Ein gestohlenes Fahrrad ist nicht nur ein finanzieller Schaden, vielen Betroffenen fehlt damit auch ein wichtiges Fortbewegungsmittel für den Alltag.
Wo ist mein Fahrrad?
„Mein Fahrrad ist weg!” Nach dem ersten Schock folgt die Gewissheit: Das Fahrrad wurde gestohlen. Welche Schlösser bieten einen hohen Widerstand gegen Aufbruchsversuche?
Laut dem Verkehrsclub Österreich (VCÖ) gibt es hierzulande mehr als 7 Mio. Fahrräder. Letztes Jahr wurden 16.932 Fahrraddiebstähle bei der Polizei angezeigt. Das sind zwar 13 Prozent weniger als 2024, für Betroffene bleibt der Schaden jedoch erheblich. Denn Fahrräder werden zunehmend teurer, insbesondere E-Bikes. Die Bereitschaft, Fahrräder gut abzusichern, ist gestiegen. Das könnte den Rückgang der Diebstähle erklären.
Bügel- und Kettenschlösser erschweren Diebstähle
Dem VCÖ zufolge verzeichnete Wien 2025 mit 5.913 gestohlenen Fahrrädern die meisten Diebstähle, gefolgt von Graz (1.516) und Salzburg (1.050). Eine zuverlässige Sicherung erschwert Diebstähle zumindest. Die Stiftung Warentest hat 2025 Schlösser mit hohen Sicherheitsversprechen getestet. Vor allem Bügel- und Kettenschlösser erwiesen sich in puncto Aufbruchsicherheit als gut oder sehr gut. Faltschlösser kapitulierten hingegen vor Angriffen mit Winkelschleifern. Gute Schlösser wirken zumindest abschreckend. Schließlich ist nicht jeder Dieb mit einem Bolzenschneider oder Winkelschleifer ausgerüstet.
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