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Küste mit Wasserverschmutzung
"Jetzt ein totes Meer" - Das türkische Marmarameer. Bild: Lumiereist / Shutterstock.com

Serie Unser Meer: Krisenfaktor Erwärmung

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Die Ozeane sind so heiß wie nie zuvor – mit alarmie­- renden Auswirkungen auf die maritime Flora und Fauna. Auch wir Menschen leiden.

Ein Meer ist gestorben. Im September 2021 erklärte es der Hydrobiologe Levent Artuz für tot. „Nach drei Jahrzehnten schwerer Verschmutzung“, wird er in unzähligen ­Medien zitiert, „ist das Marmarameer jetzt ein totes Meer.“

Todesursache "Meeresschleim" & Erwärmung

Die Todesursache trägt den Namen „Meeresschleim“. Er ist da, weil Menschen über Jahrzehnte Abwässer aus Fabriken und der Landwirtschaft in das türkische Binnenmeer eingeleitet haben. Dazu kommt der Treibhauseffekt, durch den das Marmarameer um zwei Grad wärmer ist als noch zu Beginn des Jahrhunderts.

Unter diesen Bedingungen kann sich Phytoplankton sprunghaft vermehren. Seine Ausscheidungen, „Meeresschleim“ genannt, ersticken Korallen, Schwämme und Fische.

Besonders gefährlich: Unter dem dicken Schleim fühlen sich Viren und auch E.-coli-­Bakterien wohl, Krankheiten können entstehen.

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