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Datenträger: begrenzt unendlich - Kommentar von Gernot Schönfeldinger

Wir müssen lernen, mit Datenverlusten zu leben.

Gernot Schönfeldinger über Computer, Smartphones und Software (Foto: VKI)

"Früher war auch die Zukunft besser“, sprach Karl Valentin. "Und einst dauerte auch die Ewigkeit länger“, sage ich.

Videobänder digitalisieren

In der Februar-Ausgabe von KONSUMENT priesen wir die Digitalisierung als Rettung für alte Videobänder an. Allerdings werden die damit beseitigten Probleme durch andere abgelöst, nämlich durch die realen Probleme der virtuellen Welt. Wo soll ich meine Dateien aufbewahren, in welchem Format sie abspeichern? Wie vor Verlust durch Festplattencrash, Virusbefall, Materialermüdung sichern? Und werden auch in 20 Jahren Möglichkeiten existieren, sie wiederzugeben?

Ein weiser Kollege meinte einmal: "Wir müssen lernen, mit Datenverlusten zu leben." Recht hatte er. Nichts von Menschen Geschaffenes ist für die Ewigkeit. Auch antike Schätze zerfallen – nur dauert es materialbedingt länger als heute. Realistisch gedacht kann unser Ziel nur sein, das Unvermeidliche hinauszuzögern.

Dauerhafte Datenträger

Die Industrie arbeitet an Datenträgern, von denen manche angeblich bis zu 1.000 Jahre halten sollen. Ein Glück, wenn’s so wäre, denn falls uns lediglich unsere Müllhalden überdauern, könnte das bei späteren Generationen ein noch schlechteres Licht auf uns werfen. Dieses und viele weitere Themen finden Sie in unserem VKI-Blog unter VKI-Blog: Technik-Spielplatz

Gernot Schönfeldinger: Kontakt

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