DATENSCHUTZ IST UNS WICHTIG!

Bitte erteilen Sie uns die Zustimmung, Ihre Daten zur internen Analyse zu verwenden. Wir geben Ihre Daten nicht weiter. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung.

Zum Inhalt

Geoblocking bei Computerspielen: Millionenstrafen für Gamingindustrie - Valve/Steam, ZeniMax, Koch Media

Geoblocking ist verboten. Die EU-Wettbewerbsbehörde hat daher sechs Unternehmen der Computerspiele-Industrie zu Strafen verurteilt.

Die EU Kommission teilte mit, dass fünf Computerspielplattformen und der Marktführer Valve beim Vertrieb von Videospielen gegen das Kartellrecht des Europäischen Wirtschaftsraums verstoßen haben. Ein Wettbewerbsverstoß.

Nur im eigenen Land

Die verurteilten Firmen haben Kunden daran gehindert, Videospiele, die sie in einem Land gekauft haben, auch in anderen EU-Ländern zu spielen. Es habe Absprachen gegeben, die unter anderem dazu geführt hätten, dass Aktivierungscodes, die Spiele freischalten, nur innerhalb bestimmter Landesgrenzen funktioniert hätten. Ein in Belgien gekauftes Spiel sei dann etwa in Frankreich nicht aktivierbar gewesen. Die EU hat Geoblocking seit 2018 verboten (siehe Link unten).

7,8 Mio Euro Strafe

Zusammen machen die Strafen 7,8 Millionen Euro aus. Neben Valve/Steam (USA) wurden Bandai Namco (Japan), Capcom (Japan), Focus Home (Frankreich) und ZeniMax (USA) geahndet. Auch das in Tirol ansässige Unternehmen Koch Media muss knapp eine Million Euro Strafe zahlen.

Aus der Portokassa

Zum Vergleich: Marktführer Valve/Steam legt zwar keine öffentlichen Zahlen vor, wird aber auf einen Jahresumsatz zwischen ein und vier Milliarden Dollar geschätzt, Tendenz steigend.

Lesen Sie mehr:

 

 

Diesen Beitrag teilen

Facebook Twitter Drucken E-Mail

Das könnte auch interessant sein:

alt

Dieselaffäre - Das Warten auf die Sammelklage

Der VW-Dieselskandal erreicht eine neue Dimension. In seiner aktuellen Titelgeschichte berichtet das deutsche Nachrichtenmagazin Der Spiegel, dass die Autobauer Volkswagen, Audi, Porsche, BMW und Daimler in geheimen Absprachen den Wettbewerb gezielt außer Kraft gesetzt hätten.

 

Gefördert aus Mitteln des Sozialministeriums

Sozialministerium
Zum Seitenanfang