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Smartphones: 24 neue Handys - OnePlus und Honor auf dem Weg nach oben

, aktualisiert am

Nun ist endlich auch das iPhone X erschienen. Zusätzlich haben wir die anderen aktuellen Topmodelle von Apple und Samsung, aber auch etliche Aufsteiger verglichen. Ein Blick in unsere Testtabelle lohnt sich. - Dieser Test ist nur online und nicht im Heft erschienen.

In der Testtabelle finden Sie folgende Produkte:

  • Alcatel A5 LED
  • Alcatel U5
  • Apple iPhone 8
  • Apple iPhone 8 Plus
  • Apple iPhone X
  • Asus Zenfone Zoom S
  • BQ Aquaris X
  • Honor 9
  • HTC U11
  • Lenovo Moto C Plus
  • Lenovo Moto E4
  • Lenovo P2
  • LG X power2
  • Nokia 3
  • One Plus 5
  • Samsung Galaxy J5
  • Samsung Galaxy J7
  • Samsung Galaxy Note 8
  • Samsung Galaxy XCover 4
  • Sony Xperia L1
  • Sony Xperia XA1
  • Sony Xperia XA1 Ultra
  • Sony Xperia XZ Premium
  • Wiko Upulse

In unserer Testtabelle finden Sie bei jedem einzelnen Gerät ca. 120 Messwerte, Beurteilungen und Ausstattungskriterien - darunter folgende (Auswahl): Testurteil, Preis, Betriebssystem, Touchscreen, Tastatur, Outdoormodell, Akku (Kapazität, wechselbar), USB-Datenkabel, Kopfhörer, Speicherkarte mitgeliefert, Kapazität der Speicherkarte in GB, Bedienungsanleitung, Abmessungen/Volumen, Gewicht inkl. Akku und SIM, Anzahl der Frequenzbänder (GSM, GPRS, EDGE, HSDPA, HSUPA, HSPA+), LTE, Micro-SIM, Nano-SIM, Dual-SIM, Taktfrequenz des Prozessors, Bluetooth, Wifi/Wlan, GPS-Empfänger, USB/PC-Schnittstelle, Micro-USB, Speicherkarteneinschub, Kopfhörer-Buchse, HDMI-Buchse, NFC, SAR-Wert, Display (-type, -diagonale, -auflösung, Lesbarkeit), Touchscreen, Frontkamera, WB-AMR (erhöhte Tonqualität), E-Mail-Client, Fingerprint-Scanner, interner Speicher in GB, Speicher erweiterbar, Tethering, App-Store , HTML-Browser, Kartenmaterial, Navigationsprogramm, MP3-Player, UKW-Radio, Kamera-Auflösung in MP, Frontkamera-Auflösung in MP, Videoauflösung, Empfindlichkeit, Gesprächszeit, Datendownload, Akkulaufzeit beim Navigieren, Standby LTE in h, Ladezeit, Tonqualität der Lautsprecher, Bedienkomfort, Texteingabe, Touchscreen, Einschaltzeit, Verarbeitung, Kratzfestigkeit, Falltest, Wasserfestigkeit, SMS, Bildqualität, Auslöseverzögerung der Kamera, Aufnahmequalität der Videos, Tonqualität bei der Musikwiedergabe, Bedienung des Musikplayers, Handhabung des Web-Browser, Surf-Geschwindigkeit, E-Mail, Standortbestimmung in der Navigation, Synchronisation mit PC/Cloud. - Lesen Sie auch: Handystrahlung und Elektrosmog - Wacher, müder, vergesslicher


Das mit Spannung erwartete iPhone X ist Anfang November auf den Markt gekommen; Sie finden es in unserem Test. Ebenfalls im Test die iPhone-Modelle 8 und 8 Plus und das brandaktuelle Samsung Galaxy Note 8. Daneben gibt es eine Reihe weiterer Smartphone-Hersteller, die durchaus auch im Topsegment unterwegs sind.

HTC noch ohne Google

Die Firma HTC zum Beispiel, die übrigens dieser Tage einen beachtlichen Teil ihrer Mitarbeiter aus dem Smartphone-Bereich an Google abgetreten hat. Dadurch wird die schon bisher bestehende Kooperation weiter vertieft. Das im aktuellen Test befindliche Modell U11 stammt allerdings noch von HTC allein.

OnePlus und Honor auf dem Weg nach oben

Auch OnePlus ist wieder da und verlässt mit seinem OnePlus 5 sowohl ausstattungsmäßig als auch preislich die Smartphone-Mittelklasse. Unter dem Motto "Gut, aber teuer" platziert weiters Sony sein Xperia XZ Premium in der Topklasse. Auch wenn Apple preislich immer noch voranliegt, ist der Abstand zu den Flaggschiffen der Konkurrenz doch kleiner geworden. Nicht top, aber dennoch in unserem Handytest weit vorn gereiht ist das neue Honor 9. Die Zweitmarke von Huawei hat in den vergangenen Jahren beachtlich aufgeholt.

Test zeigt Gutes aus der Mittelklasse

Und auch die Mittelklasse ist im aktuellen Test gut vertreten. Ab 250 Euro ist man mit brauchbaren Smartphones dabei, etwa mit dem LG X power2. Details finden Sie in unserer Testtabelle und unseren Steckbriefen.

Testtabelle: Smartphones 10/2017

Steckbriefe: Apple X, 8, 8 plus

Apple iPhone X
Testurteil: gut

Lang erwartet, heiß diskutiert, hoch gelobt, als enttäuschend abgetan - es kann sich nur um ein iPhone handeln. Was bekommt man tatsächlich für nicht gerade wenig Geld? Ein Smartphone, das seinen Platz in der Topklasse eindeutig verdient hat. Die Schwächen (und daraus resultierende Enttäuschungen) stecken im Detail.

Das revolutionärste Feature ist wohl die 3D-Gesichtserkennung zum Entsperren des Gerätes, die den Fingerabdrucksensor ersetzt. Sie kann durch ein Foto nicht ausgetrickst werden, laut Medienberichten von Mitte November haben es Hacker allerdings nach fünftägiger Arbeit mithilfe einer Maske geschafft. Die Animojis, animierte Emojis, die der Mimik des Benutzers folgen, sind eine verspielte Draufgabe der Gesichtserkennung. Die Bedienung des Gerätes ist anders als von den iPhones bisher gewohnt, weil der Homebutton weggefallen ist und beinahe die gesamte Front vom 5,8-Zoll-Display eingenommen wird. Wer sich an die neue Bedienweise (vorrangig Wischen) nicht gewöhnen möchte, kann sich an einem beliebigen Platz am Rand des Displays zumindest einen Soft-Homebutton anzeigen lassen. Die Akkulaufzeit von lediglich 16 Stunden in unserem Testszenario ist eine der Schwächen des iPhone X, was auch dem Stromverbrauch des großen, brillanten OLED-Displays geschuldet sein kann. Kabelloses Laden ist zwar möglich, aber nur nach dem Kauf des entsprechenden Zubehörs. Das Gerät ist staub- und wasserfest nach IP 67, überstand im Test aber auch das Untertauchen unbeschadet. Empfindlich zeigte es sich allerdings im Falltest, sowohl aufgrund des großen Displays als auch aufgrund der Glasrückseite. 58,5 von 64 GB internem Speicher stehen zur Verfügung. Wie bei Apple üblich, kann man den Speicherplatz nicht durch eine externe Karte erweitern. Getestet unter iOS 11.1.

Apple iPhone 8
Testurteil: gut

Das iPhone 8 mit 4,7 Zoll Diagonale ist das direkte Nachfolgemodell des iPhone 7 (siehe KONSUMENT 11/2016). Es hat nicht nur die gleichen Abmessungen, auch sonst hat keine Revolution stattgefunden. Allerdings gibt es ein paar neue Funktionen und Ausstattungsdetails, wie etwa die Glasrückseite. Diese ist nicht nur ein Designelement, sondern steht im Zusammenhang mit der Möglichkeit, das Gerät kabellos per Induktion zu laden. Apple hat sich hierbei für den weit verbreiteten Qi-Standard entschieden, sodass man nicht auf Originalzubehör des Herstellers angewiesen ist (so bietet z.B. Ikea Möbelstücke an, in die entsprechende Ladefelder integriert sind). Trotz des vielen Glases erwies sich das iPhone 8 im Falltest als stabiler als die Konkurrenz von Samsung. Nach 100 Stürzen in der Falltrommel war es zwar ebenfalls beschädigt, funktionierte aber noch. Gegenüber dem Modell 7 wurden der Prozessor und die schon damals überzeugende Kamera weiter aufgerüstet, sein Display passt sich nicht nur hinsichtlich der Helligkeit sondern auch hinsichtlich der Farbtemperatur dem Umgebungslicht an. Weniger berauschend ist beim iPhone 8 die Akkulaufzeit von 19 Stunden bei einer Ladedauer von 150 Minuten. Das mag wohl mit ein Grund sein, weshalb das Gerät das Testurteil „sehr gut“ haarscharf verpasst hat. Kopfhörer werden mitgeliefert, es gibt aber so wie beim Vorgängermodell keine klassische Kopfhörerbuchse mehr. Das iPhone 8 ist staub- und wasserabweisend nach IP67. Getestet unter dem aktuellen Betriebssystem iOS 11.

Apple iPhone 8 Plus
Testurteil: gut

Das iPhone 8 Plus mit 5,5 Zoll Diagonale ist das direkte Nachfolgemodell des iPhone 7 Plus (siehe KONSUMENT 11/2016). Es hat nicht nur die gleichen Abmessungen, auch sonst hat keine Revolution stattgefunden. Allerdings gibt es ein paar neue Funktionen und Ausstattungsdetails, wie etwa die Glasrückseite. Diese ist nicht nur ein Designelement, sondern steht im Zusammenhang mit der Möglichkeit, das Gerät kabellos per Induktion zu laden. Apple hat sich hierbei für den weit verbreiteten Qi-Standard entschieden, sodass man nicht auf Originalzubehör des Herstellers angewiesen ist (so bietet z.B. Ikea Möbelstücke an, in die entsprechende Ladefelder integriert sind). Trotz des vielen Glases erwies sich das iPhone 8 Plus im Falltest als stabiler als die Konkurrenz von Samsung. Nach 100 Stürzen in der Falltrommel war es zwar sichtbar beschädigt, funktionierte aber noch. Gegenüber dem Modell 7 Plus wurden der Prozessor und die schon damals überzeugende Dual-Kamera weiter aufgerüstet und mit zusätzlichen Funktionen ausgestattet. Sein Display passt sich nun nicht nur hinsichtlich der Helligkeit sondern auch hinsichtlich der Farbtemperatur dem Umgebungslicht an. Weniger überzeugend ist beim iPhone 8 Plus die Akkulaufzeit von 21 Stunden bei einer Ladedauer von 180 Minuten. Das mag wohl mit ein Grund sein, weshalb das Gerät das Testurteil „sehr gut“ haarscharf verpasst hat. Das iPhone 8 Plus ist staub- und wasserabweisend nach IP67. Kopfhörer werden mitgeliefert, es gibt aber so wie beim Vorgängermodell keine klassische Kopfhörerbuchse mehr. Getestet unter dem aktuellen Betriebssystem iOS 11.

Steckbriefe: Alcatel, Asus, BQ, Honor

Alcatel A5 LED
Testurteil: durchschnittlich

Die Besonderheit des 5,2-Zoll-Smartphones ist die mit Lightup+ bezeichnete Hülle mit integrierten LEDs. Diese signalisieren ankommende Nachrichten und Anrufe oder aktuelle Erinnerungen. Weiters kann man als Nutzer eigene Lichtshows im Rhythmus der abgespielten Musik kreieren. Abseits dieser netten Spielerei präsentiert sich das Alcatel A5 als Gerät der unteren Mitteklasse mit einigen Schwächen. Dazu zählen die Foto- und Videoqualität, der Videoton, der Touchscreen, das Display, die Prozessorgeschwindigkeit und die Klangqualität der mitgelieferten Kopfhörer. Das Gerät ist Dual-SIM-tauglich. Von 16 GB internem Speicher stehen 9,48 GB zur freien Verfügung. Eine Erweiterung um 128 GB mit SD-Karte ist möglich. Die Akkulaufzeit ist mit 19 Stunden nicht berauschend. Getestet unter der schon etwas älteren Android-Version 6.0. (Weitere aktuelle Alcatel-Modelle finden Sie in KONSUMENT 6/2017 und 2/2017.)

Alcatel U5
Testurteil : durchschnittlich

Um es kurz zu machen: Das Alcatel U5 ist nicht empfehlenswert. Das 5-Zoll-Gerät ist nicht nur sehr mager ausgestattet, es versagt auch in vielen Bereichen wie der Kameraqualität, der Akkulaufzeit, der Displayqualität, der Reaktionszeit, der Empfangsempfindlichkeit oder dem verfügbaren Speicherplatz. Getestet unter Android 6.0. (Weitere aktuelle Alcatel-Modelle finden Sie in KONSUMENT 6/2017 und 2/2017.)

Asus Zenfone Zoom S
Testurteil: gut

Das 5,5 Zoll große Asus Zenfone Zoom S wird auch unter der Bezeichnung Zenfone 3 Zoom vertrieben. Der einzige Unterschied ist, dass das Modell 3 Zoom mit einer Schutzhülle geliefert wird. Die dürfte wichtig sein, denn das Zoom S ohne Hülle versagte überhaupt im Falltest, und trotz Schutzhülle brach bei einem der Testgeräte das Display. Insgesamt handelt es sich aber um ein brauchbares Smartphone mit durchwegs guten Ergebnissen und einer nicht nur im aktuellen Test deutlich hervorstechenden Akkulaufzeit von 43 Stunden. Die Ladezeit beträgt allerdings 195 Minuten. Von 64 GB internem Speicher stehen 51,25 zur freien Verfügung, eine Erweiterung um bis zu 2 Terabyte mit SD-Karte ist möglich. Das Gerät ist Dual-SIM-tauglich, hat aber keinen NFC-Chip. Die Dual-Kamera mit optischem 5-fach-Zoom und Porträtmodus liefert nur durchschnittliche Ergebnisse. Sehr zu wünschen übrig lässt die Qualität des Tons bei Videoaufnahmen. Getestet unter Android 7.1.1. (Weitere aktuelle Asus-Modelle finden Sie in KONSUMENT 6/2017).

BQ Aquaris X
Testurteil: gut

Ein durchaus empfehlenswertes 5,2-Zoll-Gerät der Mittelklasse; mit der Einschränkung, dass die Bild- und Tonqualität der Videoaufnahmen recht mager ausfällt. Das BQ Aquaris X hat einen USB-C-Anschluss plus einen 3,5-mm-Klinkenstecker für den Anschluss von Kopfhörern, die aber nicht mitgeliefert werden. Das Gerät ist Dual-SIM-tauglich und wasserabweisend nach IP52 (= spritzwassergeschützt, aber kein vollständiges Untertauchen!). Die Empfangsempfindlichkeit ist gut. Von 32 GB internem Speicher stehen 23,5 GB zur freien Verfügung und können mit SD-Karte um bis zu 256 GB erweitert werden. Die Akkulaufzeit ist mit nur 20 Stunden gerade noch „gut“, die Ladedauer ist mit 105 Minuten aber recht kurz. Die ins Gehäuse integrierten Softkeys sind unbeleuchtet. Getestet unter Android 7.1.1. (Weitere aktuelle BQ-Modelle finden Sie in KONSUMENT 6/2017.)

Honor 9
Testurteil: gut

Die zu Huawei gehörende Marke Honor schlägt sich wie schon in vorigen Tests (Modell 8 siehe KONSUMENT 2/2017; Modell 7 siehe 11/2016) recht gut, kann aber mit der Topklasse nur noch bedingt mithalten. Das Honor 9 hat 5,2 Zoll Diagonale, eine USB-C-Schnittstelle und ist Dual-SIM-tauglich. Ein 3,5-mm-Kopfhöreranschluss ist vorhanden. Die mitgelieferten Kopfhörer sind klanglich recht hochwertig. Von 64 GB internem Speicher sind 47,8 GB frei verfügbar. Eine Erweiterung mit SD-Karte ist möglich (maximal zusätzliche 256 GB). Wie viele besser ausgestattete Modelle hat das Honor 9 eine Dual-Kamera mit optischem 2-fach-Zoom und Porträtmodus. Bei der Bildqualität und der Handhabung der Kamera muss man allerdings im Vergleich zu den Topmodellen schon spürbare Abstriche machen. Die Akkulaufzeit ist mit 23 Stunden nicht überragend, aber akzeptabel. Zu wünschen übrig lässt die durchschnittliche Qualität des Tons bei Videoaufnahmen. Getestet unter Android 7.0.

Steckbriefe: HTC, Lenovo, LG, Nokia, One Plus

HTC U11
Testurteil: gut

Das HTC U11 zählt zu den Topmodellen und ist entsprechend gut ausgestattet. Es handelt sich um ein in weiten Teilen überzeugendes 5,5-Zoll-Smartphone mit 4k-Display und sehr gut funktionierendem Touchscreen. Das Gerät ist als Outdoormodell konzipiert, wird mit Schutzhülle geliefert und ist wasserdicht nach IP67 (30 Minuten in 1 Meter tiefem Süßwasser). Die Testergebnisse bewegen sich großteils auf hohem Niveau, die Kamera liefert auch unter schlechten Lichtbedingungen brauchbare Ergebnisse. Die Frontkamera hat mit 16 MP eine höhere Auflösung als die Hauptkamera (12 MP) – wohl, um dem Wunsch nach qualitativ hochwertigen Selfies gerecht zu werden. Ein optischer Bildstabilisator ist an Bord. Das U11 hat keine Standard-Kopfhörerbuchse, es wird ein Adapter (USB-C auf 3,5 mm Klinke) mitgeliefert. Neu ist die Funktion „Edge Sense“: Durch seitliches Drücken des Gerätegehäuses kann man diverse andere Funktionen oder Apps starten. 53 von 64 GB internem Speicher sind frei verfügbar, mit SD-Karte ist eine Speichererweiterung um bis zu 2 Terabyte möglich. Die im Testzyklus gemessene Akkulaufzeit beträgt gerade noch „gute“ 20 Stunden. Getestet wurde die Dual-SIM-Version unter Android 7.1.1. (Weitere aktuelle HTC-Modelle finden Sie in KONSUMENT 6/2017.)

Lenovo Moto C Plus
Testurteil: durchschnittlich

Das 5-Zoll-Smartphone Moto C Plus punktet mit einer langen Akkulaufzeit von 35 Stunden (allerdings bei 210 Minuten Ladedauer), das war‘s dann aber auch schon mit den positiven Aspekten. Abgesehen von der mageren Ausstattung und der schlechten Foto- und Videoqualität reagiert auch noch der Touchscreen langsam. Das ist bei einem Smartphone ein No-Go, weshalb wir für das Moto C Plus keine Kaufempfehlung aussprechen können. (Weitere aktuelle Lenovo-Modelle finden Sie in KONSUMENT 6/2017.)

Lenovo Moto E4
Testurteil: durchschnittlich

Ein an sich gut funktionierendes, aber mager ausgestattetes 5-Zoll-Smartphone der unteren Mittelklasse. Das E4 ist Dual-SIM-tauglich und hat einen Fingerabdruckscanner, aber kein NFC und keinen Kompass. Kopfhörer werden nicht mitgeliefert. Das Display hat eine relativ geringe Auflösung, die Qualität der Fotos und Videos lässt zu wünschen übrig. Von 16 GB internem Speicher stehen 9,98 GB zur freien Verfügung. Eine Erweiterung um 128 GB ist möglich. Die Akkulaufzeit ist mit 21 Stunden akzeptabel, allerdings beträgt die Ladedauer 210 Minuten. Eine Seltenheit: Der Akku ist austauschbar. Getestet unter Android 7.1. (Weitere aktuelle Lenovo-Modelle finden Sie in KONSUMENT 6/2017.)

Lenovo P2
Testurteil: gut

Wer auf hohe Bildqualität bei Fotos und Videos verzichten kann, ist mit diesem 5,5-Zoll-Gerät gut bedient. Sein herausragendstes Merkmal ist die Akkulaufzeit von 50 Stunden – ein Wert, den wir bisher im Smartphone-Bereich noch nicht gemessen haben. Die Ladedauer beträgt relativ kurze 120 Minuten. Das Lenovo P2 hat eine gute Empfangsempfindlichkeit, ist Dual-SIM-tauglich und hat einen Micro-USB-Anschluss. 22,32 von 32 GB internem Speicherplatz sind frei verfügbar. Eine Erweiterung um maximal 128 GB mit SD-Karte ist möglich. Kopfhörer werden keine mitgeliefert. Zu Beginn etwas verwirrend ist, dass das Gerät im „Ultimate Power Save“-Modus startet und man eine Hardware-Taste betätigen muss, um in den Normalbetrieb zu wechseln. Getestet unter Android 7.0. (Weitere aktuelle Lenovo-Modelle finden Sie in KONSUMENT 6/2017.)

LG X power2
Testurteil: gut

Das 5,5 Zoll große LG X power2 fügt sich mit brauchbaren Ergebnissen in die Mittelklasse ein und kann bei der Akkulaufzeit mit beachtlichen 43 Stunden sogar auftrumpfen. Die Kamera liefert akzeptable Bilder, sofern die Lichtverhältnisse gut sind, die Selfie-Kamera ist mit LED-Blitz ausgestattet. Das Gerät hat zum Laden und für die Datenverbindung einen herkömmlichen Micro-USB-Anschluss, Fingerabdruckscanner ist keiner vorhanden. Die Tonqualität der eingebauten Lautsprecher ist nur durchschnittlich, ebenso jene der Videoaufnahmen. Von 16 GB internem Speicher stehen nur 8,81 GB zur freien Verfügung. Der Speicher lässt sich allerdings extern um üppige 2 Terabyte erweitern. Getestet unter Android 7.0. (Weitere aktuelle LG-Modelle finden Sie in KONSUMENT 6/2017.)

Nokia 3
Testurteil: durchschnittlich

Die Marke Nokia ist zurück auf dem Smartphone-Markt und das 5 Zoll große Nokia 3 in unserem Test ist das erste Gerät dieses Herstellers, das unter Android läuft. Um es kurz zu machen: Man bekommt für wenig Geld entsprechend wenig Smartphone, das aber ohne Probleme läuft (auch wenn die Systemkläge, z.B. für eingehende Nachrichten, manchmal abgeschnitten werden) und als Einsteigergerät gute Dienste leisten kann. Das Display ist brauchbar, die Kameraqualität mager, ebenso der Klang der mitgelieferten Kopfhörer. Das Nokia 3 hat einen Micro-USB-Anschluss. Die Akkulaufzeit beträgt 21 Stunden, bei 180 Minuten Ladedauer. Von 16 GB internem Speicher stehen 9,11 GB zur freien Verfügung. Eine Erweiterung um 128 GB ist möglich. NFC und Dual-SIM werden unterstützt. Getestet unter Android 7.0.

OnePlus 5
Testurteil: gut

Einst ist die Firma OnePlus mit einem preisgünstigen „Flaggschiff-Killer“ gestartet. Vier Jahre später hat das 5. Modell der Reihe die Mittelklasse verlassen und ist in der Relation preislich nun nicht mehr ganz so interessant. Der Versionssprung vom Modell 3 und dem leicht überarbeiteten Nachfolger 3T (siehe KONSUMENT 11/2016 bzw. 6/2017) auf das Modell 5 wird übrigens gerüchteweise damit erklärt, dass die Vier in China als Unglückszahl gilt. Technisch gesehen handelt es sich beim OnePlus 5 jedenfalls um ein ein recht überzeugendes Gerät mit 5,5-Zoll-Display und üppigen 6 GB Arbeitsspeicher (RAM). Der Anschluss wurde schon mit dem Modell 2 auf USB-C umgestellt. Eine 3,5-mm-Klinkenbuchse ist vorhanden, Kopfhörer werden aber nicht mitgeliefert. Zu den positiven Aspekten zählt auch die Dual-Kamera mit optischem 2-fach Zoom und Porträtmodus (Bokeh-Effekt = unscharfer Hintergrund). Sie hat allerdings keinen Bildstabilisator und errreicht nicht ganz die Qualität der Topmodelle, etwa jene des iPhone 7 Plus (siehe KONSUMENT 11/2016). Von 64 GB internem Speicher stehen 47,26 zur freien Verfügung; eine Erweiterung mit SD-Karte ist nicht möglich. Erfreulich ist die Laufzeit von 29 Stunden, verbunden mit einer sehr kurzen Ladedauer (90 Minuten). Das Gerät ist Dual-SIM-tauglich. Getestet unter Android 7.1.

 

Steckbriefe: Samsung

Samsung Galaxy J5
Testurteil: gut

Die übliche Neuauflage des Mittelklassemodells J5 von Samsung (Modell 2016 siehe KONSUMENT 11/2016). Wer ein Gerät mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis sucht, kann das J5 (2017) – so wie auch das ebenfalls im Test befindliche größere J7 – in die nähere Auswahl mit einbeziehen. Das 5,2-Zoll-Gerät punktet mit einem guten Display, einer Selfie-Kamera mit LED-Blitzlicht (aber ohne Bildstabilisator) und einer sehr guten Akkulaufzeit von 32 Stunden. Außerdem ist es Dual-SIM-tauglich und hat einen herkömmlichen Micro-USB-Anschluss. Die ins Gehäuse integrierten Softkeys sind unbeleuchtet; wirklich negativ ist allerdings, dass gleich zwei von drei Testgeräten im Falltest versagten. Der interne Speicherplatz ist mit 16 GB (davon nur 8,1 GB frei verfügbar) stark begrenzt, er lässt sich aber extern um bis zu 256 GB erweitern. Getestet unter Android 7.0. (Weitere aktuelle Samsung-Modelle finden Sie in KONSUMENT 6/2017.)

Samsung Galaxy J7
Testurteil: gut

Die übliche Neuauflage des Mittelklassemodells J7 von Samsung (Modell 2016 siehe KONSUMENT 11/2016). Wer ein Gerät mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis sucht, kann das J7 (2017) – so wie auch das ebenfalls im Test befindliche kleinere J5 – in die nähere Auswahl mit einbeziehen. Das 5,5-Zoll-Gerät punktet mit einem guten Display, einer Selfie-Kamera mit LED-Blitzlicht (aber ohne Bildstabilisator) und einer recht guten Akkulaufzeit von 29 Stunden. Außerdem ist es Dual-SIM-tauglich und hat einen herkömmlichen Micro-USB-Anschluss. Die ins Gehäuse integrierten Softkeys sind unbeleuchtet; wirklich negativ ist allerdings, dass gleich beide Testgeräte zu einem recht frühen Zeitpunkt im Falltest versagten. Der interne Speicherplatz ist mit 16 GB (davon nur 9,9 GB frei verfügbar) stark begrenzt, er lässt sich aber extern um bis zu 256 GB erweitern. Getestet unter Android 7.0. (Weitere aktuelle Samsung-Modelle finden Sie in KONSUMENT 6/2017.)

Samsung Galaxy Note 8
Teseturteil: sehr gut

Die massiven Akkuprobleme des Vorgängermodells sind Geschichte. Mit seinem beinahe rahmenlosen Design und dem 6,3-Zoll-Display ist das Galaxy Note 8 auf jeden Fall ein Hingucker, ausgestattet mit allem, was das Herz begehrt. Kurz gesagt: Wer bereit ist, viel Geld zu investieren, bekommt auch viel Smartphone (genauer: viel Phablet) dafür. Das trifft sowohl auf die Größe als auch auf die Ausstattung des Gerätes zu. Wir beschränken uns im Folgenden auf die Besonderheiten: ein riesiges Display und eine Glasrückseite – edel anzuschauen, aber empfindlich. Kein Wunder, dass die Testgeräte den Falltest nicht unbeschadet überstanden. Damit steht das Note 8 unter den Topmodellen aber nicht allein da. In dieser Kategorie hat eben das Design absoluten Vorrang. Der Fingerabdruckscanner auf der Rückseite ist etwas zu nahe bei der Kamera platziert, man kann leicht das Objektiv verschmieren. Hervorheben kann man die Bildqualität der Dual-Kamera mit optischem 2-fach-Zoom und Porträtmodus (Bokeh-Effekt = unscharfer Hintergrund), wie man sie mittlerweile schon von anderen Topmodellen kennt. Die beiliegenden AKG-Kopfhörer (3,5-mm-Klinkenbuchse vorhanden) liefern gute Qualität. Das Gerät ist nach IP68 zertifiziert (staub- und wasserdicht – 30 Minuten in 1,5 Meter tiefem Süßwasser). Dass der Sprachassistent Bixby noch nicht optimal funktioniert, dürfte daran liegen, dass Europa allgemein noch nicht unterstützt wird. Ein Kritikpunkt ist die Gesichtserkennung, die mit einem Foto ausgetrickst werden kann. Die Handschrifterkennung mit dem beiliegenden Stylus funktioniert sehr gut. Kabelloses Laden ist möglich. 25 Stunden Akkulaufzeit bei 100 Minuten Ladedauer sind akzeptabel. Von 64 GB internem Speicher stehen 51,6 GB zur freien Verfügung; eine Erweiterung um 256 GB mit SD-Karte ist möglich. Getestet unter Android 7.1.1. (Weitere aktuelle Samsung-Modelle finden Sie in KONSUMENT 6/2017).

Samsung Galaxy Xcover 4
Testurteil: gut

Das Nachfolgemodell des Xcover 3 (siehe KONSUMENT 10/2015), das Samsung damals Ärger vonseiten mehrerer Kunden und eine Klage unserer Rechtsabteilung wegen irreführender Werbung eingebracht hatte. Konkret ging es um die Robustheit des Displays, das nicht halten konnte, was der Hersteller versprach. Das Xcover 4 lässt diesbezüglich auf Besserung hoffen, denn weder der Tauch- noch der Falltest konnten dem 5-Zoll-Gerät etwas anhaben. Es ist ein Outdoormodell nach IP68 (30 Minuten in 1 Meter tiefem Süßwasser), das zwar aus der Mittelklasse nicht hervorsticht, dort aber immer noch eine gute Figur macht. Was sich nicht geändert hat: Die Navigation leidet unter Startschwierigkeiten hinsichtlich der Genauigkeit der Positionsbestimmung, die Bildqualität der Kamera ist nicht berauschend. Fingerabdruckscanner ist keiner vorhanden. Die Akkulaufzeit ist mit 25 Stunden akzeptabel. Heutzutage eine Seltenheit: Der Akku ist wechselbar. Das Gerät hat einen Micro-USB-Anschluss und eine 3,5-mm-Klinkenbuchse. Die ins Gehäuse integrierten Softkeys sind nicht beleuchtet. Von 16 GB internem Speicher stehen 10,5 zur freien Verfügung, eine Erweiterung um 256 GB ist möglich. Getestet unter Android 7.0. (Weitere aktuelle Samsung-Modelle finden Sie in KONSUMENT 6/2017.)

Steckbriefe: Sony, Wiko

Sony Xperia L1
Testurteil: gut

Das Xperia L1 ist ein durchaus brauchbares 5,5-Zoll-Einsteigergerät, sofern man bereit ist, auf Smartphone-Ausstattungsmerkmale wie den Lagesensor oder den Fingerabdruckscanner zu verzichten und sich mit einer geringeren Displayauflösung zufriedengibt. Auch die Bildqualität der Fotos und Videos zählt nicht zu den positiven Eigenschaften des Gerätes. NFC wird unterstützt und es hat einen USB-C-Anschluss. Eine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse ist ebenfalls vorhanden. Der mageren Akkulaufzeit von 18 Stunden steht eine Ladedauer von 210 Minuten gegenüber. Von 16 GB internem Speicher sind lediglich 8 GB frei verfügbar, eine externe Erweiterung um bis zu 256 GB ist aber möglich. Getestet unter Android 7.0.

Sony Xperia XA1
Testurteil: gut

Das 5 Zoll große Sony Xperia XA1 ist dem ebenfalls im Test befindlichen teureren Xperia XA1 Ultra mit seinen beachtlichen 6 Zoll Displaydiagonale sehr ähnlich. Das XA1 ist ein gut bedienbares Mittelklassegerät ohne hervorstechende Eigenschaften. Die 22 Stunden Akkulaufzeit sind akzeptabel, aber nicht berauschend, die Kameraqualität ist durchschnittlich bzw. im Falle von Videoaufnahmen eher mager. Die Empfangsempfindlichkeit ist vergleichsweise gering. Das Gerät hat einen USB-C-Anschluss plus einen 3,5-mm-Klinkenstecker für den Anschluss von Kopfhörern. Fingerabdruckscanner ist keiner vorhanden. Von 32 GB internem Speicher stehen 20,92 GB zur freien Verfügung. Eine Erweiterung um bis zu 256 GB ist möglich. Getestet unter Android 7.0.

Sony Xperia XA1 Ultra
Testurteil: gut

Das beachtliche 6 Zoll große Sony Xperia XA1 Ultra ist dem ebenfalls im Test befindlichen, aber deutlich kleineren und preisgünstigeren Xperia XA1 mit 5 Zoll Displaydiagonale sehr ähnlich. Sonst ist das XA1 Ultra ein gut bedienbares Mittelklassegerät, das mit seinem großen Display beim Internetsurfen und beim E-Mail-Verkehr punktet. Die 21 Stunden Akkulaufzeit in Kombination mit 180 Minuten Ladedauer sind allerdings nicht berauschend. Die Kameraqualität ist durchschnittlich bzw. im Fall von Videoaufnahmen eher mager. Die Empfangsempfindlichkeit ist vergleichsweise gering. Das Gerät hat einen USB-C-Anschluss plus einen 3,5-mm-Klinkenstecker für den Anschluss von Kopfhörern. Fingerabdruckscanner ist keiner vorhanden. Von 32 GB internem Speicher stehen 21,29 GB zur freien Verfügung. Eine Erweiterung um bis zu 256 GB ist möglich. Getestet unter Android 7.0.

Sony Xperia XZ Premium
Testurteil: gut

Ein absolutes Topmodell mit 5,5 Zoll Diagonale, das im Test lediglich deshalb Punkte verloren hat, weil die Akkulaufzeit mit 19 Stunden nur durchschnittlich ist. Diesbezüglich zeigt es also die gleiche Schwäche wie das Xperia XZ (siehe KONSUMENT 2/2017). Der Sony-typisch seitlich am Einschaltknopf angebrachte Fingerabdruckscanner funktioniert auch beim XZ Premium sehr gut. Die 4k-Displayauflösung liegt über dem, was das menschliche Auge wahrnehmen kann. Die Kamera unterstützt einen Superzeitlupeneffekt mit fast 1.000 Bildern pro Sekunde, ist aber leider kompliziert zu bedienen. Die Bildqualität ist auch unter ungünstigen Lichtbedingungen brauchbar. Das XZ Premium ist ein Outdoor-Gerät nach IP65/IP68, es ist staub- und wasserabweisend, darf aber nicht komplett untergetaucht werden. Von 64 GB internem Speicher stehen 48,35 GB zur freien Verfügung. Eine Speichererweiterung mit SD-Karte ist um maximal 265 GB möglich. USB-C-Schnittstelle, Kopfhörer-Klinkenbuchse vorhanden. Hochpreisig. Getestet unter Android 7.1.1.

Wiko Upulse
Testurteil: gut

Ein unspektakuläres Smartphone der unteren Mittelklasse, das aber immerhin einen Fingerabdruckscanner und ein gutes 5,5-Zoll-Display hat. NFC wird nicht unterstützt. Das Gerät hat einen Micro-USB-Anschluss und eine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse. Der Klang der mitgelieferten Kopfhörer ist gut. Die Fotoqualität ist nur Durchschnitt, die Videoqualität lässt noch mehr zu wünschen übrig. Die Akkulaufzeit betrug im Test lediglich 18 Stunden. Von 32 GB internem Speicher stehen 24,07 GB zur freien Verfügung, eine Erweiterung mit SD-Karte ist möglicht, wenn auch nur um bis zu 128 GB. Getestet unter Android 7.0.

Testkriterien ab 6/2014

Im Rahmen einer europaweiten Kooperation werden regelmäßig neu auf den Markt kommende Mobiltelefone getestet. Wir haben die für Österreich aktuellen Modelle ausgewählt. - Die Prozentangaben zeigen, welchen Anteil dieser Punkt am Gesamturteil hat.

Mobilteil (20%)
Für die Frequenzbereiche (GSM 900, GSM 1800 und UMTS) wurden Messreihen durchgeführt, die Rückschlüsse auf die Eingangsempfindlichkeit und die Sendeleistung zulassen. Durch Messungen wurde die Betriebsdauer beim Telefonieren in GSM- und in UMTS-Netzen, im Standby, beim Internetsurfen und bei Online-GPS-Nutzung in UMTS- und in LTE-Netzen sowie bei Musikwiedergabe bestimmt. Die Ladedauer wurde bestimmt und bewertet, ob sich der Akku vom Anwender wechseln lässt und welche Lademöglichkeiten (Netzteil, USB) mitgeliefert werden. Weiters die Tonqualität der eingebauten Lautsprecher.

Handhabung (16%)
In dieser Gruppe werden die Ergebnisse für Ergonomie, Handhabung und Haltbarkeit zusammengefasst. Beurteilt wurden die Bedienschritte beim täglichen Gebrauch und bei der Nutzung häufiger Komfortfunktionen sowie die Ergonomie der Geräte. Die Bedienungsanleitungen wurden auf Vollständigkeit, Verständlichkeit und Lesbarkeit untersucht. In einer Fallprüfung mussten die Geräte 50 Fallvorgänge ohne Funktionsstörung überstehen. Zusätzlich wurden die Geräte auf Schweiß- und Regenfestigkeit untersucht. Die Sinnfälligkeit und Lesbarkeit der Displays wurde von mehreren Testpersonen beurteilt.

Telefonieren und SMS (15%)
Über einen Netzwerksimulator wurde die Verständlichkeit beim Sprechen und beim Hören durch akustische Vergleichsmessungen beurteilt. Geprüft wurden Empfangen und Versenden von Nachrichten, die Speicherung und die Darstellung auf dem Display.

Kamera (10%)
Bewertet wurden die Bildqualität der eingebauten Kamera (falls vorhanden), sowie deren Ausstattung (Autofokus, Vorfokus, optisches Zoom, eingebauter Blitz, mechanischer Verschluss), die Eignung des Displays für Bildwiedergabe und die Datenübertragung und -speicherung.
Folgende Kriterien sind für eine Bewertung notwendig:

  • Bildauflösung ≥ 2 MP
  • Speicherkarte oder interner Speicher ≥ 1GB

Video (5%)
Unterschiedlich ausgeleuchtete Szenen werden gefilmt. Bewertet wurden die Video- und Tonqualität am Handy und am Computer.
Folgende Kriterien sind für eine Bewertung notwendig:

  • Bildauflösung ≥ 2 MP
  • Speicherkarte oder interner Speicher ≥ 1GB

Musik (10%)
Bewertet wurden die Speicherkapazität, Anzahl der abspielbaren Audioformate, Handhabung, Tonqualität und der Datentransfer zum Computer, sowie die Akkulaufzeit bei Musikbetrieb.
Folgende Kriterien sind für eine Bewertung notwendig:

  • mitgelieferte Stereokopfhörer
  • fortlaufende Wiedergabe von mp3-Dateien
  • Speicherkarte oder interner Speicher ≥ 1GB
  • Musikübertragung mittels Speicherkarte oder USB Kabel

Internet und E-Mail (15%)
Bewertet wurden die Bedienung und Leistung von Internetbrowsern und E-Mailfunktionen (Setup, Schreiben, Lesen). - Folgende Kriterien sind für eine Bewertung notwendig:

  • Diplaygröße > 18cm²
  • Auflösung > 240 x 320 Pixel
  • Übertragung UMTS oder WiFi
  • E-Mail-Client und HTML-Browser
  • Vollständige Tastatur (Tasten oder Touchscreen)

Navigation: (5 %)
Bewertet wurden Qualität, Sprachqualität, Schnelligkeit und Genauigkeit der Ortung, sowie die Routenführung.
Folgende Kriterien sind für eine Bewertung notwendig:

  • GPS-Sensor
  • Auflösung > 240 x 320 Pixel
  • Übertragung UMTS
  • oder Onboard-Navigationssystem;
  • im Lieferumfang: eigene Navigationssoftware
    oder Downloadmöglichkeit kostenloser Karten
    oder bereits installierte Karten
    oder Karten-CD
  • oder GPS-fähig und Kriterien für "Internet“ erfüllt

Synchronisation (4%)
Bewertet wurde die Synchronisation mit dem PC (in beide Richtungen) von

  • Kontakten
  • Kalender und Terminen
  • Notizen
  • Musik, Foto, Video
  • Applikationen

 

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