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Mehrere Fläschchen Sonnenschutzmittel am Strand im Sand, daneben ein Handtuch, eine Sonnenbrille und ein paar Muscheln.
Der Sommer steht in den Startlöchern und damit auch das Thema Sonnenschutz. Was gibt es dabei zu beachten? Bild: Zerbor/Shutterstock.com

TEST Sonnenschutzmittel: Bewährter Schutz

Die Ergebnisse zum aktuellen Test Sonnenschutzmittel verzögern sich leider. Vom letzten Jahr sind noch elf empfehlenswerte Produkte auf dem Markt, die weiterhin bewährten Schutz bieten.

UV-Schutz nicht vergessen

Unser heuriger Test von Sonnenschutzmitteln wurde leider nicht rechtzeitig fertig. Die Testergebnisse werden erst vorliegen, wenn viele bereits im Sommerurlaub sind. Damit Sie die Reise dennoch gut geschützt antreten können, haben wir recherchiert, welche der Produkte, die im vergangenen Jahr am besten abgeschnitten hatten, auch heuer noch in unveränderter Rezeptur erhältlich sind.

Sehr guter UV-Schutz

Insgesamt fanden wir elf Produkte am Markt, davon sieben mit Lichtschutzfaktor 30 und vier mit Lichtschutzfaktor 50 oder mehr. Alle Mittel schützen sehr gut vor UV-A- und UV-B-Strahlung. Drei der Produkte (dm Sundance, Müller Lavozon, Spar Sun Kiss) reichern zudem die Haut sehr gut mit Feuchtigkeit an.

Testtabelle: noch erhältliche Sonnenschutzmittel aus 2021

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Nachcremen nicht vergessen

Selbst die besten Produkte schützen aber nur dann, wenn man ausreichend viel davon aufträgt. Bei einem erwachsenen Menschen sollten es für den ganzen Körper schon drei Esslöffel sein. Dabei ist darauf zu achten, dass alle Stellen, die der Sonne ausgesetzt sind, ausreichend bedacht werden. Wichtig ist auch, dass im Verlauf des Tages immer wieder einmal nachgecremt wird; vor allem dann, wenn man stark schwitzt oder öfter ins Wasser geht. Besondere Sorgfalt ist bei Kindern geboten, denn ihre Haut ist empfindlicher als die von Erwachsenen. Bei kleineren Kindern sollte man zusätzlich darauf achten, dass sie Kleidung mit UV-Schutz tragen und sich möglichst nicht in der prallen Sonne aufhalten.

Umweltverträglichkeit

Im Testergebnis nicht berücksichtigt ist, ob das jeweilige Produkt problematische Chemikalien enthält. Der Grund dafür ist, dass viele Mittel mehrere UV-Filter enthalten und die Konzentration der jeweiligen Stoffe von den Herstellern nicht preisgegeben wird. Ginge man rein nach den enthaltenen Substanzen, wären Müller Lavozon, Cetaphil Sun, Annemarie Börlind, Piz Buin und Avène Eau Thermale am umweltverträglichsten.

Testkriterien

Im gemeinsamen Test von VKI und Stiftung Warentest wurden Sonnenschutzmittel mit Sonnenschutzfaktor 30, 50 und 50+ getestet.

Einhalten des ausgelobten Schutzes

Den Sonnenschutzfaktor (UVB) und den UVA-Schutz ermittelten wir mithilfe der HDRS-Methode (Hybrid Diffuse Reflectance Spectroscopy). Dabei wird ein In-vitro-Test mit einer Prüfung an freiwilligen Testpersonen kombiniert. Aus den Ergebnissen beider Messungen berechneten wir den Sonnenschutzfaktor und den UVA-Schutz. Dieser muss laut Empfehlung der EU-Kommission mindestens ein Drittel des auf dem Produkt deklarierten Sonnenschutzfaktors betragen.

Feuchtigkeitsanreicherung

Die Feuchtigkeitsanreicherung bestimmten wir durch Messen des Wassergehalts in der Hornschicht der Haut mit einem darauf spezialisierten Gerät, dem Corneometer. Wir trugen die Mittel an den Unterarminnenseiten von je 20 Probandinnen und Probanden auf und maßen den Wassergehalt über sechs Stunden hinweg stündlich. Wir verglichen die Werte mit denen einer Creme, die die Haut gut mit Feuchtigkeit anreichert, sowie mit denen eines unbehandelten Hautfelds.

Anwendung

Entnahme bei 20 °C und 40 °C: Je fünf Probanden beurteilten, wie gut die Mittel sich mit nassen und mit trockenen Händen bei diesen Temperaturen entnehmen ließen.

Auftragen, Einziehen, Hautgefühl: Je 20 Probanden bewerteten unter anderem Konsistenz, Verteilbarkeit, Klebrigkeit, Einziehen der Produkte sowie das Hautgefühl nach dem Auftragen.

Wärme- und Kältebeständigkeit: Wir lagerten die Mittel 24 Stunden bei –5 Grad Celsius, dann zehn Tage bei +40 Grad. Drei Experten prüften visuell, ob sie sich verändert hatten.

Mikrobiologische Qualität

Wir bestimmten die Keimzahl in den Produkten und untersuchten, ob sie hinreichend konserviert waren.

Kritische Duftstoffe

Wir überprüften, ob die Produkte BMHCA (Lilial) oder HICC (Lyral) enthielten.

Beschriftung und Verpackung

Wir prüften, ob die empfohlenen Anwendungshinweise der EU und des Industrieverbands Körperpflege und Waschmittel (IKW) deklariert waren. Drei Experten bewerteten Leserlichkeit und Übersichtlichkeit. Einer überprüfte die Werbeaussagen, ein weiterer, ob die Angaben der Kosmetik- und Fertigpackungsverordnung sowie dem deutschen Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch entsprachen. Wir erfassten, ob die Verpackungen eine Originalitätssicherung aufwiesen. 20 Probanden bewerteten, wie gut die Verpackungen sich öffnen und schließen ließen.

Weitere Untersuchungen

In Abhängigkeit von der Inhaltstoffliste prüften wir, ob und gegebenenfalls in welcher Konzentration bestimmte Bestandteile von Mineralölen enthalten waren (MOAH und MOSH). Diese haben wir nicht nachgewiesen. Des Weiteren untersuchten wir Produkte, die den UV-Filter Octocrylen enthalten, auf ihren Benzophenon-Gehalt nach mehrtägiger Lagerung bei 40 °C. Kein Wert war kritisch. Zwei Sachverständige prüften die Inhaltstofflisten auf Stoffe, die der Wissenschaftliche Ausschuss für Verbrauchersicherheit der Europäischen Union (SCCS) als kritisch bewertet hat; gegebenenfalls bestimmten wir ihre Konzentration. Kein Produkt war auffällig.

MEHR ZUM THEMA

Unseren TEST Sonnenschutzmittel aus dem vergangenen Jahr finden Sie unter konsument.at/sonnenschutzmittel21.

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