Akkustaubsauger - Große Freiheit auf kurze Zeit

premium

Multitalente sucht man (noch) vergeblich. Saugleistung und Akkulaufzeit haben sich im Vergleich zum Vorjahrestest aber verbessert.

Multitalente sucht man (noch) vergeblich. Saugleistung und Akkulaufzeit haben sich im Vergleich zum Vorjahrestest aber verbessert. (Bild: Stiftung Warentest, Elena Lihackaya/Shutterstock.com)

Folgende 10 Akkustaubsauger finden Sie in unserem Test:

  • AEG QX8-1-45CR
  • Bosch BBH7 SIL Athlet
  • Dirt Devil DD788-1Blade 2 Max
  • Dyson V11 Absolute
  • Grundig VCP 4830
  • Miele Triflex HX1 Comfort SMLLO
  • Philips XC8045/01 SpeedPro Max
  • Rowenta RH9574 Air Force Flex 760
  • Thomas Quickstick Turbo Plus
  • Vorwerk Kobold VB100

Die Testtabelle informiert Sie über: Ausstattung/Technische Merkmale (Gewicht, Nutzbares Volumen des Staubbehälters, Nutzung als Kleinsauger möglich, Akkulaufzeit bei min. bzw. max. Leistungseinstellung, Akkuladezeit, Akku wechselbar durch Nutzer bzw. Fachbetrieb, Richtpreis für Wechselakku), Saugen (Faser- bzw. Tierhaaraufnahme vom Teppichboden, Teppichboden, Hartboden, Grobgutaufnahme, Ritzen, Ecken und Kanten, Faseraufnahme von Polstern), Akku, Handhabung, Umwelteigenschaften (Staubrückhaltevermögen, Geräusch auf Teppich- bzw. Hartboden, Stromverbrauch), Haltbarkeit, Sicherheit und Schadstoffe.

Lesen Sie nachfolgend unseren Testbericht.


10 Akkustaubsauger im Test

Akkustaubsauger, im Elektrofachhandel auch unter der Bezeichnung "kabellose Staubsauger" zu finden, genießen nicht den besten Ruf. Sie müssen nach wenigen Minuten wieder an die Steckdose, machen trotz geringer Saugkraft enormen Lärm und geben einen beträchtlichen Teil des Staubes beim Entleeren wieder an die Raumluft ab – so lauteten unsere Kritikpunkte im letzten Test vor einem Jahr.

"Bisher ist kein Akkustaubsauger ohne Einschränkungen empfehlenswert", bilanzierten wir daher in unserem Test Staubsauger: Akku-Modelle im Test - Ein staubiger Weg. Die aktuelle Untersuchung der Stiftung Warentest zeigt: In vielen Bereichen wurden die kabellosen Sauger verbessert; immerhin drei Modelle schneiden nun "gut" ab.

Vorteil der Kabellosen

Der große Vorteil der Akkustaubsauger: Mit den vergleichsweise leichten und gut manövrierbaren Kabellosen kann man recht mühelos auch Spinnweben von der Zimmerdecke saugen und Schmutz aus schwer erreichbaren Winkeln entfernen.

Kein Rundumtalent

Kein Rundumtalent im Test

Am besten gelingt das wie schon im Vorjahr mit dem Sauger von Dyson sowie den Modellen von Vorwerk und Bosch. Der Dyson bringt insgesamt die beste Saugleistung. Vor allem auf Teppichboden holt er den Staub zuverlässig in seine Box. In Ecken und an Kanten lässt er allerdings Schmutz liegen. Überhaupt gibt es im Test kein Rundumtalent, jeder Akkustaubsauger zeigt mehr oder weniger ausgeprägte Stärken und Schwächen. Der mit dem Dyson gleichplatzierte Vorwerk Kobold etwa nimmt Schmutz von Teppich- und Hartboden etwas schlechter auf, hat dafür aber als einziges Modell einen austauschbaren Staubbeutel.

Bis auf ein Modell alle mit Staubbox

Bei den anderen Modellen wird der Staub in einer Kammer gesammelt. Ist diese voll, öffnet man vorn oder unten eine Klappe und lässt den Inhalt der Staubbox in den Mistkübel fallen. Das Problem: Dabei werden viele Partikel aufgewirbelt und ein Teil des Staubes wird gleich wieder in die Wohnungsluft abgegeben. Längere Haare muss man von Hand aus der Box klauben; das ist vor allem für Allergiker keine angenehme Aufgabe.

Akkus schnell "leergesaugt"

Als weitere Stärke des Vorwerk erweist sich der Akku, dieser ist nämlich in nur zwei Stunden wieder voll aufgeladen – die kürzeste Ladezeit im Test. Auf der höchsten Stufe saugen viele Akkustaubsauger mittlerweile schon so gut wie ihre Kollegen mit Kabel. Allerdings geht ihnen schnell der Atem aus. Bei maximaler Leistung halten die getesteten Geräte im Schnitt 15 Minuten durch. Am schnellsten gibt mit nur 7 Minuten der Thomas Quickstick Turbo Plus w.o.

Am längsten saugt der Miele Triflex: Dank des mitgelieferten Ersatzakkus kommt er auf insgesamt 32 Minuten. Für größere Flächen sollte man die Sauger wenn möglich nicht auf höchster Stufe laufen lassen und im Idealfall einen zweiten Akku parat haben. Bei einigen Staubsaugern lässt sich die Stromquelle austauschen, im Set dabei ist der Ersatzakku aber nur bei Miele. Andere Sauger, darunter auch der Dyson, lassen einen Austausch durch den Nutzer nicht zu. Wenn der Akku nach vielen Zyklen irgendwann schwächelt, muss das Gerät in die Fachwerkstatt.

Gewicht und Handhabung

Die getesteten Geräte wiegen zwischen zweieinhalb und gut vier Kilogramm. Bis auf Bosch und Vorwerk lassen sich bei den Modellen auch noch Kleinsauger ausklinken, damit das Reinigen von Regalen und Zimmerdecke nicht zum Muskeltraining wird. Die Sauger von AEG, Bosch und Vorwerk können in Pausen frei im Raum stehen, ohne umzufallen. Geräte von anderen Herstellern muss man hinlegen oder anlehnen. Beim Miele kann der Motor je nach Bedarf am Griff oder am Fuß befestigt werden, was den Schwerpunkt verändert.

Hohe Lärmbelastung

Ein Kritikpunkt, der alle Testkandidaten betrifft: Durch die leichte Bauweise verursachen sie eine hohe Lärmbelastung. Für eine wirksame Schalldämpfung ist einfach kein Platz. Akkusauger sind daher deutlich lauter als ihre kabelgebundenen Pendants. Ausgedehnte Reinigungstouren am Sonntagmorgen sollte man dem Hausfrieden zuliebe also unterlassen.

Steckbriefe

Dyson V11 Absolute (Bild: Stiftung Warentest)Dyson V11 Absolute
Testurteil: gut
Saugt Staub zuverlässig vom Teppichboden. Auch auf Hartboden gut, allerdings Schwächen in Ecken und an Kanten. Sehr laut. Während des Betriebs muss man den Einschaltknopf gedrückt halten. Hoher Stromverbrauch, Akku nicht selbst auswechselbar.

 

 

Vorwerk Kobold VB 100 (Bild: Stiftung Warentest)Vorwerk Kobold VB 100
Testurteil: gut
Hochpreisig. Mit Staubbeutel. Grundsätzlich gute Saugleistung, mit leichten Schwächen auf Teppich- und Hartboden. Akku auswechselbar, Ersatzakku (99 Euro) wird aber nicht mitgeliefert. Mit zwei Stunden kürzeste Ladezeit, Laufzeit durchschnittlich. Nicht als Kleinsauger nutzbar.

 

 

Bosch BBH7 SIL Athlet (Bild: Stiftung Warentest)Bosch BBH7 SIL Athlet
Testurteil: gut
Gute Leistung bei der Faseraufnahme von Teppich und Polstern; auf Hartboden eher mäßig. Braucht mit sechs Stunden sehr lange, bis der Akku wieder voll ist. Akku kann nur durch eine Fachwerkstätte ausgewechselt werden. Nicht als Kleinsauger nutzbar.

 

 

 

Rowenta RH9574 Air Force Flex 760 (Bild: Stiftung Warentest)Rowenta RH9574 Air Force Flex 760
Testurteil: durchschnittlich
Gut bei grobem Schmutz und Fasern, nur mittelmäßig auf Teppich und Hartboden, schwach in den Ecken. Mit 4,1 Kilogramm der schwerster Sauger im Test. Bei voller Leistung nur 9 Minuten Akkulaufzeit. Akku nur von einem Fachbetrieb wechselbar.

 

 

Miele Triflex HX1 Comfort SMLLO (Bild: Stiftung Warentest)Miele Triflex HX1 Comfort SMLLO
Testurteil: durchschnittlich
Bei Fasern gut bis sehr gut, sonst eher mittelmäßig. Einziges Modell mit mitgeliefertem Wechselakku. Schwerpunkt kann durch Platzierung des Motors am Griff oder über der Bodendüse verändert werden. Saugleistung nicht regulierbar.

Steckbriefe - Teil 2

Dirt Devil DD788-1Blade 2 Max (Bild: Stiftung Warentest)

 

Dirt Devil DD788-1Blade 2 Max
Testurteil: durchschnittlich
Günstigstes Modell im Test. Sehr gut auf Teppich und in Ritzen, gut auf Hartboden. Flop auf Polstern. Mit über 80 Dezibel sehr hohe Lärmentwicklung. Akku nicht vom Nutzer wechselbar.

 

 

Thomas Quickstick Turbo Plus (Bild: Stiftung Warentest)Thomas Quickstick Turbo Plus
Testurteil: weniger zufriedenstellend
Günstiges, eher leichtes Gerät. Mit 7 Minuten bei voller Saugkraft die geringste Akkulaufzeit im Test. Saugt nur in Ritzen sehr gut, sonst eher schwach. Auf Teppichboden sehr laut. Akku selbst wechselbar.

 

 

 

Grundig VCP 4830 (Bild: Stiftung Warentest)Grundig VCP 4830
Testurteil: weniger zufriedenstellend
Bei der Laufzeit mit 13 Minuten durchschnittlich, bietet für 45 Euro einen günstigen Wechselakku an. Keine besonderen Stärken beim Saugen. Liegt vor allem bei der Reinigung von Teppichböden und Treppen bequem in der Hand.

 

 

Philips XC8045/01 SpeedPro Max (Bild: Stiftung Warentest)Philips XC8045/01 SpeedPro Max
Testurteil: weniger zufriedenstellend
Gute Akkulaufzeit. Nimmt Grobgut und Fasern von Polstern sehr gut auf. Saugt auf Hartboden gut, versagt auf Teppich. Sehr schlechtes Staubrückhaltevermögen. Sehr laut. Akku nicht durch den Nutzer auswechselbar.

 

 

 

AEG QX8-1-45CR (Bild: Stiftung Warentest)AEG QX8-1-45CR
Testurteil: weniger zufriedenstellend
Mit 0,4 Litern kleinster Staubbehälter im Test. Saugt nur in Ritzen sehr gut; besonders auf Teppichboden keine gute Leistung. Schlechtes Staubrückhaltevermögen. Akkulaufzeit durchschnittlich, Wechselakku kostet 99 Euro.

Testtabelle: Akkustaubsauger

Tabelle öffnen

VKI-Tipps

  • Strom sparen. Nutzen Sie beim punktuellen Saugen die volle Kraft des Gerätes. Für größere Flächen sollten Sie besser eine niedrigere Stufe wählen – so erzielen Sie eine längere Laufzeit.
  • Zweiter Akku. Bei jenen Saugern, die einen Akkutausch durch die Nutzer selbst ermöglichen, ist die Anschaffung eines Ersatzakkus zur Vergrößerung der Reichweite eine Option.
  • Staub vermeiden. Die Staubbox am besten draußen direkt in die Mülltonne entleeren. Andernfalls riskieren Sie, den Staub gleich wieder in der Wohnung zu verteilen.
  • Ohne Aufsätze. Kleine Bürstenaufsätze sind meistens unnötig. Ränder und Ritzen lassen sich genauso gut nur mit dem Rohr saugen.

Testkriterien

Im Test der Stiftung Warentest waren 10 Akkustaubsauger zu Preisen von 245 bis 850 Euro (Richtpreise, Stand: Mai 2020).

Saugen (Akkustaubsauger, 40 %)

Staubaufnahme. Prüfungen wie kabelgebundene Geräte mit folgenden Ausnahmen: Zusätzliche Prüfungen werden mit minimaler Leistungseinstellung und ohne Beladung auf Teppich Wilton, Hartboden und Ritze durchgeführt

Saugen (Staubsauger mit Kabel)

Staubaufnahme: Die Testexperten messen die Staubaufnahme der Staubsauger in Anlehnung an die Norm EN 60312, seit 2016 an Norm EN 60312-1. Damit alle Prüflinge die gleichen Bedingungen haben, ist selbst der Staub genormt. Die Prüfungen auf Wilton-Teppichboden (Veloursteppich) erfolgen bei maximaler Saugleistung zuerst mit neuen Staubbeuteln beziehungsweise leeren Staubboxen, danach mit teil- und vollgefüllten Beladungen mit DMT8 Staub. Dabei handelt es sich um einen synthetischen Staubsaugerprüfstaub, der von seiner Charakteristik her realem Hausstaub entspricht.

Die Staubbeladungen „leer“, „teilgefüllt“ und „vollgefüllt“ werden für jedes Gerät folgendermaßen ermittelt: Der Staubbeutel (Box) wird solange in kleinen Schritten beladen, bis ein Unterdruck von 60% des maximalen Unterdruckwerts erreicht ist. Von dieser Staubmenge entsprechen 40% der teilgefüllten Beladung und 80% der vollgefüllten Beladung.

Zusätzlich messen die Tester die Staubaufnahme bei einer Schiebekraft von 30 Newton. Das entspricht in etwa der Kraft, die ein Erwachsener beim Staubsaugen akzeptabel findet. Für diese Prüfung saugen die Staubsauger mit leerem Staubbeutel beziehungsweise Behälter. Die Tester regeln die Saugleistung der Staubsauger so weit herunter, dass sich die Düsen mit maximal 30 Newton schieben lassen. Jeder Staubsauger läuft in dieser Prüfung also mit einer individuell eingestellten Saugleistung.

Die Tester beziehen alle Staubaufnahmergebnisse vom Wilton-Teppichboden auf die Saugergebnisse eines Referenzsaugers. Beim Saugen auf Dura Cord Teppichboden (ab 06/2019 Dura Stratos; Schlingenware), glattem Hartboden sowie aus Ritzen, Ecken und an Kanten (Fußleisten) wie auch bei der Grobgutaufnahme sind die Beutel und Boxen immer teilgefüllt.

Die Staubaufnahme von Hartboden und Ritzen wird auf der automatisierten Prüfeinrichtung ermittelt, auf der auch die Teppichprüfungen stattfinden. Dabei werden zwei Versuche mit einem Vorwärts- und zwei Versuche mit einem Rückwärtsstrich begonnen.

Faseraufnahme: Die Tester saugen die ebenfalls genormten Fasern von Teppichboden und Polstern mit einer teilgefüllten Beladung.

Grobgutaufnahme von Hartboden in Anlehnung an EN 60312–1 Abschnitt 5.1 bei teilgefüllter Beladung. Aufgesaugt wird eine Mischung aus gleichen Massenanteilen von Reis und Linsen.

Die Grobgutaufnahme wird durchgeführt, indem zwei Versuche mit einem Vorwärts- und zwei Versuche mit einem Rückwärtsstrich begonnen werden.

Die Tierhaaraufnahme von Teppichboden erfolgt in Anlehnung an EN 60312–1 Abschnitt 5.5.2 bei teilgefüllter Beladung. Aufgesaugt wird eine homogene Mischung aus Hunde- und Katzenhaaren unterschiedlicher Rassen.

Akku 5 % (Akkustaubsauger)

Bewertet wurden die Akkulaufzeiten. Bewertung der Wechselbarkeit der Akkus.

Handhabung (30 %)

Fünf Personen (Nutzer/innen und Fachleute) machen den Alltagtest: Sie beurteilen die Bedienungsanleitung, Auf- und Abbau der Geräte sowie Griffe, Schalter, Anzeigen und Aufbewahrung sowie das Tragen der Geräte. Weitere Prüfpunkte: Wie gut lassen sich Teppich- und Hartboden, Treppen und Polster saugen, Düsen reinigen, Staubbeutel und Filter wechseln oder die Staubbox entleeren. Auch bewerten die Testerinnen und Tester, wie gut die Düsen auf Wilton-Teppichboden gleiten und sich lenken lassen (Manövrierbarkeit). Die Schiebekraft wird bei maximaler Saugleistung beurteilt, die Manövrierbarkeit bei reduzierter Saugleistung (30 Newton). Auf Hartboden saugen die Nutzer/innen immer mit maximaler Saugleistung. Bewertet wird das Saugen von Semmelbröseln vom Teppichboden und das Saugen von Kaffeepulver vom Hartboden.

Bewertet wird die Handlichkeit beim Saugen mit dem Bröselsauger. Das Abstellen in der Ladestation gehört unter anderem zur Prüfung Täglicher Betrieb.

Umwelteigenschaften (15 %)

Staubrückhaltevermögen. Die Tester vergleichen den Feinstaubgehalt in der Zu- und Abluft als Abscheidegrad. Je mehr Staub im Filter zurückbleibt, desto höher der Abscheidegrad, desto besser.

Es wird auf Grundlage der Abscheidegradmessungen der logarithmische Durchlassgrad ermittelt und bewertet.

Geräusch. Die Experten ermitteln die Schallleistung in Anlehnung an die Norm EN 60704-2-1. Dabei muss das Gerät mit maximaler Leistung auf Teppichboden und auf Hartboden saugen

Stromverbrauch. Die Tester ermitteln während der Staubaufnahmeprüfung (s.o.) auch, wie viel Strom (elektrische Energie) der Staubsauger beim Saugen auf Wilton-Teppichboden und Hartboden verbraucht. Das Ergebnis bezieht sich auf zehn Quadratmeter. Es wird auch der Standby-Verbrauch der Ladestation und der Verbrauch bei Erhaltungsladung gemessen und bewertet.

Schadstoffe. Die Tester suchen nach PAK in Anlehnung an die Vorgaben des ZEK 01.4-08 in Griffen, angelehnt an AfPS GS 2014:01 PAK. Prüfung auf bestimmte Phthalate in Weichkunststoffen von Griffen nach Extraktion und Analyse mit GC/MS.

Schadstoffe (0 %)

Die Griffe oder andere länger berührte Teile werden auf den Gehalt an polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) in Anlehnung an die GS-Spezifikation Prüfung und Bewertung von PAK bei der Zuerkennung des GS-Zeichens vom 4. August 2014 untersucht. Es werden die dort genannten 18 PAK sowie weitere PAK (z.B. Dibenzopyrene) bestimmt. Weiters werden die Griffe auf den Gehalt an Phthalatweichmachern untersucht (nach Extraktion Analyse mit GC/MS).

Haltbarkeit (10 %)

Die Motordauerprüfung läuft bei Akkustaubsaugern 95 Stunden (seit 2018: mindestens 70 Stunden).

Stoßprüfung. Bei Akkustaubsaugern: 75 Stunden mit Unterbrechungen auf dem Kurbelprüfstand.

Über die Dauer der Haltbarkeitsprüfung wird der Laufzeitverlust der Akkus bewertet.

Sicherheit (0 %)

Die Prüfer beurteilen, ob die Geräte den Vorschriften des Geräte- und Produktsicherheits­gesetzes genügen. In Anlehnung an EN 60335-1 und -2-2 kontrollieren sie die elektrische Sicherheit der Staubsauger. Zudem prüfen sie, ob sich Nutzer an scharfen Kanten und Spitzen verletzen und beim Beutel- und Filterwechsel die Finger einklemmen können.

Abwertungen

Abwertungen sorgen dafür, dass sich Produktmängel verstärkt auf das KONSUMENT-Testurteil auswirken. Wichtig sind Abwertungen immer dann, wenn die rein rechnerische Bewertung den Mangel nicht ausreichend deutlich macht.

Saugen: War Saugen durchschnittlich oder schlechter, konnte das KONSUMENT-Testurteil nicht besser sein. Das Urteil Saugen konnte maximal eine Note besser sein als die Reinigungswirkung auf Teppich, Hartboden oder Ritzen und maximal zwei Noten besser als die Faseraufnahme von Teppich und Polstern und Tierhaaraufnahme von Teppich.

Akku: Bei nicht zufriedenstellender Bewertung des Akkus wurde das KONSUMENT-Testurteil um eine Note abgewertet.

Umwelteigenschaften: Waren die Umwelteigenschaften weniger zufriedenstellend, werteten die Tester das KONSUMENT-Testurteil um eine halbe Note, waren sie nicht zufriedenstellend um eine Note ab. Waren die Einzelurteile Staubrückhaltevermögen oder Schadstoffe weniger zufriedenstellend oder schlechter, konnte auch das Gruppenurteil Umwelteigenschaften nicht besser sein. War der Stromverbrauch weniger zufriedenstellend, konnten die Umwelteigenschaften nur eine Note besser sein. War das Geräusch auf Teppichboden weniger zufriedenstellend oder nicht zufriedenstellend, konnten die Umwelteigenschaften maximal eine Note besser sein. War das Geräusch auf Hartboden weniger zufriedenstellend oder nicht zufriedenstellend, konnten die Umwelteigenschaften maximal zwei Noten besser sein.

Schadstoffe: Waren Schadstoffe nicht zufriedenstellend, konnte das KONSUMENT-Testurteil nicht besser sein.

Haltbarkeit: War die Haltbarkeit nicht zufriedenstellend, lautete das KONSUMENT-Testurteil ebenfalls nicht zufriedenstellend. War die Haltbarkeit weniger zufriedenstellend, konnte das KONSUMENT-Testurteil nur eine Note besser sein. War das Einzelurteil Motordauerprüfung durchschnittlich oder schlechter oder die Stoß- und Fallprüfung durchschnittlich oder schlechter, konnte das Gruppenurteil Haltbarkeit nicht besser sein.

Sicherheit

War die Sicherheit weniger zufriedenstellend, konnte das KONSUMENT-Testurteil maximal eine halbe Note besser sein.

Testplakette

Achten Sie beim Kauf auf die KONSUMENT-Testplakette.

Unternehmen, deren Produkte von uns mit "gut“ oder "sehr gut“ beurteilt wurden, haben die Möglichkeit, eine Testplakette zu erwerben. Deren Nutzung ist zeitlich begrenzt, und unsere strengen Richtlinien sind einzuhalten. Laut einer für die österreichische Bevölkerung repräsentativen Umfrage vom Juli 2019 verbinden Verbraucher mit der KONSUMENT-Testplakette in erster Linie, dass das entsprechende Produkt durch ein objektives Testverfahren geprüft wurde (41,3 %), eine hohe Qualität aufweist (40,1 %) und ein gutes Preis-/ Leistungs-Verhältnis bietet (33,9 %).

Achten Sie beim Kauf auf die KONSUMENT-Testplakette


Mehr unterTestplakette: Info

Links zum Thema

Diesen Beitrag teilen

Facebook Twitter Drucken E-Mail
Zum Seitenanfang

DATENSCHUTZ IST UNS WICHTIG!

Bitte erteilen Sie uns die Zustimmung, Ihre Daten zur internen Analyse zu verwenden. Wir geben Ihre Daten nicht weiter. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung.