Zahnpasten: Mit oder ohne Fluorid? - Naturkosmetik im Test

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Viele Zahncremen schützen hervorragend vor Karies, Naturkosmetik-Produkte sind jedoch kaum darunter. Es fehlt ihnen am nötigen Fluorid.

Folgende Zahnpasten finden Sie im Test:

  • Blend-a-med - Rundumschutz extra frisch clean
  • Colgate - Total plus gesunde Frische
  • Curaprox - enzycal 1450
  • Dental Delight - Polar Punch
  • dm/Dontodent - Clear Fresh
  • Dr. Hauschka - Minze Zahncreme forte
  • Droste-Laux - Zahncreme mit Dreikönigs-Gaben
  • Eco Cosmetics - Zahncreme mit Schwarzkümmel
  • Himalaya - Ayurvedische Zahncreme
  • Himalaya - Neem & Granatapfel
  • Hofer/Dentofit - Herbfresh
  • Lavera - Complete Care Fluoridfrei
  • Lavera - Zahncreme Complete Care
  • Logodent - Extra Frische Pfefferminz-Zahncreme
  • Logodent - Rundumschutz Zahncreme mit Fluorid
  • Marvis - Ginger Mint
  • Odol-med3 - Senses revit. Eukalyptus, Limette & Minze
  • Orbimed - Bio Zahncreme mit Vitamin B12

Die Testtabelle informiert u.a. über:

  • Testurteil und Testsieger
  • Preis/100 ml
  • zertifizierte Naturkosmetik ja/nein
  • behauptete Wirkung für/gegen: Karies, Zahnbelag (Plaque), Zahnfleischschutz, -pflege, Zahnstein, Parodontitis, Mundgeruch, Schmerzempfindlichkeit
  • Fluoridgehalt gemessen
  • Art des Fluorids (Heilkreide mit natürlichem Fluorid, Kalziumfluorid, Natriumfluorid)
  • Zink (gegen Zahnbelag, Zahnstein, Zahnfleischentzündungen und Mundgeruch)
  • Blue Covarine (lässt die Zähne kurzfristig weniger gelb erscheinen)
  • Kariesprophylaxe durch Fluorid
  • Entfernen von Verfärnungen
  • Verpackung
  • Deklaration und Werbeaussagen

Der Artikel beantwortet folgende Fragen:

  • Reicht eine Universal-Zahnpasta?
  • Bringt mir Zahnpasta mit Weiß-Effekt etwas?
  • Zeigt die Zahnfarbe die Zahngesundheit an?
  • Soll ich eine Sensitiv-Zahnpasta verwenden?
  • Kann eine "medizinische" Zahnpasta mehr?
  • Wie kommen die Streifen in die Zahnpasta?
  • Wodurch unterscheidet sich eine Kinder- von einer Juniorzahnpasta?
  • Wie viel Fluorid sollte in Kinderzahnpasta enthalten sein?
  • Soll ich die Zähne bei meinen Kindern nachputzen?
  • Soll ich meinem Kind zusätzlich Fluoridtabletten geben?
  • Wie haben wir getestet?

 


Zahnpasten ohne Fluorid

Viele Hersteller von Naturkosmetik-Zahnpasten streichen heraus, dass ihre Produkte fluoridfrei sind; gleichzeitig versprechen sie Schutz vor Karies. Das zu Unrecht oft verteufelte Fluorid ist jedoch der wichtigste Inhaltstoff einer Zahnpasta. Nur wenn diese Substanz in ausreichender Konzen­tra­tion enthalten ist, kann die Zahnpasta auch Karies vorbeugen. Fluorid stärkt den Zahnschmelz und macht ihn widerstandsfähiger gegen Säuren.

Weihrauch, ­Myrrhe, Nelken

Zutaten wie Weihrauch, ­Myrrhe, Neemblätter, Nelken, Echi­nacea oder Schwarzkümmel mögen der Zahnpasta vielleicht einen angenehmen Geschmack verleihen und teilweise eine gewisse antibakterielle Wirkung haben, zur Karies­prophylaxe taugen sie aber keinesfalls. Das schlägt sich auch im aktuellen Test von 18 Universalzahnpasten nieder, die unsere Kolleginnen und Kollegen von der Stiftung Warentest für uns unter die Lupe genommen haben. Sieben als Naturkosmetik dekla­rierte Produkte fielen durch, weil sie beim Schutz vor Karies versagten.

Fluoridgehalt

Um optimal wirksam zu sein, sollte der ­Fluoridgehalt in Erwachsenen-Zahnpasten bei knapp 1.500 ppm (parts per million, ­also Teile von einer Million) liegen. Dass man sich damit eine Überdosis Fluorid einverleibt, ist nicht zu befürchten. Ein 75 Kilogramm schwerer Erwachsener müsste den Inhalt von mehr als 20 Tuben verzehren, um sich in Lebensgefahr zu bringen. Zu den Ängsten vor Fluorid trägt bei, dass es oft mit Fluor verwechselt wird – einem giftigen Gas. Bei Fluoriden handelt es sich jedoch um Fluorverbindungen mit ganz anderen Eigenschaften. Außerdem ist Fluorid in der Natur weit verbreitet.

Kinder und Fluorid

Im Test durchgefallen ist die mit Abstand teuerste Zahncreme im Test von Droste-Laux. Letztere wird zwar vom Hersteller damit beworben, dass sie Rügener Heilkreide mit natürlichem Fluorid enthalte. Dies konnte im Prüflabor allerdings nicht bestätigt werden. Ein wenig zur Ehrenrettung der Naturkosmetik-Produkte tragen immerhin die „Rundumschutz Zahncreme mit Fluorid“ von Logodent und die „Zahncreme Complete Care“ von Lavera bei, die beide sehr gut gegen Karies vorbeugen.

Konventionelle Produkte

Bei fast allen konventionellen Zahnpasten im Test kann man sich dagegen darauf verlassen, dass sie einen erstklassigen Schutz vor Karies bieten. Nur die Zahnpasten Ginger Mint von Marvis und die „ayurvedische Zahncreme“ von Himalaya enthalten zu ­wenig Fluorid, als dass sich damit eine hin­reichende Kariesprophylaxe erzielen ließe. Dass die Cremen von dm und Blend-a-med keine sehr gute Gesamtbewertung erreichten, liegt daran, dass sich mit ihnen Zahn­verfärbungen nicht so gut entfernen lassen.

Kinder und Fluorid

Man sollte darauf achten, dass vor allem kleinere Kinder keine Erwachsenen-Zahnpasten verwenden. Kinderzahncremen enthalten 500 ppm oder 1.000 ppm Fluorid. Zahnärztliche Fach­gesellschaften empfehlen, dass Kinder ab dem ersten Milchzahn bis zum zweiten ­Geburtstag Pasten mit 500 ppm verwenden; ab dem zweiten bis zum sechsten ­Geburtstag sollte zweimal täglich mit einer erbsengroßen Menge Zahnpasta mit 1.000 ppm Fluorid geputzt werden. Die im Vergleich zu Erwachsenen-Zahnpasta geringeren Fluoridgehalte sollen vor Fluorose schützen. Dabei handelt es sich um weiße Schmelzflecken, die sich an den Zähnen ­bilden können – sie sind jedoch meist nur ein ästhetisches Problem.

Erwachsenenzahnpasten kosten meist weniger

Einige Anbieter verkaufen Kinderzahnpasta ohne zugesetztes Fluorid. Solche Produkte können wir nicht empfehlen. Ab dem sechsten Lebensjahr können Kinder statt einer Junior-Zahncreme auch eine Universal- Zahncreme für Erwachsene verwenden. Die kostet meist weniger, schmeckt aber häufig schärfer. Wenn Kinder eine Zahncreme für Erwachsene nutzen, sollte man allerdings darauf achten, dass diese zinkfrei ist. Zink wirkt gegen Bakterien und schützt damit vor Plaque (Zahnbelag), Zahnstein, Zahnfleischentzündungen und Mundgeruch. Zuviel Zink könnte aber langfristig negative Auswirkungen haben.

Abrieb

Abrieb

Wie üblich haben wir in der Tabelle nach dem Abrieb der Zahnpasten unterschieden. Die Zahnpasten sind mit winzigen Putz­körpern versetzt. Wie unsere Tests zeigen, spielt Mikroplastik dabei keine Rolle. Die Teilchen bestehen in der Regel aus Siliciumdioxid (Quarz). Je nach Beschaffenheit der Putzkörper fällt der Abrieb stärker oder schwächer aus. Wer freiliegende Zahnhälse hat, sollte darauf achten, dass er Produkte mit niedrigem Abrieb verwendet.

Sensitivzahnpasten

Hilfreich sind auch schmerzlindernde Inhaltstoffe, die vor allem Sensitivzahnpasten beigefügt werden. Sind die Zähne gesund, kann auch der Abrieb höher ausfallen. Eine Deklara­tion des Abriebs auf den Tuben ist nicht vorgeschrieben und so findet man diese hilfreiche Information leider nur auf wenigen Produkten. Im Test wurde der Abrieb deshalb im Labor ermittelt. Wer gesunde Zähne hat und keine freiliegenden Zahnhälse, der kann auch Zahncremen mit hohem Abrieb verwenden. Im Zweifel ist es ratsam, den Zahnarzt zu fragen, welcher Abrieb am besten geeignet ist.

Testtabelle: Zahnpasten

Tabelle öffnen

Leser fragen, wir antworten

Wie wir aus unserer täglichen Arbeit wissen, sind Zahnpasten ein sehr emotionales Thema. Da steht Meinung gegen Meinung. Zu kaum einem anderen Kosmetikum erreichen uns derart viele Anfragen und Beschwerden.

Ist eine Universal-Zahnpasta ausreichend?
Normalerweise reicht eine Universal-Zahnpasta völlig aus. Ein gutes Produkt säubert die Zähne und schützt vor Karies. Etwa 95 Prozent der Zahncremen im österreichischen Handel enthalten Fluorid. Darüber hinaus spielen noch Putzkörper eine wichtige Rolle. Sie bestehen oft aus Siliciumdioxid, unterstützen die Entfernung von bakteriellen Zahnbelägen (Plaque) und sollen helfen, unschöne Verfärbungen – etwa von Tabak, Rotwein, schwarzem Tee, Kaffee – mechanisch zu entfernen. Zahnpasten mit hohem Abrieb entfernen Verfärbungen gut, sie können aber bei freiliegenden Zahnhälsen auch schaden. Dann ist ein niedriger Abrieb ratsam – mit dem Zahnarzt besprechen.

Bringt mir Zahnpasta mit Weiß-Effekt etwas?
Von Zahnpasten mit Weiß-Effekt sollten Sie sich nicht zu viel erwarten. Mit diesen Produkten lassen sich bestenfalls Verfärbungen entfernen, die Zähne bekommen also wieder ihre ursprüngliche Färbung. Das schaffen allerdings auch manche Universalpasten sehr gut, die teilweise deutlich günstiger sind. Wer von Haus aus gelbliche Zähnen hat, kann sie allerdings auch durch Zahnpasten nicht weißer machen. Manche Cremen enthalten zusätzlich den Farbstoff Blue Covarine. Auch dieser lässt die Zähne nur kurzfristig weniger gelb erscheinen.

Zeigt die Zahnfarbe die Zahngesundheit an?
Nur bedingt. Auch an weißen Zähnen kann sich Karies bilden. Und von Natur aus dunkle Zähne können kerngesund sein. Die meisten Europäer haben von Natur aus kein richtig weißes Gebiss. Die Zähne werden dann meist noch mit dem Alter dunkler.

Soll ich eine Sensitiv-Zahnpasta verwenden?
Sensitiv-Zahncremen sind speziell für Menschen gedacht, die überempfindliche Zähne haben. Sie reagieren unter anderem auf Heißes, Kaltes, Süßes oder Saures. Häufigste Ursache sind freiliegende Zahnhälse. Vor allem über Vierzigjährige sind betroffen. Aber auch bei Jüngeren kann sich das Zahnfleisch zurückziehen, wenn sie beim Zähneputzen zu stark schrubben. Wer freiliegende Zahnhälse hat, sollte möglichst eine Zahnpasta mit niedrigem Abrieb wählen. Sensitiv-Zahncremen enthalten zusätzlich spezielle Wirkstoffe, die die Schmerzempfindlichkeit verringern.

Kann eine „medizinische“ Zahnpasta mehr?
Jede Zahnpasta darf sich so nennen. Sie muss dafür nicht mehr leisten als andere. Um echte Medizinprodukte oder gar zulassungspflichtige Arzneimittel handelt es sich dabei nicht. Zahnpasten sollen zur Mundhygiene beitragen und vor Karies schützen. Auch in der Apotheke verkaufte Produkte sind einfach nur Zahnpasten. Der Apothekenverkauf von Kosmetika sagt prinzipiell nichts über die Wirksamkeit der Produkte aus. Der Vertrieb über Apotheken ist eine reine Marketingentscheidung des Herstellers.

Wie kommen die Streifen in die Zahnpasta?
Bei diesen Produkten befindet sich ein kleines Röhrchen im Tubenhals, der sogenannte Streifeneinsatz. Bei der Produktion wird die Tube in zwei Schritten gefüllt. Zuerst mit der farbigen Streifenmasse, dann mit der weißen Hauptmasse. Drückt man nun auf die Tube, schiebt sich die weiße Zahncreme durch das Röhrchen in den Tubenhals. Gleichzeitig wird durch den Druck die dünnere Farbmasse durch die Schlitze des eingesetzten Röhrchens geschoben, welche sich dann als Farbstreifen auf die weiße Grundmasse legt. Das Röhrchen sorgt immer wieder für Verdruss, weil sich dadurch die Tube nicht gut entleeren lässt. Da hilft am Ende leider nur aufschneiden. Die Streifen sind ein rein optischer Effekt. Sie haben keinerlei Auswirkungen auf Wirkungsweise und Putzqualität.

Wodurch unterscheidet sich Kinderzahnpasta von Juniorzahnpasta?
Kinderzahnpasta empfiehlt sich für Kleinkinder. Die Produkte eignen sich ab dem ersten Zahn und schmecken oft besonders mild – süß, fruchtig oder auch leicht minzig. Wenn im Alter von etwa sechs Jahren der erste bleibende Zahn durchbricht, ist ein Umstieg auf Junior-Zahnpasta ratsam. Damit lässt sich das Wechselgebiss aus Milchzähnen und bleibenden Zähnen besser pflegen. Juniorzahnpasta enthält etwa so viel Fluorid wie bei Erwachsenen-Zahncreme üblich, also maximal 1.500 ppm Fluorid (parts per million, Teile von einer Millionen). Kinderzahnpasta enthält weniger Fluorid.

Wie viel Fluorid sollte in Kinderzahnpasta enthalten sein?
Kinderprodukte enthalten 500 ppm oder 1.000 ppm Fluorid. Zahnärztliche Fachgesellschaften empfehlen, dass Kinder ab dem zweiten bis zum sechsten Geburtstag zweimal täglich eine erbsengroße Menge Zahnpasta mit 1.000 ppm Fluorid verwenden. Für die noch Kleineren – ab dem ersten Milchzahn bis zum zweiten Geburtstag – reichen Pasten mit 500 ppm aus. Alternativ können Eltern ihren Kindern auch eine reiskorngroße Menge Zahnpasta mit 1.000 ppm auf die Bürste drücken. Ab etwa sechs Jahren können Kinder statt einer Junior-Zahncreme auch eine zinkfreie Universal-Zahncreme für Erwachsene benutzen. Die kostet meist weniger, schmeckt aber häufig schärfer als eine süßlich-milde Juniorzahncreme.

Soll ich die Zähne bei meinen Kindern nachputzen?
Eltern sollten die Zähne von Kleinkindern bis mindestens zum Grundschulalter immer nachputzen. Erst ab dem höheren Grundschulalter sind die meisten Kinder motorisch in der Lage, ihre Zähne selbst zu putzen. Der Zeitpunkt ist in der Regel gekommen, wenn sie flüssig Schreibschrift schreiben können. Wenn Kinder ihre Zähne zu früh allein und damit nicht gründlich genug putzen, droht Karies.

Soll ich meinem Kind zusätzlich Fluoridtabletten geben?
Wenn Sie für die Zahnpflege eines kleinen Kindes fluoridhaltige Zahnpasta nutzen, sollten sie auf zusätzliches Fluorid – etwa als Tabletten – verzichten. Allerdings spricht nichts dagegen, im Haushalt fluoridiertes Speisesalz zu verwenden.

Testkriterien

Im Test der Stiftung Warentest: 18 Universalzahnpasten, davon 9 zertifizierte Naturprodukte. Die Produkte wurden anonym im Handel eingekauft. Weder kostenlose Muster noch Prototypen gelangten in den Test.

Kariesprophylaxe durch Fluorid
Die Beurteilung erfolgt durch einen Experten aufgrund aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse nach Auswertung von wissenschaftlicher Literatur und Empfehlungen von Fachgesellschaften. Ist Fluorid in ausreichender Menge in einer Zahnpasta enthalten, beugt es Karies vor und fördert die Härtung des Zahnschmelzes. Hat ein Produkt keinen Fluorid-Zusatz angegeben, wird dies im Labor nachgeprüft. Enthält die Paste tatsächlich kein Fluorid, wird die Kariesprophylaxe mit „nicht zufriedenstellend“ bewertet und es werden am Produkt keine weiteren Prüfungen durchgeführt.

Entfernen von Verfärbungen
Das Entfernen von Verfärbungen wird in Anlehnung an die Methode von Stookey G.K. et al. (In-vitro Removal of Stain with Dentifrices, J. Dent. Res. 61 [1982]: 1236–1239) geprüft. Die entsprechende Messgröße heißt PCR (Pellicle Cleaning Ratio) und beschreibt, wie eine Zahnpasta gefärbte Auflagerungen entfernt. Bei diesem Testverfahren werden Schmelzproben mit einer Größe von etwa 5 mal 5 Millimetern aus Rinder-Schneidezähnen verwendet. Sie haben eine dem menschlichen Zahn vergleichbare Struktur. Die Proben werden geglättet und poliert, einer Färbelösung ausgesetzt und dann unter genau definierten Bestimmungen geputzt. Die Reinigungswirkung einer Zahnpasta hängt dabei meist mit der Höhe des Abriebs am Dentin zusammen.

Verpackung
Es wurde ermittelt, ob die Tuben sich vollständig entleeren lassen, und es wurde geprüft, ob eine Originalitätssicherung vorhanden war.

Deklaration und Werbeaussagen
Ein Experte prüfte die Deklaration gemäß den Vorschriften der Kosmetikverordnung. Drei Experten prüften die Lesbarkeit und die Werbeaussagen. Zusätzlich wurde ermittelt, ob passend zu den Werbeaussagen über die normale zahnpflegende Wirkung der Zahnpasta hinaus spezielle Wirkstoffe in der Liste der Inhaltstoffe (INCI) gekennzeichnet sind, für die eine unterstützende Wirkung wissenschaftlich belegt ist.

Weitere Untersuchungen
Um den Abrieb am Dentin (RDA) zu bestimmen, wurden Rinder-Zahnproben unter definierten Bedingungen geputzt. Dafür wurde die Profilometrie genutzt. Bei diesem Verfahren wird die Oberflächenrauigkeit nach dem Putzen durch ein berührungsloses Messverfahren in Anlehnung an die Methode zur Bestimmung der relativen Abrasivität der DIN EN ISO 11609:2017 bestimmt. Der pH-Wert wird in Anlehnung an DIN EN ISO 11609:2008 bzw. an die DGF-Methode bestimmt. Der Fluoridgehalt wird in Anlehnung an DIN 3 EN ISO 19448:2018 bestimmt, bei matrixbedingten Problemen erfolgt dies in Anlehnung an die ASU-Methode K84.06.01–2(EG) 1984–05. Der Gehalt an Monofluorphosphaten wird mit einer ionenselektiven Elektrode angelehnt an DIN 38 405, Teil 4, bestimmt. Der Zinkgehalt wird in Anlehnung an die ASU-Methode L00.00–19/1–6 per ICP-MS bestimmt.

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