Frau mit Smartphone Smartphones im Test Bild: Dean-Drobot/Shutterstock

Smartphones - nicht nur zum Falten - Goldene Mittelklasse

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Sie suchen ein Top-Handy, oder eines, dessen Preis und Leistung in einem vernünftigen Verhältnis stehen? Beides finden Sie in unserem Produktfinder. Zusätzlich haben wir für Sie aus dem Test eine Auswahl empfehlenswerter Mittelklasse-Smartphones getroffen.

Lesen Sie auch:

Folgende aktuellen Handys sind unserem Produktfinder enthalten:

  • Alcatel - 1S (2021), 3L (2021)
  • Apple - iPhone 13, 13 Pro, 13 Pro Max, 13 mini 
  • Motorola - MOTO G100, Moto e7i power, Moto g20, edge 20, edge 20 lite 
  • Nokia - X20, X10, G20, G10, XR 20, 
  • OnePlus - 9, Nord CE 5G, Nord 2 5G 
  • OPPO - A54 5G, A74 4G, A74 5G, A94 5G, A16
  • Realme - 8 Pro, C21, 8 5G, Narzo 30 5G, GT 5G 
  • Samsung - Galaxy M12, Galaxy A22 5G, Galaxy M32, Galaxy Z Flip3, Galaxy Z Fold3, Galaxy A52s 5G 
  • Sony - Xperia 1 III, Xperia 10 III, TCL 20L, VIVO Y72 5G, X60 PRO, V21 5G 
  • Wiko - Y62, Power U30, Power U20, Power U10 
  • Xiaomi- Poco X3 PRO, Mi 11 Lite , Mi 11 Lite 5G, Redmi Note 10 5G, REDMI NOTE 10S, POCO M3 Pro 5G

Unser Produktfinder (ausführliche Testtabelle) informiert u.a. über: Preis, Testurteil, Handhabung, Display, Haltbarkeit, Leistung, Akku, Kamera, Audioqualität, Tonqualität beim Telefonieren, Sicherheit und notwendige Anmeldedaten. In Summe sind es mehr als 100 Einzelinformationen - zu jedem einzelnen Modell.


iPhone, Klapphandy und die Mittelklasse

Das nagelneue iPhone 13 in seinen vier Versionen ist ebenso dabei wie das Klapphandy Galaxy Z Flip3 und das Falthandy Galaxy Z Fold 3, beide von Samsung. Zu diesen Flaggschiffen gesellt sich eine ganze Reihe von Mittelklasse-Smartphones mit vernünftigem Preis-Leistungs-Verhältnis. Viele davon stammen von großen chinesischen Herstellern, die ihre Aktivitäten auf den europäischen Markt ausgeweitet haben.

Der Abstand zwischen der Topklasse und den sogenannten Einstiegsmodellen ist gewaltig. Das lässt sich aus unserer interak­tiven Tabelle herauslesen.

(K)eine Preisfrage

Wobei der Abstand nicht nur den Preis, sondern auch Ausstattung und Leistungs­fähigkeit betrifft. Mit einem Budgetrahmen an den Kauf heranzugehen, ist sinnvoll. Man sollte den Preis jedoch nicht als alleini­ges Auswahlkriterium heranziehen. Preis­wert, nicht billig, lautet die Devise. Es gibt so etwas wie die goldene Mittelklasse.

Vorteilhaft ist, dass der Verkaufspreis meist kurz nach der Markteinführung eines Gerätes nach unten geht. Die von uns erho­benen Preise sind Momentaufnahmen. Sofern die Anschaffung nicht eilt, macht sich Geduld bezahlt.

Was möchten Sie tun?

Abseits der Preisfrage stellt sich jene nach dem vorrangigen Verwendungszweck. Wo­bei wir die reinen Telefonierer hier beisei­te lassen. Sie sind mit einem auch unter der Bezeichnung „Seniorenhandy“ angebote­nen Gerät besser bedient (siehe www.kon­sument.at/test-seniorenhandys-032021). Und auch die Vielnutzer, die das Smartphone als unverzichtbares Kommunika­tions-, Informations- und Unterhaltungs­medium ständig im Blick haben, werden nicht hier, aber mit Sicherheit im Produkt­finder fündig. Übrig bleiben die folgenden beiden Nutzergruppen:

  1. Wenignutzer: Das Smartphone zwischen notwendigem Übel und praktischem Kommunikations- und Informationsmedi­um sowie als Absicherung für den Notfall. Geringe Nutzungszeit pro Tag. Telefonieren sowie jeweils ein bisschen E-Mail-Korres­pondenz, Suchen und Surfen im Internet, Messenger (WhatsApp, Signal etc.), die eine oder andere nützliche App (z.B. Wör­terbuch, Wikipedia) und eventuell einfache Puzzlespiele (z.B. Candy Crush). Nutzung von Google Maps zur allgemeinen Orientie­rung, die sprachgeführte Navigation im Auto ist kein Thema. Meist ebenso uninter­essant ist kontaktloses Bezahlen mittels NFC. Gerätekategorie: ausreichend ausge­stattete Einstiegs- bis untere Mittelklasse.
  2. Durchschnittsnutzer: Das Smartphone als täglicher Begleiter, stets zur Hand, aber nicht ständig in der Hand. In Summe mehre­re Stunden Nutzungszeit pro Tag. Telefo­nieren, E-Mail-Korrespondenz, Suchen und Surfen im Internet, Messenger, unter­schiedlichste Apps, diverse Spiele und Videostreaming zur Ablenkung zwischen­durch. Verwendung von Google Maps oder anderen Navigationsdiensten für die sprachgeführte Navigation. Kontaktloses Bezahlen mittels NFC ist von Teilen der Nutzergruppe ebenso erwünscht wie die Geräteentsperrung mittels Fingerabdruck und/oder Gesichtserkennung. Gerätekate­gorie: die Mittelklasse in ihrer gesamten Bandbreite.

Ausstattung und Leistungsfähigkeit

Im Einstiegssegment und in der unteren Mittelklasse werden bestimmte Kompo­nenten oft in schwächerer oder älterer Ver­sion verbaut (z.B. Prozessor, Mobilfunk-, WLAN- und Bluetooth-Versionen) bzw. werden manche weggelassen (z.B. NFC für kontaktloses Bezahlen oder Kompass und Lagesensor, die die Navigation verbessern).

Der Arbeitsspeicher (RAM) wirkt sich auf Leistung und Geschwindigkeit aus. Mini­mum: 3 GB.

Interner Speicher: 32 GB als Minimum, das Doppelte ist anzuraten.

Beim Bildschirm (Display) geht es unter an­derem um dessen Berührungssensitivität (Ansprechen der Touchscreenfunktion auf Berührungen), die Auflösung (beeinflusst die Schärfe der Darstellung), die Flüssigkeit beim Scrollen und bei der Darstellung schneller Bewegungen (mitbestimmt von der Bildwiederholrate in Hertz; 60 Hz = Standard, 90 Hz = gehoben, 120 Hz = „Luxus“) sowie die maximale Helligkeit (um auch bei Sonnenlicht etwas erkennen zu können).

Bildschirmtechnologie: Auch sie spielt eine Rolle: OLED (viele einzelne Leuchtdioden) schlägt in der Regel LCD (klassischer Flüssigkristallbildschirm mit Hintergrund­beleuchtung; ist stark blickwinkelabhäng).

 

Unsere Empfehlungen

Wir haben die neuen Modelle gesichtet und folgende Mittelklassemodelle als Empfehlungen herausgesucht:

Einsteigermodelle

mit ausreichender Ausstattung, Leistung und Testurteil „gut“:

  • Samsung Galaxy M12, 170 Euro
  • Oppo A16, 180 Euro

Mittelklassemodelle

ausreichend für alle Alltagsanforderungen und Testurteil „gut":

  • Oppo A94 5G, 379 Euro.
  • Oppo A54 5G, 260 Euro.
  • Samsung Galaxy A52s 5G, 449 Euro
  • Sony Xperia 10 III 5G, 440 Euro
  • Vivo V21 5G, 400 Euro
  • Xiaomi Redmi Note 10s, 255 Euro
  • Realme GT 5G, 494 Euro
  • OnePlus Nord CE 5G, 339 Euro
  • Oppo A74, 198 Euro
  • Realme 8 5G, 250 Euro

Details finden Sie in unserem Produktfinder.

Alle Testergebnisse: Produktfinder Smartphones 2020/2021

Klicken Sie auf den Link und wir führen Sie zu unserer großen Übersicht.

Filtern, vergleichen, sortieren, drucken: In unserem Produktfinder stellen wir Ihnen Testergebnisse und Ausstattungsmerkmale von 193 Smartphones zur Verfügung (Stand 11/2021).

Produktfinder

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Zur Testtabelle

Steckbriefe: Alcatel

Alcatel 1S (2021)

Das Alcatel 1S ist ein preisgünstiges, aber sehr schwach ausgestattetes Smartphone der Einstiegsklasse mit 6,5 Zoll (16,5 cm) Displaydiagonale. Aktuelle Mobilfunkstandards wie 5G und LTE Advanced (schnellere Datenübertragung als Standard-LTE) werden nicht unterstützt, ebenso wenig die zweite WLAN-Frequenz von 5 GHz. Das Gerät verfügt auch über keinen Lagesensor, was sich negativ auf die Genauigkeit der Navigationsfunktion auswirkt. Keine NFC-Unterstützung. Die Micro-USB-Schnittstelle ist mittlerweile technisch veraltet. Die Speicherkapazität beträgt ebenfalls nicht mehr zeitgemäße 32 GB. Eine Erweiterung ist möglich. Dual-SIM-tauglich (in Kombination mit dem SD-Karteneinschub). Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Makro, Tiefenkamera) mit durchschnittlicher Foto- und weniger zufriedenstellender Videoqualität. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. 3,5-mm-Kopfhörer-Buchse vorhanden. Zu den Pluspunkten des Geräts zählt die Akkulaufzeit von 30,5 Stunden bei maximaler und 34,5 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 2 Stunden 15 Minuten. Den Falltrommeltest hat das Gerät mit nur geringen Schäden überstanden. Wenn man dem 1S im Anschluss die Zeit gibt, zu trocknen, dann ist es auch kein Problem, wenn es einmal in einen Regenschauer gerät. Getestet unter Android 11.

Alcatel 3L (2021)

Das Alcatel 3L ist ein relativ preisgünstiges Smartphone der Einstiegsklasse mit 6,5 Zoll (16,5 cm) Displaydiagonale. Es ist eine Spur besser ausgestattet als das ebenfalls getestete Modell 1S, vor allem, was die Speicherkapazität und den Arbeitsspeicher betrifft (64 statt 32 GB intern und 4 statt 3 GB RAM). Aktuelle Mobilfunkstandards wie 5G und LTE Advanced (schnellere Datenübertragung als Standard-LTE) werden nicht unterstützt, ebenso wenig die zweite WLAN-Frequenz von 5 GHz. Das Gerät verfügt auch über keinen Lagesensor, was sich negativ auf die Genauigkeit der Navigationsfunktion auswirkt. Keine NFC-Unterstützung. Die Micro-USB-Schnittstelle ist mittlerweile technisch veraltet. Eine Speichererweiterung ist möglich. Dual-SIM-tauglich (in Kombination mit dem SD-Karteneinschub). Das Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Makro, Tiefenkamera) ist eine Spur besser als beim Modell 1S, liefert aber trotzdem nur durchschnittliche Foto- und weniger zufriedenstellende Videoqualität. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung funktionieren gut. 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Die Akkulaufzeit beträgt 24 Stunden bei maximaler und 28 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit, womit das 3L hier deutlich hinter dem Modell 1S liegt. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 2 Stunden 15 Minuten. Den Falltrommeltest hat das Gerät mit nur geringen Schäden überstanden. Wenn man dem 3L im Anschluss die Zeit gibt, zu trocknen, dann ist es auch kein Problem, wenn es einmal in einen Regenschauer gerät. Getestet unter Android 11.

Steckbriefe: Apple

Apple iPhone 13

Rein äußerlich hat sich bei den iPhones der Serie 13 gegenüber den Vorgängermodellen wenig getan. Die Notch, die Aussparung für die Frontkamera im Display, ist etwas kleiner geworden, jene für den Hörer aus Platzgründen ganz nach oben gewandert. Außerdem wurde allen vier Modellen ein größerer Akku verpasst. Das iPhone 13 hat, wie auch seine Pro-Variante, 6,1 Zoll (15,5 cm) Displaydiagonale. Nicht zuletzt der Aluminiumrahmen macht das iPhone 13 allerdings um fast 30 Gramm leichter. Das OLED-Display ist komfortabel, farblich ausgewogen und auch bei Sonnenlicht gut ablesbar. Anders als beim Pro-Modell wurde die ProMotion-Technologie mit ihrer Bildwiederholrate von 120 Hertz eingespart. Diese sorgt z.B. für eine noch flüssigere Darstellung schneller Bewegungen sowie ein noch gleichmäßigeres Scrollen. 128 GB interner Speicher (erhältlich auch mit 256 und 512 GB), nicht erweiterbar. 5G, NFC. Gut funktionierende Gesichtserkennung (Face-ID), aber kein Fingerabdruckscanner. Staub- und wasserdicht nach IP68 (übersteht laut Hersteller bis zu 30 Minuten in bis zu 6 Meter tiefem Süßwasser). Dual-SIM-tauglich in zwei möglichen Kombinationen: herkömmliche Nano-SIM plus eSIM oder zwei eSIMs. Apple-eigene Lightning-Schnittstelle. Keine Standard-Kopfhörerbuchse. Zweifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel). Die gut funktionierende optische Bildstabilisierung, die davor nur im iPhone 12 Pro zu finden war, wird nun auch im iPhone 13 eingesetzt. Die Akkulaufzeit beträgt 27 Stunden bei maximaler und 40 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 3,5 Stunden. Mit einem 20-Watt-Schnellladegerät kann man sie auf unter 2 Stunden reduzieren. Für drahtloses Laden vorbereitet. Den Falltrommeltest hat das Gerät, abgesehen von ein paar kleinen Dellen im Aluminiumrahmen, gut überstanden. Getestet unter iOS 15.

Apple iPhone 13 mini

Rein äußerlich hat sich bei den iPhones der Serie 13 gegenüber den Vorgängermodellen wenig getan. Die Notch, die Aussparung für die Frontkamera im Display, ist etwas kleiner geworden, jene für den Hörer aus Platzgründen ganz nach oben gewandert. Außerdem wurde allen vier Modellen ein größerer Akku verpasst. Wie sein Vorgängermodell 12 mini hat das 13 mini einen Aluminiumrahmen und ist mit 5,4 Zoll (13,7 cm) Displaydiagonale das handlichste aller iPhones. Das OLED-Display ist trotz seiner Kleinheit komfortabel, farblich ausgewogen und auch bei Sonnenlicht gut ablesbar. Bei intensiver Nutzung und langer Lesedauer könnte das kleine Display trotzdem als anstrengend empfunden werden. Anders als beim Pro-Modell wurde die ProMotion-Technologie mit ihrer Bildwiederholrate von 120 Hertz eingespart. Diese sorgt z.B. für eine noch flüssigere Darstellung schneller Bewegungen sowie ein noch gleichmäßigeres Scrollen.128 GB interner Speicher (erhältlich auch mit 256 und 512 GB), nicht erweiterbar. 5G, NFC. Gut funktionierende Gesichtserkennung (Face-ID), aber kein Fingerabdruckscanner. Staub- und wasserdicht nach IP68 (übersteht laut Hersteller bis zu 30 Minuten in bis zu 6 Meter tiefem Süßwasser). Dual-SIM-tauglich in zwei möglichen Kombinationen: herkömmliche Nano-SIM plus eSIM oder zwei eSIMs. Apple-eigene Lightning-Schnittstelle. Keine Standard-Kopfhörerbuchse. Zweifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel). Die gut funktionierende optische Bildstabilisierung, die davor nur im iPhone 12 Pro zu finden war, wird nun auch im iPhone 13 mini eingesetzt. Die Akkulaufzeit beträgt 23 Stunden bei maximaler und 32,5 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 2,5 Stunden. Mit einem 20-Watt-Schnellladegerät kann man sie um eine Stunde verkürzen. Für drahtloses Laden vorbereitet. Den Falltrommeltest hat das Gerät, abgesehen von ein paar kleinen Dellen im Aluminiumrahmen, gut überstanden. Getestet unter iOS 15.

Apple iPhone 13 Pro

Rein äußerlich hat sich bei den iPhones der Serie 13 gegenüber den Vorgängermodellen wenig getan. Die Notch, die Aussparung für die Frontkamera im Display, ist etwas kleiner geworden, jene für den Hörer aus Platzgründen ganz nach oben gewandert. Außerdem wurde allen vier Modellen ein größerer Akku verpasst. 6,1 Zoll (15,5 cm) Displaydiagonale. Das OLED-Display ist komfortabel, farblich ausgewogen und auch bei Sonnenlicht sehr gut ablesbar. Die Pro-Modelle verfügen über die ProMotion-Technologie mit einer Bildwiederholrate von 120 Hertz. Diese sorgt z.B. für eine noch flüssigere Darstellung schneller Bewegungen sowie ein noch gleichmäßigeres Scrollen. 128 GB interner Speicher (erhältlich auch mit 256 und 512 GB sowie 1 TB), nicht erweiterbar. 5G, NFC. Gut funktionierende Gesichtserkennung (Face-ID), aber kein Fingerabdruckscanner. Staub- und wasserdicht nach IP68 (übersteht laut Hersteller bis zu 30 Minuten in bis zu 6 Meter tiefem Süßwasser). Dual-SIM-tauglich in zwei möglichen Kombinationen: herkömmliche Nano-SIM plus eSIM oder zwei eSIMs. Apple-eigene Lightning-Schnittstelle. Keine Standard-Kopfhörerbuchse. Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Tele sowie LiDAR-Sensor zur Vermessung der Raumtiefe). Für die Serie 13 wurden die Kameras der Pro-Modelle überarbeitet. So hat etwa das Ultra-Weitwinkelmodul jetzt Autofokus und schaltet bei kurzen Distanzen automatisch in den Makro-Modus. Die Tele-Kamera hat ein optisches Dreifach-Zoom und die Bildqualität des Digitalzooms wurde verbessert. Insgesamt ist die Bildqualität des 13 Pro sehr hoch. Die Akkulaufzeit beträgt 26 Stunden bei maximaler und 40 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit – eine Differenz, die sich aus der sehr hohen maximalen Helligkeit erklärt. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 3 Stunden 15 Minuten. Mit einem 20-Watt-Schnellladegerät kann man sie auf unter 2 Stunden reduzieren. Für drahtloses Laden vorbereitet. Den Falltrommeltest hat das Gerät ohne sichtbare Schäden überstanden. Getestet unter iOS 15.

Apple iPhone 13 Pro Max

Rein äußerlich hat sich bei den iPhones der Serie 13 gegenüber den Vorgängermodellen wenig getan. Die Notch, die Aussparung für die Frontkamera im Display, ist etwas kleiner geworden, jene für den Hörer aus Platzgründen ganz nach oben gewandert. Außerdem wurde allen vier Modellen ein größerer Akku verpasst. Mit 6,7 Zoll (17 cm) Displaydiagonale ist das Pro Max das größte Gerät der iPhone-13-Serie. Das OLED-Display ist komfortabel, farblich ausgewogen und auch bei Sonnenlicht sehr gut ablesbar. Die Pro-Modelle verfügen über die ProMotion-Technologie mit einer Bildwiederholrate von 120 Hertz. Diese sorgt z.B. für eine noch flüssigere Darstellung schneller Bewegungen sowie ein noch gleichmäßigeres Scrollen. Die Gerätegröße ist ideal für Filme, Spiele oder längeres Lesen, andererseits kann sie sich im Alltag auch als unhandlich erweisen. 128 GB interner Speicher (erhältlich auch mit 256 und 512 GB sowie 1 TB), nicht erweiterbar. 5G, NFC. Gut funktionierende Gesichtserkennung (Face-ID), aber kein Fingerabdruckscanner. Staub- und wasserdicht nach IP68 (übersteht laut Hersteller bis zu 30 Minuten in bis zu 6 Meter tiefem Süßwasser). Dual-SIM-tauglich in zwei möglichen Kombinationen: herkömmliche Nano-SIM plus eSIM oder zwei eSIMs. Apple-eigene Lightning-Schnittstelle. Keine Standard-Kopfhörerbuchse. Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Tele sowie LiDAR-Sensor zur Vermessung der Raumtiefe). Für die Serie 13 wurden die Kameras der Pro-Modelle überarbeitet. So hat etwa das Ultra-Weitwinkelmodul jetzt Autofokus und schaltet bei kurzen Distanzen automatisch in den Makro-Modus. Die Tele-Kamera hat ein optisches Dreifach-Zoom und die Bildqualität des Digitalzooms wurde verbessert. Insgesamt ist die Bildqualität des 13 Pro sehr hoch. Die Akkulaufzeit beträgt 33 Stunden bei maximaler und 52,5 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit – eine Differenz, die sich aus der sehr hohen maximalen Helligkeit erklärt. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 4 Stunden 15 Minuten. Mit einem 20-Watt-Schnellladegerät kann man sie auf unter 2 Stunden reduzieren. Für drahtloses Laden vorbereitet. Den Falltrommeltest hat das Gerät ohne sichtbare Schäden überstanden. Getestet unter iOS 15.

Steckbriefe: Motorola

Motorola edge 20

Das leistungsstarke, gut ausgestattete Gerät ist wegen seiner schlanken Bauform erwähnenswert. Das Gehäuse ist lediglich 7 mm dick, während das Kameramodul 4 mm weiter hervorsteht. Das Smartphone liegt daher nicht stabil auf dem Tisch, was freilich auch bei anderen Modellen der Fall ist. Das OLED-Display mit 6,7 Zoll (17 cm) Diagonale hat eine hohe Auflösung, eine ausgewogene Farbdarstellung und ist sehr hell. Die Bildwiederholrate kann auf 144 Hertz eingestellt werden, was eine flüssigere Wiedergabe schneller Bewegungen und ein sehr gleichmäßiges Scrollen bewirkt. 128 GB interner Speicher, nicht erweiterbar. Dual-SIM-tauglich. USB-C-Schnittstelle. Keine Standard-Kopfhörerbuchse. 5G, NFC. Fingerabdruckscanner (in die Einschalttaste integriert) und Gesichtserkennung funktionieren gut, wobei Letztere bei geringem Umgebungslicht manchmal Probleme macht. Schutz gegen Staub und Tropfwasser nach IP52. Den Regentest hat das Gerät unbeschadet überstanden, ebenso den Falltrommeltest, und zwar ohne die mitgelieferte Hülle. Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Tele mit 3-fach-Zoom) mit durchschnittlicher bis guter Bildqualität. Die Akkulaufzeit beträgt 25,5 Stunden bei maximaler und 32,5 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 1 Stunde 15 Minuten mit dem beiligenden 30-Watt-Schnellladegerät. Getestet unter Android 11.

 

Motorola edge 20 lite

Das edge 20 lite ist mit 8,2 Millimetern eine Spur dicker als das ebenfalls getestete Modelle edge 20. Das fällt im Alltagsgebrauch kaum auf, bietet aber Platz für einen größeren Akku mit deutlich längerer Laufzeit. Diese beträgt 33 Stunden bei maximaler und 39 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 1,5 Stunden mit dem beiliegenden 30-Watt-Schnellladegerät. Das Display mit 6,7 Zoll (17 cm) Diagonale ist hoch aufgelöst, gut ablesbar und bedienbar, erreicht aber nicht die Qualität des Modells ohne den Namenszusatz lite. Auch bei der Leistung liegt das edge 20 lite zurück, sie ist aber immer noch für die meisten Anwendungen ausreichend. 128 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM-tauglich (in Kombination mit SIM-Karteneinschub). USB-C-Schnittstelle. 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. 5G, NFC. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. UKW-Radio. Schutz gegen Staub und Tropfwasser nach IP52. Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Tiefenkamera). Die Tele-Kamera des edge 20 fehlt hier, was sich in der Zoomqualität bemerkbar macht. Den Falltrommeltest hat das edge 20 lite ohne nennenswerte Schäden überstanden. Trotz kleinerer Beschränkungen gegenüber dem edge 20 machen die lange Akkulaufzeit, der Speicherkartenschacht und die Kopfhörerbuchse das lite-Modell interessant. Getestet unter Android 11.

Motorola Moto e71 power

Ein leistungsschwaches, langsames und mager ausgestattetes Einstiegsgerät mit niedrig aufgelöstem und stark blickwinkelabhängigem 6,5-Zoll-Display (16,5 cm). Außerdem ist die Displayhelligkeit besonders für den Aufenthalt im Freien bei Sonnenschein sehr gering. Nicht mehr zeitgemäßer interner Speicher von 32 GB, erweiterbar. Dual-SIM-tauglich (in Kombination mit SIM-Karteneinschub). USB-C-Schnittstelle. 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Aktuelle Mobilfunkstandards wie 5G und LTE Advanced (schnellere Datenübertragung als Standard-LTE) werden nicht unterstützt, ebenso wenig die zweite WLAN-Frequenz von 5 GHz. Kein NFC, kein Kompass, die satellitengestützte Positionsbestimmung beschränkt sich auf zwei von vier Systemen, nämlich GPS und GLONASS. Oftmals langsam reagierender Fingerabdruckscanner, keine Gesichtserkennung. UKW-Radio. Zweifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Makro) mit magerer Bildqualität. Der eingebaute Lautsprecher hat eine relativ geringe Lautstärke. Die Akkulaufzeit beträgt 31,5 Stunden sowohl bei maximaler als auch bei verminderter Displayhelligkeit, was auf die insgesamt geringe Helligkeit des Bildschirms zurückzuführen ist. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 2 Stunden 45 Minuten. Getestet unter Android Go (für leistungsschwache Geräte) auf Basis der nicht mehr ganz aktuellen Betriebssystemversion Android 10. Wer ein Einstiegsgerät sucht, ist beispielsweise mit dem ebenfalls getesteten Samsung Galaxy M12 besser bedient.

Motorola Moto G100

Ein leistungsstarkes Gerät mit 6,7 Zoll (17 cm) Displaydiagonale, guter Auflösung und einer sehr guten Touchscreenfunktion. 128 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM-tauglich (in Kombination mit SIM-Karteneinschub). USB-C-Schnittstelle. 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. 5G, NFC. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Tiefenkamera). Zwei Frontkameras (Ultra-Weitwinkel- zusätzlich zum üblichen Weitwinkel-Modul). Die Akkulaufzeit beträgt 27,5 Stunden bei maximaler und 36 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 2 Stunden. Mitgeliefert werden eine Dockingstation und ein HDMI-Kabel. So kann das Gerät an einen großen Bildschirm (z.B. ein TV-Gerät) angeschlossen werden. Bluetooth-Maus und -Tastatur können als Zubehör erworben werden, dann ist der Computerersatz komplett. Getestet unter Android 11.

Motorola Moto g20

Ein Mittelklasse-Smartphone mit 6,5 Zoll (16,5 cm) Displaydiagonale und gewissen Beschränkungen hinsichtlich seiner Ausstattung. So hat es beispielsweise keinen Kompass und die Auflösung ist relativ gering. Der Touchscreen funktioniert gut. Aktuelle Mobilfunkstandards wie 5G und LTE Advanced (schnellere Datenübertragung als Standard-LTE) werden nicht unterstützt. 64 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM-tauglich (in Kombination mit SIM-Karteneinschub). USB-C-Schnittstelle. 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. NFC. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. UKW-Radio. Schutz gegen Staub und Tropfwasser nach IP52. Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro, Tiefenkamera), das aber nur mittelmäßige Bildqualität liefert. Der eingebaute Monolautsprecher klingt recht schrill. Die Akkulaufzeit beträgt 38 Stunden bei maximaler und 41 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 2 Stunden 45 Minuten. Getestet unter Android 11.

Steckbriefe: Nokia

Nokia G10

Das G10 und das ebenfalls getestete Modell G20 sind einander sehr ähnlich. Bei beiden handelt es sich um durchschnittlich ausgestattete Einstiegsmodelle. Das G20 hat zwar bezüglich Ausstattung eine Spur mehr zu bieten, dies schlägt sich aber nicht in klar besseren Ergebnissen nieder. Beide Geräte sind spürbar langsam. Das LCD-Display mit 6,5 Zoll (16,5 cm) Diagonale hat eine geringe Auflösung. Die Helligkeit ist auch für helle Umgebungen ausreichend, allerdings ist das Display stark blickwinkelabhängig. Der Toucscreen funktioniert gut. 64 GB interner Speicher, erweiterbar. Aktuelle Mobilfunkstandards wie 5G und LTE Advanced (schnellere Datenübertragung als Standard-LTE) werden nicht unterstützt, ebenso wenig die zweite WLAN-Frequenz von 5 GHz. Kein NFC. UKW-Radio. USB-C-Schnittstelle. 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. Diese kann mit einem Foto ausgetrickst werden, sofern nicht die sogenannte Liveness Detection (wörtlich: Lebendigkeitserkennung) aktiviert ist. Dann allerdings funktioniert das Entsperren mittels Gesichtserkennung schlecht oder zumindest sehr langsam. Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Makro, Tiefenkamera). Dual-SIM-tauglich (zusätzlicher Speicherkarteneinschub vorhanden). Die Akkulaufzeit beträgt 46 Stunden, sowohl bei maximaler als auch bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 3 Stunden. Den Falltrommeltest hat das G10 weitgehend unbeschadet überstanden. Getestet unter Android 11.

Nokia G20

Das G10 und das ebenfalls getestete Modell G20 sind einander sehr ähnlich. Bei beiden handelt es sich um durchschnittlich ausgestattete Einstiegsmodelle. Das G20 hat zwar bezüglich Ausstattung eine Spur mehr zu bieten, dies schlägt sich aber nicht in klar besseren Ergebnissen nieder. Beide Geräte sind spürbar langsam. Das LCD-Display mit 6,5 Zoll (16,5 cm) Diagonale hat eine geringe Auflösung. Die Helligkeit ist auch für helle Umgebungen ausreichend, allerdings ist das Display stark blickwinkelabhängig. Der Toucscreen funktioniert gut. 64 GB interner Speicher, erweiterbar. Aktuelle Mobilfunkstandards wie 5G und LTE Advanced (schnellere Datenübertragung als Standard-LTE) werden nicht unterstützt, ebenso wenig die zweite WLAN-Frequenz von 5 GHz. NFC ist integriert. UKW-Radio. USB-C-Schnittstelle. 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. Diese kann mit einem Foto ausgetrickst werden, sofern nicht die sogenannte Liveness Detection (wörtlich: Lebendigkeitserkennung) aktiviert ist. Dann allerdings funktioniert das Entsperren mittels Gesichtserkennung schlecht oder zumindest sehr langsam. Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro, Tiefenkamera). Dual-SIM-tauglich (zusätzlicher Speicherkarteneinschub vorhanden). Die Akkulaufzeit beträgt 42 Stunden bei maximaler und 43 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 3 Stunden. Den Falltrommeltest hat das G20 weitgehend unbeschadet überstanden. Getestet unter Android 11.

Nokia X10

Das Gerät wird (wie die ebenfalls getesteten Modelle X20 und XR20) als nachhaltiges Produkt beworben. Es wird (wie mittlerweile auch bei anderen Herstellern üblich) ohne Ladegerät, dafür aber mit einer Schutzhülle aus kompostierbarem Material geliefert. Sicherheits- und Systemupdates sind für drei Jahre garantiert. Das LCD-Display mit 6,7 Zoll (17 cm) Diagonale ist angenehm bedienbar, hell und hat eine gute Auflösung. Beim Kontrast, bei der Farbdarstellung und der Bildwiederholrate wird dann allerdings doch der Abstand zu den Topgeräten deutlich. Die Geräteleistung ist ausreichend für den Großteil aller Anwedungen. 64 GB interner Speicher, erweiterbar. 5G, NFC. UKW-Radio. USB-C-Schnittstelle. 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro, Tiefenkamera) mit durchschnittlicher bis guter Bildqualität. Dual-SIM-tauglich (in Kombination mit Speicherkarteneinschub). Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. Diese kann allerdings mit einem Foto überlistet werden. Die Akkulaufzeit beträgt 30,5 Stunden bei maximaler und 40 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Aufgrund des Fehlens eines Ladegeräts wurde im Test sowohl ein Standard-Ladegerät mit 5 Watt als auch ein vom Hersteller empfohlenes 18-Watt-Schnellladegerät verwendet. Dies ergab eine Ladedauer (0 auf 100 Prozent) von 4 Stunden 15 Minuten bzw.von 2,5 Stunden. Den Regen- und den Falltrommeltest hat das Gerät unbeschadet überstanden. Getestet unter Android 11.

Nokia X20

Das Gerät wird (wie die ebenfalls getesteten Modelle X10 und XR20) als nachhaltiges Produkt beworben. Es wird (wie mittlerweile auch bei anderen Herstellern üblich) ohne Ladegerät, dafür aber mit einer Schutzhülle aus kompostierbarem Material geliefert. Sicherheits- und Systemupdates sind für drei Jahre garantiert. Das LCD-Display mit 6,7 Zoll (17 cm) Diagonale ist angenehm bedienbar, hell und hat eine gute Auflösung. Beim Kontrast, bei der Farbdarstellung und der Bildwiederholrate wird dann allerdings doch der Abstand zu den Topgeräten deutlich. Die Geräteleistung ist ausreichend für den Großteil aller Anwedungen. 128 GB interner Speicher, erweiterbar. 5G, NFC. UKW-Radio. USB-C-Schnittstelle. 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro, Tiefenkamera) mit durchschnittlicher bis guter Bildqualität. Dual-SIM-tauglich (in Kombination mit Speicherkarteneinschub). Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. Diese kann allerdings mit einem Foto überlistet werden. Die Akkulaufzeit beträgt 32,5 Stunden bei maximaler und 39 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Aufgrund des Fehlens eines Ladegeräts wurde im Test ein Standard-Ladegerät mit 5 Watt verwendet. Dies ergab eine Ladedauer (0 auf 100 Prozent) von 4 Stunden 15 Minuten. Wie das Modell X10 unterstützt das X20 aber auch Schnellladen mit 18 Watt. Ein solches Ladegerät wurde im Test alternativ zum 5-Watt-Ladegerät beim X10 eingesetzt. Dadurch reduzierte sich die Ladedauer auf 2,5 Stunden. Da beide Smarthpones die gleiche Akkukapazität haben, kann man das Ergebnis vom X10 wohl auf das X20 umlegen. Den Regentest hat das X20 unbeschadet überstanden, nach dem Falltrommeltest hatte die Geräterückseite einen kleinen Sprung. Getestet unter Android 11.

Nokia XR20

So wie die ebenfalls getesteten Modelle X10 und X20 wird auch das XR20 als nachhaltiges Gerät beworben. In diesem Fall garantiert der Hersteller monatliche Sicherheitsupdates für einen Zeitraum von vier Jahren. Weiters gibt es drei Jahre lang Updates des Betriebssystems. Und Nokia bietet eine Drei-Jahres-Garantie sowie kostenlosen Displaytausch innerhalb des ersten Jahres. Damit es erst gar nicht so weit kommt, ist das Gerät gegen Sturzschäden aus einer Höhe von bis zu 1,8 Metern geschützt. Aus dem üblichen Falltrommeltest (100 Stürze aus 80 cm Höhe) ging das XR20 mit minimalen Schäden auf der Rückseite hervor. Da es staub- und wasserdicht nach IP68 ist, durchlief es nicht nur den Regen-, sondern auch den Tauchtest, den es problemlos überstand. Das Gerät ist mit 10,4 mm relativ dick. Das LCD-Display mit 6,7 Zoll (17 cm) Diagonale hat eine gute Auflösung und ist hell genug, dass man es auch bei Tageslicht angenehm ablesen kann. Allerdings ist der Blickwinkel relativ eng und der Kontrast ist nur durchschnittlich. 64 GB interner Speicher, erweiterbar. Die Geräteleistung ist für alle üblichen Anwendungen ausreichend. 5G, NFC. UKW-Radio. Die eingebauten Lautsprecher können in den Stereomodus geschaltet werden und klingen dann laut, aber mitunter etwas schrill. USB-C-Schnittstelle. 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Zweifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel) mit durchschnittlicher bis guter Bildqualität. Dual-SIM-tauglich (in Kombination mit Speicherkarteneinschub). Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. Diese konnte im Test teilweise mit einem Foto überlistet werden. Die Akkulaufzeit beträgt 26,5 Stunden bei maximaler und 38,5 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Das Gerät wird (wie mittlerweile auch bei anderen Herstellern üblich) ohne Ladegerät geliefert. Mit einem Standard-Ladegerät mit 5 Watt beträgt die Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent) 4 Stunden. Verwendet man ein Schnellladegerät mit 18 Watt, verkürzt sich die Ladedauer auf etwas mehr als 2 Stunden. Für drahtloses Laden vorbereitet. Getestet unter Android 11.

Steckbriefe: One Plus

OnePlus 9

Das OnePlus 9 ist rund 3 mm dünner als das schon früher getestete Modell 9 Pro (veröffentlicht: 6/2021). Die beiden Geräte sind sehr ähnlich, sie unterscheiden sich vor allem hinsichtlich der Kamera und des Displays. Mit 6,6 Zoll (16,8 cm) Diagonale ist der OLED-Bildschirm des OnePlus 9 um eine Spur kleiner als jener des Pro-Modells. Trotz der ebenfalls etwas geringeren Auflösung ist das Display sehr angenehm für alle Arten von Anwendungen. Es ist hell, bietet ausgeglichene Farben und hat eine hohe Bildwiederholrate von 120 Hertz für eine flüssige Wiedergabe. Obwohl beide Modelle den gleichen Prozessorchip eingebaut haben, ist das OnePlus 9 ein wenig langsamer als das Pro-Modell, was sich aber im Alltag kaum bemerkbar machen sollte, denn die Leistungsdaten sind immer noch sehr gut. 128 GB interner Speicher (auch mit 256 GB erhältlich), nicht erweiterbar. Dual-SIM-tauglich. 5G, NFC. USB-C-Schnittstelle, keine Standard-Kopfhörerbuchse vorhanden. Fingerabdruckscanner (ins Display integriert) und gleichfalls gut funktionierende Gesichtserkennung. Staub- und wasserdicht nach IP68. Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Monochrom), die Telekamera, der optische Bildstabilisator und der Laser-Fokus der Pro-Modells wurden hier weggelassen. Die Qualitätsunterschiede treten vor allem im Zuge der Bildstabilisation bei geringem Umgebungslicht sowie bei Zoomfotos zutage. Abseits davon sind die Fotos jenen des Pro-Modells ebenbürtig. Was dem OnePlus 9 ebenfalls fehlt, ist die beim Pro vorhandene Möglichkeit, die 4K-Videos mit 120 Bildern pro Sekunde aufzunehmen. Die Akkulaufzeit beträgt 27,5 Stunden bei maximaler und 33 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Das Gerät ist hier eine Spur besser als das Pro-Modell. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 45 Minuten mit dem beiliegenden Schnellladegerät. Für drahtloses Laden vorbereitet. Getestet unter Android 11.

OnePlus Nord 2 5G

Ein gut ausgestattetes und für alle Anwendungen ausreichend leistungsstarkes Smartphone. Sehr helles OLED-Display mit 6,4 Zoll (16,3 cm) Diagonale und lebhaften Farben. 128 GB interner Speicher, nicht erweiterbar. Dual-SIM-tauglich. 5G, NFC. USB-C-Schnittstelle, keine Standard-Kopfhörerbuchse vorhanden. Ins Display integrierter Fingerabdruckscanner (manchmal etwas langsam) und sehr gut funktionierende Gesichtserkennung. Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Monochrom) mit durchschnittlicher bis guter Bildqualität. Die Stereolautsprecher klingen angenehm und gut ausbalanciert. Die Akkulaufzeit beträgt 32 Stunden bei maximaler und 38,5 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): nur 30 Minuten mit dem beiliegenden Schnellladegerät. Den Regen- und den Falltrommeltest hat das Gerät ohne signifikante Schäden überstanden. Getestet unter Android 11.

OnePlus Nord CE 5G

Smartphone der gehobenen Mittelklasse, das trotz kleinerer Beschränkungen gegenüber der Topklasse mit seiner Leistung durchaus zu beeindrucken versteht. Das Display mit 6,4 Zoll (16,3 cm) ist farblich ausgewogen und hell genug, um auch im Sonnenlicht gut ablesbar zu sein. Der Touchscreen reagiert sehr gut. 128 GB interner Speicher, nicht erweiterbar. Dual-SIM-tauglich. 5G, NFC. USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Monochrom). Die Bildqualität ist durchschnittlich und insgesamt schlechter als beim ebenfalls getesteten Modell Nord 2. Die Akkulaufzeit beträgt 40 Stunden bei maximaler und 44 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 1 Stunde mit dem beiliegenden Schnellladegerät. Das Nord CE hat auch ohne die mitgelieferte Schutzhülle und Displayfolie alle Haltbarkeitsprüfungen überstanden. Getestet unter Android 11.

Steckbriefe: Oppo

Oppo A16

Ein Einstiegsgerät, das aber vergleichsweise gut ausgestattet ist. So wird zwar 5G nicht unterstützt, aber der aktuelle Mobilfunkstandard LTE Advanced (schnellere Datenübertragung als Standard-LTE) ebenso wie die zweite WLAN-Frequenz von 5 GHz. Anders als beim früher getesteten Modell A15 (veröffentlicht: 6/2021) ist auch NFC (z.B. für kontaktloses Bezahlen) an Bord. Das Display mit 6,5 Zoll (16,5 cm) Diagonale ist gut bedienbar, seine relativ geringe Auflösung macht es aber für eine ausgiebige Nutzung nur bedingt geeignet. Das Display ist auch ausreichend hell, aber stark blickwinkelabhängig. Die Leistung des Smartphones ist ausreichend für alle grundlegenden Anwendungen. 64 GB interner Speicher, erweiterbar. USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. Dual-SIM-tauglich, zusätzlicher Speicherkarteneinschub vorhanden. Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Makro, Monochrom) mit durchschnittlicher Bildqualität. Die Akkulaufzeit beträgt 40 Stunden bei maximaler und 50 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 3 Stunden. Alle Haltbarkeitstests hat das Gerät auch ohne die mitgelieferte Schutzhülle gut überstanden. Getestet unter Android 11.

Oppo A54 5G

Ein Mittelklassegerät mit recht guter Ausstattung. Es ist, vom Speicherplatz abgesehen, fast identisch mit dem ebenfalls getesteten Modell A74 5G. Das LCD-Display mit 6,5 Zoll (16,5 cm) Diagonale ist flüssig bedienbar, hell und hat eine gute Auflösung. 64 GB interner Speicher, erweiterbar. 5G, NFC. USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Fingerabdruckscanner (in die Einschalttaste integriert) und Gesichtserkennung funktionieren gut. Dual-SIM-tauglich, zusätzlicher Speicherkarteneinschub vorhanden. Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro, Tiefenkamera) mit durchschnittlicher bis guter Bildqualität. Eine digitale Bildstabilisierung (auch für Videoaufnahmen) ist vorhanden. Die Akkulaufzeit beträgt 38 Stunden bei maximaler und 45 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 3 Stunden. Alle Haltbarkeitstests hat das Gerät auch ohne die mitgelieferte Schutzhülle und Displayschutzfolie gut überstanden. Schnellladen wird zwar unterstützt, aber maximal mit einem 10-Watt-Ladegerät. Getestet unter Android 11.

Oppo A74

Obwohl sich das Oppo A74 und das ebenfalls getestete A74 5G in der Bezeichnung nur durch den Namenszusatz unterscheiden, handelt es sich um zwei sehr unterschiedliche Geräte. Das A74 ist etws kleiner und deutlich leichter. Sein helles OLED-Display mit 6,4 Zoll (16,3 cm) Diagonale bietet einen wesentlich besseren Kontrast und ist weniger blickwinkelabhängig als der LCD-Bildschirm des A74 5G. Im Gegenzu hat das A74 5G die bessere Bildwiederholrate. Die Eckdaten des Modells A74: 128 GB interner Speicher, erweiterbar. Keine 5G- und NFC-Unterstützung. USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Fingerabdruckscanner (ins Display integriert) und Gesichtserkennung funktionieren gut. Dual-SIM-tauglich, zusätzlicher Speicherkarteneinschub vorhanden. Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Makro, Tiefenkamera) mit durchschnitllicher bis guter Bildqualität. Die Akkulaufzeit beträgt 41 Stunden bei maximaler und 49 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 1 Stunde 15 Minuten mit dem beiliegenden Schnellladegerät. Hinsichtlich seiner Leistungsdaten liegt das A74 deutlich hinter dem A74 5G, ist aber immer noch ausreichend für den alltäglichen Gebrauch. Für alle, denen die 5G-Unterstützung nicht wichtig ist, ist das A74 durchaus eine überlegenswerte Alternative. Getestet unter Android 11.

Oppo A74 5G

Das A74 5G ist ein gut ausgestattetes Mittelklassegerät. Trotz der Namensgleichheit zum Modell A74 ist es nicht mit diesem vergleichbar, sondern fast identisch mit dem ebenfalls getesteten Modell A54 5G. Das A74 5G verfügt aber über doppelt so viel Speicherplatz, nämlich 128 GB, mittels SD-Karte erweiterbar. Verwirrenderweise hat das A74 5G nicht nur weniger Arbeitsspeicher (RAM) als das schon früher getestete A73 5G (veröffentlicht: 2/2021), es kann auch Videos nur in HD-Qualität statt in 4K aufnehmen. Unverändert ist das Display mit 6,5 Zoll (16,5 cm) Diagonale, guter Auflösung, Helligkeit und Bildwiederholrate. 5G, NFC. USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Fingerabdruckscanner (in die Einschalttaste integriert) und Gesichtserkennung funktionieren gut. Dual-SIM-tauglich, zusätzlicher Speicherkarteneinschub vorhanden. Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro, Tiefenkamera). Die Akkulaufzeit beträgt 33 Stunden bei maximaler und 48 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 2 Stunden 15 Minuten mit dem beiliegenden 18-Watt-Schnellladegerät. Alle Haltbarkeitstests hat das Gerät auch ohne die mitgelieferte Schutzhülle und Displayschutzfolie gut überstanden. Getestet unter Android 11.

Oppo A94 5G

Ein Smartphone der gehobenen Mittelklasse und zugleich das leistungsstärkste Modell aus Oppos aktueller A-Serie. Gutes OLED-Display mit 6,4 Zoll (16,3 cm) Diagonale und sehr guter Touchscreenfunktionalität. Eine höhere Bildwiederholrate wird nicht unterstützt. 128 GB interner Speicher, erweiterbar. 5G, NFC. USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Fingerabdruckscanner (ins Display integriert) und Gesichtserkennung fuktionieren gut. Dual-SIM-tauglich, zusätzlicher Speicherkarteneinschub vorhanden. Das Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro, Monochrom) unterscheidet sich nur geringfügig von jenem des ebenfalls getesteten A74 5G. Die Bildqualität ist durchschnittlich bis gut, Videos können in 4K aufgenommen werden. Das A94 5G ist auch das dünnste Modell der A-Serie. Das wirkt sich auf die Akkugröße und folglich die Kapazität aus. Die Akkulaufzeit beträgt 32,5 Stunden bei maximaler und 41,5 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 1 Stunde mit dem beiliegenden Schnellladegerät. Alle Haltbarkeitstests hat das Gerät ohne signifikante Schäden überstanden. Getestet unter Android 11.

Steckbriefe: Realme

Realme 8 5G

Ein brauchbar ausgestattetes Mittelklasse-Smartphone, das – anders als das ebenfalls getestete Modell 8 Pro – sogar das 5G-Netz unterstützt. Obwohl mit einem anderen Prozessor ausgestattet, ist das Modell 8 nur wenig leistungsschwächer als das 8 Pro und für alle alltäglichen Anwendungen gut geeignet. Das LCD-Display mit 6,5 Zoll (16,5 cm) Diagonale ist dank guter Bildwiederholrate angenehm bedienbar. Andererseits ist es technisch bedingt deutlich blickwinkelabhängiger als das OLED-Display des 8 Pro. Weitere Details zum Modell 8 5G: 64 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM-tauglich (eigener Speicherkarteneinschub vorhanden). NFC-Unterstützung. USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Makro, Monochrom-Porträt) mit akzeptabler Bildqualität. Fingerabdruckscanner (in die Einschalttaste integriert) und Gesichtserkennung arbeiten gut. Die Akkulaufzeit beträgt 40 Stunden bei maximaler und 45 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 2,5 Stunden mit dem beiliegenden 18-Watt-Ladegerät. Getestet unter Android 11.

Realme 8 Pro

Das Realme 8 Pro ist zwar technisch nicht auf dem allerletzten Stand (anders als das ebenfalls getestete Modell 8 unterstützt es z.B. den aktuellen Mobilfunkstandard 5G nicht), trotzdem handelt es sich um ein brauchbares Smartphone. Das OLED-Display mit 6,4 Zoll (16,3 cm) hat eine hohe Auflösung, unterstützt aber keine höhere Bildwiederholrate (für die flüssigere Bedienung und Bewegungsdarstellung). Die Geräteleistung ist ausreichend für den Großteil aller Anwendungen. 128 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM-tauglich (eigener Speicherkarteneinschub vorhanden). NFC. Kein 5G. USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Fingerabdruckscanner (ins Display integriert) und Gesichtserkennung arbeiten gut. Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro, Monochrom). Kleiner Wermutstropfen: Während die Hauptkamera Aufnahmen mit 108 Megapixel (MP) liefert, sind es beim Ultra-Weitwinkelmodul nur 8 MP. Die Akkulaufzeit beträgt 37 Stunden bei maximaler und 49,5 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 45 Minuten mit dem beiliegenden Schnellladegerät. Den Regentest hat das 8 Pro problemlos gemeistert. Im Falltrommeltest scheiterte das erste Testgerät, zwei weitere überstanden den Test dann aber. Getestet unter Android 11.

Realme C21

Ein einfach ausgestattetes Einstiegsgerät für alle, die keine hohen Erwartungen an die Kamera und die Leistung des Smartphones haben. Für den Alltagseinsatz ist es geeignet, manche Apps benötigen etwas länger zum Öffnen. Das LCD-Display mit 6,5 Zoll (16,5 cm) Diagonale hat eine gute Touchscreenfunktionalität und ist sehr hell, zugleich aber stark blickwinkelabhängig. 64 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM-tauglich (eigener Specherkarteneinschub vorhanden). Kein NFC. Kein 5G, kein LTE Advanced (für schnellere Datenübertragung im 4G/LTE-Netz). Auch die unterstützte WLAN-Techologie ist nicht auf der Höhe der Zeit. Gleiches gilt für die Mikro-USB-Schnittstelle. 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Fingerabdruckscanner (auf der Geräterückseite) und Gesichtserkennung funktionieren gut. Das unspektakuläre Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Makro, Monochrom) liefert lediglich bei guten Lichtverhältnissen brauchbare Bilder. Die Akkulaufzeit beträgt 38 Stunden bei maximaler und 48,5 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 3 Stunden. Getestet unter Android 10.

Realme GT 5G

Ein ausgesprochen gut ausgestattetes Smartphone. Das OLED-Display mit 6,4 Zoll (16,3 cm) Diagonale hat eine hohe Auflösung, einen sehr guten Kontrast, ist sehr hell und bietet eine hohe Bildwiederholrate von 120 Hertz. Die Leistungsdaten sind beeindruckend. 256 GB interner Speicher, nicht erweiterbar. 12 GB Arbeitsspeicher (RAM). Dual-SIM-tauglich. 5G, NFC. USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Die eingebauten Stereolautsprecher klingen für diese Geräteklasse wirklich gut und ausbalanciert. Guter Fingerabdruckscanner und sehr gute und zuverlässige Gesichtserkennung. Das Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro) hat zwar bei der Foto- und Videoqualität noch Luft nach oben, liefert aber durchaus ordentliche Bilder. Die Akkulaufzeit beträgt 29,5 Stunden bei maximaler und 35 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 45 Minuten mit dem beiliegenden Schnellladegerät. Alle Haltbarkeitstests hat das Gerät anstandslos überstanden. Getestet unter Android 11.

Realme Narzo 30 5G

Ein gut ausgestattetes Mittelklasse-Smartphone mit genügend Leistung für die meisten Anwendungen. Die Touchscreen-Funktionalität und das helle Display mit 6,5 Zoll (16,5 cm) Diagonale sind von hoher Qualität, trotzdem kann die LCD-Techologie hinsichtlich Kontrast und Blickwinkelabhängigkeit nicht mit den aktuellen OLED-Displays mithalten. 128 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM-tauglich (eigener Speicherkarteneinschub vorhanden). 5G, NFC. USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Fingerabdruckscanner (in die Einschalttaste integriert) und Gesichtserkennung funktionieren gut. Unspektakuläres Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Makro, Porträt) mit durchschnittlicher Bildqualität. Die Akkulaufzeit beträgt 35 Stunden bei maximaler und 42 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 2 Stunden 15 Minuten. Das Gerät hat alle Haltbarkeitstest auch ohne die mitgelieferte Schutzhülle und Displayschutzfolie überstanden. Getestet unter Android 11.

Steckbriefe: Samsung

Samsung Galaxy A22 5G

Ein recht gut ausgestattetes Mittelklasse-Smartphone mit ausreichender Leistung. Sein 6,6 Zoll (16,8 cm) großes LCD-Display weist einen deutlichen Blaustich und eine starke Blickwinkelabhängigkeit auf. Der Touchscreen funktioniert gut. 128 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM-tauglich (zusätzlicher Speicherkarteneinschub vorhanden). USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. NFC, 5G. Gut funktionierender Fingerabdruckscanner (in die Einschalttaste integriert) und Gesichtserkennung. Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Tiefenkamera) mit Nachtmodus und elektronischem Bildstabilisator. Die Bildqualität ist durchschnittlich. Die Akkulaufzeit beträgt 36 Stunden bei maximaler und 42 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 2 Stunden 15 Minuten. Die Haltbarkeitstests hat das Gerät gut überstanden. Getestet unter Android 11.

Samsung Galaxy A52s 5G

Gut ausgestattetes Mittelklasse-Smartphone. Das Display mit 6,5 Zoll (16,5 cm) Diagonale und 120 Hertz Bildwiederholrate ist ausreichend hell, um auch bei Sonnenlicht gut lesbar zu sein. Der Touchscreen funktioniert sehr gut. 128 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM-tauglich (in Kombination mit Speicherkarteneinschub). USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Integrierte Stereolautsprecher mit gutem Klang. NFC, 5G. Gut funktionierender Fingerabdruckscanner (ins Display integriert) und Gesichtserkennung. Zertifiziert nach IP 67 (staubdicht sowie wasserfest bei zeitweiligem Untertauchen, d.h. laut Hersteller 30 Minuten in maximal einen Meter tiefem Süßwasser). Die Haltbarkeitstests hat das Gerät gut überstanden. Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro, Tiefenkamera) mit optischem Bildstabilisator und durchschnittlicher bis guter Bildqualität. Die Akkulaufzeit beträgt 33 Stunden bei maximaler und 35 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 1 Stunde 45 Minuten. Getestet unter Android 11.

Samsung Galaxy M12

Ein Einstiegsgerät, das jedoch unter der aktuellsten Betriebssystemversion 11 läuft und leistungsstark genug ist, um auf die abgespeckte Version Android Go verzichten zu können. Das LCD-Display mit 6,5 Zoll (16,5 cm) Diagonale hat eine gute Bildwiederholrate von 90 Hertz, ist hell genug, um auch bei viel Umgebungslicht gut ablesbar zu sein, ist allerdings technisch bedingt stark blickwinkelabhängig und hat eine relativ geringe Auflösung. 64 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM-tauglich (zusätzlicher Speicherkarteneinschub vorhanden). USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. UKW-Radio. NFC. Keine 5G-Unterstützung und keine Unterstützung der zweiten WLAN-Frequenz von 5 GHz sowie aktueller WLAN-Standards. Lagesensensor und Kompass fehlen ebenso, was sich ungünstig auf die Genauigkeit der Navigation auswirkt. Fingerabdruckscanner (in die Einschalttaste integriert) und Gesichtserkennung funktionieren beide gut und schnell. Für die Geräteklasse recht vielseitiges Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro, Tiefenkamera) mit durchschnittlicher Bildqualität.

Die Akkulaufzeit beträgt 40 Stunden bei maximaler und 48,5 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 2,5 Stunden. Die Haltbarkeitstests hat das Gerät gut überstanden. Wenn man auf der Suche nach einem brauchbaren Basis-Smartphone ist, dann ist das Galaxy M12 durchaus ein interessantes Gerät. Getestet unter Android 11.

Samsung Galaxy M32

Wer auf die 5G-Unterstützung verzichten kann, findet im Galaxy M32 ein unspektakuläres, aber ausreichend leistungsstarkes Mittelklasse-Smartphone. Das Display hat eine Diagonale von 6,4 Zoll (16,3 cm), bietet einen guten Kontrast und eine ausgewogene Farbdarstellung. Der Touchscreen funktioniert sehr gut. 128 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM-tauglich (zusätzlicher Speicherkarteneinschub vorhanden). USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. NFC. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. Vielseitiges Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro, Tiefenkamera) mit durchschnittlicher Bildqualität. Die Akkulaufzeit beträgt 42 Stunden bei maximaler und 43 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 2 Stunden 15 Minuten mit dem mitgelieferten Ladegerät. Die Haltbarkeitstests hat das Gerät ohne nennenswerte Schäden überstanden. Getestet unter Android 11.

Samsung Galaxy Z Flip3

Das klappbare Z Flip 3 hat gegenüber den Vorgängermodellen (z.B. Z Flip, veröffentlicht: 6/2020) ein paar Verbesserungen erfahren. So bietet das vormals winzige und nun auf 1,9 Zoll (4,8 cm) Diagonale angewachsene Frontdisplay deutlich mehr Platz für das Einblenden von Informationen. Das Hauptdisplay hat weiterhin 6,7 Zoll (17 cm) Diagonale, ist brillant und hat eine ausgewogene Farbdarstellung. Darüber hinaus unterstützt es eine Bildwiederholrate von 120 Hertz für die flüssige Darstellung von Bewegungen bzw. komfortables Scrollen. Die typischen Schwächen faltbarer Bildschirme, also die Kratzeranfälligkeit und die leichte Unebenheit, sind geblieben. Verbesserte wurde der Klang der Lautsprecher, die nun Stereoton bieten. Das Gerät ist sehr leistungsstark. 128 GB interner Speicher, nicht erweiterbar. Dual-SIM-tauglich (in Kombination mit eSIM). USB-C-Schnittstelle, keine Standard-Kopfhörerbuchse vorhanden. Es werden auch keine Kopfhörer mitgeliefert. NFC, 5G. Zertifiziert nach IPX8 = wasserdicht (laut Hersteller 30 Minuten in bis zu 1,5 Meter tiefem Süßwasser), aber nicht auf Staubdichtheit geprüft. Die Haltbarkeitstests hat das Gerät problemlos überstanden. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. Zweifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel) mit guter Bildqualität. Die Hauptkamera kann, alternativ zur Frontkamera, für Selfies verwendet werden. Das Frontdisplay dient dann als Sucher. Die Akkulaufzeit ist nicht berauschend. Sie beträgt 22,5 Stunden bei maximaler und 23,5 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Es wird kein Ladegerät mitgeliefert. Mit einem 15-Watt-Ladegerät beträgt die Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 2,5 Stunden. Mit dem separat erhältlichen 25-Watt-Schnellladegerät von Samsung kann man diese Zeit auf 1,5 Stunden verkürzen. Für drahtloses Laden vorbereitet. Getestet unter Android 11.

Samsung Galaxy Z Fold3

Das faltbare Galaxy Z Fold3 hat gegenüber den Vorgängermodellen (z.B. Z Fold2, veröffentlicht: 2/2021) ein paar Verbesserungen erfahren bzw. wurde es mit neuen Funktionen versehen. So besitzt das Fold3 eine Frontkamera, die ins Hauptdisplay integriert ist und nur dann sichtbar wird, wenn man sie aktiviert. Allerdings ist die Bildqualität deutlich schlechter als jene der Frontkamera, die sich auf der Außenseite des Geräts befindet. Samsungs Stylus mit Name S Pen, den man von der früheren Note-Serie kennt, wird vom Fold3 nun unterstützt. Auf der Außenseite des Geräts befindet sich ein OLED-Display mit 6,2 Zoll (15,7 cm) Diagonale, das innere OLED-Display misst 7,6 Zoll (19,3 cm). Beide haben eine hohe Bildwiederholrate von 120 Hertz, sind hell und haben eine ausgewogene Farbdarstellung. Der Falz in der Mitte des Hauptdisplays kann beim Lesen mitunter irritieren. Samsungs Bedienoberfläche OneUI erlaubt es, drei geöffnete Apps auf dem Hauptbildschirm zu platzieren, weitere Apps können in sogenannten Floating Windows geöffnet werden. Je nach den gewählten Einstellungen können geöffnete Apps aktiv bleiben, wenn das Gerät geöffnet oder zusammengeklappt wird. Der Faltmechanismus hat im Test 30.000 Faltzyklen problemlos überstanden. 256 GB interner Speicher, nicht erweiterbar. Dual-SIM-tauglich (wahlweise in Kombination mit zweiter SIM-Karte oder eSIM). USB-C-Schnittstelle, keine Standard-Kopfhörerbuchse vorhanden. NFC, 5G. Das Gerät ist jetzt zertifiziert nach IPX8 = wasserdicht (laut Hersteller 30 Minuten in bis zu 1,5 Meter tiefem Süßwasser), aber nicht auf Staubdichtheit geprüft. Das Gerät hat aber alle Haltbarkeitstests ohne Probleme bestanden. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Tele) mit guter bis sehr guter Bildqualität. Die Hauptkamera kann als Selfie-Kamera verwendet werden, das äußere Display dient dann als Sucher. Das Gerät ist sehr leistungsstark.

Die Akkulaufzeit beträgt 24,5 Stunden bei maximaler und 25,5 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 3,5 Stunden mit einem Standard-Ladegerät. Kauft man ein Samsung-25-Watt-Schnellladegerät, dann reduziert sich die Ladedauer auf 1,5 Stunden. Für drahtloses Laden vorbereitet. Getestet unter Android 11.

Steckbriefe: Sony

Sony Xperia 1 III

Das leistungsstarke Xperia 1 III ist ein Update des Vorjahresmodells 1 II (veröffentlicht: 10/2020). Neu ist der größere Akku, und auch der Arbeitsspeicher (RAM) wurde von 8 auf 12 GB aufgestockt. Das Display hat eine Diagonale von 6,5 Zoll (16,5 cm), ist hell, mit hoher Auflösung und Farbtreue und einer hohen Bildwiederholrate von 120 Hertz für flüssige Bedienung und Darstellung. 256 GB interner Speicher, erweiterbar. USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Die auf der Vorderseite untergebrachten Stereolautsprecher klingen gut. Anders als das Vorgängermodelle ist das 1 III Dual-SIM-tauglich (in Kombination mit Speicherkarteneinschub). 5G, NFC. Staub- wasserdicht nach IP68 (30 Minuten in 1,5 Meter tiefem Süßwasser). Gut funktionierender Fingerabdruckscanner (in die Einschalttaste integriert), keine Gesichtserkennung. Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, zwei Mal Tele) mit guter bis sehr guter Bildqualität. Die beiden Telelinsen werden bei Verwendung automatisch miteinander kombiniert. Die Funktionen der Basis-Kamera-App sind jetzt in die Pro-App integriert, was keinen Nachteil darstellt. Diverse Profifunktionen sind vorhanden, nun aber etwas in der App versteckt. Grundsätzlich ist das 1 III aber nicht zuletzt für Foto-Interessierte ein überlegenswertes Smartphone. Die Akkulaufzeit beträgt 33,5 Stunden sowohl bei maximaler als auch bei verminderter Displayhelligkeit. Die Übereinstimmung dieser Werte hat damit zu tun, dass die maximale Helligkeit standardmäßig begrenzt ist. Benötigt man, etwa bei Sonnenschein im Freien, einen helleren Bildschirm, muss man auf die automatische Helligkeitsanpassung umschalten. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 1 Stunde 45 Minuten mit dem beiliegenden 30-Watt-Schnellladegerät. Für drahtloses Laden vorbereitet. Getestet unter Android 11.

Sony Xperia 10 III

Das Xperia 10 III ist das verbesserte Nachfolgemodell des 10 II aus dem Vorjahr (veröffentlicht: 10/2020). Die beiden Mittelklasse-Smartphones sind äußerlich kaum voneinander zu unterscheiden. Deutlich größer geworden ist der Akku. Gestiegen ist auch die Leistungsfähigkeit des Geräts. Sie sollte jetzt auch für Spiele mit höheren Anforderungen ausreichen. Das OLED-Display mit 6 Zoll (15,2 cm) Diagonale ist hell und kontrastreich und hat eine gute Touchscreenfunktionalität. Auf dem Smartphone-Markt mittlerweile selten zu sehen: die Integration der Frontkamera in einen rund um das Display laufenden Rahmen. Üblicher ist heutzutage die als Notch (= englisch für Kerbe) bezeichnete Aussparung. 128 GB interner Speicher, erweiterbar. USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Kopfhörer werden nicht mitgeliefert. Dual-SIM-tauglich (in Kombination mit Speicherkarteneinschub). Neben NFC wird vom 10 III nun auch das 5G-Netz unterstützt. Staub- und wasserdicht nach IP68 (30 Minuten in 1,5 Meter tiefem Süßwasser). Gut funktionierender Fingerabdruckscanner (in die Einschalttaste integriert), keine Gesichtserkennung. Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Tele) mit größerer maximaler Blendenöffnung als beim Vorgängermodell. Die Bildqualität ist durchschnittlich bis gut. Die Akkulaufzeit beträgt 42,5 Stunden bei maximaler und 47,5 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 3 Stunden mit dem mitgelieferten Standard-Ladegerät. Getestet unter Android 11.

Steckbriefe: TCL

TCL 20L

Ein durchschnittlich ausgestattetes Mittelklasse-Smartphone mit 6,7 Zoll (17 cm) Displaydiagonale. Das Display ist auch bei Sonnenschein hell genug und hat eine gute Auflösung. Die Geräteleistung genügt für die meisten Anwendungen.128 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM-tauglich (in Kombination mit Speicherkarteneinschub). USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Der Klang der Stereolautsprecher ist recht ausgewogen. NFC, kein 5G. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung funktionieren gut, Letztere macht allerdings bei Dunkelheit Schwierigkeiten. Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro, Tiefenkamera) mit durchschnittlicher Bildqualität. Die Akkulaufzeit beträgt 33,5 Stunden bei maximaler und 41 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 2 Stunden 30 Minuten. Das Gerät hat auch ohne die mitgelieferte Schutzhülle den Falltrommeltest mit nur wenigen Kratzern überstanden. Getestet unter Android 11.

Steckbriefe: Vivo

Vivo V21 5G

Vivo ist der Name eines großen chinesischen Herstellers, der nun auch auf dem europäischen Markt vertreten ist. Das V21 5G mit 6,4 Zoll (16,3 cm) Displaydiagonale ist ausreichend leistungsstark und ein durchaus interessantes Gerät. 128 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM-tauglich (in Kombination mit Speicherkarteneinschub). USB-C-Schnittstelle, keine Standard-Kopfhörerbuchse. Der eingebaute Monolautsprecher klingt relativ schrill. NFC, 5G. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. Der ins Display integrierte Fingerabdruckscanner funktioniert gut, reagiert aber manchmal mit leichter Verzögerung. Besonderes Augenmerk hat der Hersteller beim V21 5G auf die Kameras gelegt. Sowohl das Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro) auf der Rückseite als auch die Frontkamera liefern brauchbare Bilder. Die Frontkamera verfügt sogar über Autofokus und eine optische Bildstabilisierung. Die Kamera-App ist mit einer großen Zahl an Funktionen, Filtern und Einstellungsmöglichkeiten ausgestattet. Die Akkulaufzeit beträgt 28 Stunden bei maximaler und 33,5 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 1 Stunde mit dem beiliegenden 33-Watt-Schnellladegerät. Das Gerät hat alle Haltbarkeitstests ohne nennenswerte Schäden überstanden. Getestet unter Android 11.

Vivo X60 Pro

Vivo ist der Name eines großen chinesischen Herstellers, der nun auch auf dem europäischen Markt vertreten ist. Sowohl die Ausstattung als auch der Preis des Geräts machen deutlich, dass es in der Oberliga mitspielt. Während des Tests hinterließ es auch einen grundsätzlich guten Eindruck; trotzdem wirkte es so, als würde es von Zeit zu Zeit an seine Grenzen stoßen. Während des Leistungsfähigkeitstests erwärmte sich das X60 Pro so stark, dass die für den Test benutzte App automatisch geschlossen wurde. Das OLED-Display mit 6,6 Zoll (16,8 cm) Diagonale ist sehr hell und kontrastreich und dank 120 Hertz Bildwiederholrate flüssig bedienbar. 256 GB interner Speicher, nicht erweiterbar. Dual-SIM-tauglich. USB-C-Schnittstelle, keine Standard-Kopfhörerbuchse. NFC, 5G. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. Das Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Tele) wurde in Zusammenarbeit mit der Firma Zeiss entwickelt. Die Hauptkamera hat einen Gimbal-Modus, um bei Videoaufnahmen starke Erschütterungen auszugleichen, sowie einen optischen Bildstabilisator. Auch Makroaufnahmen sind möglich. Die Bildqualität ist insgesamt recht brauchbar. Die Akkulaufzeit beträgt 28 Stunden bei maximaler und 33,5 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 1 Stunde 15 Minuten. Obwohl das Display fast rahmenlos ist, hat es den Falltrommeltest beinahe unbeschadet überstanden. Getestet unter Android 11.

Vivo Y72 5G

Vivo ist der Name eines großen chinesischen Herstellers, der nun auch auf dem europäischen Markt vertreten ist. Das Vivo Y72 5G ist ein Gerät, das einen nach dem Test etwas unschlüssig zurücklässt. Es schneidet weder besonders gut ab noch ist es wirklich schlecht. Punktemäßig hat es gerade noch das Testurteil „gut“ erreicht. Das Gerät ist ausreichend leistungsstark, sein Display hat eine Diagonale von 6,6 Zoll (16,8 cm). 128 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM-tauglich (in Kombination mit Speicherkarteneinschub). USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. NFC, 5G. Der in die Einschalttaste integrierte Fingerabdruckscanner funktioniert gut. Die Gesichtserkennung kann sehr leicht mit einem Foto überlistet werden. Das Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro) ist mit diversen Funktionen und Einstellmöglichkeiten ausgestattet, die Bildqualität ist aber nur durchschnittlich. Ein Plus ist die Akkulaufzeit. Sie beträgt 46,5 Stunden bei maximaler und 51 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 2 Stunden mit dem mitgelieferten 18-Watt-Ladegerät. Getestet unter Android 11.

Steckbriefe: Wiko

Wiko Power U10

Ein mager ausgestattetes Smartphone mit der Go-Version von Android als Betriebssystem, die für besonders leistungsschwache Geräte gedacht ist. Das LCD-Display mit 6,8 Zoll (17,3 cm) Diagonale hat eine niedrige Auflösung und ist nicht besonders hell. Aktuelle Mobilfunkstandards wie 5G und LTE Advanced (schnellere Datenübertragung als Standard-LTE) werden nicht unterstützt, ebenso wenig die zweite WLAN-Frequenz von 5 GHz oder zeitgemäße WLAN-Funkstandards.

Nur 32 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM-tauglich (zusätzlicher Speicherkarteneinschub vorhanden). Nicht mehr zeitgemäße Micro-USB-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. UKW-Radio. Keine NFC-Unterstützung. Kein Lagesensor, kein Kompass, was sich negativ auf die Genauigkeit der Navigation auswirkt. Gesichtserkennung, kein Fingerabdruckscanner. In dunkler Umgebung funktioniert die Gesichtserkennung nicht immer zuverlässig. Frontkamera plus eine einzelne Kamera auf der Rückseite. Die Bildqualität ist bestenfalls durchschnittlich. Die Akkulaufzeit beträgt 42 Stunden sowohl bei maximaler als auch bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 3 Stunden 15 Minuten. Schnellladen wird nicht unterstützt. Getestet unter Android 11 in der Go-Version für leistungsschwache Geräte. Das Wiko Power U10 ist nicht mehr zeitgemäß und daher nicht empfehlenswert.

Wiko Power U20

Ein hinsichtlich seiner Ausstattung nicht mehr zeitgemäßes Smartphone mit 6,8 Zoll (17,3 cm) Displaydiagonale. Die Auflösung des LCD-Bildschirms ist niedrig; er ist etwas zu dunkel, um ihn bei Sonnenlicht gut ablesen zu können. Die Touchscreenfunktionalität ist gut. Aktuelle Mobilfunkstandards wie 5G und LTE Advanced (schnellere Datenübertragung als Standard-LTE) werden nicht unterstützt, ebenso wenig die zweite WLAN-Frequenz von 5 GHz oder zeitgemäße WLAN-Funkstandards. 64 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM-tauglich (zusätzlicher Speicherkarteneinschub vorhanden). Nicht mehr zeitgemäße Micro-USB-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. UKW-Radio. Keine NFC-Unterstützung. Kein Lagesensor, was die Genauigkeit der Navigation beeinträchtigt. Gesichtserkennung, kein Fingerabdruckscanner. In dunkler Umgebung funktioniert die Gesichtserkennung nicht immer zuverlässig. Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Tiefenkamera, „AI Lens“). Was hier als Linse mit künstlicher Intelligenz (englisch: Artificial Intelligence) bezeichnet wird, ist ein zusätzlicher Sensor, der laut Hersteller die Aufnahmen verbessert, indem er automatisch das Umgebungslicht verwaltet und eine gleichfalls automatische Szenenerkennung integriert hat. Die Bildqualität ist durchschnittlich. Die Akkulaufzeit beträgt 54,5 Stunden sowohl bei maximaler als auch bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 3 Stunden 15 Minuten mit dem mitgelieferten 10-Watt-Ladegerät. Schnellladen wird nicht unterstützt. Den Falltrommeltest hat das Gerät auch ohne die mitgelieferte Schutzhülle gut überstanden. Getestet unter Android 11.

Wiko Power U30

Was beim Wiko Power U30 auf jeden Fall hervorsticht, ist die besonders lange Akkulaufzeit von 53 Stunden sowohl bei maximaler als auch bei verminderter Displayhelligkeit. Das hat allerdings nicht nur mit der großen Akkukapazität zu tun, sondern auch damit, dass die maximale Displayhelligkeit begrenzt ist. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 2 Stunden 45 Minuten. Insgesamt ist das Display mit 6,8 Zoll (17,3 cm) Diagonale nur mittelmäßig. Die Geräteleistung ist nicht überragend, was sich im Alltagsgebrauch mitunter bemerkbar macht. Aktuelle Mobilfunkstandards wie 5G und LTE Advanced (schnellere Datenübertragung als Standard-LTE) werden von dem Gerät nicht unterstützt, ebenso wenig die zweite WLAN-Frequenz von 5 GHz oder zeitgemäße WLAN-Funkstandards. 64 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM-tauglich (zusätzlicher Speicherkarteneinschub vorhanden). USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. UKW-Radio. Keine NFC-Unterstützung. Der auf der Rückseite befindliche Fingerabdruckscanner ist langsam und nicht immer zuverlässig. Die Gesichtserkennung schwächelt in dunkler Umgebung, aber auch, wenn der Nutzer eine Brille trägt. Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Tiefenkamera, „AI Lens“). Was hier als Linse mit künstlicher Intelligenz (englisch: Artificial Intelligence) bezeichnet wird, ist ein zusätzlicher Sensor, der laut Hersteller die Aufnahmen verbessert, indem er automatisch das Umgebungslicht verwaltet und eine gleichfalls automatische Szenenerkennung integriert hat. Die Bildqualität ist bestenfalls durchschnittlich. Die Haltbarkeitstests hat das Gerät problemlos überstanden, wirklich empfehlenswert ist es trotzdem nicht. Getestet unter Android 11.

Wiko Y62

Ein sehr mager ausgestattetes, sehr leistungsschwaches, langsames Smartphone, das nicht einmal als Einstiegsgerät zu empfehlen ist. 6,1 Zoll (15,5 cm) Displaydiagonale. Aktuelle Mobilfunkstandards wie 5G und LTE Advanced (schnellere Datenübertragung als Standard-LTE) werden nicht unterstützt, ebenso wenig die zweite WLAN-Frequenz von 5 GHz oder zeitgemäße WLAN-Funkstandards. Unzureichende 16 GB interner Speicher, erweiterbar. Nur 1 GB Arbeitsspeicher (RAM). Dual-SIM-tauglich (zusätzlicher Speicherkarteneinschub vorhanden). Nicht mehr zeitgemäße Micro-USB-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. UKW-Radio. Keine NFC-Unterstützung. Langsam arbeitende Gesichtserkennung, kein Fingerabdruckscanner. Frontkamera plus eine einzelne Kamera auf der Rückseite. Die Bildqualität ist mager. Die Akkulaufzeit beträgt 28,5 Stunden sowohl bei maximaler als auch bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 3,5 Stunden. Schnellladen wird nicht unterstützt. Getestet unter Android 11, viele Apps sind aber in der Android-Go-Version für leistungsschwache Geräte vorinstalliert.

Steckbriefe: Xiaomi

Xiaomi Mi 11 Lite

Das Xiaomi Mi 11 Lite unterscheidet sich vom ebenfalls getesteten Mi 11 Lite 5G nicht nur durch die fehlende 5G-Unterstützung. Die Unterschiede zwischen den beiden Modellen sind so groß, dass sie als zwei verschiedene Geräte zu betrachten sind. Konkret ist das 5G-Modell in vieler Hinsicht besser und aktueller ausgestattet, sodass es im Test auch besser abschnitt. Nur die Akkulaufzeit ist beim Mi 11 Lite besser, was am schnelleren Prozessor des 5G-Modells liegen mag. Hier die weiteren Eckdaten des Mi 11 Lite: Qualitativ hochwertiges und gut bedienbares Display mit 6,6 Zoll (16,8 cm) Diagonale. 128 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM-tauglich (in Kombination mit Speicherkarteneinschub). USB-C-Schnittstelle, keine Standard-Kopfhörerbuchse vorhanden. NFC. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung funktionieren sehr gut. Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Tele-Makro) mit durchschnittlicher Bildqualität. Die Akkulaufzeit beträgt 30,5 Stunden bei maximaler und 40 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 1 Stunde mit dem mitgelieferten Ladegerät. Getestet unter Android 11 in der von Xiaomi überarbeiteten Version namens MIUI. Insgesamt ist das Mi 11 Lite ein empfehlenswertes Mittelklasse-Smartphone.

Xiaomi Mi 11 Lite 5G

Das Xiaomi Mi 11 Lite 5G unterscheidet sich vom ebenfalls getesteten Mi 11 Lite nicht nur durch die 5G-Unterstützung. Die Unterschiede zwischen den beiden Modellen sind so groß, dass sie als zwei verschiedene Geräte zu betrachten sind. Konkret ist das 5G-Modell in vieler Hinsicht besser und aktueller ausgestattet, sodass es im Test auch besser abschnitt. Nur die Akkulaufzeit ist beim Mi 11 Lite besser, was am schnelleren Prozessor des 5G-Modells liegen mag. Hier die weiteren Eckdaten des Mi 11 Lite 5G: qualitativ hochwertiges und gut bedienbares Display mit 6,6 Zoll (16,8 cm) Diagonale. 128 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM-tauglich (in Kombination mit Speicherkarteneinschub). USB-C-Schnittstelle, keine Standard-Kopfhörerbuchse vorhanden. NFC. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung funktionieren sehr gut. Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Tele-Makro) mit durchschnittlicher Bildqualität. Die Akkulaufzeit beträgt 28,5 Stunden bei maximaler und 33 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 1 Stunde mit dem mitgelieferten Ladegerät. Getestet unter Android 11 in der von Xiaomi überarbeiteten Version namens MIUI. Insgesamt ist das Mi 11 Lite 5G ein empfehlenswertes Mittelklasse-Smartphone.

Xiaomi Poco M3 Pro 5G

Ein Mittelklasse-Smartphone, dessen Leistungs- und Eckdaten zwar nicht überragend sind, dessen Kauf man aber durchaus in Erwägung ziehen kann. Das LCD-Display mit 6,5 Zoll (16,5 cm) Diagonale und einer Bildwiederholrate von 90 Hertz ist flüssig bedienbar, hat eine gute Auflösung und ist hell genug für die Nutzung bei Sonnenlicht. Technisch bedingt hat es allerdings eine starke Blickwinkelabhängigkeit. 128 GB interner Speicher, erweiterbar. Das Gerät ist alternativ auch mit 64 GB internem Speicher und 4 statt 6 GB Arbeitsspeicher (RAM) erhältlich. Die übrige Ausstattung der beiden Versionen ist identisch. Dual-SIM-tauglich (in Kombination mit Speicherkarteneinschub). USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. NFC, 5G. UKW-Radio. Fingerabdruckscanner (in die Einschalttaste integriert) und Gesichtserkennung arbeiten sehr gut. Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Makro, Tiefenkamera) mit durchschnittlicher Bildqualität. Die Akkulaufzeit beträgt 39 Stunden bei maximaler und 43,5 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 2 Stunden mit d em mitgelieferten Ladegerät. Den Falltrommeltest hat das Gerät auch ohne die mitgelieferte Schutzhülle mit nur wenigen Kratzern überstanden. Getestet unter Android 11 in der von Xiaomi überarbeiteten Version namens MIUI.

Xiaomi Poco X3 Pro

Ein gutes Mittelklasse-Smartphone mit ausreichender Leistung und 6,7 Zoll (17 cm) Displaydiagonale. Der LCD-Bildschirm hat eine hohe Auflösung, eine vorteilhafte Bildwiederholrate von 120 Hertz und eine sehr gute Touchscreenfunktionalität. 128 GB interner Speicher (Gerät auch mit 256 GB erhältlich), erweiterbar. Dual-SIM-tauglich (in Kombination mit Speicherkarteneinschub). USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Die eingebauten Stereolautsprecher klingen gut. UKW-Radio. NFC. Kein 5G. Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro, Tiefenkamera) mit durchschnittlicher Bildqualität. Die Kamera-App bietet vielseitige Funktionen. Sehr gut funktionierender Fingerabdruckscanner (in die Einschalttaste integriert) und Gesichtserkennung. Die Akkulaufzeit beträgt 37,5 Stunden bei maximaler und 45,5 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 1 Stunde 15 Minuten mit dem mitgelieferten Ladegerät. Das Smartphone hat alle Haltbarkeitstests ohne nennenswerte Schäden überstanden. Getestet unter Android 11 in der von Xiaomi überarbeiteten Version namens MIUI.

Xiaomi Redmi Note 10 5G

Ein gutes Mittelklasse-Smartphone ohne hervorstechende Besonderheiten. 6,5 Zoll (16,5 cm) Displaydiagonale. 128 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM-tauglich (in Kombination mit Speicherkarteneinschub). USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. UKW-Radio. NFC, 5G. Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Makro, Tiefenkamera) mit durchschnittlicher Bildqualität; jene der Frontkamera lässt zu wünschen übrig. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung funktionieren sehr gut. Die Akkulaufzeit beträgt 38,5 Stunden bei maximaler und 44,5 Stunden bei verminderter Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 2 Stunden mit dem mitgelieferten Ladegerät. Getestet unter Android 11 in der von Xiaomi überarbeiteten Version namens MIUI.

Testkriterien ab 6/2019

Im Rahmen einer europaweiten Kooperation werden regelmäßig neu auf den Markt kommende Mobiltelefone getestet.

Die Testergebnisse für die bereits früher getesteten Modelle wurden an die aktuellen Testkriterien angepasst. Somit sind alle im Produktfinder enthaltenen Geräte direkt miteinander vergleichbar.

Kamera (25%)

Bewertet wurden die Bildqualität der eingebauten Kamera bei normaler und bei geringer Beleuchtung, sowie deren Ausstattung (Autofocus, Vorfocus, optisches Zoom, eingebauter Blitz, mechanischer Verschluss), die Eignung des Displays für Bildwiedergabe und die Datenübertragung und -speicherung. Weiters wurde die Auslösezeit und Fokussierungszeit gemessen und bewertet.

Folgende Kriterien sind für eine Bewertung notwendig:

  • Bildauflösung ≥ 2 MP
  • Speicherkarte oder interner Speicher ≥ 1GB

Zur Bewertung der Videofunktion wurden unterschiedlich ausgeleutete Szenen gefilmt. Bewertet wurden dieVideo- und Tonqualität am Handy und am Computer.

Folgende Kriterien sind für eine Bewertung notwendig:

  • Bildauflösung ≥ 2 MP
  • Speicherkarte oder interner Speicher ≥ 1GB

Display (20%)

Bewertet werden Helligkeit, Kontrast, Betrachtungswinkel und Lesbarkeit bei verschiedenen Beleuchtungsbedingungen, sowie das Ansprchverhalten bzw. die Empfindlichkeit des Touchscreens.

Leistung (15%)

Die Prozessor- und Surf-Geschwindigkeit werden gemessen und bewertet. Weiters das Speichervolumen des Gerätes.

Musik (10%)

Bewertet wurden die  Anzahl der abspielbaren Audioformate, Handhabung, Tonqualität und der Datentransfer zum Computer.

Folgende Kriterien sind für eine Bewertung notwendig:

  • mitgelieferte Stereokopfhörer
  • fortlaufende Wiedergabe von mp3 Dateien
  • Speicherkarte oder interner Speicher ≥ 1GB
  • Musikübertragung mittels Speicherkarte oder USB Kabel

Akku (7,5%)

Die Messungen der Akkulaufzeit erfolgten mithilfe eines Industrieroboters im Rahmen eines standardisierten Nutzungsszenarios, so lange, bis der Akku leer war.

Die restliche Zeit bleibt das Gerät auf Standby mit Wlan und GPS an. Die Ladedauer und die Schnellladefähigkeit wurden bestimmt und bewertet, ob sich der Akku vom Anwender wechseln lässt und welche Lademöglichkeiten gegeben sind.

Telefonieren (5%)

Die Sprachqualität wurde im simulierten UMTS Netz in beide Richtungen mit und ohne Umgebungslärm gemessen.

Haltbarkeit (5%)

In einer Fallprüfung mussten die Geräte 100 Stürze aus einer Höhe von 80 cm ohne Funktionsstörung überstehen. Zusätzlich zur Prüfung der Kratzfestigkeit von Display und Gehäuse wurden die Geräte einem Regentest in Anlehnung an DIN EN 60 529 unterzogen. Handys die laut Hersteller als wassergeschützt (mindestens IPX7) zertifiziert sind wurden für 30 Minuten in 1 Meter tiefes Wasser getaucht und im Anschluss sowie gegebenenfalls nach 24 und 48 Stunden auf ihre Funktionstüchtigkeit geprüft. Ebenso uberprüft wir die Verarbeitung.

Handhabung (5%)

In dieser Gruppe werden die Ergebnisse für Ergonomie, Handhabung zusammengefasst. Beurteilt wurden die Bedienschritte beim täglichen Gebrauch und bei der Nutzung häufiger Komfortfunktionen sowie die Ergonomie der Geräte. Der Menüaufbau sowie die Anmeldung (Registrierung) zur Inbetriebnahme wurden von mehreren Testpersonen beurteilt.

Navigation: (5 %)

Bewertet wurden Qualität, Sprachqualität, Schnelligkeit und Genauigkeit der Ortung, sowie die Routenführung der mitgelieferten Navigationssoftware.

Folgende Kriterien sind für eine Bewertung notwendig:

  • GPS Sensor
  • Auflösung > 240 x 320 Pixel
  • Übertragung UMTS oder Onboard Navigationssystem
  • im Lieferumfang: eigene Navigationssoftware, oder Downloadmöglichkeit kostenloser Karten, oder bereits installierte Karten, oder Karten-CD
  • oder GPS fähig und Kriterien für "Internet" erfüllt

Mobilteil (2,5%)

Bewertet wurde welche Frequenzbänder und Sensoren zur Verfügung stehen und welche Schnittstellen vorhanden sind.

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