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60 Jahre KONSUMENT, Brot, LED-Lampen, Sparbücher ... - Ihre Meinung ist uns wichtig

Hier die Liste der Leserbriefe, die wir in KONSUMENT 6/2021 veröffentlicht haben. Sollte sich ein Leserbrief auf einen konkreten Artikel beziehen, dann finden Sie ihn auch bei diesem Artikel.

60 Jahre KONSUMENT 1/2021

Alles Gute für die nächsten 60 Jahre

Ich bin seit mindestens 1998 Abonnentin Ihres Testmagazins. Ich freue mich immer, wenn Ihre neue Zeitschrift ankommt und ich darin schmökern kann. Es ist immer etwas dabei, was mich interessiert. So haben Sie mir beim Wechsel meines Girokontos zu einer anderen Bank vor 3 Jahren geholfen, ebenso auch bei einer Reklamation.

Ich sehe mir gerne Ihre Empfehlungen bei Kaufentscheidungen an, etwa bei Kosmetikartikeln, Putz- und Waschmitteln. So weiß ich, dass oft Eigenmarken eine günstige Alternative zu teuren Markenprodukten sein können. Auch meine Tochter holt sich immer wieder Anregungen bei Kaufentscheidungen (z.B. Elektrogeräte, Autoreifen etc.).

Ich wünsche Ihnen und Ihrem Team alles Gute für die nächsten 60 Jahre – machen Sie weiter so.

Frieda S.
Wolfsberg

Ein Gedicht!

Vor Jahr´ und Tag da fegt´s durchs Land,
von Ost bis West war´s bald bekannt –
ein kleines Wesen ward geboren
und dieses hatte große Ohren!

Klein-KONSUMENT, so woll´n wir´n nennen,
da konnte jeder klar erkennen,
der kämpft doch für die gute Sach´!
Und Böse fall´n ins Ungemach!

Ob Lebensmittel, Autos, Banken,
Versicherungen, die oft wanken,
ob Mogelpackung, Internet,
damit hat man zu oft a Gfrett,
Schlüsseldienste, Kaffeebohnen,
ein Vergleich soll sich ja lohnen!

Mobilbetreiber, Urlaubsreisen,
nie ist es zu heiß, das Eisen!
Besonders vor den Feiertagen,
wenn Viele brave Wünsche plagen,
erobert Werbung das Gehör
in stereotyper Wiederkehr!

Mit endlos langen Werbequalen
geht´s um das Wachstum und um Zahlen.
Denn ständig lockt der Online-Handel,
das Kaufverhalten ist im Wandel.

Wir trau´n uns nicht zu widersetzen,
und werden durch Black Friday hetzen!
Darauf, sollt´ alles das nichts nützen,
bringt Cyber Montag uns zum Schwitzen!

Die Krise hat jetzt doch gelehrt,
das Netz zu nutzen wär´was wert!
Passt nur gut auf, da wird gehackt,
und eh du´s merkst bist du gepackt!

Passiert hier mal ein Hoppala –
der KONSUMENT ist für dich da!
Mit viel an Wissen, Expertise
führt KONSUMENT aus dieser Krise.
Klein-KONSUMENT, bereits nun groß,
ist durch sein Wirken echt famos!

An dieser Stelle GROSSEN DANK – Alles Gute!

Ingeborg Y.
E-Mail

Orientierung an Testberichten

Als langjähriger Leser von KONSUMENT habe ich vor allem die Tests schätzen gelernt. Insbesondere schärfen die „Testkriterien“ die Sinne als Konsument.

Vor vielen Jahren, der Umstieg von den Lederschischuhen zu den „neuen“ Kunststoffstiefeln hatte angefangen, habe ich mich auch mit den neuen Kunststoffschischuhen versucht. Viele Versuche haben mich entmutigt. Jedesmal habe ich mich in den Kunststoffschischuhen wie ein blutiger Anfänger gefühlt und bin reumütig zu meinem alten Lederschuh zurückgekehrt. Da ist mir der Testbericht von KONSUMENT in die Hände gefallen und ich habe es mit dem damaligen Testsieger versucht. Plötzlich, wie durch Zauberhände, waren meine Anpassungsprobleme behoben und ich konnte die Errungenschaften der damaligen Entwicklungen genießen. Ich erinnere mich noch heute, obwohl schon lange zurückliegend, an den Testsieger, den Kastinger „Golden K“, den ich dann noch viele Jahre hindurch gefahren bin.

Seit damals bin ich Abonnent und orientiere mich, wann immer möglich, an den hervorragenden Testberichten. Aber auch die Hinweise auf die Täuschungsaktionen, denen wir Konsumenten ausgesetzt sind, halte ich für sehr wichtig. Ebenso habe ich das Beratungsangebot schätzen gelernt.

Gerhard R.
E-Mail

Bankgeschäfte und ältere Menschen 6/2021

Ohne Smartphone ausgegrenzt

Ich sehe dringenden Handlungsbedarf, die fortschreitenden technischen Veränderungen im Bankensektor bei Grundbedürfnissen wie Zahlungsabwicklung zu stoppen. Ich arbeite selbst in einer Bankfiliale und weiß daher, wovon ich rede. Die Leute, vor allem ältere, können teilweise nicht einmal einen Kontoauszug drucken, brauchen bei einfachsten Dingen Unterstützung, wie z.B. bei Überweisungen.

Nun weiß ich, dass in einer Bank das Onlinebanking demnächst so umgestellt werden soll, dass ein Abfragen des Kontostandes und Zahlungsdurchführung nur mehr mit einem Smartphone funktionieren soll. Das bedeutet, dass jeder Kunde, ob jung oder älter, sich ein neues, internetfähiges Handy kaufen muss, nur um seine finanziellen Grundbedürfnisse zu decken. Ich habe große Zweifel, weil sich die ältere Generation teilweise ein neues Smartphone weder leisten kann noch diese neue App installieren kann und sich in diesem System mit neu anzulegenden Codes oder komplizierten Passwörtern auch nicht zurechtfinden kann.

Ich appelliere daher dringend, sich diesem Thema zu widmen, da ich sehe, wie Menschen, die z.B. keine technische Unterstützung aus familiärem Umfeld haben, mit einfachen Zahlungen wie z.B. für die notwendige Reparatur eines Haushaltsgerätes, einer Arztrechnung – eben Dinge, die manchmal außertourlich eintreten können – ausgegrenzt werden; durch ihnen unmöglich gemachte, komplizierte technische Systeme. Auch finanzielle Zahlungen abwickeln zu können, sehe ich mittlerweile als notwendiges Grundbedürfnis.

Wenn Banksysteme die einfachsten Dinge einem großen Teil der Bevölkerung unzugänglich machen, finde ich das nicht mehr akzeptabel und ersuche Sie, bitte Sie und fordere Sie in Ihrer Funktion eindringlich auf, gemeinsam mit dem Bankensektor eine für jeden machbare Form des finanziellen Zuganges zu finden, damit Menschen nicht in eine technische 2-Klassen-Gesellschaft gedrängt werden. Ich hoffe, dass es zu einem dringend notwendigen Umdenken kommt.

Name der Redaktion bekannt

Bitte schreiben Sie uns, wenn Sie Erfahrungen zu diesem Thema gemacht haben.

Die Redaktion

Brot 1/2021

Butterbrotpapier-Ziehharmonika

Das Angebot an Brot in Singlemenge ist auch in Wien überschaubar. Es gibt zwar, zum Beispiel bei Merkur (nunmehr Billa Plus, Anm.), auch einige Schnitten Brot abgepackt, aber nur von wenigen Sorten.

Meine Lösung bei zu viel Brot ist, dass ich es selbst in Scheiben schneide und dann einfriere. Um zu vermeiden, dass die Scheiben aneinander kleben bleiben, falte ich Butterbrotpapier in Ziehharmonikaform und lege immer je eine Scheibe in eine Falte. So kommt es dann in ein Einfriersackerl und ich kann bei Bedarf auch nur eine Scheibe entnehmen.

Daniela R.
E-Mail

Zu wenig Angebot

Verpackungsgrößen sind zu 90% für Singlehaushalte gänzlich ungeeignet. Verpackte Wurst und Käsesorten sind ganz selten zu 100 Gramm verpackt. Aber dieses Problem der großen Verpackungen zieht sich durch alle Produktgruppen. Auch beim Fleisch ist das für mich meist ein großes Problem.

Es darf also niemanden wundern, wenn wir so viele Lebensmittel im Müll finden. Es gelingt ganz einfach nicht immer, alles aufzubrauchen. Ich habe ein immer wiederkehrendes Problem mit den Streichkäsesorten. So ein Becher (120–150 gr) reicht für gut 10 Tage, aber diese Zeit bleibt er nicht frisch, und wird trocken, wenn ich unter Umständen schlecht verschließe, wird er sogar schimmelig und landet im Müll. Außerdem 10 Tage das gleiche Frühstück?

Es gibt wirklich viele Beispiele, auch die Fruchtsaftpackungen sind zu groß, da gibt es allerdings schon Supermarktketten, die auch ½-Liter-Packungen anbieten, aber natürlich auch mit eingeschränkter Auswahl. Grundsätzlich besteht da ein Markt und vielleicht sollten sich da die Anbieter was einfallen lassen, zumal die Anzahl der Singlehaushalte eine sehr beträchtliche ist.

Elvira H.
E-Mail

Einkaufen im Supermarkt: Tricks, Hilfen, Psycho 2/2021

Stress beim Wegpacken

Mein Eindruck ist, dass seit Jahren auf die etwas größeren Flächen am Ende der Supermarkt-Kassen (oft mit dem Schieber zur Zweiteilung) verzichtet wird, sodass man kaum noch Platz (und damit Zeit) hat, die gekauften Waren ungestresst einzupacken, weil schon die Einkäufe des nächsten Kunden nachgeschoben werden.

Einerseits nachvollziehbar: Am Ende des Einkaufs muss die Psychologie nicht mehr funktionieren, dem Kunden ein angenehmes Gefühl zu vermitteln. Andererseits nicht nachvollziehbar: Man soll vermutlich wieder in diesen Supermarkt kommen, und der letzte Eindruck kann auch ein bleibender sein.

Wolfgang K.
E-Mail

LED-Lampen 6/2021

Übertriebene Versprechungen

Wir haben alle noch die geplante Obsoleszenz bei Glühbirnen in Erinnerung und ich glaube, es hat sich nichts geändert. Schon die unsäglichen Energiesparlampen haben keinesfalls die angegebene Lebensdauer erreicht.

Und da heute bei mir wieder eine LED kaputt gegangen ist, möchte ich dieses Thema thematisieren: In der Werbung wird von einer Lebensdauer zwischen 15.000 und 25.000 Stunden gesprochen. Ein Jahr hat 8.760 Stunden. Auch wenn ich die Lampe durchlaufend eingeschaltet ließe, müsste sie somit fast 2 Jahre halten. Bei 4 Stunden täglicher Brenndauer sprechen wir schon von mindestens 10 Jahren. Bei mir gehen aber laufend LEDs kaputt, und in letzter Zeit mehrfach solche von renommierten Herstellern wie insbesondere Osram. Vielleicht erfordert der Einbau geplanter Obsoleszenz auch ein Know-how, das nur die großen Konzerne haben.

Ich finde, dass die Hersteller, die mit einer Lebensdauer werben, zumindest für diese Zeit die Garantie übernehmen müssten. Aber die wissen, dass man die Rechnungen für Leuchtmittel selten so lange aufhebt und sich einen Garantieaustausch nicht antut. Ich befürchte, es wird alles bleiben, wie es ist – vielleicht haben Sie eine Idee.

Mag. Michael T.
Wien

Bei uns häufen sich die Beschwerden zu diesem Thema. Hier stoßen wir auch mit Tests an unsere Grenzen, weil die Lebensdauer nicht sinnvoll überprüfbar ist. Was bleibt, ist, im Rahmen der Gewährleistung oder allfälligen Garantien zu reklamieren. Bitte berichten Sie uns über Ihre Erfahrungen, wir planen dazu einen Beitrag.

Die Redaktion

Rabattaktionen im Supermarkt 9/2020

25-%-Pickerl

Einerseits kann ich die Pickerl-Kritik verstehen, andererseits finde ich sie übertrieben. Die Bedingungen sind unterschiedlich, man muss aber nur die Pickerl-Karte umdrehen und nachlesen. Das sollte man jedem Konsumenten/jeder Konsumentin zutrauen. Die Bedingungen ändern sich manchmal, bei Billa geht mittlerweile auch Feinkost, bei Merkur (äh, Billa Plus) kann man jetzt Gebinde billiger einkaufen.

Womit wir aber bei den Leidtragenden dieser Aktionen sind: das Personal bei den Selbstbedienungskassen. Da betreut eine Person vier oder mehr Kassen und von überall ertönen die Rufe nach Eingabe der Pickerlrabatte. Dadurch wird die Selbstbedienungsfunktion ad absurdum geführt. Man sollte Pickerl nur mehr bei den besetzten Kassen einlösen dürfen – auch wenn ich dadurch wieder zu diesen zurückkehren müsste.

Und noch etwas am Rande: Produkte am Tag des Ablaufdatums billiger abzugeben, ist eine sinnvolle Maßnahme. Leider gibt es mittlerweile fast nur 25-%-Rabatte. Da nehme ich doch lieber ein Pickerl und kaufe mir ein frisches Produkt. Und noch vernünftiger wäre es, statt „haltbar bis“ etwas wie „best before“ auf die Produkte zu schreiben.

Mag. Roberto David Kalmar L., MA
Oberkirchbach

Sparbucheröffnung 6/2021

20 Euro Gebühr

Ich bin Kunde bei der Bank Austria und wollte heute bei „meiner“ Bank für mein Enkelkind ein Sparbuch eröffnen. Zu meiner Überraschung wurde mir mitgeteilt, dass die Sparbucheröffnung 20 € kostet!

Der Bank Austria ist es augenscheinlich egal, dass es sich bei meinem Enkelkind um einen zukünftigen Kunden handeln könnte. Wahrscheinlich sind Kunden für eine Bank nur mehr ein Ärgernis und ein Kostenfaktor, und ohne Kunden fallen keine Kosten an – das wäre vielleicht die Lösung.

Was soll ein Kind vom Weltspartag halten? Das ganze Getue in einer Bankfiliale kann man sich schenken: auch ein Einsparungspotential.

DI Helmut G.
Wien

Mehr dazu in unserem Beitrag Sparer nicht mehr willkommen - Unterm Kopfpolster?.

Die Redaktion

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