DATENSCHUTZ IST UNS WICHTIG!

Bitte erteilen Sie uns die Zustimmung, Ihre Daten zur internen Analyse zu verwenden. Wir geben Ihre Daten nicht weiter. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung.

Zum Inhalt

Reisemedizinische Zentren - Urlaub mit Bauchweh

, aktualisiert am

Die Beratung in einem reisemedizinischen Zentrum gehört zum Pflichtprogramm vor einer Tropenreise. Wir sagen Ihnen, wo Sie in guten Händen sind.

Fernreisen erfreuen sich großer Beliebtheit. Knapp zehn Prozent der im Jahr 2009 in Österreich gebuchten 8,2 Millionen Auslandsreisen führten zu einer Destination außerhalb Europas. Aber so attraktiv exotische Ziele sein mögen, es drohen auch gesundheitliche Gefahren, etwa Malaria, Typhus oder Gelbfieber.

Bevor man sich in ferne Gegenden begibt, sollte man sich deshalb in einem reisemedizinischen Zentrum beraten und notwendige Impfungen vornehmen lassen. Letztere sind in manchen Ländern für die Einreise sogar unumgänglich, etwa die Gelbfieberimpfung.

Impfungen: Sinnvolle Belastung?

Doch jede Immunisierung bedeutet auch eine Belastung für Organismus und Geldbörse. Sie sollte nur dann erfolgen, wenn es wirklich sinnvoll ist. Für eine Impfempfehlung ist deshalb nicht nur das Reiseziel von Bedeutung, auch die Umstände spielen eine Rolle.

So macht es einen Unterschied, ob man einen zweiwöchigen Cluburlaub mit westlichen Standards antritt oder ein tropisches Land auf eigene Faust erkundet. Besonders wichtig ist, dass der Gang zum Reisemediziner rechtzeitig (2 bis 3 Monate vor Reiseantritt) erfolgt, da zwischen bestimmten Impfungen zeitliche Abstände eingehalten werden müssen.

19 Einrichtungen im Test

Reisemedizinische Zentren oder öffentliche Einrichtungen, die sich auf Beratung und Impfung für Fernreisen spezialisiert haben, gibt es in allen Bundesländern. Doch wie unser letzter Test Reisemedizinische Beratung 2/2005 zeigte, bestehen Unterschiede, was Beratungsqualität und Kosten für die Leistungen angeht.

Für unseren Test haben wir auf Reisemedizin spezialisierte private Institutionen ausgewählt, die über eine fachspezifische Homepage verfügen – also leicht zu finden sind – und als offizielle Gelbfieberimpfstellen anerkannt sind. Um diese Impfungen vornehmen zu können, müssen bestimmte Standards erfüllt sein und eine behördliche Genehmigung muss vorliegen. Insgesamt zehn Zentren entsprachen diesen Kriterien.

2 Risiko-Szenarien, Testsieger: Traveldoc

Amtliche oder universitäre Stellen

Zudem wurde in jedem Bundesland mindestens eine amtliche beziehungsweise universitäre Stelle in den Test aufgenommen. Standen mehrere öffentliche Institutionen zur Auswahl, wurde jene gewählt, die sich in der jeweiligen Landeshauptstadt befindet (Ausnahme: Vorarlberg). In Graz wurde eine amtliche und eine universitäre Einrichtung in den Test aufgenommen, da es dort keine privaten Anbieter gibt, die oben genannte Auswahlkriterien erfüllen. Wir strebten eine persönliche Beratung vor Ort an; beim Amt der Salzburger Landesregierung kam es bei einer Testperson jedoch nur zur telefonischen Beratung.

Zwei Szenarien getestet

Die getesteten Einrichtungen wurden mit jeweils zwei als unterschiedlich riskant eingestuften Szenarien konfrontiert. Bei unserer "Niedrig-Risiko-Reise" (Szenario 1) begibt sich eine Mutter mit ihrem 5-jährigen Sohn auf einen zweiwöchigen Cluburlaub nach Koh Samui (Thailand). Reisezeit ist Mitte Jänner. Die Mutter gibt an, noch nie "in den Tropen" gewesen zu sein, sie sorgt sich um den optimalen Schutz für ihr Kind, ängstigt sich aber gleichzeitig vor möglichen Impfnebenwirkungen. Der Sohn verfügt über alle Impfungen, die laut österreichischem Kinder- Impfplan vorgesehen sind, die Mutter lediglich über einen Tetanusimpfschutz.

In unserem Hoch-Risiko-Szenario (Szenario 2) begeben sich zwei junge Männer auf eine viermonatige Reise nach Ostafrika. Reisebeginn ist Anfang Jänner. Die Reise erfolgt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Übernachtung in einfachen Herbergen. Beide Reisenden verfügen über eine Immunisierung gegen Diphtherie/Tetanus und Kinderlähmung und wollen sich auf absolut notwendige Impfungen beschränken. Eine Hepatitis-A-Impfung liegt bei beiden acht Jahre zurück, ein Typhusimpfschutz fehlt.

Traveldoc am besten

Testsieger wurde (wie bereits bei unserem letzten Test) Traveldoc in Wien. Diese Einrichtung war die einzige im Test, die auch beim komplizierteren Szenario 2 ein "Sehr gut" erreichte. Bei allen anderen Zentren offenbarten sich mehr oder weniger große Lücken. Teilweise wurden notwendige Impfungen nicht empfohlen, in einigen Fällen kam es zu Überempfehlungen.

Unverzichtbare Informationen, lückenhafte Erhebung

Unverzichtbare Informationen

Doch nun zu den Details: Wer sich für eine Beratung in einem reisemedizinischen Zentrum anmeldet, sollte Zeitreserven einplanen. In acht Fällen mussten unsere Testpersonen trotz fixer Anmeldung bis zu 20 Minuten lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Die eigentliche Beratung kann dann ohne Weiteres bis zu eine Stunde und mehr in Anspruch nehmen. Neben Informationen zur Reise (Ziel, Dauer, Reisezeit und -art wie Cluburlaub oder Rucksackreise) sind für eine seriöse Beratung auch Angaben zur Person (Alter, vorliegende Erkrankungen, persönliches Schutzbedürfnis, Reiseerfahrung und Impfstatus) notwendig.

Lückenhafte Erhebung

Doch nicht überall kamen die essenziellen Dinge auch zur Sprache. Lediglich der Impfstatus wurde in allen Fällen erhoben. Die Umstände der Reise waren meistens ein Thema. Doch bereits die obligatorische Frage nach vorliegenden Erkrankungen wurde vielfach nicht gestellt. Das ist ein schweres Versäumnis. Bestehende Krankheiten können das Risiko für andere Erkrankungen deutlich erhöhen und bestimmte Impfungen sind da problematisch.

Für die Reiseerfahrung unserer Testpersonen interessierten sich dann insgesamt nur noch vier, für das persönliche Schutzbedürfnis gar nur zwei Mediziner.

Mangelware: weiterführende Tipps

Auch wer sich weitergehende medizinische Ratschläge erhofft, steht bei vielen Einrichtungen auf verlorenem Posten. Tipps zu wichtigen Hygienemaßnahmen im Alltag oder zur Selbstbehandlung (etwa von Durchfallerkrankungen) wurden nur selten gegeben. Auch auf das Angebot, eine Reiseapotheke zu erstellen – was insbesondere für unser Testszenario 2 von Bedeutung gewesen wäre –, warteten unsere Testpersonen meist vergeblich.

Impfung für den Cluburlaub

Impfung für den Cluburlaub

Die Impfempfehlungen für unsere "Niedrig-Risiko-Reise" bereiteten den Experten noch relativ wenig Kopfzerbrechen. Die unbedingt erforderliche Hepatitis-A-Impfung wurde in 17 Einrichtungen für beide Reisenden empfohlen. Die Erkrankung wird über Schmierinfektion übertragen und gerade Kinder laufen Gefahr, sich anzustecken. Unsere Mutter hätte auch eine Hepatitis-B-Impfung nötig gehabt, diese wurde jedoch in vier Zentren unterschlagen. Für die Japan-Encephalitis (Japan B)-Impfung gaben drei Zentren eine Empfehlung ab, was wir als akzeptabel, jedoch nicht unbedingt notwendig erachten. Die Reise findet im Jänner statt; die Krankheit tritt in Thailand hauptsächlich zwischen Mai und Oktober auf, gelegentlich kommt es jedoch auch außerhalb der Saison zu Infektionen.

Zu viele Impfungen ...

Befremdlich war allerdings, dass im Impfzentrum Nord in Wien die Impfung auch für das Kind empfohlen wurde, obwohl der Impfstoff zum Zeitpunkt unserer Erhebung für Kinder gar nicht zugelassen war. Hier kam es wie auch im Institut für Reise- und Tropenmedizin (ebenfalls Wien) zu einer nicht unbedingt nötigen Empfehlung für eine Tollwutimpfung. Falls es zu einem Tierbiss kommt, muss möglichst rasch eine Injektion mit Immunglobulin erfolgen. Dies ist in einem Gebiet, das über eine entsprechende Infrastruktur verfügt – in einem Club auf Koh Samui ist das zu erwarten –, normalerweise kein Problem. Korrekterweise gab es keine Empfehlungen für eine Malariaprophylaxe, die im Reisegebiet keine Rolle spielt.

... oder zu wenig

Anders stellt sich die Situation bei Typhus dar. Die durch Bakterien (meist in verunreinigtem Wasser oder Nahrungsmitteln) übertragene Krankheit ist in tropischen Ländern häufig. Eine Impfung schützt zwar nicht vollständig, dennoch ist sie auch bei einem Cluburlaub ein unbestritten wichtiger Bestandteil im Prophylaxe-Paket. Im Zentrum für Reisemedizin und im Tropenzentrum (beide Wien) sowie beim Magistrat St. Pölten und bei der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn sieht man das anders; diese vier Einrichtungen empfahlen die Impfung nicht.

Schutz vor Diphtherie und Kinderlähmung

Auch bei der Kinderlähmung (Polio) – die Mutter hätte eine Auffrischung ihrer Impfung nötig – ließen vier Einrichtungen aus (Magistrat St. Pölten, Zentrum für Tropen-, Reise- und Geomedizin Salzburg, Gemeinschaftspraxis für Reisemedizin Innsbruck, Bezirkshauptmannschaft Dornbirn). Weitere Defizite orteten wir beim Schutz vor Diphtherie. Unsere Mutter hatte angegeben, eine Tetanusimpfung ohne Diphtheriekomponente erhalten zu haben; deshalb wäre eine Immunisierung nötig. Diese wurde beim Magistrat St. Pölten, beim Zentrum für Tropen-, Reise und Geomedizin, bei Travelsafe (Salzburg) sowie bei der Bezirkshauptmannschaft Innsbruck nicht angesprochen.

Tollwut, Hepatitis, Typhus, Diphterie und Polio

Höhere Fehlerquote

Im Vergleich mit dem Thailand-Cluburlaub offenbarten sich beim komplexeren Testszenario 2 (Afrikareise) noch deutlichere Lücken. Die absolut notwendige Empfehlung für eine Gelbfieberimpfung wurde überall gegeben, doch bei der ebenfalls unverzichtbaren Malariaprophylaxe (die Reise führt durch Risiko gebiet) patzten drei Einrichtungen. Das Amt der Salzburger Landesregierung und die Bezirkshauptmannschaft Dornbirn empfahlen lediglich eine Notfallmedikation, im Magistrat St. Pölten wurde unerklärlicherweise auf das Thema Malaria gar nicht eingegangen.

Tollwut, Hepatitis

Angesichts der Reiseart (auf eigene Faust, quer durch die Länder) wäre auch eine Tollwutimpfung angezeigt. Im Gegensatz zum Cluburlaub auf Koh Samui kann nicht damit gerechnet werden, dass ein Gegenserum rechtzeitig verfügbar ist; dennoch wurde die Tollwutimpfung vom Magistrat St. Pölten und der Bezirkshauptmannschaft Innsbruck nicht empfohlen. Wie im Testszenario 1 kam es allerdings auch bei der Afrikareise zur Überversorgung. Neun Institute ignorierten den bestehenden Hepatitis-A-Schutz und rieten zur Impfung.

Von der Notwendigkeit einer Hepatitis-B-Impfung wurde dagegen in zwei Einrichtungen (bei Travelsafe in Salzburg und im Linzer Travel Med Zentrum) abgesehen. Im Travel Med Zentrum erhielt unsere Testperson sogar die Empfehlung, dass ein "vernünftiges Verhalten" sinnvoller sei als diese Impfung. Das ist nicht nachvollziehbar. Hepatitis-B wird über Körperflüssigkeiten übertragen. Eine Infektion kann beispielsweise auch durch mangelnde Hygiene bei der medizinischen Versorgung im Spital erfolgen.

Typhus, Diphterie und Polio

Dass eine Typhusimpfung notwendig ist, lag für die meisten Reisemediziner auf der Hand, säumig war hier lediglich das Zentrum für Reisemedizin in Wien. Obwohl unsere Testpersonen über einen Polioimpfschutz verfügten, wurde gleich in sechs Zentren zur Impfung geraten, in sieben Einrichtungen wurde trotz vorhandenem Diphtherie-/Tetanusschutz zur Impfung geraten.

Testtabelle: reisemedizinische Zentren

Nicht im Test: Burgenland

Ursprünglich hatten wir vorgesehen, auch das Amt der Burgenländischen Landesregierung in unseren Test aufzunehmen, da es sich um eine Gelbfieberimpfstelle handelt. Unsere Testpersonen erhielten jedoch nur die Auskunft, dass eine Impfberatung nicht möglich sei.

Es wurde auf eine Schweizer Homepage verwiesen, die über notwendige Impfungen informiere, außerdem wurde der Hinweis gegeben, man könne sich in jeder Apotheke in Eisenstadt beraten lassen. Wenn die Testpersonen wüssten, welche Impfungen sie benötigten, könnten sie sich zur Impfung anmelden. Diese Vorgangsweise ist keinesfalls akzeptabel, wir haben diese Einrichtung deshalb aus der Wertung genommen.

Kostenfaktor: Überimpfung

Impfungen belasten den Organismus, aber auch den Geldbeutel. Wie empfindlich sie das Reisebudget schmälern können, zeigte sich vor allem bei unserer Thailandreise. In den Zentren, die eine optimale Prophylaxe anboten, bewegten sich die Kosten zwischen 200 und 280 Euro.

Im Wiener Impfzentrum Nord wurden zusätzlich sechs Impfungen empfohlen, die eigentlich nicht nötig gewesen wären, was mit insgesamt 1.148 Euro zu Buche schlug. Das Wiener Institut für Reise- und Tropenmedizin riet über das normale Impfprogramm hinaus zu vier nicht unbedingt nötigen Impfungen. Hier wären 764 Euro fällig geworden.

Zusammenfassung

  • Beratung. Vor einer Fernreise sollte man rechtzeitig (2 bis 3 Monate vor der Abreise) eine persönliche reisemedizinische Beratung in Anspruch nehmen. Neben dem Impfschutz gehören dazu auch Hygienehinweise, Empfehlungen zum Schutz vor Insektenstichen und zum Sonnenschutz, Informationen zur medizinischen Selbstbehandlung im Notfall sowie zur Zusammenstellung einer Reiseapotheke.
  • Prophylaxe. Für eine adäquate Prophylaxe sind folgende Informationen für den Arzt unverzichtbar: bestehender Impfschutz (Impfpass mitnehmen!), Reiseziel, -zeit und -dauer, Reiseumstände (Cluburlaub, Individualreise), bestehende Erkrankungen (auch Unverträglichkeiten und Allergien), Reiseerfahrung und persönliches Schutzbedürfnis.

Testkriterien

Im Test: 19 Reisemedizinische Zentren. Es wurden zwei Szenarien erstellt:

  • Hoch-Risiko
  • Niedrig-Risko

Details zu den beiden Szenarioas finden Sie unten. Jedes Zentrum wurde von beiden Testern unter Vorgabe des jeweiligen Szenarios besucht. Da es sich bei reisemedizinischer Beratung um Privatleistungen handelt, wurden über die Qualität der medizinischen Beratung (Richtigkeit, Ausführlichkeit, Verständlichkeit) hinaus auch Serviceleistungen (telefonische Auskünfte, Wartezeiten, Preisinformationen) erhoben.

Als Basis für die Auswahl der Einrichtungen wurde die Liste der offiziellen Gelbfieberimpfstellen des Bundesministeriums für Gesundheit herangezogen. Bei diesen Zentren handelt es sich um Einrichtungen, die auf Reisemedizin spezialisiert sind. Weitere Auswahlkriterien waren, dass Reisemedizin hauptberuflich angeboten wird und der Anbieter über eine fachspezifische Homepage verfügt.

In jedem Bundesland wurde zudem je eine staatliche/universitäre Einrichtung aufgenommen. Da in Graz kein privater Anbieter erhoben werden konnte, der die Auswahlkriterien erfüllt, wurden eine staatliche und eine universitäre Einrichtung in den Test aufgenommen.

Die Testpersonen wurden vor Testbeginn eingeschult. Sofort nach Verlassen der Institution wurden die erhobenen Daten in einem Fragebogen festgehalten (Schulnotensystem).

Der Bereich Impfungen/Empfehlungen wurde durch einen externen Experten beurteilt. Grundlage waren die Mitte April 2011 gültigen Guidelines der WHO sowie die im Yellow Book 2012 zusammengefassten Empfehlungen der CDC.

Es wurde für jedes Zentrum der High-Risk- und der Low-Risk-Patient separat beurteilt. Die Bewertung erfolgte mittels TestRev.

___________________________

Reiseszenario 1 (low risk): Thailand - geringes Risiko

Testperson: Mutter (39 Jahre) macht Urlaub mit 5-jährigem Sohn
Reiseland: Thailand Ko Samui
Reisedauer: 2 Wochen
Reisezeit: Mitte Jänner
Reiseart: Cluburlaub, Strand, baden, keine Rundreise gebucht, möchte aber ein wenig die Insel erkunden (Tagesausflüge)
Patiententyp: War noch nie „in den Tropen“, ist etwas ängstlich, vor allem was ihren Sohn angeht. Hat Sorgen wegen Impfnebenwirkungen.
Vorgeschichte/Impfungen: Beide sind gesund, Sohn mit ö. Impfplan up to date, nie nennenswerte Impfnebenwirkungen gehabt. Mutter bekam vor 3 Jahren bei einem Unfall eine Tetanusspritze, sonst wurde sie seit „Kinderzeiten“ nicht mehr geimpft.

Folgende Impfungen werden benötigt:

Mutter:
Hepatitis A
Hepatitis B
Typhus
Polio
Diphterie
Kind:
Hepatitis A
Typhus

Folgende Impfungen sind akzeptabel:
Japan B Encephalitis, Tollwut

Reiseszenario 2 (high risk): Ostafrika - hohes Risiko

Testperson: 2 befreundete Burschen sind zwischen 2 Jobs bzw. Studium und Job und wollen Gelegenheit für eine "richtig lange Reise“ nutzen
Reiseland: Beginn in Mozambique, Zimbabwe, Malawi, Tansania, Uganda, Kenia
Reisedauer: Geplant sind 4 Monate
Reisezeit: Anfang Jänner bis Ende April/Anfang Mai
Reiseart: Reiseroute für den Anfang gut, später immer vager vorbereitet, einfache Herbergen, öffentliche Verkehrsmittel. Ausklingen an keniatischem Strand
Patiententyp: Beide reiseerfahren; sie wollen nur für das geimpft werden was sie wirklich brauchen. Die beiden sind nicht überängstlich.
Vorgeschichte/Impfungen: Grundimmunisierung ist bei beiden up to date (dTPo=Diphterie, Tetanus, Polio).
Hepatitis A wurden beide zuletzt vor 8 Jahren geimpft, Typhus bis jetzt nie geimpft.  Der Mitreisende Freund wurde vor 3 Jahren gegen Gelbfieber geimpft,
Die Testperson hat schon einmal zur Malariaprophylaxe Lariam genommen und deutliche Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen und Benommenheit erlebt; möchte daher Lariam nicht mehr einnehmen.

Folgende Impfungen werden benötigt:
Hepatitis B
Typhus
Tollwut
Gelbfieber
Malariaprophylaxe

Folgende Impfungen sind akzeptabel:
Meningokokken

Zentren

Amt der Salzburger Landesregierung
Landessanitätsdirektion
Sebastian-Stiefgasse 2
A-5020 Salzburg
0662 8042-2337
www.salzburg.gv.at

Bezirkshauptmannschaft der Stadt Dornbirn
Klaudiastraße 2
A-6850 Dornbirn
05574 511-24405
www.vorarlberg.at

Bezirkshauptmannschaft der Stadt Innsbruck
Gilmstraße 2/Zi 109
A-6020 Innsbruck
0512 508-5196
www.tirol.gv.at

Gemeinschaftspraxis für Reisemedizin
Doz. Möst & Dr. Neuman
Franz-Fischer-Straße 7b
A-6020 Tirol
0512 567 878
www.reise-medizin.com

Hygiene Institut der Uni Graz
Universitätsplatz 4
A-8010 Graz
0316 380-4390
www.hygiene-graz.at

Impfservice und Reisemedizinische Beratung
Thomas Klestilplatz 8/2
A-1030 Wien
01 4000- 87624
www.wien.gv.at/ma15

Impfzentrum Nord
Kratochwjlestraße 12/1
A-1220 Wien
01 263 52 00
www.impfzentrum.at

Institut für Reise und Tropenmedizin
Lenaugasse 19
A-1080 Wien
01 402 68 61-0
www.tropeninstitut.at

Magistrat der Landeshauptstadt St. Pölten
Heßstraße 6/EG
A-3100 St. Pölten
02742 333-2500
www.st-poelten.gv.at

Magistrat der Stadt Klagenfurt
Bahnhofstraße 35/2.Stock
A-9010 Klagenfurt
0463 537-4881
www.klagenfurt.at

Magistrat der Stadt Linz
Neues Rathaus
Hauptstraße 1-5
A-4041 Linz
0732 7070
www.linz.at

Reisemedizinische Impf- und Beratungsstelle des Landes Steiermark
Friedrichgasse 9
A-8010 Graz
0316 877-3577
www.verwaltung.steiermark.at

traveldoc.at
Favoritenstraße 32
A-1040 Wien
01 505 64 46
www.traveldoc.at

Travelmedcenter
Hochstraße 6A
A-4060 Linz
07326 705 800
www.travelmed.at

TravelSafe
Ernest-Thun-Straße 12
A-5020 Salzburg
0699 116 41 847
www.travelsafe.at

Tropenzentrum
Kundratstraße 3
A-1100 Wien
01 601 91-2434
www.tropenzentrum.at

ZENTRUM FÜR REISEMEDIZIN
Alserstraße 48/2
A-1090 Wien
01 403 83 43
www.reisemed.at

Zentrum für Reisemedizin
Julius-Raab-Promenade 7
A-3100 St. Pölten
02742 328 29
www.dr-eder.com

Zentrum für Tropen-, Reise- und Geomedizin
Vierthalerstraße 10
A-5020 Salzburg
0662 84 77 60
www.medint.at

Leserreaktionen

Bedenklich

Es ist eigentlich erschütternd, dass so viele amtliche bzw. angesehene Institutionen derart schlecht abgeschnitten haben oder offenbar zur Umsatzmaximierung wahllos alles empfohlen haben, was die Pharmaindustrie hergibt.

User "39373"
(aus KONSUMENT 2/2012)

Gute Erfahrung

Wir sind Vielreiser und schon nach dem letzten KONSUMENT-Test zu Traveldoc gewechselt und haben seither wirklich beste Erfahrungen mit dem Team gemacht! Stets nur das Notwendige geimpft, immer gute Tipps, ausführliche Infoblätter zur freien Entnahme zu Impfungen und Krankheiten und nie das Gefühl, dass der Arzt keine Zeit für die Beratung oder ausgefallene Fragen hat. Auch im Bereich der Höhenmedizin wurde mit einer Prophylaxe zur Sauerstoffanreicherung eine optimale Vorbereitung für uns getroffen.

Wir sind begeistert vom Team und empfehlen es seit langem weiter!

User "Lauer"
(aus KONSUMENT 2/2012)

Diesen Beitrag teilen

Facebook Twitter Drucken E-Mail

Das könnte auch interessant sein:

Frau beugt sich über die Reling premium

Medikamente: Vertirotravel - Bei Reisekrankheit

"Nebenwirkungen": unsere Arzneimittel Test-Rubrik. Wir bewerten für Sie rezeptfrei erhältliche Medikamente aus der Apotheke - diesmal: Vertirotravel - bei Reisekrankheit.

alt premium

Wanderrucksäcke - Tragende Rolle

Egal, welchen Sie sich umschnallen – fast alle sind sehr gut oder gut. Nur das günstigste Produkt scheiterte in der Haltbarkeit.

alt premium

Reisekoffer - Gute Reise!

Jedes Modell hat seine Schwächen. Aber 7 von 16 Produkten schafften dennoch ein "gut". Drei fielen wegen hohen Schadstoffgehaltes durch.

Gefördert aus Mitteln des Sozialministeriums

Sozialministerium
Zum Seitenanfang