nennt man Kreuz­impfung oder heterologes Impfschema.

Keine explizite Empfehlung in Österreich

Die STIKO begründet diese Empfehlung mit den bisherigen Studienergebnissen zur höheren Wirksamkeit der Kreuzimpfung sowie mit der erhöhten Gefahr von Thrombosen nach der zweimaligen AstraZeneca-Spritze. Das österreichische Nationale Impfgremium empfiehlt die Kreuz­impfung derzeit dagegen nicht ­explizit.

AstraZeneca schlecht vertragen?

Es bezeichnet sie allerdings als eine Möglichkeit für Personen, die die erste AstraZeneca-Spritze schlecht vertragen haben oder einen Wechsel des Impfstoffes wünschen. Unsere Kooperationspartner von ­medizin-transparent.at haben sich die wissenschaftliche Studienlage zur Wirksamkeit und Sicherheit der Corona-Kreuzimpfung genau angeschaut.

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