DATENSCHUTZ IST UNS WICHTIG!

Bitte erteilen Sie uns die Zustimmung, Ihre Daten zur internen Analyse zu verwenden. Wir geben Ihre Daten nicht weiter. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung.

Zum Inhalt

Fairtrade-Produkte - Mengenausgleich

"Was bedeutet „mit Mengenausgleich“ auf einer mit dem Fairtrade-Siegel gekennzeichneten Teepackung?" - In unserer Rubrik "Tipps nonstop" stellen Leser Fragen und unsere Experten geben Antwort – hier Katrin Mittl MSc.

Katrin Mittl (Bild: U. Romstorfer/VKI)

Katrin Mittl MSc

Gemisch aus Fairtrade- und Nicht-Fairtrade-Ware

Der „Mengenausgleich“ wurde von Fairtrade International (FLO) festgelegt. Er wird angewandt, wenn es in der Verarbeitung keine Trennung zwischen Fairtrade- und Nicht-Fairtrade-Rohwaren gibt, also die Zutaten nicht bis ins einzelne Päckchen zurückzuverfolgen sind (das ist bei Kakao, Orangensaft, Tee und Zucker der Fall). Faire und konventionell produzierte Rohstoffe werden im Erzeugerland vermengt, und der faire Anteil wird berechnet. Es muss aber sichergestellt sein, dass die eingekaufte Menge der verkauften Menge an Fairtrade-Produkten in der gesamten Lieferkette entspricht.

Mengenausgelich muss gekennzeichnet werden

Der Mengenausgleich soll gewährleisten, dass hierzulande nicht mehr Produkte mit dem Fairtrade-Siegel verkauft werden, als ursprünglich Rohware eingekauft wurde. So kann es etwa sein, dass ein Tee mit Fairtrade-Logo kein einziges Gramm fair gehandelten Tee enthält, weil sich dieser in anderen Produkten ohne Kennzeichnung befindet. Ein eventueller Mengenausgleich muss jedenfalls gekennzeichnet werden.


Hier finden Sie mehr unserer Tipps nonstop.

Diesen Beitrag teilen

Facebook Twitter Drucken E-Mail

Das könnte auch interessant sein:

alt

Teewasser - Mit kochendem Wasser aufgießen?

"Auf vielen Teepackungen findet sich diese Information: „Wichtiger Hinweis: Den Tee immer mit sprudelnd kochendem Wasser aufgießen und mindestens 5 Minuten ziehen lassen. Nur so erhalten Sie ein sicheres Lebensmittel.“ Was ist damit gemeint?" - Leser fragen und unsere Experten geben Antwort - hier Teresa Bauer, BSc MSc.

alt

Flaschenpfand: Auszahlung - Rückgabe ohne Einkauf

"Ich habe Pfandflaschen zum Supermarkt gebracht, ohne einzukaufen. Als ich mir den Betrag auszahlen lassen wollte, meinte die Kassierin, das sei nicht erlaubt und die Filialleiterin erwähnte eine Beschränkung auf 20 Euro. Was sagt das Gesetz?" Hier antwortet DI Christian Kornherr.

Zum Seitenanfang