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Medikamente: Flector EP Pflaster - Bei Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen

"Nebenwirkungen": unsere Arzneimittel Test-Rubrik. Wir bewerten für Sie rezeptfrei erhältliche Medikamente aus der Apotheke - diesmal: Flector EP Pflaster.

Stichworte: Zur Behandlung bei Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen.

Ausgewählt werden in der Rubrik "Nebenwirkungen" besonders häufig nachgefragte und rezeptfrei erhältliche Medikamente aus der Apotheke. Die Bewertung nahm ein Expertengremium von anerkannten Medizinern und Wissenschaftlern vor. Als Grundlage dienten klinische Studien. Die Eignung der jeweiligen Präparate wurde für die Indikation bewertet, die der Hersteller angibt.

Die Informationen stammen aus unserem Ratgeber "Medikamente". Die Bewertung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Stiftung Warentest und basiert auf vier Stufen:


•    Geeignet
•    Auch geeignet
•    Mit Einschränkung geeignet
•    Wenig geeignet
 

Testurteil im Detail

Flector EP-Pflaster (Foto: Alexandra Konstantinoudi/VKI)Mit Einschränkung geeignet bei Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen. Es ist nur für die ersten ein bis zwei Behandlungswochen nachgewiesen, dass das Mittel besser wirkt als ein wirkstofffreies Pflaster.

Präparat

Flector EP Pflaster

Wirkstoff 

Diclofenac-Epolamin, 180 mg pro Pflaster

Preis

2/5/10 Stück 8,95/20,95/34,95 Euro

Anwendung

Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren können zweimal täglich, jeweils morgens und abends, ein wirkstoffhaltiges Pflaster auf die schmerzende Stelle aufkleben. Die maximale Tagesdosis für den gesamten Körper sind zwei Pflaster. Es sollte immer nur eine schmerzhafte Stelle behandelt werden, da die zwei Pflaster nicht gleichzeitig aufgeklebt werden sollen. Länger als sieben Tage sollte die Behandlung nicht dauern, keinesfalls darf sie 14 Tage überschreiten. Bei Beschwerden, die länger als drei Tage anhalten, sollte ein Arzt zu Rate gezogen werden.

Gegenanzeigen, Neben- und Wechselwirkungen

Das Pflaster darf nicht gleichzeitig mit oral verabreichten oder injizierten Schmerz- und Fiebermitteln verwendet werden, die gleiche oder ähnliche Wirkstoffe (NSAR) enthalten. Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Diclofenac oder einen der enthaltenen sonstigen Bestandteile (z.B. Propylenglycol, Butylhydroxytoluol) sowie bei Überempfindlichkeit gegen irgendein anderes Analgetikum und Antirheumatikum (nichtsteroidale antiinflammatorische Arzneimittel, einschließlich Acetylsalicylsäure). Gleiches gilt für Patienten, die früher einen Asthmaanfall, Urtikaria (Nesselsucht) oder akute Rhinitis als Folge der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder eines anderen NSAR hatten oder unter einem Magengeschwür (aktiver peptischer Ulkus) leiden.

Das Pflaster darf nicht auf Bereiche mit offenen Verletzungen, Verbrennungen, Infektionen der Haut sowie auf Ekzeme geklebt werden und nicht mit den Augen und Schleimhäuten in Berührung kommen oder dort angewendet werden. Weitere mögliche unerwünschte Wirkungen siehe Gebrauchsinformation.

Schwangerschaft, Stillzeit und Kinder 

In der Schwangerschaft darf das Präparat nicht angewendet werden. Der Wirkstoff Diclofenac und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Das Pflaster soll deswegen während der Stillzeit nur bei zwingender Indikation, nach Rücksprache mit einem Arzt, verwendet werden. Das Pflaster darf nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren angewendet werden.

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Aus dem Inhalt

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100 Medikamente Buch, (Quelle: VKI)

 

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