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Butter, Penny Sonderangebote, Roaming ... - Ihre Meinung ist uns wichtig

, aktualisiert am

Hier die Liste der Leserbriefe, die wir in KONSUMENT 8/2017 veröffentlicht haben. Sollte sich ein Leserbrief auf einen konkreten Artikel beziehen, dann finden Sie ihn auch bei diesem Artikel.

Bahntarife: von Österreich nach Deutschland 4/2017

Nachteile beim „splitten“

In Ihrem Artikel sprechen Sie u.a. die Empfehlung aus, um beim Preis zu sparen, die Fahrkarten zu stückeln; etwa bei der ÖBB eine Karte von Innsbruck nach Zürich und bei der SNCF eine Karte von Zürich nach Paris zu kaufen.

Damit lassen sich in der Tat Einsparungen erzielen; aber auf eine potentielle Falle haben Sie in Ihrem Artikel nicht hingewiesen: Die Fahrgastrechte nach der einschlägigen EU Verordnung gelten nur für durchgängige Buchungen. Hat etwa der Zug von Innsbruck nach Zürich Verspätung, sodass man in Paris den Anschluss versäumt, hat man Anspruch auf Beförderung mit einem späteren Zug und gegebenenfalls auf eine Entschädigung, wenn man mit einem durchgängigen Ticket reist.

Hat man ein gesplittetes Ticket – und vielleicht noch, damit es besonders billig ist, für den Abschnitt von Zürich nach Paris ein Ticket mit einer Zugbindung – hat man in genau derselben Situation ganz einfach Pech gehabt. Nicht nur, dass es keine Entschädigung gibt verfällt dieses Ticket ersatzlos und man muss um weiterzukommen, um teures Geld ein Vollpreisticket für den nächsten Zug von Zürich nach Paris am Bahnhof erstehen.

Gesplittete Tickets sind daher nur dann sinnvoll, wenn man, insbesondere durch sehr großzügig bemessene Umsteigzeiten, so gut wie sicher sein kann, dass kein Anschlussverlust auftritt. Ob das die Ersparnis von ein paar Euro wert ist, muss jeder für sich selber entscheiden.

Dr. Ferdinand F.
Bad Vöslau

Butter 6/2017

Mindesthaltbarkeit

Wie in Ihrem Bericht angemerkt, muss nach der Lebensmittelinformationsverordnung auf der Packung angegeben werden, wie lange ein Produkt nach dem ersten Öffnen noch haltbar ist. Wir haben uns für die Auslobung „Nach dem Öffnen innerhalb weniger Tage verbrauchen“ entschieden. Es handelt sich bei dieser Angabe nur um eine Empfehlung und nicht um eine Aufforderung an den Kunden, die Butter nach diesem Zeitraum zu entsorgen.

Unsere Erfahrung zeigt, dass dies vom Konsumenten auch keinesfalls so gehandhabt wird. Dennoch werden wir Ihre Anmerkungen als Anlass nehmen, eine Anpassung der Deklaration auf unserer Butter zu überdenken und diese im Zuge der nächsten Verpackungsauflage zu berücksichtigen.

Berglandmilch eGen
Wels

Mit oder ohne Laktose

Ihr Artikel „Alles in Butter“ ist in Bezug auf Laktose widersprüchlich. Im Kasten „Butter, oder was?“ schreiben Sie einerseits: „fast keine Laktose“ und andererseits „durch Spaltung von Laktose schmeckt die Butter süß“; also doch Laktose in der unbehandelten Butter! Weiters steht dann im Text: „Außer Milchfett und Wasser sind in Butter auch Milchzucker …“ Also ist doch Laktose enthalten. Da Laktoseintoleranz kein „Alles oder nichts“-Phänomen ist, sondern durchaus unterschiedlich stark ausgeprägt auftritt, wären quantitative (oder zumindest semi-quantitative) Aussagen weitaus hilfreicher. Mit wieviel Laktose ist bei herkömmlicher Butter zu rechnen?

Dr. Richard M.
ao. Universitätsprofessor i.R.
Medizinische Universität Wien

Butter enthält 0,1 bis 1 g Laktose pro 100 g. In Milch und Joghurt stecken dagegen ca. zwischen 4 und 5 g Laktose pro 100 g. Zum vergleichsweise geringen Laktosegehalt der Butter kommt: Man isst von ihr üblicherweise deutlich weniger als von anderen Milchprodukten. Geht man von einer Verzehrsmenge von 10 g (z.B. Portionsbutter) aus, kommt man auf 0,01 bis 0,1 g Laktose pro Portion. Diese geringe Menge wird auch von den meisten Menschen mit Laktoseintoleranz vertragen. Lebensmittel, die weniger als 0,1 g Laktose pro 100 g enthalten, dürfen als „laktosefrei“ gekennzeichnet werden.

Die Redaktion

Demenz: Leben mit Alzheimer 6/2017

Viel Kraft und Mut

Mit großem Interesse verfolgte ich ihren Bericht über Alzheimer Erkrankung. Mein Mann ist nach 10 Jahren, in denen er nachweislich an dieser schrecklichen Krankheit litt, im Februar dieses Jahres gestorben. Auch er war Patient bei Prof. Dr. Dal-Bianco. Er wurde im AKH sehr aufmerksam betreut, medikamentös prima eingestellt, Hilfe gab es jedoch nicht. Die letzten 3 Jahre waren sehr schwierig, er wurde von mir und zahlreich abwechselnden Pflegerinnen rundum 24 Stunden betreut.

Ich habe mich im Verlauf dieser Krankheit sehr intensiv damit beschäftigt. Ich habe Bücher gelesen, Vorträge und Seminare und Selbsthilfegruppen besucht. Ich wünsche allen von dieser Krankheit Betroffenen und ihren Angehörigen viel Geduld, viel Liebe, viel, viel Kraft und Mut bei dieser schweren Pflege!

Name der Redaktion bekannt

Klein- und Großpackungen 4/2014

Mogelpackungen abschaffen?

Unter vielem Anderem stören mich immer viel zu große, großzügige Verpackungen und dadurch sind dies für mich Mogelpackungen und dienen überhaupt nicht der Müllvermeidung. Dies auch z.B. Milka 20 zarte Pralinés, Alles Gute-Verpackung. 19 x 14 cm, Höhe 22 mm. Inhalt: 20 Stk.Pralinen mit Durchmesser von 21 mm und Höhe 11 mm. Läßt sich also leicht ausrechnen, was hier wirklich die Füllung ist und was nur Verpackung (Karton und Plastik) und vor allem Luft! Solche Mogelpackungen gehören generell abgeschafft.

Sepp G.
E-Mail

Penny Sonderangebote 7/2017

Erfahrungsberichte

Leider ist es mir immer wieder genauso ergangen, dass die Aktionsprodukte aus dem aktuellen Flugblatt ausverkauft waren. Auf Nachfrage, ob und wann die Ware wieder verfügbar sei, wurde ich immer auf den nächsten Tag vertröstet, doch da war die Ware wieder nicht oder nicht mehr verfügbar! So ging es, bis der Aktionszeitraum vorbei war! Genauso ist mir auch bei NORMA immer wieder passiert! Einmal bei Penny, beim Aktionsprodukt „Mineralwasser“; nachdem dieses nach mehreren Anläufen in der Filiale wieder oder noch immer nicht verfügbar war, musste ich mich mit etwas lauterer Stimme bei einer Verkäuferin beschweren, da hat sie mir plötzlich die gewünschte Menge vom Lager reingeholt! Auf meine Frage warum dann die Ware nicht im Geschäft steht, hat sie gemeint, sie brauche am nächsten Tag auch noch was von der Aktionsware!

Franz F.
E-Mail

Ich kann dem Lesebrief inhaltlich nur zustimmen. Mir ist es auch schon mehrmals passiert dass ich die Antwort „haben wir nicht bekommen“ oder „es wurden nur 3 Artikel geliefert“ oder „nicht in unserer Filiale“ erhalten habe. Da dies für mich lediglich als Lockartikel dient (was ja offensichtlich ist), reagiere ich auch nicht mehr auf solche Werbungen.

Gerhard M.
E-Mail

Auch mir ist einige Male passiert, dass ich (bereits um 8 Uhr 15 – der Penny Markt sperrt um 7 Uhr 45 auf) keine beworbenen Artikel mehr erhalten habe. Auch ich habe nach Urgenzen in der Penny Zentrale Wr. Neudorf Gutscheine als „Gutmachung“ erhalten. So wie Hr. Helmut Wolf glaube ich, dass hier System dahinter steckt, denn nachdem die Aktion zu Ende war, gab es plötzlich wieder genug des Artikels zum normalen Preis!

Sybille P.
E-Mail

Lesen Sie auch: Leserbrief: Penny Sonderangebote

Philips LCD-TV 8/2017

Keine Ersatzteile mehr

Vor rund 6,5 Jahren entschieden wir uns beim Kauf unseres Fernsehers extra für den Kauf beim regionalen Fachhändler und aufgrund der dortigen Beratung zu einem – vermeintlich – „dauerhaften Qualitätsprodukt“, einen Philips LCD-TV 40 PFL 8605 K, mit einem damals sehr stolzen Preis von 1.500 €. Nach nicht einmal 7 Jahren Nutzung ist das Gerät jetzt aufgrund des defekten T-Con-Boards unbenutzbar, für welches es laut Händler & Reparaturbetrieb seitens Fa. Philips auch kein Ersatzteil mehr gibt.

Sicherheitshalber haben wir neben diversen Reparaturbetrieben auch noch bei Philips direkt angefragt und haben als Rückmeldung bekommen:„… Eine Ersatzteilversorgung wird nicht vorgesehen, wenn die technische Entwicklung erwarten lässt, dass vergleichbare Objekte in wesentlich höherer Leistungsfähigkeit zu gleichen oder geringeren Preisen künftig verfügbar sein werden. Beispiele hierfür sind Computer, Mikroprozessoren, Speicherchips, Smart TV, Smart Phones usw. Durch diesen ständigen technischen Fortschritt produziert Philips für Elektrogeräte ein bestimmtes Kontingent an Zubehör- und Ersatzteilen. Sobald dieses erschöpft ist, ist eine Nachbestellung nicht mehr möglich.“

Was „lernt“ man als Konsument daraus: Man kaufe künftig gefälligst besser gleich Billig-Wegwerfgeräte und keine teuren vermeintlichen „Marken-Qualitätsprodukte“ mehr.

Mag. Walter K.
Seekirchen

Preiserhöhung für Grabstellen 8/2017

Undurchsichtig

Das Grab meiner Urgroßeltern und der Großeltern, eine weitere Grabstelle mit meinen Eltern liegen am Wiener Zentralfriedhof. Schon 2008 habe ich für die Grabstelle 530,60 € gezahlt, für 10 Jahre. Nun wurde mir ein Anbot übermittelt, das für die kommenden 120 Monate eine Gebühr von 1.000 € vorschreibt. Benützungsrecht will ich ja gar keines, eben die Erinnerung an meine geschätzten Vorfahren für mich und meine Familie erhalten.

Ich erachte diese Preissteigerung binnen 10 Jahren für extrem hoch! Wie errechnet sich dieser Betrag? Warum war es 2008 eine „unrunde“ Summe (Steuern?) und 2017 ist es ein gerader Betrag von 1.000 €? Wie viel werden die Friedhöfe Wien im Jahr 2027 verlangen? 2.000 € oder mehr? Ich habe das Gefühl, hier werden die Hinterbliebenen in pietätloser Weise gezwungen, Preissteigerungen hinzunehmen, andernfalls die Grabstelle aufgelöst würde.

Ich habe beim Kundendienst angerufen, da ich anfangs an einen Irrtum geglaubt habe. Dort erhielt ich die Auskunft, es liege ja eine Steinplatte auf dem Grab, die mache die Sache teurer. Nun erinnere ich mich gut – als mein Vater in den 70er-Jahren(?) diese Platte auflegen ließ, musste er extra Gebühren zahlen, um diese Erlaubnis zu erlangen. Jetzt noch einmal? Sehr undurchsichtig für mich. Vielleicht können sie für mich Licht in diese (in meinen Augen unverschämte) Forderung bringen. Ich fürchte nämlich schon die Rechnungen für die Gräber meines Mannes und meiner Eltern!

Name der Redaktion bekannt

Wir werden das Thema aufmerksam verfolgen und sind an weiteren Erfahrungsberichten sehr interessiert. Bitte schreiben Sie an leserbriefe@konsument.at.

Lesen Sie auch: Leserbrief: Preiserhöhung bei Gräbern und Bargeld-Abschaffung, Förder-Abo, KONSUMENT neu, Verpackungen ... - Ihre Meinung ist uns wichtig

Die Redaktion

Rauchfangkehrer 7/2017

Kehrungen bei Fernwärme

Der Artikel „Rauchfangkehrer” zielt vor allem auf Wohnungsbesitzer ab. Dieselbe Problematik kann auch zB bei Genossenschaftswohnungen vorliegen. Bei unserem Bau wurde trotz Umstellung auf Fernwärme die Verrechnung von Kaminkehrungen jahrelang(!) beibehalten, bis die Hausverwaltung ein ausgefülltes „Verrechnungsblatt nach dem Kehrtarif 2016 für das Rauchfangkehrergewerbe in Wien” verlangte, da wurden die Kosten plötzlich um 70 % reduziert.

Ernst R.
Wien

Roaming: Ohne Aufpreis 7/2017

Versteckte Kosten

Ihr Artikel ist ganz interessant. Worauf Sie aber leider gar nicht eingehen, sind Verträge, bei denen im Inland unlimitierte Telefonie inkludiert ist. Mein Betreiber handhabt das EU-Roaming dann so, dass nur die durchschnittlich telefonierten Minuten pro Monat der letzten vier Monate gratis sind. Also können auch aus so einer Konstellation Kosten entstehen, mit denen man nicht rechnet.

Susanne S.
E-Mail

Supermarkt-Backshop 4/2017

Ärgernis

Zu den von Ihnen schon angesprochenen Hürden, Nachteilen und Hindernissen kommen für mich weitere große Nachteile für die Umwelt hinzu: Massenweise Kunststoffhandschuhe für wenige Sekunden Gebrauch und massenweise Papiersäckchen mit Kunststoffsichtfenster werden zwangsweise auch wegen nur einem Gebäck verbraucht und landen nicht selten unweit der Geschäfte auf der Straße, am Gehsteig, in den Hecken und auf der Wiese. Rundum der Hoferfiliale unweit von uns ist dieses Backbox-Säckchen – neben Red-Bull- und anderen Dosen, Plastikflaschen und Zigarettenpackungen – eines der häufigsten Ärgernisseunserer Zeit.

In meinen Augen sind die Backboxen wieder mal nichts anderes als ein weiterer Versuch des Handels, auf Kosten der Umwelt und der Konsumenten Personal einzusparen, um den Konzerngewinn weiter zu erhöhen. Ohne mich! Es lebe der kleine Bäcker ums Eck!

Harald M.
Nenzing

Wirtschaftsbegriffe: Bruttoinlandsprodukt 7/2017

80 Prozent haben verloren

Trotz steigendem BIP haben 80 % der Menschen in den letzten 20 Jahren Wohlstand eingebüßt ... das untere Drittel sogar massiv! Nur eine reiche Oberschicht hat massiv dazugewonnen. Man kann sagen, wir können uns die arbeitsfrei Reichen wie Investoren, Anleger und Kapitalisten nicht mehr leisten. Auch der mittelständische Unternehmer leidet unter der Kreditklemme, da die Banken das Geld lieber im Wertpapier-Casino investieren und da aber leider vielfach auch verbrennen. Und somit ist dieser Kapitalismus ein großes Innovationshemmnis.

Andererseits werden die Produkte selbst nicht billiger, aber sie leben immer kürzer: früher hielt ein Rasierer 20 Jahre, heute ca. 2,5 Jahre, was den Konzernen entsprechend höheren Umsatz und Gewinn bereitet, den Menschen aber mehr an Lebenszeit kostet ... gut dargelegt von Sahra Wagenknecht im Buch „Kapitalismus oder Freiheit“.

User "good vibrations"

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