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Mikrofasertücher - Problematische Kunststoff-Mikropartikel?

"Bei Ihrem Test zur Staubentfernung werden die Tücher sehr gelobt, obwohl sie aus Mikrofaser sind. Ich erinnere mich aber auch an Artikel über Mikroplastik im Wasser. Jedes Mal, wenn man Kunstfasern wäscht, werden Kunststoff-Mikropartikel mit dem Wasser weggespült. Ist es wirklich ratsam, mit Mikrofasertüchern zu putzen, nur weil sie das Putzen erleichtern? Wäre es nicht sinnvoller, alte Textilien weiterzubenutzen?" - Leser fragen und unsere Experten geben Antwort - hier Mag. Christian Undeutsch

.Christian Undeutsch (Bild: U. Romstorfer/VKI)

Kleinste Fasern könnten sich lösen

Wenn es Ihnen nur um die Reinigungsleistung geht, werden Sie wohl an den speziellen Mikrofaser-Staubtüchern nicht vorbeikommen. Diese nehmen den Staub gut auf und halten ihn auch. Das zeigt der Test.

Aber generell gesehen haben Sie recht. In der Tat können sich aus allen Textilien kleinste Fasern lösen. Gerade bei Mikrofasertüchern lösen sich dementsprechend vor allem sehr kurze Kunststoff-Fasern und belasten so das Abwasser. Die Mikrofasertücher können aber bei den unterschiedlichsten Einsätzen mit weniger Putzmittel auskommen.

Verzicht bzw. Vermeidung

Es ist schwer zu sagen, was für die Umwelt schädlicher ist – Reinigungsmittel oder Kunststoff-Fasern. Daher ist die umweltfreundlichste Maßnahme immer Verzicht bzw. Vermeidung. Die Verwendung aussortierter Kleidungsstücke zum Putzen ist daher sicher umweltfreundlicher als neu gekaufte Mikrofasertücher.

Wenn Sie dennoch neue Tücher kaufen und einen Wäschetrockner besitzen, können Sie diese zuerst eine Weile in den Trockner geben: Dabei werden die lose sitzenden Fasern herausgeschüttelt und können im Restmüll entsorgt werden. Diese Vorgangsweise können Sie unter Beachtung der Temperatur übrigens mit allen neuen Textilien durchführen, um lose Fasern noch vor der ersten Wäsche zu entfernen.

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