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Geld nachhaltig anlegen
Sozial und ökologisch mit Rendite Bild: HollyHarry / shutterstock.com

Geldanlage: Nachhaltiges Risiko

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Wie Sie sozial, ökologisch und auch risikooptimiert anlegen können, ohne auf ansprechende Nettorenditen verzichten zu müssen, lesen Sie im aktuellen Serienteil.

Aha-Erlebnis 6 - Eins, zwei, drei: Risiko!

Risiko? Das hatten wir doch schon! Ja, richtig. Aber das Thema Risiko ist für viele Anlegerinnen und Anleger mit das wichtigste Entscheidungskriterium – und das zu Recht. Deshalb noch einmal eine Kurzzusammenfassung des bereits Gehörten, garniert mit einigen Zusatzinfos.

Rendite und Risiko

Risikolos, das gibt es im Anlageuniversum nicht. Selbst die vermeintlich sichersten Anlagen, z.B. Bundesanleihen, bergen ein gewisses Ausfallrisiko. Im Grunde genommen sind die Renditen, die man mit Geldanlageprodukten erwirtschaften kann, stets die Entschädigung für ein eingegangenes ­Risiko. Und je mehr Risiko man einzugehen bereit ist, desto höher auch die potenziellen Gewinnaussichten. Wer etwas anderes erzählt („Bei diesem Investment gibt es null Risiko“), ist ein Schaumschläger – nichts wie weg!

Welches Ziel habe ich?

Rund ums Thema „Risiko und Geldanlage“ gibt es einige messbare Faktoren. Aber auch solche, die gar nicht greifbar sind, sich nicht in Statistiken oder Tabellen pressen lassen – weil Risiko subjektiv wahrgenommen wird. Um eine Anlagestrategie zu entwickeln, sollte zunächst eine Bestandsaufnahme gemacht werden: Wie viel Risiko muss ich eingehen, um mein Ziel zu erreichen? Also welche Rendite muss unterm Strich herausschauen, damit aus der eingezahlten Summe X die angestrebte Summe Y wird?

Kann ich mir das Risiko leisten?

Die Ziele müssen aber auch realistisch sein: Kann ich mir das gewählte Risiko leisten, sprich: etwaige Verluste verkraften, ohne in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten? Aber wie gesagt: Letztendlich entscheidet immer auch das Bauchgefühl mit, die Risikowahrnehmung ist subjektiv. Allerdings kann man sie mit entsprechendem Wissen in eine realistischere Richtung lenken – diese Serie soll dabei helfen, die nötigen Hintergründe zu kennen und auch richtig einzuordnen.

Gesamtheitliche Risikobetrachtung

Noch ein Wort zur sogenannten SRRI-Einstufung. Die haben Sie in vorangegangenen Serienteilen im Umfeld der Tabellen vielleicht schon bemerkt. SRRI heißt übersetzt „synthetischer Risiko- und Ertragsindikator“ und ist die offizielle Risikobewertung von Investmentfonds. Sie fächert das Risiko von Fonds mittels 7-teiliger Skala auf.

Aber Vorsicht: Es wird dabei nur ein einziges ­Risiko bewertet, nämlich das Wertschwankungsrisiko, hochgerechnet aus historischen Fondsdaten. Das ist aber aus unserer Sicht für eine gesamtheitliche Risikobetrachtung zu wenig. Auch andere Risiken wie das Inflations-, Ausfalls- oder Währungsrisiko müssen mitbedacht werden. Den besten Schutz gegen alle diese Risiken bietet, wie bereits mehrfach in der Serie ­erwähnt, eine breite Streuung der Investments und eine möglichst lange Laufzeit. Äußerst angenehmer Nebeneffekt: Dadurch wird nicht nur das Risiko minimiert, auch die Ertragschancen werden erhöht.

Persönliche Risikotoleranz

Unterm Strich sei nochmals hervorgehoben, dass jeder für sich seine persönliche Risikotoleranz bestimmen muss. Das kann und soll (!) Ihnen niemand abnehmen. Schon gar nicht sollte die Risikobereitschaft auf ein konkretes Produkt hin getrimmt werden – in der Beraterpraxis kommt das leider vor ("Jetzt müssen Sie für diesen Spitzen-Fonds noch das Kreuzerl bei SRRI 7 machen").

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