DATENSCHUTZ IST UNS WICHTIG!

Bitte erteilen Sie uns die Zustimmung, Ihre Daten zur internen Analyse zu verwenden. Wir geben Ihre Daten nicht weiter. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung.

Zum Inhalt

Lebensmittel: Wo kommt’s her? - Rot-Weiß-Rot auf der Verpackung

premium

Rot-Weiß-Rot auf der Verpackung sagt nichts über den Ursprung eines Produktes aus. Wir erklären, wie man erkennen kann, woher ein Lebensmittel kommt.

Bilder: Victor-Lauer / shutterstock.com (Montage: VKI)

Eine Auswahl unserer Beispiele, wo unserer Meinung nach Verpackungsdesign und/oder -aufschrift für den Konsumenten Verwirrung auslösen kann.

Woher unsere Lebensmittel kommen, spielt für immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten eine Rolle. Das spiegelt sich auch in unserer Rubrik Lebensmittel-Check ­wider. Kaum etwas regt Kunden mehr auf als falsche Herkunftsangaben.

Kein Interpretationsspielraum

Einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der AgrarMarkt Austria (AMA) zufolge ist den ­Konsumenten hierzulande besonders bei Milch - Fast alles im grünen Bereich, Brot - Unser täglich Brot, Fleisch und Wurst wichtig, dass sie aus Österreich kommen. Voraussetzung, um das erkennen zu können, wäre allerdings eine eindeutige Kennzeichnung des Ursprungs, die keinen Interpretationsspielraum zulässt.

Ursprungskennzeichnung 

Doch genau hier liegt der Teufel im Detail. Lediglich bei Honig, Obst und Gemüse, Fisch, Olivenöl, Rindfleisch sowie in jüngerer Zeit auch bei weiteren Fleischarten ist eine eindeutige Ursprungskennzeichnung verpflichtend. Kompliziert wird es, wenn ein Lebensmittel mehrere Zutaten enthält. In diesem Fall schreibt die Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) vor, dass der Ursprung der sogenannten primären Zutat – also der Hauptzutat bzw. der Hauptzutaten, die ein Produkt ausmachen – ange­geben werden muss, wenn ohne diese ­Angabe eine potenzielle Irreführung der Verbraucher gegeben wäre.

Mangelhafte Vorschriften

Der Fall wäre dies etwa, wenn dem Produkt beigefügte Informationen, Etikett oder Aufmachung auf ein Ursprungsland schließen ließen, das nicht mit dem Ursprungsland seiner primären Zutat bzw. seiner primären Zutaten identisch ist. Wie diese Kennzeichnung zu erfolgen hat, konkretisiert die Durchführungsverordnung (DVO). Doch die Umsetzung erweist sich als alles andere als einfach und scheitert vielfach an komplexen und nach wie vor nicht bis ins letzte Detail geklärten Anforderungen. 


Lebensmittel-Check

Melden Sie uns, wenn Sie auf Produkte stoßen, die Ihrer Meinung nach nicht ­korrekt ausgezeichnet sind, oder auf Produkte, die irreführend ausgelobt sind. Auf der Plattform Lebensmittel-Check: Ärger mit einem Produkt? stellen wir dazu ein Meldeformular bereit.

Der Lebensmittel-Check ist eine Kooperation mit dem Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz. Sie können uns Produkte auch über Facebook melden: www.facebook.com/lebensmittelcheck.at.

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit "AgrarMarkt Austria" (AMA).

Premium

Weiterlesen mit KONSUMENT-Abo:

  • Alle Artikel auf konsument.at frei zugänglich
  • KONSUMENT als E-Paper
  • Keine Werbung
  • Objektiv und unabhängig
Jetzt weiterlesen

Online-Zugang noch nicht aktiviert? Hier freischalten.

Bereits registriert? Hier anmelden.

Diesen Beitrag teilen

Facebook Twitter Drucken E-Mail

Das könnte auch interessant sein:

KONSUM-ENTE Negativpreis 2021: 10 Produkte vom Kuchendekor über Baguette bis hin zu Schokolade und Nahrungsergänzungsmittel

KONSUM-Ente: Die Gewinner des Negativpreises 2021

Titandioxid am Teller. Gewinner unseres Negativ­preises 2021 ist Dr. Oetker. Der Konzern mutet den Kunden in Österreich in seinem Kuchen­dekor Titandioxid zu. In Deutschland wurde die umstrittene Chemikalie längst aus den Produkten des Konzerns verbannt.

Gefördert aus Mitteln des Sozialministeriums

Sozialministerium
Zum Seitenanfang