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Datenschutz vs. Komfort - Kommentar von Gernot Schönfeldinger

Das menschliche Sicherheitsdenken endet genau dort, wo andere Interessen unseren kritischen Blick verstellen.

Gernot Schönfeldinger über Computer, Smartphones und Software (Foto: VKI)

Menschliches Verhalten zu beobachten, ist eine unterhaltsame Beschäftigung, egal ob es sich um das echte Leben oder um die sogenannte virtuelle Welt handelt. Hier bemerke ich aufgrund einer gestiegenen Zahl von Anfragen, dass sich die Menschen vermehrt Gedanken über die Sicherheit ihrer persönlichen Daten machen.

Wo die Vorsicht endet

Gut so, sage ich mir, um dann erstaunt festzustellen, wo dieses Sicherheitsdenken oft gleich wieder endet. Dort nämlich, wo andere Interessen den kritischen Blick verstellen. Sei es das kostenlose Streamen aktueller Filme und Serien von Seiten, die nur so tun, als seien sie seriös (ein rechtlicher Graubereich ist es sowieso), sei es die Nutzung der praktischerweise vorinstallierten Google-Dienste wie Gmail, Google Maps oder Chrome, obwohl Google als Datenkrake verschrien ist.

Datensammler wird's freuen

„Kostenlos“ und „praktisch“ sind jedenfalls zwei Stichwörter, die auch dafür stehen, wie berechenbar unser menschliches Verhalten in Wahrheit ist. Solange wir uns davon verleiten lassen, mögliche Folgen unserer Handlungen nicht zu Ende zu denken, helfen uns auch die guten Vorsätze nichts. Datensammler und Internetbetrüger wird’s freuen.

Dieses und viele weitere Themen finden Sie auch in meinem Technik-Blog unter: VKI-Blog: Technik-Spielplatz

 

Gernot Schönfeldinger: Kontakt

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