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24-Stunden-Notdienste, Card Complete, Digitale Autobahnvignette ... - Ihre Meinung ist uns wichtig

Hier die Liste der Leserbriefe, die wir in KONSUMENT 3/2020 veröffentlicht haben. Sollte sich ein Leserbrief auf einen konkreten Artikel beziehen, dann finden Sie ihn auch bei diesem Artikel.

24-Stunden-Notdienste 8/2019

Und schon wieder – fast 2.000 Euro für Türöffnung

Ich lese Ihre Zeitschrift schon sehr lange, zuerst bei meinen Eltern und jetzt habe ich KONSUMENT selbst abonniert. Schon häufig habe ich Beiträge über unseriöse Schlüsseldienste gelesen und mir immer gedacht, mir kann das doch nicht passieren. Gestern ist es mir passiert, da wird die Notlage eines Menschen schamlos ausgenutzt und zusätzlich wird man eingeschüchtert. Leider habe ich alle Fehler gemacht, die man nicht machen sollte. Mein Geld ist weg, aber vielleicht könnten andere davor bewahrt werden.

Durch ein Missgeschick ist eine Türe zugefallen und damit waren alle Schlüssel eingesperrt. Habe mir im Internet eine Nummer herausgesucht und bin darauf reingefallen, da meine Stadt erwähnt wurde. Meine Frage nach den Kosten wurde eher abgewürgt und mir wurde ein Kommen in 20 Minuten versprochen. Nach mehr als 1,5 Stunden Warten in der Kälte war ich mürbe und durchgefroren. Zwei „zwielichtige Gestalten“ sind mit einem deutschen Auto (Kennzeichen Essen) vorgefahren. Mir war schon klar, was mich jetzt erwarten würde. Die Ausrede, warum es so lange gedauert hat: Wir hatten einen Autounfall und haben ein deutsches Leihauto erhalten.

Ich wurde dann kurz auf ca. 500 Euro + evtl. Zusatzkosten und Barzahlung hingewiesen. Mein Einwand, dass das nicht seriös ist, wurde eher übergangen; und ich soll mich beruhigen, die Versicherung übernimmt ohnehin 80 % der Kosten. Mein Kommentar, dass keine Versicherung überhöhte Kosten übernimmt, wurde ignoriert. Der Zylinder der Türe musste angeblich aufgebohrt werden und es wurde ein neuer Zylinder eingebaut. Da ich kein Bargeld hatte, wurde ich zur Bank eskortiert und erst da wurde mir der Betrag von 1.945,80 Euro genannt. Ich wollte schon die Polizei verständigen, habe mich aber nicht getraut, da ich die Reaktion der beiden nicht einschätzen konnte.

Ich habe mein Lehrgeld bezahlt! Dankeschön für alle Ihre tollen Beiträge!

Name der Redaktion bekannt

Die Schilderung bezieht sich auf die „Notrufnummer“ 0800 080 539, die über eine entsprechende Google-Suche prominent beworben wurde.

Die Redaktion

Angst vor Krankheit 12/2019

Übertrieben?

Nachdem die Firma Spar in der Werbung angekündigt hatte, dass man bei der Wurst/Käse- und Frischfleischtheke auch (wieder) sein mitgebrachtes und wiederverwendbares Verpackungsgefäß verwenden kann, habe ich diese Möglichkeit nun in Anspruch genommen. Sehr zu meinem Erstaunen musste ich feststellen, dass die Dame an der Theke mein mit Viren und Bakterien aller Art verseuchtes Plastikgefäß nicht berühren durfte (ich hatte schon ein schlechtes Gewissen, da ich es auf der Glasvitrine abstellte und so den gesamten Bereich kontaminierte) und mir, nachdem der Schinken umständlich über die Theke vom Verpackungspapier (das danach entsorgt wird!) ins Tuppergefäß gehoben wurde, extra noch ein Verpackungssackerl mit dem aufgeklebten Preispickerl dazu reichte.

Unsere hygienischen Errungenschaften in Ehren, aber es scheint mir, dass uns die Angst vor Hygienemangel (siehe dazu den hervorragenden Artikel Angst vor Krankheit - Krank vor Sorge?) noch umbringen wird. Des Weiteren möchte ich meine Missbilligung sämtlicher Pickerln auf Obst und Gemüse zum Ausdruck bringen, die den Konsumenten auf besondere Qualitäten aufmerksam machen sollten. Das Pickerl landet im Müll, der Klebstoff im Magen! Wie wäre es mit einer Kampagne?

Gregor F.
E-Mail

Was meinen andere Leserinnen und Leser dazu?

Die Redaktion

Card Complete 1/2020

Hartnäckigkeit lohnt sich

Ich habe eine ähnliche Erfahrung mit Card Complete gemacht: Mir wurde im Istanbul-Urlaub bei der Bezahlung in einem Geschäft der Betrag anstatt wie mit dem Händler vereinbart in Türkischen Lira in Euro abgebucht. Die Differenz betrug 200 Euro! Mir ist dies erst zuhause aufgefallen und ich habe gegen die Abbuchung umgehend Einspruch erhoben.

Card Complete hat meine Anfrage sofort als aussichtslos abgetan, da ich keinen Beleg über den Originalbetrag vorweisen konnte und die Eingabe ja mittels PIN bestätigt hatte. Da Card Complete zweimal eine falsche Buchungszeile meiner Abrechnung „geprüft“ hatte (ich bekam eine Rückmeldung zu einer gänzlich anderen getätigten Abbuchung), habe ich auch telefonisch nochmals nachgehakt und um Kontaktaufnahme mit der Bank des Händlers gebeten. Man hatte bei den bisherigen Ablehnungen nämlich gar keine Intervention vorgenommen.

Die zuständige Mitarbeiterin meinte: „Dann schicken Sie halt noch einmal eine ausführliche Stellungnahme und wir leiten die der Bank weiter, aber machen Sie sich keine Hoffnungen.“ Wenige Wochen später erhielt ich ein Schreiben von Card Complete mit der Mitteilung, man sei erfreut, mir mitteilen zu können, dass die Intervention bei der Bank erfolgreich war. Mitgeschickt war eine Stellungnahme des Händlers, der sich für den Fehler bei den Einstellungen am Kartenlesegerät entschuldigt, und am nächsten Tag hatte ich den Differenzbetrag bereits auf meinem Konto gutgeschrieben.

Fazit: Wenn ich nicht hartnäckig geblieben wäre und mich auf die Ersteinschätzung von Card Complete verlassen hätte, hätte ich mein Geld nie zurückerhalten.

Bianca E.
E-Mail

Clever Maiskölbchen 1/2020

Weite Reise auch bei Machland

Ich habe die Clever-Maiskölbchen aus Indien letzten Samstag bei einem Merkur-Markt entdeckt. Als umweltbewusster Konsument war ich einigermaßen schockiert. Danach griff ich zu einem Maiskölbchen-Glas der Firma Machland. Ich dachte: Österreichische Firma wird österreichisches Gemüse verarbeiten. Weit gefehlt, die Maiskölbchen werden in Thailand hergestellt.

Wenn österreichische Firmen ihr Gemüse so weit weg herstellen lassen, brauchen sie sich nicht wundern, wenn die Konsumenten zu Eigenmarken mit günstigeren Preisen greifen. Wenn ich Maiskölbchen einer österreichischen Obst und Gemüse verarbeitenden Firma zu einem höheren Preis kaufe, erwarte ich mir österreichische Rohstoffe.

Walter S.
E-Mail

Digitale Autobahnvignette 3/2020

Ärgerlich

Auf Grund eines Wohnortwechsels habe ich mein Pkw-Kennzeichen am 14.8.2019 umgemeldet, aber nicht bedacht, dass die digitale Vignette kennzeichenbezogen ist. Als mir Anfang November das bewusst wurde, habe ich die Kennzeichenänderung online am 6.11.2019 durchgeführt. Mit Datum vom 17.1.2020 erhielt ich eine „Zahlungsaufforderung Ersatzmaut“ (über 120 Euro) für ein Mautvergehen vom 4.11.2019.

In einem Mail an die ASFINAG mit Schilderung der Sachlage ersuchte ich um einen Verzicht auf die Forderung. Daraufhin wurde um eine Kopie der Abmeldebestätigung und des neuen Zulassungsscheins gebeten, welche von mir auch prompt übermittelt wurden. Lapidare Antwort: Unsere Prüfung hat ergeben, dass die Ersatzmautforderung gerechtfertigt ist (und eine Schilderung der bereits am Anfang von mir mitgeteilten Fakten).

Mein Resümee: Die Anforderung der Kopien ist eine Frotzelei, da ich die Eckdaten bereits bekanntgegeben hatte bzw. der online getätigte Kennzeichenwechsel (18 Euro) jederzeit durch die ASFINAG selbst überprüfbar ist. Von Kulanz keine Spur. Die 18 Euro für die Kennzeichenänderung online sind auch eine Frechheit.

Ing. Richard M.
E-Mail

Dyson-Staubsauger 3/2020

Erfahrung aus dem Repair-Café

Diese Woche erhielten wir einen Dyson-Akku-Staubsauger DC 62 zur Reparatur (Akku erschöpft). Ich schaute mir ein Video auf YouTube an, um Infos zum Zerlegen des Gerätes zu bekommen; ist ganz einfach. Was mich aber erschüttert hat, ist die Tatsache, dass man den Staubsauger 2 x jährlich einer Innenreinigung unterziehen sollte, und das ist nicht übertrieben. Das Gerät ist im Innern, wo man normalerweise nicht dazukommt, total verdreckt, genauso wie in dem Video. Da ist jeder Staubsauger mit Staubbeutel viel sauberer, da gibt es diese Probleme nicht. Ich war immer schon aus einem Bauchgefühl heraus gegen die Dyson-Staubsauger; jetzt weiß ich, warum.

Übrigens: Akkutausch ist nicht nur Tausch des Akkus, sondern auch der Elektronik, die im Battery-Pack untergebracht ist. Mit jedem Akkutausch wird die Elektronik mitgetauscht und weggeworfen! Der Original Akku kostet über 70 Euro.

Alfred P.
Repair Café Gumpoldskirchen

Erste-Bank-Werbung 3/2020

Altersdiskriminierung

Liebes Team, wie – glaube ich – inzwischen jeder weiß, bekommt man ab einem gewissen Alter – jedenfalls im Herbst 2018, als ich angefragt habe mit damals 69 Jahren (!) – bei der Erste Bank keinen Kredit mehr. Es ging nur um die Verlängerung der Laufzeit und dadurch eine Verringerung der seit Jahren pünktlich bezahlten monatlichen Rate. Das trotz entsprechender Pensionshöhe und einem Haus als Sicherheit. (Die Erste Bank steht im ersten Rang im Grundbuch.)

Jetzt beobachte ich seit einiger Zeit die Werbung der Erste Bank im TV, die sich auf die Gründungsurkunde bezieht. Darin heißt es sinngemäß: „Keine Diskriminierung!“, „Kein Alter etc.“ Eine Frechheit in meinen Augen.

Karin H.
Wien

Die angesprochene Kampagne der Erste Bank läuft nicht mehr. Dennoch hätten wir gern auch die Sichtweise der Erste Bank veröffentlicht. Die Einladung zu einer Stellungnahme blieb leider unbeantwortet.

Die Redaktion

Kontaktaufnahme mit Unternehmen 12/2019

Servicewüste

Den Leserbrief von User "Patsy" kann ich im vollen Umfang bestätigen! Es ist bei Sky, A1, aber wahrscheinlich auch noch bei vielen anderen Unternehmen nicht möglich, per Telefon oder E-Mail Kontakt aufzunehmen! Einen kleinen Trick gibt es aber:

  • E-Mail-Adresse vom Impressum verwenden
  • Alle E-Mail-Adressen ohne „noreply“ verwenden
  • Immer wieder diese Mailadressen verwenden – macht auch die mürbe
  • Hartnäckig bleiben!

Bei Sky gibt es kein Service; die haben lieber den Rücktritt vom Vertrag zur Kenntnis genommen, als mich zurückzurufen! Lt. Paketdienst war ich in dieser Woche bereits die 5. Person, die Sky auf Grund der Servicewüste den Vertragsrücktritt erklärt hat!

A1 ist derselbe Fall; ruft erst an, wenn die schriftliche Kündigung eingetroffen ist – am nächsten Tag hatte ich einen Rückruf von A1! (Warum verlassen Sie uns? Sie waren ein langjähriger Kunde!) Ja, warum? Weil ihr nicht per E-Mail erreicht werden wollt und keinerlei vernünftigen Service bietet!

Und wenn eine dieser ominösen Firmen schon eine Telefonnummer bietet, dann fragt ein Automat so lange nach verschiedenen Nummern und Problemen, bis man vor lauter Wut auflegt! Bei Sky sagt dann das Band, „der nächste freie Mitarbeiter ist für Sie reserviert“, die Wartezeit dauert eine halbe Stunde! Wer bleibt denn da dran? Ich nicht, ich beende mit diesen Firmen konsequent alle Verträge, denn nur diese Sprache verstehen die! Ich bedanke mich für Eure Arbeit!

Peter D.
Hartkirchen

Ski amadé 2/2020

Abseits der Bedürfnisse

Ich wohne in der Region (Schladming) und könnte theoretisch die Regionen nützen. In 30 Jahren bin ich nur einige Male in Bad Gastein und Zauchensee gefahren, weil die Anreise viel zu viel Zeit kostet. Gleichzeitig ist die Preisgestaltung immer mehr verengt worden, Tarife sind abseits der Bedürfnisse angesiedelt. Nicht einmal Hans Knaus kann alle Pisten in einer Woche abfahren, also ist das Angebot eine Augenauswischerei der Seilbahnbetreiber.

User "Steinbacher"

Toilettenpapier: feuchte Hygienetücher 2/2020

Unnötiges Zeug

Ich habe vor Jahren auch dieses feuchte Toilettenpapier verwendet und kann vor diesem unnötigen Zeug nur warnen. Ich bekam plötzlich einen unerträglichen Juckreiz und bei einem deswegen erfolgten Arztbesuch war die erste Frage des Arztes: „Verwenden Sie womöglich feuchtes Toilettenpapier? Sie sind nämlich nicht der erste Patient bei mir mit diesen Symptomen. Ich kann Ihnen nur empfehlen, sofort damit aufzuhören!“ Womit sich das Problem nach Verwendung einer entsprechenden Salbe nach ca. drei Wochen erledigte.

Ein Tipp: einfach normales Toilettenpapier mit Wasser anfeuchten; tut denselben Dienst, kostet zusätzlich nichts und ist völlig unbedenklich.

Horst H.
E-Mail

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