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Smartphones: Phablets auf dem Vormarsch - Unser neuer Handy-Test

Das Angebot an Smartphones mit Diagonalen deutlich jenseits von 5 Zoll steigt. Mit dabei ist die Firma Google, die mit ihren neuen Pixel-Modellen von sich reden macht. - Dieser Test ist nur online und nicht im Heft erschienen.

Hier die getesteten 20 Modelle.

  • Acer Liquid Zest 4G
  • Alcatel OneTouch POP 4 +
  • Alcatel Pixi 4
  • Alcatel Pixi 4 6''
  • BQ Aquaris U Plus
  • BQ Aquaris X5 Plus
  • Google Pixel
  • Google Pixel XL
  • Honor 8
  • Huawei Mate 9
  • Huawei Nova
  • Huawei Y5 II
  • Huawei Y6 II Compact
  • Lenovo Moto Z
  • Lenovo Moto Z Play
  • LG X Power
  • Sony Xperia XZ
  • Sony Xperia X Compact
  • Wiko Sunny
  • Wiko Ufeel Prime

Die Testtabelle enthält Testurteile und Werte zu (hier nur eine Auswahl): Betriebssystem, Touchscreen, Tastatur, Outdoormodell, Akku (Kapazität, wechselbar), USB-Datenkabel, Kopfhörer, Speicherkarte mitgeliefert, Kapazität der Speicherkarte in GB, Bedienungsanleitung, Abmessungen/Volumen, Gewicht inkl. Akku und SIM, Anzahl der Frequenzbänder (GSM, GPRS, EDGE, HSDPA, HSUPA, HSPA+), LTE, Micro-SIM, Nano-SIM, Dual-SIM, Taktfrequenz des Prozessors, Bluetooth, Wifi/Wlan, GPS-Empfänger, USB/PC-Schnittstelle, Micro-USB, Speicherkarteneinschub, Kopfhörer-Buchse, HDMI-Buchse, NFC, SAR-Wert, Display (-type, -diagonale, -auflösung, Lesbarkeit), Touchscreen, Frontkamera, WB-AMR (erhöhte Tonqualität), E-Mail-Client, Fingerprint-Scanner, interner Speicher in GB, Speicher erweiterbar, Tethering, App-Store , HTML-Browser, Kartenmaterial, Navigationsprogramm, MP3-Player, UKW-Radio, Kamera-Auflösung in MP, Frontkamera-Auflösung in MP, Videoauflösung, Empfindlichkeit,  Gesprächszeit, Datendownload, Akkulaufzeit beim Navigieren, Standby LTE in h, Ladezeit, Tonqualität der Lautsprecher, Bedienkomfort, Texteingabe, Touchscreen, Einschaltzeit, Verarbeitung, Kratzfestigkeit, Falltest, Wasserfestigkeit, SMS, Bildqualität, Auslöseverzögerung der Kamera, Aufnahmequalität der Videos, Tonqualität bei der Musikwiedergabe, Bedienung des Musikplayers, Handhabung des Web-Browser, Surf-Geschwindigkeit, E-Mail, Standortbestimmung in der Navigation, Synchronisation mit PC/Cloud. - Lesen Sie auchHandystrahlung und Elektrosmog - Wacher, müder, vergesslicher.  Und hier unser Testbericht:


Liebe zu den Phablets

Die Smartphone-Käufer scheinen ihre Liebe zu den Phablets entdeckt zu haben. Kaum ein Anbieter, der nicht zumindest eines jener Geräte mit 5,5 bis 6 Zoll Displaydiagonale im Angebot hat, die die Grenze zu den Tablets verschwimmen lassen. Die – ohnehin situationsabhängige – Unhandlichkeit ist kein Thema mehr. Seit bei den Nutzern nicht mehr das Telefonieren, sondern das Internetsurfen, das Ansehen von Videos sowie das Chatten mit Messengern wie WhatsApp im Vordergrund steht, überwiegen die Vorteile der großen, gut lesbaren Displays.

Huawei und Lenovo im Test

Im aktuellen Test liegen Phablets von Huawei und Lenovo an der Spitze, dicht gefolgt von Google. Der Internetriese hat seine Nexus-Reihe einschlafen lassen und (unter Verschweigung des eigentlichen Herstellers) unter seinem eigenen Namen ein Smartphone und ein Phablet mit den Modellbezeichnungen Pixel bzw. Pixel XL auf den Markt gebracht. Diese sind in einer Preisklasse angesiedelt, die gar keinen Zweifel daran lassen, dass man zu den Topanbietern gehören möchte.

Weitgehend gelungen

Weitgehend gelungen sind sie; doch ob genügend Kunden bereit sind, für die Marke Google ähnlich tief in die Tasche zu greifen wie für die Spitzenmodelle von Samsung, Apple oder Sony (im Test mit dem neuen Xperia XZ vertreten), bleibt abzuwarten.

Testtabelle: Handys 2/2017

Streckbriefe: Acer, Alcatel

Acer Liquid Zest 4G

Das 5-Zoll-Smartphone ist als Einsteigergerät anzusehen. Es ist Dual-SIM-tauglich und unterstützt LTE. Es hat sich im Test nicht einmal so schlecht geschlagen, die schwache Empfangsempfindlichkeit, die schlechte Bildqualität von Fotos und Videos sowie das Fehlen des Kompasses stellen allerdings für ein Smartphone schon deutliche Einschränkungen dar. 10,73 GB interner Speicher stehen zur Verfügung. Getestet unter Android 6.0.

Alcatel OneTouch POP 4 +

Ein Phablet mit 5,5-Zoll-Display, das die größere Ausgabe und zugleich das Nachfolgemodell des POP 4 (Test: Smartphones 11/2016) darstellt. Von diesem unterscheidet sich das 4 + außerdem durch einen besser reagierenden Touchscreen und eine höhere Displayqualität. Das Gerät ist Dual-SIM-tauglich und unterstützt LTE. 9,86 GB interner Speicher stehen zur Verfügung. Schwach sind beim 4 + allerdings die Empfangsempfindlichkeit, die Foto- und Videoqualität (inklusive Videoton) und der Klang der mitgelieferten Kopfhörer. Eventuell kommt es als Einsteigergerät infrage. Getestet unter 6.0.1.

Alcatel Pixi 4

Das sehr kompakte 3,9-Zoll-Smartphone ist schlichtweg ein schlechtes Gerät. Es reagiert mit teils starker Verzögerung, hat lediglich 1,21 GB internen Speicher zur Verfügung, eine kurze Akkulaufzeit, keinen Kompass, eine schlechte Display-, Foto- und Videoqualität (inklusive Videoton) und es unterstützt nicht einmal LTE. Die einzigen positiven Aspekte: Es ist Dual-SIM-tauglich und hat einen wechselbaren Akku. Unterm Strich ist das Pixi 4 aber nicht empfehlenswert. Getestet unter Android 6.0.

Alcatel Pixi 4 6“

Das 6-Zoll-Phablet ist das deutlich größere Geschwistermodell des im Test letztgereihten Pixi 4. Anders als bei diesem sind die Reaktionszeiten des Touchscreens bzw. des Gerätes selbst akzeptabel. Aufgrund der vergleichsweise geringen Displayauflösung werden Schriften und Symbole recht groß dargestellt, was Personen mit schlechterem Sehvermögen entgegenkommt. Die Handhabung der Basisfunktionen ist gut. Allerdings bewegen sich die Testergebnisse auf niedrigem Niveau. Das Gerät hat keinen Kompass, eine schlechte Display-, Foto- und Videoqualität (inklusive Videoton) und es unterstützt nicht einmal LTE, ist aber zumindest Dual-SIM-tauglich. Die Soft-Keys sind unbeleuchtet, die Empfangsqualität leidet bei Berührung der Geräterückseite im unteren Bereich. Auch die Klangqualität der mitgelieferten Kopfhörer lässt zu wünschen übrig. Das Gerät läuft unter der schon in die Jahre gekommenen Android-Version 5.1.

Steckbriefe: BQ, Google

BQ Aquaris U Plus

Das 5-Zoll-Smartphone Aquaris U Plus läuft unter Android 6.0.1, unterstützt LTE und Dual-SIM und hat sogar einen Fingerabdruckscanner. Display und Touchscreen sind gut, die Akkulaufzeit ebenfalls. Die Kamera ist durchschnittlich. Aber: Die Empfangsempfindlichkeit befindet sich auf niedrigem Niveau, die Bild- und Tonqualität der Videoaufnahmen ist schlecht, die Soft-Keys sind unbeleuchtet und es werden keine Kopfhörer mitgeliefert. Letztlich reichte es nur für ein durchschnittliches Testurteil. 9,89 GB interner Speicher sind verfügbar.

BQ Aquaris X5 Plus

Der Namenszusatz Plus ist vielleicht ein wenig irreführend, weil er von anderen Herstellern als Bezeichnung für die „größeren Geschwister“ eingesetzt wird. Das 5-Zoll-Smartphone Aquaris X5 Plus ist jedenfalls das gleich große, aber besser ausgestattete Nachfolgemodell des Aquaris X5 (Test: Smartphones 11/2016). So sind ist die Auflösung von Display und Kamera höher, die etwas höhere Akkukapazität führt hingegen zu keiner längeren Laufzeit. Gut sind weiters der Touchscreen und die Empfangsempfindlichkeit. Kopfhörer werden keine mitgeliefert. Das Gerät unterstützt LTE und NFC, hat einen Fingerabdruckscanner und ist Dual-SIM-tauglich. 10,43 GB interner Speicher stehen zur Verfügung. Grundsätzlich ist das X5 Plus empfehlenswert, es scheiterte aber wie sein Vorgänger im Falltest. Getestet unter Android 6.0.1.

Google Pixel

Hinweis: Diese Beschreibung ist identisch mit jener beim Modell Google Pixel XL. Mit seinen beiden Pixel-Modellen (Pixel 5 Zoll, Pixel XL 5,5 Zoll) hat sich Google von der relativ preisgünstigen Nexus-Reihe, die von LG und Huawei in Auftragsarbeit gebaut wurde, deutlich verabschiedet (LG Nexus 5, Test: Smartphones 3/2016; Huawei Nexus 6P, Test: Smartphones 6/2016). Dem Vernehmen nach wurde die Produktion der Pixel-Modelle an HTC vergeben, dessen Name allerdings nirgends aufscheint. Die Geräte stammen offiziell von Google selbst. Externe Speichererweiterung ist keine vorgesehen, Nutzer erhalten aber unbegrenzten Speicherplatz für Fotos und Videos in der Google-Cloud. Die beiden Pixel-Modelle sind die ersten Smartphones mit Google Assistant, dem neuen Sprachassistenten und Nachfolger von Google Now. Die Kamera liefert gute Qualität, sticht aber nicht aus der Reihe der Topmodelle hervor. Störende Reflexionen und Artefakte, die unter bestimmten Lichtverhältnissen bei Sonnenschein auftreten, sind im Display sichtbar und lassen sich durch leichtes Kippen des Gerätes umgehen. Die Testergebnisse liegen generell in einem guten Bereich. Obwohl die Pixel-Modelle nicht wasserfest sind, traten beim Regentest nach einer kurzen Trockenphase keinerlei Probleme auf. Beide Geräte unterstützen LTE und NFC, der verfügbare interne Speicher umfasst in beiden Fällen mehr als 22 GB. Die Empfangsempfindlichkeit leidet bei Berührung der Gehäuserückseite im unteren Bereich. Kopfhörer werden nicht mitgeliefert. Getestet unter Android 7.1.

Google Pixel XL

Hinweis: Diese Beschreibung ist identisch mit jener beim Modell Google Pixel. Mit seinen beiden Pixel-Modellen (Pixel 5 Zoll, Pixel XL 5,5 Zoll) hat sich Google von der relativ preisgünstigen Nexus-Reihe, die von LG und Huawei in Auftragsarbeit gebaut wurde, verabschiedet (LG Nexus 5, Test: Smartphones 3/2016; Huawei Nexus 6P, Test: Smartphones 6/2016). Dem Vernehmen nach wurde die Produktion der Pixel-Modelle an HTC vergeben, dessen Name allerdings nirgends aufscheint. Die Geräte stammen offiziell von Google selbst. Externe Speichererweiterung ist keine vorgesehen, Nutzer erhalten aber ungbegrenzten Speicherplatz für Fotos und Videos in der Google-Cloud. Die beiden Pixel-Modelle sind die ersten Smartphones mit Google Assistant, dem neuen Sprachassistenten und Nachfolger von Google Now. Die Kamera liefert gute Qualität, sticht aber nicht aus der Reihe der Topmodelle hervor. Störende Reflexionen und Artefakte, die unter bestimmten Lichtverhältnissen bei Sonnenschein auftreten, sind im Display sichtbar und lassen sich durch leichtes Kippen des Gerätes umgehen. Die Testergebnisse liegen generell in einem guten Bereich. Obwohl die Pixel-Modelle nicht wasserfest sind, traten beim Regentest nach einer kurzen Trockenphase keinerlei Probleme auf. Beide Geräte unterstützen LTE und NFC, der verfügbare interne Speicher umfasst in beiden Fällen mehr als 22 GB. Die Empfangsempfindlichkeit leidet bei Berührung der Gehäuserückseite im unteren Bereich. Kopfhörer werden nicht mitgeliefert. Getestet unter Android 7.1.

Steckbriefe: Honor, Huawei

Honor 8

Schon das Honor 7 (Test: Smartphones 11/2016) ist recht positiv aufgefallen; beim Honor 8 hat die zu Huawei gehörende Marke noch ein Schäufelchen nachgelegt. Das 5,2-Zoll-Gerät ist unter den Mittelklasse-Smartphones eine Überlegung wert. Die Qualität von Touchscreen und Display befindet sich auf gutem Niveau, ebenso die Tonqualität der Videoaufnahmen sowie der mitgelieferten Kopfhörer. Das Gerät unterstützt LTE und NFC, hat eine Infrarot-Schnittstelle, einen Fingerabrducksensor und einen Modus zur Bedienung mit Handschuhen. Es kann wahlweise mit zwei SIM-Karten oder mit einer SIM-Karte und einer Speicherkarte bestückt werden. Die Bildqualität ist durchschnittlich, ebenso die Akkulaufzeit. 20,7 GB interner Speicher stehen zur Verfügung. Als Minuspunkt ist zu erwähnen, dass der Touchscreen (nicht das Glas an der Oberfläche) im Falltest an einer Ecke beschädigt wurde, sodass das Display an dieser Stelle nun deutlich heller leuchtet. Das hat jedoch keinen Einfluss auf die Funktion des Touchscreens. Getestet und Android 6.0.

Huawei Mate 9

Mit 5,9 Zoll Bildschirmdiagonale ist das hochpreisige Gerät den Phablets zuzuordnen und Nachfolger des Mate 8 (Test: Smartphones 6/2016). Die Darstellungsqualität des Displays ist exzellent, die Akkulaufzeit, die Tonqualität der mitgelieferten Kopfhörer, die Handhabung und die Bedienung des Touchscreens liegen auf hohem Niveau. Die Bildqualität der 20-MP-Dualkamera ist hingegen durchschnittlich. Das Gerät verfügt über eine Möglichkeit zur nachträglichen Erzeugung eines Bokeh-Effekts (gewollte Unschärfe des Hintergrunds), vergleichbar dem Porträt-Modus des iPhone 7 plus (Test: Smartphones 11/2016). Beim Apple-Gerät funktioniert dies allerdings einfacher und überzeugender. Das Huawei Mate 9 ist Dual-SIM-tauglich, unterstützt NFC und hat einen Fingerabdruckscanner sowie eine Infrarot-Schnittstelle. Die negativen Punkte: Die ins Gehäuse integrierten Softkeys sind nicht beleuchtet, die Empfangsempfindlichkeit leidet bei Berührung der Gehäuserückseite im unteren Bereich. Die eigentlichen Probleme sind allerdings folgende: Überspringt man die Einrichtung einer Bildschirmsperre und setzt dann das Gerät auf die Werkseinstellungen zurück, lässt es sich nicht mit einem neuen Google-Account aktivieren. Das kann sehr ärgerlich sein – etwa, wenn man es verkauft. Außerdem gelang es im Test nicht, auf dem vorinstallierten E-Mail-Client ein GMX-Konto einzurichten. Erst das Herunterladen eines alternativen Clients brachte die Lösung. 49,58 GB interner Speicher sind verfügbar. Getestet unter Android 7.0.

Huawei Nova

Ein 5-Zoll-Smartphone, das sich im Test gut geschlagen hat. Display, Touchscreen, Kopfhörer-Tonqualität und Akkulaufzeit liegen auf hohem Niveau, die Kameraqualität entspricht dem Durchschnitt. Das Gerät unterstützt LTE, NFC, hat einen Fingerabdrucksensor und ist Dual-SIM-tauglich. 22,42 GB interner Speicher sind verfügbar. Die Empfangsempfindlichkeit leidet bei Berührung der Gehäuserückseite im unteren Bereich. Getestet unter Android 6.0.

Huawei Y5 II

Ein unauffälliges Smartphone vom unteren Ende der Mittelklasse mit 5-Zoll-Diagonale, guter Displayqualität und akzeptabler Akku-Laufzeit. LTE und Dual-SIM werden unterstützt. Besser sein könnte die Reaktionszeit des Touchscreens, wirklich schlecht ist allerdings die Bildqualität der Fotos und Videos. Lediglich 3,31 GB interner Speicher stehen zur Verfügung. Ein möglicher Vorteil ist der wechselbare Akku. Getestet unter der mittlerweile in die Jahre gekommenen Android-Version 5.1.

Huawei Y6 II Compact

So wie das Huawei Y6 (Test: Smartphones: 6/2016) ist auch das Y6 II Compact ein 5-Zoll-Einsteiger-Smartphone der unteren Mittelklasse. Abgesehen von einer guten Basis-Handhabung hat es wenig zu bieten. Der Touchscreen ist deutlich schlechter als bei den Topmodellen, die Bildqualität der Kamera unterdurchschnittlich, die Akkulaufzeit schwach. LTE und Dual-SIM werden unterstützt. Ein möglicher Vorteil ist der wechselbare Akku. 9,49 GB interner Speicher stehen zur Verfügung. Getestet unter der mittlerweile in die Jahre gekommenen Android-Version 5.1.

Steckbriefe: Lenovo, LG

Lenovo Moto Z

Ein Phablet mit 5,5 Zoll Displaydiagonale. Das empfehlenswerte Gerät überzeugt mit der Qualität von Display und Touchscreen, seiner Handhabung, seiner guten Bildqualität auch unter ungünstigen Lichtverhältnissen, seiner guten Empfangsempfindlichkeit und seiner akzeptablen Akkulaufzeit bei zugleich kurzer Ladezeit. Minuspunkte: Es werden keine Kopfhörer mitgeliefert (es gibt auch keine Standard-Kopfhörerbuchse) und die ins Gehäuse integrierten Soft-Keys sind unbeleuchtet. Dafür befindet sich ein Schutzrahmen im Lieferumfang. Lenovo bietet für das Moto Z einige optionale Module an (Moto Mods genannt), die mittels Magnet auf der Geräterückseite befestigt werden können (z.B. Kamera mit optischem Zoom, Stereolautsprecher, Zusatzakku). Das Gerät ist wasserabweisend, aber nicht wasserdicht. Es unterstützt LTE, NFC, hat einen Fingerabdrucksensor und ist Dual-SIM-tauglich. 22,52 GB interner Speicher sind verfügbar. Getestet unter Android 6.0.1.

Lenovo Moto Z Play

Ein hochpreisiges 5,5-Zoll-Phablet, das in vielen Bereichen überzeugt. Display, Touchscreen, Handhabung und Akkulaufzeit befinden sich auf hohem Niveau. Die Bildqualität der Kamera ist auch unter schlechen Lichtbedingungen brauchbar, die Videoqualität ist aber vergleichsweise mager. Ähnlich wie LG für das Modell G5 (Test: Smartphones 11/2016) bietet Lenovo für das Moto Z Play einige optionale Module an (Moto Mods genannt), die mittels Magnet auf der Geräterückseite befestigt werden können (z.B. Kamera mit optischem Zoom, Stereolautsprecher, Zusatzakku). Die Magnetplatte auf der Rückseite kann sehr leicht entfernt werden, was zwar einerseits praktisch ist, andererseits kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass man sie verliert. Im Videomodus traten im Test Fokussierprobleme auf; speziell, wenn man den Fokus zu Beginn manuell festlegte. Das Gerät unterstützt LTE, NFC und Dual-SIM, es ist wasserabweisend, aber nicht wasserdicht. 23,05 GB interner Speicher sind verfügbar. Negativpunkte: Die Empfangsempfindlichkeit leidet bei Berührung der Gehäuserückseite im unteren Bereich. Kopfhörer werden nicht mitgeliefert. Getestet unter Android 6.0.1.

LG X Power

Das herausragendste Merkmal des 5,3-Zoll-Smartphones ist die Kapazität des Akkus, die ihm im Dauerbetrieb eine Laufzeit von 33,5 Stunden verschafft – eines der bisher besten Resultate im Rahmen unserer fortlaufenden Tests. Insgesamt bekommt man zu einem günstigen Preis ein gut handhabbares, brauchbares Mittelklassegerät mit NFC- und LTE-Unterstützung. Die Displayqualität ist durchschnittlich, der Ton der mitgelieferten Kopfhörer mager. 10,02 GB interner Speicher stehen zur Verfügung. Getestet unter Android 6.0.1.

Steckbriefe: Sony, Wiko

Sony Xperia X Compact

Das Xperia X Compact ist die kleinere Ausgabe des Vorjahres-Topmodells Xperia X von Sony (Test: Smartphones 11/2016). Mit seinem 4,6-Zoll-Display ist es entsprechend kompakt und handlich. Anders als bei anderen Marken üblich, ist das Xperia X Compact weder deutlich kleiner noch wesentlich schlechter ausgestattet als das „große“ Geschwistermodell, was es zu einer empfehlenswerten Wahl macht. Das Gerät unterstützt LTE und NFC, der Fingerabdrucksensor ist – wie aktuell bei Sony üblich – sehr komfortabel seitlich positioniert. 21,26 GB interner Speicher sind verfügbar. Getestet unter Android 6.0.1.

Sony Xperia XZ

Wer bei den Smartphones auf die Marke Sony eingeschworen ist, muss für das aktuelle Topmodell Xperia XZ tief in die Tasche greifen. Geboten wird ein hochwertiges 5,2-Zoll-Gerät, dessen Ausstattung und Testergebnisse zwar nicht hervorstechen, sich aber durchwegs auf hohem Niveau befinden. Noch dazu handelt es sich um ein Outdoormodell mit entsprechender Zertifizierung. (Achtung! Trotzdem ist es nicht dafür geeignet, ins Wasser getaucht zu werden.) Bei der nicht unwesentlichen Akkulaufzeit erhielt es freilich nur eine durchschnittliche Beurteilung. Das Xperia XZ unterstützt LTE sowie NFC und hat einen in komfortabler seitlicher Position befindlichen Fingerabdrucksensor. Irritierend ist, dass die Spiele-App FIFA 16, die im Test aufgrund ihrer Größe von mehr als 1 GB auf allen Geräten installiert wird, auf dem Xperia XZ nicht funktionierte. 20,48 GB interner Speicher sind verfügbar. Getestet unter Android 6.0.1.

Wiko Sunny

Ein billiges, entsprechend mager ausgestattetes und träge reagierendes Smartphone mit 4 Zoll Displaydiagonale. Kamera, Displayqualität und vor allem die Akkulaufzeit lassen zu wünschen übrig. Im Test kam es auf lediglich 9,5 Stunden. 4,39 GB interner Speicher stehen zur Verfügung. Positive Aspekte sind die Dual-SIM-Tauglichkeit, der gute Klang der mitgelieferten Kopfhörer und der wechselbare Akku. Das gleicht die Minuspunkte freilich nicht aus. Getestet unter Android 6.0.

Wiko Ufeel Prime

Das Ufeel Prime mit 5-Zoll-Display versteht sich als Premium-Version des Wiko Ufeel (Test: Smartphones 11/2016). Es ist zwar eine Spur besser ausgestattet, kann aber ebenfalls nicht mit den Topmodellen mithalten. Positive Aspekte sind das Display, der Touchscreen und die Tonqualität der mitgelieferten Kopfhörer. Das Gerät ist Dual-SIM-tauglich und überstützt LTE. 20,74 GB interner Speicher stehen zur Verfügung. Unterdurchschnittlich sind hingegen die Bildqualität der Foto- und Videoaufnahmen sowie die Tonqualität der Videoaufnahmen. Die Soft-Keys sind unbeleuchtet, die Empfangsempfindlichkeit leidet bei Berührung der Geräterückseite im unteren Bereich. Getestet unter Android 6.0.1.

Testkriterien ab 6/2016

Im Rahmen einer europaweiten Kooperation werden regelmäßig neu auf den Markt kommende Mobiltelefone getestet. Wir haben die für Österreich aktuellen Modelle ausgewählt. – Die Prozentangaben zeigen, welchen Anteil dieser Punkt am Gesamturteil hat.

Mobilteil (18%)
Bewertet wurde die Synchronisation von Kontakten, Kalender und Terminen, Notizen, Musik, Foto, Video und Applikationen mit dem PC (in beide Richtungen), sowie die Möglichkeit ein Backup am PC zu speichern und daraus die Daten wiederherzustellen. Im simulierten GSM Netz wurden Messreihen durchgeführt, die Rückschlüsse auf die Eingangsempfindlichkeit und die Sendeleistung zulassen. Die Messungen der Akkulaufzeit wurde mithilfe eines Industrieroboters durch ein standardisiertes Nutzungsszenario nachgestellt, so lange bis der Akku leer war. Die Messungen basieren auf folgenden Annahmen: 7,5 Minuten YouTube-Video pro Stunde, Navigation 1,25 Minuten pro Stunde, Telefonieren 2,5 Minuten pro Stunde zwei Nachrichten pro Stunde und fünf Fotos aufnehmen. Die restliche Zeit bleibt das Gerät auf Standby mit Wlan und GPS an. Die Ladedauer und die Schnellladefähigkeit wurden bestimmt und bewertet, ob sich der Akku vom Anwender wechseln lässt und welche Lademöglichkeiten gegeben sind.

Handhabung (17%)
In dieser Gruppe werden die Ergebnisse für Ergonomie, Handhabung und Haltbarkeit zusammengefasst. Beurteilt wurden die Bedienschritte beim täglichen Gebrauch und bei der Nutzung häufiger Komfortfunktionen sowie die Ergonomie der Geräte. Die Bedienungsanleitungen wurden auf Vollständigkeit, Verständlichkeit und Lesbarkeit untersucht. In einer Fallprüfung mussten die Geräte 100 Stürze aus einer Höhe von 80 cm ohne Funktionsstörung überstehen. Zusätzlich zur Prüfung der Kratzfestigkeit von Display und Gehäuse wurden die Geräte einem Regentest in Anlehnung an DIN EN 60 529 unterzogen. Handys die laut Hersteller als wassergeschützt (mindestens IPX7) zertifiziert sind wurden für 30 Minuten in 1 Meter tiefes Wasser getaucht und im Anschluss sowie gegebenenfalls nach 24 und 48 Stunden auf ihre Funktionstüchtigkeit geprüft. Die Sinnfälligkeit und Lesbarkeit der Displays wurde von mehreren Testpersonen beurteilt.

Telefonieren und SMS (15%)
Die Sprachqualität wurde im simulierten UMTS-Netz in beide Richtungen mit und ohne Umgebungslärm gemessen. Geprüft wurden Empfangen und Versenden von Nachrichten, die Speicherung und die Darstellung auf dem Display.

Kamera (20%)
Bewertet wurden die Bildqualität der eingebauten Kamera bei normaler und bei geringer Beleuchtung, sowie deren Ausstattung (Autofokus, Vorfokus, optisches Zoom, eingebauter Blitz, mechanischer Verschluss), die Eignung des Displays für Bildwiedergabe und die Datenübertragung und -speicherung. Weiters wurde die Auslösezeit und Fokussierungszeit gemessen und bewertet.
Folgende Kriterien sind für eine Bewertung notwendig:

  • Bildauflösung ≥ 2 MP
  • Speicherkarte oder interner Speicher ≥ 1GB

Zur Bewertung der Videofunktion wurden unterschiedlich ausgeleuchtete Szenen gefilmt. Bewertet wurden die Video- und Tonqualität am Handy und am Computer.
Folgende Kriterien sind für eine Bewertung notwendig:

  • Bildauflösung ≥ 2 MP
  • Speicherkarte oder interner Speicher ≥ 1GB

Musik (10%)
Bewertet wurden die  Anzahl der abspielbaren Audioformate, Handhabung, Tonqualität und der Datentransfer zum Computer.
Folgende Kriterien sind für eine Bewertung notwendig:

  • mitgelieferte Stereokopfhörer
  • fortlaufende Wiedergabe von mp3-Dateien
  • Speicherkarte oder interner Speicher ≥ 1GB
  • Musikübertragung mittels Speicherkarte oder USB-Kabel


Internet und E-Mail (15%)
Bewertet wurden die Bedienungen und Leistung von Internetbrowsern und E-Mail-Funktionen (Einrichten von E-Mail-Konten, Empfangen, Schreiben, Lesen von Mails).
Folgende Kriterien sind für eine Bewertung notwendig:

  • Displaygröße > 18cm²
  • Auflösung > 240 x 320 Pixel
  • Übertragung UMTS oder Wifi
  • E-Mail-Client und HTML-Browser
  • Vollständige Tastatur (Tasten oder Touchscreen)


Navigation: (5 %)
Bewertet wurden Qualität, Sprachqualität, Schnelligkeit und Genauigkeit der Ortung, sowie die Routenführung der mitgelieferten Navigationssoftware.
Folgende Kriterien sind für eine Bewertung notwendig:

  • GPS Sensor
  • Auflösung > 240 x 320 Pixel
  • Übertragung UMTS oder Onboard Navigationssystem
  • im Lieferumfang: eigene Navigationssoftware oder Downloadmöglichkeit kostenloser Karten oder bereits installierte Karten oder Karten-CD,
  • oder GPS-fähig und Kriterien für "Internet“ erfüllt.

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