DATENSCHUTZ IST UNS WICHTIG!

Bitte erteilen Sie uns die Zustimmung, Ihre Daten zur internen Analyse zu verwenden. Wir geben Ihre Daten nicht weiter. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung.

Zum Inhalt

Smartphones - In Bewegung gekommen

Derzeit tut sich auf dem Mobilfunksektor so einiges – sowohl bei den Tarifen als auch bei den Geräten. Wir haben 47 davon getestet. - Dieser Test ist nur online und nicht im Heft erschienen.

Hier die 47 getesteten Modelle:

  • Acer - Liquid Jade Primo
  • Acer - Liquid M330
  • Acer - Liquid Z630s
  • Alcatel - OneTouch IDOL 4S
  • Alcatel - OneTouch POP 4
  • Alcatel - OneTouch POP 4S
  • Apple - iPhone 7
  • Apple - iPhone 7 plus
  • Asus - Zenfone MAX
  • Asus - Zenfone Zoom
  • BQ - Aquaris E5S
  • BQ - Aquaris X5
  • Coolpad - Modena
  • Fairphone - 2
  • Gigaset - ME
  • Gigaset - ME Pro
  • Honor - 5c
  • Honor - 7
  • HTC - 10
  • Huawei - P9
  • Huawei - P9 lite
  • Huawei - P9 Plus
  • LG - G5
  • LG - G5 SE
  • LG - K10 LTE
  • LG - K4
  • LG - K8 LTE
  • LG - Stylus 2
  • LG - X cam
  • LG - X screen
  • Motorola (Lenovo) - Moto G4
  • Motorola (Lenovo) - Moto G4 Plus
  • One - Plus 3
  • Samsung - Galaxy J1
  • Samsung - Galaxy J3
  • Samsung - Galaxy J5
  • Samsung - Galaxy J7
  • Samsung - Galaxy Note 7
  • Sony - Xperia E5
  • Sony - Xperia M5
  • Sony - Xperia X
  • Sony - Xperia XA
  • Sony - Xperia X Performance
  • WIKO - Lenny 3
  • WIKO - Robby
  • WIKO - Ufeel
  • ZTE - Blade V7 Lite

Die Testtabelle enthält Testurteile und Werte zu (hier nur eine Auswahl): Betriebssystem, Touchscreen, Tastatur, Outdoormodell, Akku (Kapazität, wechselbar), USB-Datenkabel, Kopfhörer, Speicherkarte mitgeliefert, Kapazität der Speicherkarte in GB, Bedienungsanleitung, Abmessungen/Volumen, Gewicht inkl. Akku und SIM, Anzahl der Frequenzbänder (GSM, GPRS, EDGE, HSDPA, HSUPA, HSPA+), LTE, Micro-SIM, Nano-SIM, Dual-SIM, Taktfrequenz des Prozessors, Bluetooth, Wifi/Wlan, GPS-Empfänger, USB/PC-Schnittstelle, Micro-USB, Speicherkarteneinschub, Kopfhörer-Buchse, HDMI-Buchse, NFC, SAR-Wert, Display (-type, -diagonale, -auflösung, Lesbarkeit), Touchscreen, Frontkamera, WB-AMR (erhöhte Tonqualität), E-Mail-Client, Fingerprint-Scanner, interner Speicher in GB, Speicher erweiterbar, Tethering, App-Store , HTML-Browser, Kartenmaterial, Navigationsprogramm, MP3-Player, UKW-Radio, Kamera-Auflösung in MP, Frontkamera-Auflösung in MP, Videoauflösung, Empfindlichkeit,  Gesprächszeit, Datendownload, Akkulaufzeit beim Navigieren, Standby LTE in h, Ladezeit, Tonqualität der Lautsprecher, Bedienkomfort, Texteingabe, Touchscreen, Einschaltzeit, Verarbeitung, Kratzfestigkeit, Falltest, Wasserfestigkeit, SMS, Bildqualität, Auslöseverzögerung der Kamera, Aufnahmequalität der Videos, Tonqualität bei der Musikwiedergabe, Bedienung des Musikplayers, Handhabung des Web-Browser, Surf-Geschwindigkeit, E-Mail, Standortbestimmung in der Navigation, Synchronisation mit PC/Cloud. - Hier unser Testbericht:


Unser Test zeigt: Entgegen früheren Erwartungen ist doch wieder reichlich Bewegung in den österreichischen Mobilfunkmarkt gekommen. Anbieter Drei hat T-Mobile laut offizieller Statistik der Regulierungsbehörde RTR vom zweiten Platz verdrängt, Telering hat seine Werbefigur „Der Inder“ in Pension geschickt und setzt nun auf individuell zusammensetzbare „Baukastentarife“, Kronen Zeitung und Kurier sind in Kooperation mit A1 mit eigenen Mobilfunktarifen gestartet, und generell sind die Angebote so attraktiv wie schon lange nicht.

Fair und modular

Auch die Smartphonehersteller sind nicht müßig, wenngleich sie sich mit revolutionären Neuerungen mittlerweile schwertun. Unter den 47 Handys, die wir aktuell getestet haben, finden sich so interessante Produkte wie das Fairphone 2. Dank seiner modularen Bauweise erleichtert es den Austausch defekter Teile, sodass man von einer längeren Nutzungsdauer sowie besserer Wiederverwertbarkeit ausgehen kann. Gegenüber dem Vorgängermodell hat es aber auch technisch deutlich aufgeholt. Letzteres gilt ebenso für den selbsternannten chinesischen "Flaggschiffkiller" One Plus, der mit seinem mittlerweile dritten Modell tatsächlich Anschluss an die Oberklasse gefunden hat.

Dual-Kameras

Gleichfalls aus China stammt die Firma Huawei, die ihr Topmodell P9 in Kooperation mit dem deutschen Traditionsunternehmen Leica gleich mit zwei Objektiven ausgestattet hat. Das Test-Ergebnis dieser Dual-Kamera kann sich tatsächlich sehen lassen. Der südkoreanische Hersteller LG hält mit dem Smartphone G5 dagegen, das ebenfalls ein zweites "Kameraauge" hat. Die technische Zugangsweise ist trotzdem eine andere. Das G5 ist zudem modular aufgebaut. LG geht es aber – im Gegensatz zum oben genannten modularen Fairphone – vorrangig um die Ergänzungsmöglichkeit im Sonderzubehör (z.B. eine 360-Grad-Kamera).

iPhone 7 und explodierende Galaxys

Natürlich dürfen im Herbst die neuen iPhones nicht fehlen. Wie immer mit Spannung erwartet, dann – je nach der persönlichen "Weltanschauung" – von den Kritikern hochgejubelt oder zerrissen, und auf jeden Fall millionenfach verkauft. Zu diesem ewig gleichen Spiel gehört auch das Messen an der Konkurrenz, speziell an Samsungs Spitzenmodellen. Hier ereignete sich diesmal allerdings ein Super-GAU, der alles andere in den Schatten stellte: Die Akkus in Samsungs Galaxy Note 7 fingen reihenweise Feuer oder explodierten gar, und auch von einigen Austauschgeräten sind mittlerweile ähnliche Fälle bekannt. In letzter Konsequenz hat die Firma den Verkauf der Geräte gestoppt und eine weltweite Rückrufaktion gestartet. Wodurch diese Probleme entstanden sind, ist nicht ganz klar, eventuell durch eingedrungene Schmutzpartikel bei der Akkuherstellung oder durch falsch dimensionierte Akkus. Der wirtschaftliche Schaden für Samsung dürfte jedenfalls schmerzlich sein und der Imagaschaden umso mehr. Schade, muss man sagen, denn das Note 7 an sich ist top.

SAR-Werte

Schon seit geraumer Zeit veröffentlichen wir in unseren Smartphone-Tests zu jedem Modell auch den SAR-Wert (zu finden unter "Ausstattung"). Diese Spezifische Absorbtions-Rate ist ein Maß für die thermische Energieaufnahme von Gewebe durch Strahlung, angegeben in Watt pro Kilogramm Körpergewicht. Das ist insofern relevant, als eine neue Studie belegt, dass Telefonieren mit dem Handy Auswirkungen auf die geistige Leistungsfähigkeit, die Zellkerne und die DNA haben kann (Handystrahlung und Elektrosmog - Wacher, müder, vergesslicher).

Testtabelle: Handys 10/2016

Steckbriefe: Acer

Acer Liquid Jade Primo

Eines der wenigen Smartphones abseits der Microsoft-eigenen Geräte mit dem Betriebssystem Windows 10 Mobile. Das große 5,5-Zoll-Gerät ist insgesamt unspektakulär und es ist durchschnittlich ausgestattet (LTE- und Dual-SIM-tauglich, es fehlen hingegen z.B. NFC, Fingerabdruckscanner und die Unterstützung für WLAN im 5-GHz-Bereich). Der Akku ist fest verbaut. Liegt das Gerät flach auf dem Tisch, ist der Klingelton sehr leise, weil der Lautsprecher abgedeckt ist. Pluspunkte: gute Empfangsempfindlichkeit, gute Display- und Touchscreenqualität, gute Klangqualität des Musik-Players mit den mitgelieferten Kopfhörern. Minuspunkt: magere Tonqualität der Videoaufnahmen. 29,1 GB interner Speicher verfügbar.

Acer Liquid M330

Ein kompaktes 4,5-Zoll-Modell mit Betriebssystem Windows 10 Mobile. Das Gerät ist allerdings nicht empfehlenswert. Die Qualität von Display und Touchscreen ist unterdurchschnittlich, die Akkulaufzeit kurz, die 5-Megapixel-Kamera liefert schlechte Fotos und Videos und der Musik-Player über die mitgelieferten Kopfhörer eine ebenso schlechte Tonqualität. Es fehlen wichtige Komponenten wie der Lagesensor (Gyroskop) oder der Kompass. 7,28 GB interner Speicher stehen zur Verfügung.

Acer Liquid Z630s

Das Acer Liquid Z630s ist nicht nur groß (5,5 Zoll), sondern auch recht wuchtig. Das ist unter anderem auf den großen Akku zurückzuführen, der es im Test auf eine gute Laufzeit von 29 Stunden brachte. Zu den Pluspunkten zählen außerdem der Touchscreen und die Dual-SIM-Tauglichkeit. Alles Weitere war allerdings weniger überzeugend, etwa die Displayqualität, die Empfangsempfindlichkeit, die Foto- und Videoqualität, der Ton der Videoaufnahmen sowie der Klang der mitgelieferten Kopfhörer. 25,4 GB interner Speicher sind verfügbar. Getestet unter Android 5.1.

Steckbriefe: Alcatel, Asus

Alcatel OneTouch Idol 4s

Alcatel beweist bei seinem neuen Topmodell Idol 4s Kreativität: Die Kunststoffbox, in der das 5,5-Zoll-Gerät verpackt ist, ist zugleich eine Virtual-Reality-Brille. Auch sonst wird das Smartphone mit umfangreicher Ausstattung (LTE, NFC, Dual-SIM, Stereolautsprecher vorne) und Zubehör (z.B. Schutzhülle und Schutzfolie) geliefert. Hervorzuheben sind weiters die gute Empfangsempfindlichkeit, Display und Touchscreen sowie die Tonqualität der Videoaufnahmen. Etwas verwirrend: Der Ein-/Aus-Knopf befindet sich links. Auf der rechten Seite gibt es den sogenannten „Boom Key“, einen Bedienknopf, der via Menü mit bestimmen Funktionen belegt werden kann. Anfangs kommt es leicht zu Verwechslungen. Verfügbarer interner Speicher: 23,5 GB. Getestet unter Android 6.0.1.

Alcatel OneTouch POP 4

Ein 5-Zoll-Smartphone, das nicht wirklich eine empfehlenswerte Wahl darstellt. Die Hauptgründe sind das Display und noch mehr der Touchscreen, der eine wirklich schwache Leistung zeigt. Da hilft es auch nichts, wenn die Basis-Telefonfunktionen brauchbar sind. Zu den Negativpunkten gesellen sich nämlich die magere Qualität der Foto- und der Videokamera sowie der Klang der mitgelieferten Kopfhörer. Die Empfangsempfindlichkeit leidet bei Berührung der Geräterückseite im unteren Bereich. Das Gerät ist Dual-SIM-tauglich. 4,02 GB interner Speicher stehen zur Verfügung. Getestet unter Android 6.0.1.

Alcatel OneTouch POP 4S

Ein Mittelklasse-Smartphone mit großem Display (5,5 Zoll) und einem ausgewogehen Verhältnis zwischen positiven und negativen Eigenschaften: Das Gerät unterstützt NFC, LTE und ist Dual-SIM-tauglich. Die Basis-Telefonfunktion, die Menüführung und der Touchscreen sind gut und übersichtlich. Der Akkus ist innerhalb von 90 Minuten vollgeladen. Allerdings reagiert das Gerät manchmal langsam und es hängt fallweise bei der Navigation. Die langsame Geschwindigkeit ist auch beim Autofokus und der Auslöseverzögerung der Kamera ein Thema. Das Gehäuse erzeugt ein klickendes Geräusch, wenn man auf dem Display tippt. Der Musik-Player ist ungewohnt. Die maximale Display-Helligkeit ist eigentlich zu gering für die Verwendung bei Sonnenlicht. Die Empfangsempfindlichkeit leidet bei Berührung der Geräterückseite im unteren Bereich. 10,3 GB interner Speicher verfügbar. Getestet unter Android 6.0.

Asus Zenfone MAX

Ein großes und vergleichsweise schweres 5,5-Zoll-Smartphone. Das Gewicht von mehr als 200 Gramm ist vor allem auf die ungewöhnlich hohe Akkukapazität von 5000 mAh zurückzuführen. Diese brachte dem Gerät im Test eine beachtliche Laufzeit von 33,5 Stunden. Auf seiner Homepage bewirbt der Hersteller das MAX sogar als Powerbank für andere Geräte. Insgesamt ist das MAX ein unspektakuläres, aber brauchbares Smartphone mit guter Qualität von Display und Touchscreen und ebensolcher Klangqualität der mitgelieferten Kopfhörer. Die Bedienknöpfe sind unbeleuchtet. LTE-Unterstützung und Dual-SIM-Funktion. 10,3 GB interner Speicher verfügbar. Das Gerät läuft unter der mittlerweile nicht mehr ganz zeitgemäßen Android-Version 5.0 (getestet unter 5.0.2).

Asus Zenfone Zoom

Ein gut ausgestattetes 5,5-Zoll-Smartphone mit optischem 3-fach-Zoomobjektiv. Diese Besonderheit der Kamera macht das Gerät allerdings dick, klobig und schwer. Eine Einhand-Bedienung ist praktisch nicht mehr möglich. Die Fotoqualität ist gut, der optische Bildstabilisator arbeitet effektiv. Die Qualität der Videoaufnahmen lässt hingegen zu wünschen übrig, ebenso die Bedienung der Kamera- und Videofunktion im Allgemeinen. Weitere positive Aspekte: die Empfangsempfindlichkeit, die Klangqualität der mitgelieferten Kopfhörer, der Touchscreen. LTE und NFC werden unterstützt. Der Akku lässt sich innerhalb von 15 Minuten zu einem Drittel laden. Eine Handschlaufe und ein via USB anzuschließender Xenon-Blitz befinden sich im Lieferumfang. 54,1 GB interner Speicher sind verfügbar. Die Bedienknöpfe sind unbeleuchtet. Das Gerät läuft unter Android 5.0.

Steckbriefe: Apple iPhone

Apple iPhone 7

Die Apple-Produkte sind wie gewohnt ganz vorne mit dabei. Die Frage ist, was das Modell 7 (4,7 Zoll) vom äußerlich ähnlichen Vorgängermodell 6S unterscheidet. Neu ist, dass das iPhone 7 wasserdicht ist. Aber Vorsicht! Apple gewährt keine Garantie auf Wasserschäden. Nachdem eines der Testmodelle nach dem Tauchgang versagt hat, können auch wir nicht empfehlen, das Gerät unter Wasser zu verwenden. Gesteigert hat Apple die Akkulaufzeit, trotzdem bewegt sie sich nur auf durchschnittlichem Niveau. Der Ohrhörer dient nun beim Abspielen von Musik als zweiter Frontlautsprecher, wodurch ein Stereoeffekt und eine höhere Laustärke erzielt werden. Der Rahmen des hervorstehenden Kameraobjektivs kann kratzeranfällig Oberflächen beschädigen (was beim Vorgängermodell nicht der Fall war). Die Kamera des iPhone 7 wurde nun mit einem optischen Bildstabilisator ausgestattet, der bisher dem größeren Modell vorbehalten war. Dass es keinen Klinkenstecker für den Kopfhöreranschluss mehr gibt, dürfte bekannt sein. Der mitgelieferte Adapter funktioniert (auch bei früheren iPhone-Modellen), eine Verschlechterung des Klangs, wie von anderen Medien kolportiert, wurde in unserem Test nicht festgestellt. Der neue Home Button ist nicht mehr mechanisch, sein Druckpunkt und seine Reaktion sind etwas schlechter als bei früheren Modellen, und er kann nicht mehr mit Handschuhen betätigt werden. Der Vorteil ist, dass die mechanische Belastung dieses oft benutzten Bauteils wegfällt. Das iPhone unterstützt NFC weiterhin nur für den Bezahldienst Apple Pay. Die Empfangsempfindlichkeit leidet bei Berührung der Geräterückseite im unteren Bereich. Verfügbarer Speicherplatz (beim 32-GB-Modell): 29,5 GB. Getestet unter iOS 10.0.2.

Apple iPhone 7 plus

Die Apple-Produkte sind wie gewohnt ganz vorne mit dabei. Die Frage ist, was das Modell 7 plus (5,5 Zoll) vom äußerlich ähnlichen Vorgängermodell 6S plus unterscheidet. Neu ist, dass das iPhone 7 plus wasserdicht ist. Aber Vorsicht! Apple gewährt keine Garantie auf Wasserschäden. Nachdem eines der kleineren iPhone 7-Modelle nach dem Tauchgang versagt hat, können auch wir nicht empfehlen, das Gerät unter Wasser zu verwenden. Gesteigert hat Apple die Akkulaufzeit, trotzdem bewegt sie sich nur auf durchschnittlichem Niveau. Der Ohrhörer dient nun beim Abspielen von Musik als zweiter Frontlautsprecher, wodurch ein Stereoeffekt und eine höhere Laustärke erzielt werden. Der Rahmen des hervorstehenden Kameraobjektivs kann kratzeranfällig Oberflächen beschädigen (was beim Vorgängermodell nicht der Fall war). Das iPhone 7 plus hat nun eine Dual-Kamera, bestehend aus einem Weitwinkel- und einem Teleobjektiv mit (etwas magerem) 2-fachem optischem Zoom (sowie Digitalzoom). Der optische Bildstabilisator funktioniert für dieses Objektiv leider nicht, obwohl er hier wichtiger wäre als für das Weitwinkelobjketiv. Dass es keinen Klinkenstecker für den Kopfhöreranschluss mehr gibt, dürfte bekannt sein. Der mitgelieferte Adapter funktioniert (auch bei früheren iPhone-Modellen), eine Verschlechterung des Klangs, wie von anderen Medien kolportiert, wurde in unserem Test nicht festgestellt. Der neue Home Button ist nicht mehr mechanisch, sein Druckpunkt und seine Reaktion sind etwas schlechter als bei früheren Modellen, und er kann nicht mehr mit Handschuhen betätigt werden. Der Vorteil ist, dass die mechanische Belastung dieses oft benutzten Bauteils wegfällt. Das iPhone unterstützt NFC weiterhin nur für den Bezahldienst Apple Pay. Die Empfangsempfindlichkeit leidet bei Berührung der Geräterückseite im unteren Bereich. Verfügbarer Speicherplatz (beim 32-GB-Modell): 29,5 GB. Getestet unter iOS 10.0.2.

Steckbriefe: BQ, Coolpad, Fairphone

BQ Aquaris E5S

Ein Dual-SIM-taugliches 5-Zoll Smartphone, das unter der etwas veralteten Android-Version 5.1.1 läuft. LTE wird unterstützt. Display und Touchscreen können überzeugen. Der Rest hingegen bringt dem Gerät weniger Pluspunkte ein: Die Kamera ist durchschnittlich, die Qualität der Videoaufnahmen ebenso mager wie jene des integrierten Lautsprechers. Kopfhörer werden keine mitgeliefert. Es empfiehlt sich, die „Dolby Sound“-Einstellung zu deaktivieren. Die Empfangsempfindlichkeit leidet bei Berührung der Geräterückseite im unteren Bereich. 11,4 GB interner Speicher sind verfügbar.

BQ Aquaris X5

Ein Dual-SIM-taugliches 5-Zoll-Smartphone, das unter der etwas veralteten Android-Version 5.1.1 läuft. LTE wird unterstützt. Gute Empfangsempfindlichkeit. Display und Touchscreen können überzeugen, die Kamera ist durchschnittlich, die Qualität der Videoaufnahmen sowie des Videotons enttäuscht. Kopfhörer werden keine mitgeliefert. Es empfiehlt sich, die „Dolby Sound“-Einstellung zu deaktivieren, um einen besseren Klang zu erzielen. Zwei von drei Testmodellen versagten im Falltest, weil die Verbindung zum fest verbauten Akku unterbrochen wurde. 11,9 GB interner Speicher sind verfügbar.

Coolpad Modena

Die Firma Coolpad ist ein großer chinesischer Smartphone-Produzent, der nun auch in Europa Fuß fassen möchte. Einen ersten Anlauf unternimmt er mit dem preisgünstigen 5,5-Zoll-Modell Modena. Ob das die richtige Entscheidung war, ist allerdings fraglich, denn das Gerät kann nicht wirklich überzeugen: Niedrige Displayauflösung, fehlender Lagesensor (Gyroskop) und Kompass, 8 GB interner Speicher, von denen lediglich 5 zur freien Verfügung stehen, schlechte Kameraqualität, unbeleuchtete Bedienknöpfe, dünner Klang der mitgelieferten Kopfhörer, keine NFC-Unterstützung und das veraltete Android 5.1 als Betriebssystem sprechen allesamt gegen das Modena. Der Touchscreen funktioniert hingegen gut und ebenso die Handhabung der Basis-Telefonfunktionen, wenngleich die Empfangsempfindlichkeit bei Berührung der Geräterückseite im unteren Bereich leidet. Unterm Strich jedenfalls keine Empfehlung.

Fairphone 2

Das erste Fairphone (Smartphones - Für Abwechslung ist gesorgt) überzeugte mehr durch die dahinterstehende Idee als durch seine technische Leistung. Nun ist das Fairphone 2 erhältlich (nicht nur online, sondern auch bei T-Mobile Austria). Es steht weiterhin für fair gehandelte Materialien, gute Arbeitsbedingungen, Robustheit, Reparaturfreundlichkeit (jetzt auch durch modulare Bauweise) sowie die Unterstützung von Rücknahme- und Recyclingprogrammen. In diesem Test hinterfragen wir allerdings nicht diese vom Hersteller genannten Aspekte, sondern wir konzentrieren uns auf Technik und Handhabung. Das 5-Zoll-Smartphone wird „nackt“ geliefert, Ladegerät, USB-Kabel und Kopfhörer muss man extra kaufen. Es ist Dual-SIM-tauglich und die 25,4 GB verfügbarer Speicherplatz können mittels externer Speicherkarte erweitert werden. Das Gummigehäuse schützt vor Sturzschäden. Es ist aber recht wuchtig und umständlich wieder aufzuziehen, wenn man es entfernt hat, um an die SIM- bzw. SD-Kartenschächte heranzukommen. Der überstehende Rahmen behindert am Displayrand das Wischen mit dem Finger, wenn man z.B. eine App verschieben möchte. Das Display selbst ist hochwertig. Die Kamera macht gute Videos, die Fotoqualität ist aber schlecht. Eine Akkuladung reichte im Test lediglich für 13 Stunden. Das Gerät unterstützt LTE. Getestet unter Android 5.0.1.

Steckbriefe: Gigaset, Honor, HTC

Gigaset ME

Die aus einem ehemaligen Geschäftsbereich von Siemens hervorgegangene Firma Gigaset ist als Hersteller von DECT-Festnetztelefonen und „Smart Home“-Lösungen bekannt. Mittlerweile wurde das Angebot um Android-Smartphones erweitert, die wir nun erstmals im Test haben. Offiziell vertrieben werden sie in Österreich nicht, sie sind aber online erhältlich. Das 5-Zoll-Modell ME ist umfangreich ausgestattet (LTE, Dual-SIM, Fingerabdrucksensor, Infrarot-Schnittstelle, Herzfrequenzmesser, USB Typ C etc.). Die Empfangsempfindlichkeit ist hoch, die Qualität von Display und Touchscreen ebenfalls, und auch die Klangqualität der beigelegten Kopfhörer. Der Akku erreicht binnen 15 Minuten einen Ladestand von 48 Prozent. Es gibt allerdings auch einige Details, die weniger überzeugen. So liefert der Ohrlautsprecher, der nach dem Prinzip des Knochenschalls funktioniert, nur einen sehr leisen Ton. Auch das Mikrofon ist nicht besonders gut. Der eingebaute Musik-Player funktioniert nicht wie gewünscht und stürzt ab, gut ist hingegen die ebenfalls installierte Play-Music-App. Ein während des Tests durchgeführtes Systemupdate dauerte mehr als drei Stunden (Dateigröße: 131 MB). Das Bewegen von Apps auf die Speicherkarte ist nicht möglich. NFC wird nicht unterstützt. 23,4 GB freier Speicherplatz sind verfügbar. Auch nach dem Systemupdate lief das Gerät noch unter der veralteten Betriebssystem-Version Android 5.1.1.

Gigaset ME Pro

Die aus einem ehemaligen Geschäftsbereich von Siemens hervorgegangene Firma Gigaset ist als Hersteller von DECT-Festnetztelefonen und „Smart Home“-Lösungen bekannt. Mittlerweile wurde das Angebot um Android-Smartphones erweitert, die wir nun erstmals im Test haben. Offiziell vertrieben werden sie in Österreich nicht, sie sind aber online erhältlich. Das 5,5-Zoll-Modell ME Pro hat die gleiche umfangreiche Ausstattung wie das ebenfalls getestete Geschwistermodell ME (LTE, Dual-SIM, Fingerabdrucksensor, Infrarot-Schnittstelle, Herzfrequenzmesser, USB Typ C etc.) bzw. wurde in einigen Details noch nachgelegt (z.B. 21,4 statt 16 MP Kameraauflösung, optischer Bildstabilisator). Mit 27,5 Stunden lange Akkulaufzeit, die Qualität von Display und Touchscreen ist hoch und die Klangqualität der beigelegten Kopfhörer ebenfalls. Es gibt allerdings auch hier Details, die weniger überzeugen. So liefert der Ohrlautsprecher, der gleichfalls nach dem Prinzip des Knochenschalls funktioniert, nur einen sehr leisen Ton. Ein während des Tests durchgeführtes Systemupdate dauerte rund 4 Stunden (Dateigröße: 131 MB). Danach lief das Gerät immer noch unter der veralteten Betriebssystem-Version 5.1.1. NFC wird nicht unterstützt. Insgesamt macht das ME Pro einen etwas unzuverlässigen Eindruck.

Honor 5c

Ein unspektakuläres 5,2-Zoll-Smartphone mit durchschnittlichen bis guten Bewertungen in allen Testbereichen. Das Gerät ist Dual-SIM-tauglich bzw. kann es alternativ eine SIM- und eine Speicherkarte aufnehmen. LTE und NFC werden unterstützt. Die Qualität von Touchscreen und Display ist gut, ebenso die allgemeine Handhabung. Weniger berauschend ist die Qualität der mitgelieferten Kopfhörer. 10,3 GB interner Speicher stehen zur Verfügung. Getestet unter Androit 6.0.

Honor 7

Sieht man davon ab, dass auf diesem Smartphone die veraltete Android-Version 5.0.2 läuft, fällt das Modell 7 der zu Huwaei gehörenden Marke Honor durchaus positiv auf. Touchscreen (mit Handschuh-Modus) und 5,2-Zoll-Display sind von guter Qualität, ebenso der Klang der mitgelieferten Kopfhörer, und die Empfangsempfindlichkeit ist hoch. LTE wird unterstützt und es gibt eine Infrarot-Schnittstelle. Das Honor 7 kann im Dual-SIM-Modus betrieben werden bzw. alternativ mit einer SIM-Karte und einer externen Speicherkarte. Die Rückseite ist sehr kratzeranfällig, die Akkulaufzeit durchschnittlich. 10,4 GB interner Speicher stehen zur Verfügung.

HTC 10

Im Vergleich zum Modell M9 (Smartphones - Jetzt sind die Tarife HoT) ist HTC der bewährten Form treu geblieben. Das HTC 10 macht jedenfalls einen hochwertigen Eindruck, es wurde mehr Metall als Kunststoff verarbeitet. Leider ist die Rückseite kratzeranfällig und das Gerät relativ schwer. Davon abgesehen ist das Gerät der Topklasse entsprechend ausgestattet (inklusive LTE, NFC, Fingerabdrucksensor, digitalem Bildstabilisator und USB-C-Anschluss), liefert auch bei schlechtem Umgebungslicht noch brauchbare Fotos und überzeugt mit der Qualität von Display (5,2 Zoll) und Touchscreen. Ebenfalls positiv: die relativ kurze Ladezeit und die gute Tonqualität der mitgelieferten Kopfhörer (sofern man den „Boom Sound“ abschaltet). Als etwas umständlich erweist sich das Bewegen von Apps vom internen Speicher (23,9 GB stehen zur Verfügung) auf die Speicherkarte, weil diese zunächst formatiert werden muss. Das Gerät (getestet unter Android 6.0.1) ist unterm Strich sehr empfehlenswert, wenngleich seine Empfangsempfindlichkeit relativ niedrig ist.

Steckbriefe: Huawei, Motorola

Huawei P9

Das neue Flaggschiff von Huawei spielt in der Topklasse mit und bietet neben hochwertiger Technik (z.B. Fingerabdrucksensor) eine ebensolche Verarbeitung. Eines der hervorstechendsten Ausstattungsmerkmale ist die neue Dual-Kamera in Kooperation mit dem deutschen Traditionsunternehmen Leica. Beide Objektive haben die gleiche Brennweite. Sie ermöglichen z.B. Porträtfotos mit Bokeh, also gewollter Unschärfe des Hintergrundes. Die Blendenöffnung lässt sich dabei nachträglich anpassen. Die Kamera liefert weiters selbst unter schlechten Lichtbedingungen gute Qualität. Auch am 5,2-Zoll-Display, der Akkulaufzeit und der Tonqualität des Musik-Players ist nichts auszusetzen. 25 GB interner Speicher stehen zur Verfügung, LTE und NFC werden unterstützt. Weniger gut abgeschnitten hat das P9 bei der Empfangsempfindlichkeit. Installierte Apps können nicht vom internen Speicher auf eine externe Speicherkarte verschoben werden. Getestet unter Android 6.0.

P.S.: Bei uns offiziell vertrieben wird das getestete Modell, man findet auf dem Markt aber auch eine Dual-SIM-Ausführung.

Huawei P9 lite

Wie der Zusatz „lite“ im Namen schon vermuten lässt, handelt es sich hierbei um die abgespeckte Version des Huawei-Flaggschiffs P9, mit gleich großem Display (5,2 Zoll), aber geringfügig anderen Abmessungen. Das P9 lite ist gleichfalls empfehlenswert, so viel sei gleich verraten. Was aber hat es nun zu bieten bzw. worin bestehen die Unterschiede? Die Kamera verfügt lediglich über ein einzelnes Objektiv und wurde auch nicht in Kooperation mit Leica entwickelt. Sowohl die Bildqualität als auch der Bildstabilisator wurden gegenüber dem Topmodell eine Spur schlechter bewertet, die Frontkamera ist hingegen gleichwertig. Das Gerät ist Dual-SIM-tauglich bzw. kann alternativ zur zweiten SIM-Karte eine Speicherkarte eingeschoben werden. UKW-Radioempfang ist möglich, LTE und NFC werden unterstützt und es gibt einen gut funktionierenden Fingerabdrucksensor. Die Empfangsempfindlichkeit ist hoch, ebenso die Qualität von Display und Touchscreen sowie die Klangqualität der mitgelieferten Kopfhörer. Die Gehäuserückseite ist aufgrund anderer Materialwahl weniger kratzeranfällig. Das Laden des P9 dauert allerdings länger, es gibt keinen Lagesensor (Gyroskop), kein 5-GHz-WLAN und es wurde keine USB-C-Schnittstelle verbaut. Der Handschuhmodus funktioniert nicht perfekt. 10,3 GB interner Speicher sind verfügbar. Getestet unter Android 6.0.

Huawei P9 Plus

Das P9 Plus ist die größere Version des Huawei-Topmodells P9 mit 5,5- statt 5,2-Zoll-Display. Das Plus befindet sich auf vergleichbar hohem Niveau, hat ebenfalls eine Dual-Kamera, die auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch akzeptable Qualität liefert, unterstützt NFC, LTE und hat einen gut funktionierenden Fingerabdrucksensor. Display, Touchscreen und Klang der Kopfhörer sowie die Tonqualität der Videoaufnahmen sind gut. Der fest eingebaute Akku hat eine etwas höhere Kapazität als jener des kleineren Modells. Die Rückseite des Gerätes ist sehr anfällig für Kratzer. Die Empfangsempfindlichkeit ist vergleichsweise schwach. 54,1 GB interner Speicherplatz. Getestet unter Android 6.0.

Motorola (Lenovo) Moto G4

Das Logo des amerikanischen Herstellers Motorola ist weiterhin auf der Rückseite des Gerätes vorhanden und auch sonst setzt der neue chinesische Eigentümer Lenovo auf Tradition. Das Moto G4 ist direkter Nachfolger des Moto G der dritten Generation (Handy - Neue Smartphones), es ist aber anders als dieses nicht mehr wasserdicht. Das Gerät ist Dual-SIM-tauglich. Das auf 5,5 Zoll angewachsene Display bietet eine brillante Darstellung, der Touchscreen funktioniert sehr gut und eine Akkuladung hält vergleichsweise lang. Der frontseitige Mono-Lautsprecher ist gut und ausreichend laut. Die Foto- und Videoqualität ist akzeptabel, kann aber mit jener der Topmodelle nicht mithalten. Die Tonqualität der Videoaufnahmen ist mager, es werden keine Kopfhörer mitgeliefert und der Kompass fehlt. Die Speicherkarte muss formatiert werden, bevor man Apps vom internen Speicher (10,9 GB verfügbar) darauf verschieben kann. Sehr schleppend geht das Aufladen des Moto G4 mit dem beiliegenden Adapter. Es dauert nämlich mehr als 6 Stunden. Eine Alternative ist der Kauf des Schnellladegerätes, das dem ebenfalls getesteten Moto G4 Plus standardmäßig beigepackt ist (die beiden Geräte sind weitgehend identisch). Getestet unter Android 6.0.1.

Motorola (Lenovo) Moto G4 Plus

Bei vielen Herstellern steht der Namenszusatz „Plus“ für die größere Ausführung eines Handymodells. Das Moto G4 Plus von Lenovo (vor dem Verkauf: Motorola, dessen Logo und Modellbezeichnung beibehalten wurde) bietet hingegen ein Plus an Ausstattung bei identischen Außenmaßen und gleichfalls 5,5 Zoll großem Display. Dieses hat eine brillante Darstellung, der Touchscreen funktioniert sehr gut und eine Akkuladung hält vergleichsweise lang. Der frontseitige Mono-Lautsprecher ist gut und ausreichend laut. Das Gerät ist Dual-SIM-tauglich. Die Foto- und Videoqualität ist eine Spur besser als beim G4, kann aber mit jener der Topmodelle trotzdem nicht mithalten. Die Tonqualität der Videoaufnahmen ist mager, es werden keine Kopfhörer mitgeliefert und der Kompass fehlt. Die Speicherkarte muss formatiert werden, bevor man Apps vom internen Speicher (10,8 GB verfügbar) darauf verschieben kann. Anders als beim G4, dessen Ladezeit mehr als 6 Stunden beträgt, liegt dem Plus-Modell ein Schnellladegerät bei. Getestet unter Android 6.0.1.

Steckbriefe: LG

LG G5

Ein 5,3-Zoll-Smartphone in Modulbauweise, die aber primär anderen Zwecken dient als beim Fairphone 2. Beim LG G5 geht es weniger um die Reparaturfähigkeit durch leichte Austauschbarkeit als vielmehr um Extra-Zubehör. So kann man etwa das Standard-Batteriemodul durch ein HiFi-Modul, eines mit 360-Grad-Kamera oder mit Zusatzakku ersetzen. Auch LG setzt übrigens auf eine Doppelkamera, das System unterscheidet sich allerdings von jenem des Huawei P9. Beim G5 haben die beiden Objektive unterschiedliche Brennweiten. Eines davon bietet Super-Weitwinkel, was zu einem großen Zoombereich führt. Wenn das Gerät während des Zoomens von einem zum anderen Objektiv wechselt, dann ist dies auf Videoaufnahmen allerdings sehr deutlich zu sehen. Die Kamera liefert auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen akzeptable Fotos. Anders als beim Vorgängermodell G4 (Smartphones - Attraktives abseits von Apple und Samsung) wurde beim G5 auf ein gebogenes Display verzichtet. Auch befinden sich die Tasten zur Lautstärkeregelung nun seitlich und nicht mehr auf der Rückseite, was die Handhabung verbessert. Das Gerät ist in allen wichtigen Bereichen top. Es bietet 23,5 GB internen Speicher, unterstützt LTE und NFC und hat eine Infrarot-Schnittstelle. Die Empfangsempfindlichkeit leidet bei Berührung der Geräterückseite im unteren Bereich. Getestet unter Android 6.0.1.

LG G5 SE

Der Namenszusatz SE erinnert an das iPhone SE. Während dieses aber die technisch aufgewertete Version eines älteren Modells ist, handelt es sich beim LG um den etwas schwächer ausgestatteten Zwilling des ebenfalls getesteten Modells G5. Übernommen wurden das 5,3 Zoll-Display und die Modulbauweise (Akku-, 360-Grad-Kamera- oder HiFi-Modul stehen als Sonderzubehör zur Verfügung). Ebenso wurde im SE die Dual-Kamera verbaut. Deren Objektive haben unterschiedliche Brennweiten. Eines davon bietet Super-Weitwinkel, was zu einem großen Zoombereich führt. Wenn das Gerät während des Zoomens von einem zum anderen Objektiv wechselt, dann ist dies auf Videoaufnahmen allerdings sehr deutlich zu sehen. Die Kamera liefert auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen akzeptable Fotos. Positiv hervorzuheben sind weiters das Display und der Touchscreen, die Empfangsempfindlichkeit und die Klangqualität der mitgelieferten Kopfhörer. NFC wird unterstützt und das Gerät hat eine Infrarot-Schnittstelle. Die Tasten zur Lautstärkeregelung befinden sich nun seitlich und nicht mehr auf der Rückseite, was die Handhabung verbessert. Das G5 SE hat einen etwas langsameren Prozessor als das G5 und bietet 3 statt 4 GB Arbeitsspeicher. 23,6 GB interner Speicher stehen zur Verfügung. Getestet unter Android 6.0.1.

LG K10 LTE

Wer ein leistbares Einstiegsgerät sucht, das trotzdem gut handhabbar und ausstattungsmäßig akzeptabel ist, sollte das LG K10 in Betracht ziehen. Das 5,3-Zoll-Gerät hat eine 13-MP-Kamera, unterstützt NFC und LTE und bietet 11,1 GB frei verfügbaren internen Speicher. Leider ist die Akkulaufzeit relativ kurz. Die Empfangsempfindlichkeit leidet bei Berührung der Geräterückseite im unteren Bereich. Das Gerät läuft unter der nicht mehr ganz aktuellen Version 5.1.1 des Android-Betriebssystems.

LG K4

Das kompakte 4,5-Zoll-Gerät ist als Telefon gut geeignet, taugt aber als Smartphone wenig. Folgende Gründe machen es kaum empfehlenswert: fehlende LTE-Unterstützung, geringe Display-Auflösung, kein Lagesensor (Gyroskop), kein Kompass, kein Näherungssensor (zum Abdunkeln des Displays beim Telefonieren), schlechte Qualität von Fotos, Videos, Videoton und Kopfhörerklang, langsam reagierender Touchscreen, 8 GB interner Speicher, wovon nur 4,14 zur freien Verfügung stehen. Getestet unter Android 5.1.1.

LG K8 LTE

Wer mehr Wert aufs Telefonieren als auf die typischen Smartphone-Funktionen legt, mag im LG K8 ein 5-Zoll-Gerät mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis finden. Auch LTE und NFC werden unterstützt. Was fehlt, sind z.B. der Helligkeits- und der Lagesensor (Gyroskop). Die Berührungssensitivität des Touchscreens lässt zu wünschen übrig, der Klang der mitgelieferten Kopfhörer ist mager, die Bildqualität speziell bei Videoaufnahmen schlecht. Von den 8 GB internem Speicher stehen lediglich 3,43 GB zur freien Verfügung. Immerhin: Das Gerät läuft unter dem recht aktuellen Betriebssystem Android 6.0.

LG Stylus 2

So wie das LG G4 Stylus (Handy - Neue Smartphones) ein Stück weit von der Topklasse entfernt ist, so ist es auch das Stylus 2 – was aber nicht heißt, dass man die beiden Geräte nicht in die engere Wahl ziehen könnte. Man muss einfach nur mit gewissen Beschränkungen zurechtkommen. Mit 5,7 Zoll Diagonale ist das Stylus 2 ebenfalls ein Riese unter den Smartphones und wird mit einem Stylus, also einem Eingabestift, geliefert. LTE und NFC werden unterstützt, das Display und der Touchscreen überzeugen qualitätsmäßig, wobei die Displayauflösung freilich relativ gering ist. Das Gehäuse ist kratzeranfällig, die Bildqualität der Kamera ist ebenso niedrig wie die Klangqualität der mitgelieferten Kopfhörer. Apps können nicht vom internen Speicher (10,3 GB verfügbar) auf die externe Speicherkarte verschoben werden. Getestet unter Android 6.0.1.

LG X cam

Ein leichtgewichtiges 5,2-Zoll-Smartphone, das man in technischer Hinsicht zur gehobenen Mittelklasse zählen kann. So wie das ebenfalls getestete Topmodell LG G5 hat es eine Dual-Kamera mit Weitwinkelobjektiv und starkem Zoombereich. Die Qualitätsunterschiede zwischen den Kameras von G5 und X cam sind deutlich erkennbar, die grundsätzlich vorhandene Vielseitigkeit dieser Kameralösung ist hingegen bei beiden Geräten identisch. Das Gerät ist Dual-SIM-tauglich und unterstützt NFC und LTE. Der Touchscreen reagiert ausgesprochen gut. Weniger gut gefiel im Test der Klang der mitgelieferten Kopfhörer. Die Empfangsempfindlichkeit ist relativ schwach. 10,1 GB interner Speicher sind verfügbar. Getestet unter Android 6.0.

LG X screen

Ein leichtgewichtiges 5-Zoll-Smartphone der Mittelklasse, zu dessen Besonderheiten ein schmales Zusatzdisplay oberhalb des Hauptdisplays gehört. Dieses kann man für den Schnellzugriff auf Einstellungen oder Apps nutzen bzw. für Benachrichtigungen, wenn sich das Hauptdisplay im Ruhemodus befindet. Wie sinnvoll dieses Display in der Praxis tatsächlich ist, steht auf einem anderen Blatt. Das X Screen unterstützt LTE und NFC, hat aber keinen Lagesensor (Gyroskop). Es ist nicht möglich, Apps vom internen Speicher (10,1 GB verfügbar) auf eine externe Speicherkarte zu verschieben. Der Klang der mitgelieferten Kopfhörer ist sehr mager, die Tonqualität der Videoaufnahmen schlecht. Getestet unter Android 6.0.1.

Steckbriefe: One Plus, Samsung

One Plus 3

Nach Herstellerbeschreibung als leistbarer „Flaggschiffkiller“ gestartet, hatte das One Plus (Test: 6/2015) gewisse Hoffnungen auf noch Kommendes geweckt, die das One Plus 2 nur bedingt erfüllen konnte (Test: 3/2016). Nun hat das kleine chinesische Unternehmen das One Plus 3 nachgereicht, das tatsächlich Anschluss an die Oberliga findet. Das 5,5-Zoll-Smartphone verfügt über eine Top-Ausstattung (LTE, NFC, Dual-SIM, USB-Typ C-Anschluss), ein überzeugendes Display, einen gut funktionierenden Fingerabdrucksensor und mit üppigen 6 GB RAM über ein Arbeitsspeichervolumen jenseits des bei Smartphones Üblichen. Die Kamera liefert – auch unter ungünstigen Lichtverhältnissen – recht gute Bilder. Das One Plus 3 lässt sich außerdem schnell aufladen (im Test gemessen: 75 Minuten). Kleiner Minuspunkt: Die Rückseite des Gerätes ist kratzeranfällig. Die größeren Minuspunkte: Das Gerät wird ziemlich heiß, z.B. auch im normalen Kamerabetrieb, die Beschriftung der beiden Softkeys links und rechts vom Home-Button ist unklar, der interne Speicher beträgt zwar 52,8 GB, es ist aber keine Speichererweiterung mittels SD-Karte möglich, die Empfangsempfindlichkeit leidet bei Berührung der Geräterückseite im unteren Bereich, die Tonqualität der Videoaufnahmen ist mager, und es werden keine Kopfhörer mitgeliefert. Getestet unter Android 6.0.1.

Samsung Galaxy J1

Auch wenn es an der äußeren Form nicht gleich erkennbar ist: Das kompakte Galaxy J1 mit 4,5-Zoll-Display ist ein Billiggerät. Abgesehen von der guten Basis-Telefonfunktion inklusive hoher Empfangsempfindlichkeit und einem gut funktionierenden Touchscreen hat es wenig mehr zu bieten, das es als Smartphone empfehlenswert machen könnte. Das Gerät unterstützt zwar NFC und LTE, es fehlen aber wichtige bzw. praktische Sensoren wie der Kompass, der Lagesensor (Gyroskop) und der Helligkeitssensor. Die ins Gehäuse integrierten Softkeys sind unbeleuchtet. Die Videoqualität ist schlecht, die Auslöseverzögerung der Fotokamera beträgt mehr als eine Sekunde. 4,49 GB interner Speicher stehen zur Verfügung. Es wird kein USB-Kabel mitgeliefert. Das Gerät läuft unter dem schon etwas veralteten Betriebssystem Android 5.1.1. Achtung! Das hier getestete Modell 2016 des J1 unterscheidet sich hinsichtlich Größe und Ausstattung vom gleichnamigen Vorgängermodell, das z.B. NFC nicht unterstützte und dessen Display nur 4,3 Zoll groß war (Testergebnisse: 10/2015)!

Samsung Galaxy J3

Ähnlich wie das gleichfals getestete J1 ist das Galaxy J3 (Modell 2016) ein Billiggerät. Es hat zwar einen 5-Zoll-Bildschirm, ist aber ähnlich bescheiden ausgestattet. LTE und NFC werden unterstützt, der Touchscreen funktioniert gut. An den Basis-Telefonfunktionen ist nichts auszusetzen, auch die Emfpangsempfindlichkeit ist hoch. Was fehlt, sind Kompass, Lagesensor (Gyroskop), Helligkeitssensor und die Beleuchtung der integrierten Softkeys. Das Display ist sehr anfällig für Fingerabdrücke. Von schlechter Qualität sind die Videobilder sowie der Videoton. 4,77 GB interner Speicher stehen zur Verfügung. Das Gerät läuft unter dem schon etwas veralteten Betriebssystem Android 5.1.1.

Samsung Galaxy J5

Das Modell 2016 des Galaxy J5 (Testergebnisse des gleichnamigen Vorgängermodells: 3/2016) ist ein Mittelklasse-Smartphone mit 5-Zoll-Display. Es hebt sich zwar deutlich vom gleichfalls getesteten Billigmodell J1 ab, aufgrund seiner Beschränkungen ist es aber auch weit von den Topmodellen entfernt. So fehlen Kompass, Lagesensor (Gyroskop), Helligkeitssensor und die Belechtung der Softkeys. Die Bewertungen für die Kamera und das Display liegen im Mittelfeld, die Empfangsempfindlichkeit ist hoch. NFC und LTE werden unterstützt. 11 GB interner Speicher stehen zur Verfügung. Das Gerät läuft unter der recht aktuellen Android-Version 6.0.1.

Samsung Galaxy J7

Das J7 (Modell 2016) ist mit seinem 5,5-Zoll-Display das größte und teuerste Modell aus Samsungs J-Reihe. Wie alle dazugehörigen Geräte ist allerdings auch das J7 durch deutliche Beschränkungen bei der Ausstattung gekennzeichnet. Es fehlen Kompass, Lagesensor (Gyroskop), Helligkeitssensor und die Beleuchtung der ins Gehäuse integrierten Softkeys. Die Bewertungen für Kamera und Display liegen im Mittelfeld. Der Touchscreen könnte etwas sensibler reagieren, ist aber akzeptabel. Hervorheben kann man die Akkulaufzeit von 31 Stunden im Test. Die Empfangsempfindlichkeit ist gut. NFC und LTE werden unterstützt. 11 GB interner Speicher stehen zur Verfügung. Das Gerät läuft unter der recht aktuellen Android-Version 6.0.1.

Samsung Galaxy Note 7

Die Akkuprobleme des Samsung Galaxy Note 7 haben wir im Einleitungstext zu diesem Test angesprochen. An dieser Stelle beschränken wir uns auf die von uns ermittelten Ergebnisse, wobei wir anmerken möchten, dass es bei keinem der zwei Testmodelle zu Auffälligkeiten mit dem Akku gekommen ist. Mit 22,5 Stunden befindet sich die Laufzeit in einem akzeptablen Bereich, liegt aber unter jener anderer Samsung-Topmodelle. Ansonsten konnte das Note 7 in allen Bereichen ausgezeichnete Bewertungen einfahren und ist auch seiner Preisklasse entsprechend hochwertig ausgestattet. Einziger Wermutstropfen: Bei beiden Testmodellen wurde das 5,7 Zoll große Display im Falltest während der ersten 50 Durchgänge an der linken oberen Ecke beschädigt. 52,8 GB interner Speicher stehen zur Verfügung. Getestet unter Android 6.0.1.

Steckbriefe: Sony

Sony Xperia E5

Ein 5-Zoll-Smartphone der Mittelklasse, das man mit Einschränkungen empfehlen kann. LTE und NFC werden unterstützt. Display und Touchscreen sind gut, die Handhabung des Gerätes im Allgemeinen ebenso. Die Fotoqualität der Kamera lässt allerdings ebenso zu wünschen übrig wie die Empfangsempfindlichkeit und die Akkulaufzeit. Es gibt keinen Lagesensor (Gyroskop), der z.B. für die exaktere Navigation hilfreich ist. Kopfhörer werden nicht mitgeliefert. 10,6 GB interner Speicher stehen zur Verfügung. Das Gerät wurde unter Android 6.0 getestet.

Sony Xperia M5

Ein wasser- und staubdichtes 5-Zoll-Smartphone der Mittelklasse. Display und Touchscreen sind gut, LTE und NFC werden unterstützt. Schwach sind die Videoqualität, die Empfangsempfindlichkeit und leider auch die Akkulaufzeit. 10,8 GB interner Speicher stehen zur Verfügung. Das Gerät läuft unter der etwas veralteten Android-Version 5.1.1.

Sony Xperia X

Sonys neues Topmodell hält in vieler Hinsicht mit der Konkurrenz mit: beim Design, bei der umfangreichen Ausstattung, aber auch beim Preis. Positiv hervorzuheben sind Display (5 Zoll), Touchscreen, Bild- und Tonqualität der Videos, Bildstabilisator für Videos, Empfangsempfindlichkeit. Die Fotoqualität unter ungünstigen Lichtbedingungen ist ebenfalls akzeptabel, allerdings sind die Aufnahmen unter normalen Bedingungen eine Spur schlechter als bei früheren Topmodellen von Sony. Bei Videoaufnahmen, die das Smartphone fordern, kann es vorkommen, dass das Gerät die App stoppt, um einen weiteren Temperaturanstieg zu verhindern. Die Metallrückseite ist kratzeranfällig. 20,2 GB interner Speicher stehen zur Verfügung. Getestet unter Android 6.0.1.

Sony Xperia XA

Ein Mittelklasse-Smartphone mit 5-Zoll-Display und gelungenem Design. Besonders gefällig ist der sehr schmale Rahmen auf der Vorderseite. Die Handhabungsnoten liegen auf hohem Niveau, die technischen Ergebnisse des Tests im Mittelfeld. Im Gegensatz zum ebenfalls getesteten Topmodell Xperia X fehlen dem XA z.B. der Lagesensor (Gyroskop) und der Fingerabdrucksensor. Auch die verbaute Kamera hat „nur“ 13 statt 23 MP Auflösung. Leider lässt die Akkulaufzeit zu wünschen übrig. Die Empfangsempfindlichkeit leidet bei Berührung der Geräterückseite im unteren Bereich. NFC und LTE werden unterstützt. 10 GB interner Speicher stehen zur Verfügung. Getestet unter Android 6.0.

Sony Xperia X Performance

Ein hochpreisiges, gut handhabbares Topmodell mit hochwertigem 5-Zoll-Display. Das Design ist ansprechend, die metallene Rückseite allerdings kratzeranfällig. Weitere positive Aspekte sind die Empfangsempfindlichkeit, die Fotoqualität (auch unter schlechten Lichtverhältnissen) und die Videoqualität (inklusive Ton und Wirkungsweise des Bildstabilisators). Man muss jedoch dazusagen, dass die Fotoqualität eine Spur schlechter ist als bei früheren Topmodellen von Sony. Als lediglich durchschnittlich erwies sich im Test die Akkulaufzeit. NFC und LTE werden unterstützt. Es handelt sich um ein staub- und wassergeschütztes Outdoor-Smartphone, das aber nicht komplett unter Wasser getaucht werden darf! 20,2 GB interner Speicher stehen zur Verfügung. Getestet unter Android 6.0.1.

Steckbriefe: WIKO, ZTE

WIKO Lenny 3

Ein schlecht ausgestattetes, langsames 5-Zoll-Smartphone, das aufgrund seiner niedrigen Empfangsempfindlichkeit und der kurzen Akkulaufzeit nicht einmal als Telefon zu empfehlen ist. Sowohl das Display als auch der Touchscreen und die Kameraqualität lassen zu wünschen übrig. Abgesehen von der Dual-SIM-Tauglichkeit ist die Ausstattung mager, nicht einmal LTE wird unterstützt. 11,3 GB interner Speicher verfügbar. Getestet unter Android 6.0.

WIKO Robby

Das Dual-SIM-taugliche 5,5-Zoll-Smartphone ist an sich ein brauchbares Mittelklassegerät, hat aber diverse Schwächen und Ausstattungsmängel. Die Auflösung des Displays ist ausreichend, der Touchscreen reagiert allerdings manchmal mit Verzögerung. Die frontseitigen Stereolautsprecher sind brauchbar. Auch die Klangqualität der mitgelieferten Kopfhörer ist gut, sofern man die 3D-Klang-Funktion über das Menü abschaltet (was nicht so einfach ist). Die Foto- und Videoqualität ist schlecht, ebenso die Empfangsempfindlichkeit. Die Speicherkarte muss vorab formatiert werden, um Apps dorthin verschieben zu können. LTE und NFC werden nicht unterstützt und es gibt keinen Lagesensor (Gyroskop). 11,3 GB interner Speicher stehen zur Verfügung. Getestet unter Android 6.0.

WIKO Ufeel

Ein an sich brauchbares 5-Zoll-Mittelklasse-Smartphone, das aber nicht in jeder Hinsicht überzeugen kann. Zunächst zu den positiven Punkten: Die Displayqualität ist gut, ebenso die Tonqualität der mitgelieferten Kopfhörer. Das Gerät ist Dual-SIM-tauglich, läuft unter Android 6.0 und hat einen Fingerabdrucksensor, den man mit zusätzlichen Funktionen belegen kann (z.B. Schnellzugriff auf Kontakte oder Apps). Die Fotoqualität und noch mehr die Videoqualität (inklusive Ton) befinden sich allerdings auf niedrigem Niveau. Die Empfangsempfindlichkeit ist schwach, die ins Gehäuse integrierten Softkeys unbeleuchtet. Der Touchscreen funktioniert akzeptabel, könnte allerdings sensibler reagieren. Eines von drei Testmodellen versagte im Regentest: Der Touchscreen versagte dauerhaft den Dienst. Die externe Speicherkarte muss als interner Speicher formatiert werden, damit man Apps darauf verschieben kann. 10,7 GB interner Speicher stehen zur Verfügung.

ZTE Blade V7 Lite

Ein Dual-SIM-taugliches 5-Zoll-Mittelklasse-Smartphone, das letztlich nicht empfehlenswert ist. Zu den Gründen dafür gehören der schlecht reagierende Touchscreen, die magere Foto- und Videoqualität (inklusive Videoton), der ebenfalls unbefriedigende Klang der mitgelieferten Kopfhörer und der Fingerabdrucksensor, dessen Funktion zu wünschen übrig lässt. Das Installieren von Apps ist schwierig, weil das Gerät so langsam ist (im Test musste z.B. eine Spiele-App ein zweites Mal geladen werden). Das Geschwindigkeitsproblem verhindert aber auch, dass anspruchsvollere Spiele flüssig laufen. 10,6 GB interner Speicher stehen zur Verfügung. Getestet unter Android 6.0.

Testkriterien ab 6/2016

Im Rahmen einer europaweiten Kooperation werden regelmäßig neu auf den Markt kommende Mobiltelefone getestet. Wir haben die für Österreich aktuellen Modelle ausgewählt. – Die Prozentangaben zeigen, welchen Anteil dieser Punkt am Gesamturteil hat.

Mobilteil (18%)
Bewertet wurde die Synchronisation von Kontakten, Kalender und Terminen, Notizen, Musik, Foto, Video und Applikationen mit dem PC (in beide Richtungen), sowie die Möglichkeit ein Backup am PC zu speichern und daraus die Daten wiederherzustellen. Im simulierten GSM Netz wurden Messreihen durchgeführt, die Rückschlüsse auf die Eingangsempfindlichkeit und die Sendeleistung zulassen. Die Messungen der Akkulaufzeit wurde mithilfe eines Industrieroboters durch ein standardisiertes Nutzungsszenario nachgestellt, so lange bis der Akku leer war. Die Messungen basieren auf folgenden Annahmen: 7,5 Minuten YouTube-Video pro Stunde, Navigation 1,25 Minuten pro Stunde, Telefonieren 2,5 Minuten pro Stunde zwei Nachrichten pro Stunde und fünf Fotos aufnehmen. Die restliche Zeit bleibt das Gerät auf Standby mit Wlan und GPS an. Die Ladedauer und die Schnellladefähigkeit wurden bestimmt und bewertet, ob sich der Akku vom Anwender wechseln lässt und welche Lademöglichkeiten gegeben sind.

Handhabung (17%)
In dieser Gruppe werden die Ergebnisse für Ergonomie, Handhabung und Haltbarkeit zusammengefasst. Beurteilt wurden die Bedienschritte beim täglichen Gebrauch und bei der Nutzung häufiger Komfortfunktionen sowie die Ergonomie der Geräte. Die Bedienungsanleitungen wurden auf Vollständigkeit, Verständlichkeit und Lesbarkeit untersucht. In einer Fallprüfung mussten die Geräte 100 Stürze aus einer Höhe von 80 cm ohne Funktionsstörung überstehen. Zusätzlich zur Prüfung der Kratzfestigkeit von Display und Gehäuse wurden die Geräte einem Regentest in Anlehnung an DIN EN 60 529 unterzogen. Handys die laut Hersteller als wassergeschützt (mindestens IPX7) zertifiziert sind wurden für 30 Minuten in 1 Meter tiefes Wasser getaucht und im Anschluss sowie gegebenenfalls nach 24 und 48 Stunden auf ihre Funktionstüchtigkeit geprüft. Die Sinnfälligkeit und Lesbarkeit der Displays wurde von mehreren Testpersonen beurteilt.

Telefonieren und SMS (15%)
Die Sprachqualität wurde im simulierten UMTS-Netz in beide Richtungen mit und ohne Umgebungslärm gemessen. Geprüft wurden Empfangen und Versenden von Nachrichten, die Speicherung und die Darstellung auf dem Display.

Kamera (20%)
Bewertet wurden die Bildqualität der eingebauten Kamera bei normaler und bei geringer Beleuchtung, sowie deren Ausstattung (Autofokus, Vorfokus, optisches Zoom, eingebauter Blitz, mechanischer Verschluss), die Eignung des Displays für Bildwiedergabe und die Datenübertragung und -speicherung. Weiters wurde die Auslösezeit und Fokussierungszeit gemessen und bewertet.
Folgende Kriterien sind für eine Bewertung notwendig:

  • Bildauflösung ≥ 2 MP
  • Speicherkarte oder interner Speicher ≥ 1GB

Zur Bewertung der Videofunktion wurden unterschiedlich ausgeleuchtete Szenen gefilmt. Bewertet wurden die Video- und Tonqualität am Handy und am Computer.
Folgende Kriterien sind für eine Bewertung notwendig:

  • Bildauflösung ≥ 2 MP
  • Speicherkarte oder interner Speicher ≥ 1GB

Musik (10%)
Bewertet wurden die  Anzahl der abspielbaren Audioformate, Handhabung, Tonqualität und der Datentransfer zum Computer.
Folgende Kriterien sind für eine Bewertung notwendig:

  • mitgelieferte Stereokopfhörer
  • fortlaufende Wiedergabe von mp3-Dateien
  • Speicherkarte oder interner Speicher ≥ 1GB
  • Musikübertragung mittels Speicherkarte oder USB-Kabel


Internet und E-Mail (15%)
Bewertet wurden die Bedienungen und Leistung von Internetbrowsern und E-Mail-Funktionen (Einrichten von E-Mail-Konten, Empfangen, Schreiben, Lesen von Mails).
Folgende Kriterien sind für eine Bewertung notwendig:

  • Displaygröße > 18cm²
  • Auflösung > 240 x 320 Pixel
  • Übertragung UMTS oder Wifi
  • E-Mail-Client und HTML-Browser
  • Vollständige Tastatur (Tasten oder Touchscreen)


Navigation: (5 %)
Bewertet wurden Qualität, Sprachqualität, Schnelligkeit und Genauigkeit der Ortung, sowie die Routenführung der mitgelieferten Navigationssoftware.
Folgende Kriterien sind für eine Bewertung notwendig:

  • GPS Sensor
  • Auflösung > 240 x 320 Pixel
  • Übertragung UMTS oder Onboard Navigationssystem
  • im Lieferumfang: eigene Navigationssoftware oder Downloadmöglichkeit kostenloser Karten oder bereits installierte Karten oder Karten-CD,
  • oder GPS-fähig und Kriterien für "Internet“ erfüllt.

Diesen Beitrag teilen

Facebook Twitter Drucken E-Mail

Das könnte auch interessant sein:

Frau im Zug mit Handy in der Hand premium

Test Smartphones: Die besten Handys 2022

Ob Topmodell oder Preis-Leistungs-Sieger, ob Samsung, Xiaomi oder Nokia – der VKI-Vergleich von 215 Handys bietet Hilfe bei der Auswahl sowie Empfehlungen.

Smartphones im KONSUMENT-Test premium

Handys & Smartphones

Worauf Sie beim Smartphonekauf und beim Anbieterwechsel achten sollten. Über 300 Handys mit Testurteil und ausführlichen Beschreibungen.

Gefördert aus Mitteln des Sozialministeriums

Sozialministerium
Zum Seitenanfang