Öle sind in der Körperpflege bereits seit der Antike bekannt. Schon die Römer und Griechen nutzten sie zur Reinigung, die Ägypter als kostbare Duftöle. Während in früheren Zeiten fast ausschließlich pflanzliche Öle verwendet wurden, kamen in den letzten Jahrzehnten Mineralöle wie Paraffin dazu. Mineralöle dienen in Kosmetika als Konsistenzgeber oder Weichmacher, Paraffin bildet einen Schutzfilm, pflegt aber kaum. Manche Mineralölbestandteile können unerwünschte Rückstände wie MOSH oder MOAH (= gesundheitlich bedenkliche Mineralölkohlenwasserstoffe) enthalten, welche sich im Körper anreichern können. Diese werden aber von der Haut kaum aufgenommen und gelten daher als äußerlich sicher. Pflanzenöle hingegen sind komplexer aufgebaut und ähneln in ihrer Struktur der menschlichen Haut. Sie enthalten natürliche Zusatzstoffe wie Vitamine, Sterole oder Phospholipide und haben daher echtes Pflegepotenzial. Kaltgepresste Öle sind dabei besonders empfehlenswert.
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