Zum Inhalt

Robositter - Brauchen Haushaltsroboter einen Aufpasser?

Moderne Haushaltshelfer brauchen oft selbst unsere Hilfe. Werden sich künftig "Robositter" als neuer Dienstleistungszweig etablieren? 

Gernot Schönfeldinger (Bild: Alice Thörisch/VKI)Eine alte Weisheit lautet: „Dank PC geht alles schneller, es dauert nur länger.“ Ähnlich verhält es sich bei modernen Haushaltshelfern, die versprechen, uns das Saugen und/oder Wischen abzunehmen.

Zusätzlicher Aufwand

Nur spielt hier nicht der Zeitfaktor die Hauptrolle, sondern der zusätzliche Aufwand. Sesselbeine, Teppichkanten, herumliegendes Spielzeug etc. mögen die Roboter nämlich gar nicht. Das behindert sie beim Manövrieren. Bevor man sie auf den Weg schickt, sollte man also aufräumen und die Sessel auf den Tisch stellen.

Piepsende Hilferufe

Wer meint, danach die Haustür hinter sich zuwerfen zu können, hat sich getäuscht. Die rollenden Helferlein neigen trotzdem dazu, sich hinterm Sofa oder in einer Ecke einzubauen, wo sie dann piepsend um Hilfe rufen. Wischroboter wiederum haben Mühe mit angetrockneten Flecken. Diese sollte man vorbehandeln. Man könnte sie auch gleich nach dem Hoppala selbst wegwischen, aber damit führt man wohl die Existenz eines Roboters ad absurdum.

Dienstleistungszweig Robositter

Deshalb habe ich eine andere Idee: Wer nicht selbst mit angezogenen Beinen dasitzen und die Arbeit des Roboters überwachen möchte, könnte gegen Taschengeld ein Nachbarskind engagieren. Als Robositter sozusagen. Und vielleicht etabliert sich mittelfristig sogar ein neuer Dienstleistungszweig? Da soll noch einer behaupten, dass die Automatisierung Arbeitsplätze vernichtet!

E-Mail: Redakteur Gernot Schönfeldinger

Diesen Beitrag teilen

Facebook Twitter Drucken E-Mail

This could also be of interest:

Das könnte auch interessant sein:

Küchenrollen Test 2026 premium

Küchenrollen Test 2026

Wir haben 15 Produkte untersucht. Zweilagige schlagen dreilagige. Recyclingtücher können wir nicht empfehlen.

Geschirrspüler im Test 2026 premium

Geschirrspüler im Test 2026

Den Test absolvierten diesmal neun vollintegrierte Einbaugeräte mit 60 Zentimetern Breite und fünf ebenso breite teilintegrierte Maschinen. Bosch und Siemens mit 60 Zentimetern Breite sichern sich den Testsieg in zwei Kategorien.

Gefördert aus Mitteln des Sozialministeriums 

Sozialministerium

Zum Seitenanfang