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Tablets - Für alle Ansprüche

Wenn Sie auf ein bisschen Luxus verzichten können, finden Sie auch im preisgünstigen Segment Tablets mit brauchbarer Leistung.

Diese Tablets haben wir getestet:

Tablets bis 10 Zoll

  • Acer Iconia One 8 16GB (B1-850)
  • Acer Iconia One 7 B1-770
  • Archos 70C Xenon 3G
  • HP Pro Slate 8
  • Lenovo TAB3 7 Essential 8GB
  • Lenovo Yoga Tab 3 8" 16GB 4G
  • Nvidia Shield K1
  • Point of View Mobii 747B 8GB
  • Samsung Galaxy Tab A 7" 8GB (SM-T280)

Tablets über 10 Zoll

  • Acer Iconia Tab 10 A3-A40 32GB
  • Apple iPad Pro 9.7 128GB 4G
  • Asus Transformer Book T100HA FU002T
  • BQ Aquaris M10 [16+2] FHD
  • BQ Aquaris M10 Ubuntu Edition HD
  • BQ Aquaris M10 Ubuntu Edition Full HD
  • Haier Pad 971 16GB
  • HP Pro Slate 12
  • Huawei MediaPad M2 10" 16GB (M2-A01w)
  • Huawei MediaPad T2 10.0 Pro 16GB
  • Lenovo Tab 2 A10-30F 16GB
  • Lenovo Yoga Tab 3 10" 16GB 4G
  • Lenovo Yoga Tab 3 Pro 32GB 4G
  • Microsoft Surface Pro 4 128GB (i5-4GB RAM)
  • Microsoft Surface Pro 4 256GB (i5-8GB RAM)
  • Microsoft Surface Pro 4 256GB (i7-8GB RAM)
  • Microsoft Surface Pro 4 256GB (i7-16GB RAM)
  • Microsoft Surface Pro 4 128GB (M3-4GB RAM)
  • Samsung Galaxy Tab A 10" 16GB (SM-T580)

In der Testtabelle finden Sie Infos zu: Ausstattung (Gewicht, Bildschirmdiagonale, Auflösung, Speicher, Frontkamera, hintere Kamera, Sprachsteuerung, Fingerabdruckleser, 3G, LTE, WLAN, NFC, HDMI, Bluetoothversion, USB-Anschluss, Micro-SD), Funktionen, Handhabung, Display, Akku und Robustheit. - Lesen Sie nachfolgend unseren Testbericht.


28 Tablets im Test

Tablets haben sich mittlerweile als eigenständige Gerätekategorie zwischen Notebooks und Smartphones etabliert. Sieht man von Hybridgeräten ab, also Notebooks mit einem abnehmbaren Touchscreen, sucht man Innovationen in den vergangenen Jahren aber vergeblich. Zwar drängen neue Hersteller wie Nvidia, HP oder Point of View auf den Markt und erstmals wird auch ein Gerät mit Ubuntu-Betriebssystem angeboten. Doch unser internationaler Gemeinschaftstest zeigt: In Sachen Funktionalität hat sich wenig getan.

Viele "gut", eines "sehr gut"

Kaum Neues also, dafür wurde das Bekannte perfektioniert: Die aktuelle Generation von Tablets konnte die Tester durchwegs überzeugen. Keines der 16 Geräte ist durchgefallen und selbst die Schlusslichter im Test wurden noch mit durchschnittlich bewertet. Sogar günstige Modelle eignen sich gut fürs Surfen im Internet und für einfache Multimedia-Anwendungen. Nur ein Tablet, das iPad Pro von Apple, bekam die Bestnote verliehen.

Hochpreisige Spitzenmodelle

Hochpreisige Spitzenmodelle

Apple ist immer noch der Platzhirsch am Tablet-Markt. Der Testsieger, das iPad Pro 9.7, gehört mit einem mittleren Preis von 790 Euro zu den teuersten Geräten. Es bietet eine große Bandbreite an Funktionen: Mit 128 Gigabyte an integriertem Speicher (erhältlich sind auch Versionen mit 32 bzw. 256 GB), einem hochauflösenden Display, Fingerabdrucksensor, Sprachsteuerung, 3G/LTE und NFC lässt das iPad Pro kaum Wünsche offen (sieht man einmal vom nicht erweiterbaren Speicher und dem fehlenden USB-Anschluss aller iPads ab). Tastatur und Stylus (Apple Pencil) sind extra zu kaufen und schlagen mit 140 bzw. 109 Euro zu Buche.

Noch mehr Geld muss man nur für das zweitplatzierte Microsoft Surface Pro 4 ausgeben. Das 1.050-Euro-Gerät ist das teuerste und mit 12 Zoll Bildschirmdiagonale größte Tablet im Test. Mit 4 Gigabyte Arbeitsspeicher, Windows-Betriebssystem und vollwertigem USB-Anschluss eignet sich das Surface Pro nicht nur fürs Entertainment, sondern auch für mobiles Arbeiten. Wenn Sie mit Ihrem Tablet unterwegs Office-Anwendungen nutzen möchten, empfehlen wir die Verwendung einer separaten Tastatur.

An der Nutzung orientieren

Anders als von manchen Experten vorausgesagt, hat das Tablet weder den PC noch den Laptop als Arbeitsgerät abgelöst. Bisher eignen sich die Touchscreens vor allem als Zweitgeräte: Zum gemütlichen Filmgenuss auf der Couch oder im Bett, als Spielgerät für zwischendurch, oder um kleinere Arbeiten wie das Lesen von E-Mails bequem unterwegs zu erledigen. An der geplanten Nutzung sollten Sie sich auch bei der Kaufentscheidung orientieren.

Wer sein Tablet etwa häufig unterwegs verwendet, braucht einen ausdauernden Akku und ein helles Display, das auch bei Tageslicht gut erkennbar ist. Mit einem SIM-Karten-Slot für mobiles Internet ist man nicht auf WLAN-Netzwerke angewiesen. Plant man, das Tablet für Präsentationen zu verwenden, ist eine HDMI-Schnittstelle zur Verbindung mit einem PC oder Beamer zu empfehlen. Für Hobbyfotografen ist die hintere Kamera, für Selfie-Fans die Frontkamera ein wichtiges Kriterium.

Achtung auf eine Falle beim Speicher!

Der integrierte Speicher entspricht nicht dem verfügbaren, denn das Betriebssystem nimmt viel Platz weg. So kann es passieren, dass von 8 Gigabyte nur die Hälfte auch tatsächlich für neue Inhalte bleibt. Zwar lassen sich manche Tablets durch eine Speicherkarte erweitern, darauf kann man aber keine Apps speichern, sondern lediglich Dateien wie Fotos und Videos bunkern.

Auch günstigere sind zu empfehlen

Auch günstigere sind zu empfehlen

Während sich Apple und Microsoft an der Spitze duellieren und auch die Preise in schwindelerregende Höhen hinauftreiben, sind brauchbare Tablets aber genauso für deutlich weniger Geld erhältlich. Huawei und Samsung liegen mit dem MediaPad M2 und dem Galaxy Tab A 10 nur einen Punkt hinter dem Microsoft-Gerät, kosten aber lediglich einen Bruchteil davon.

Verzichtet man auf Komfortfunktionen wie einen Fingerabdrucksensor, Wasserdichtheit oder große Mengen an integriertem Speicher, wird man auch mit den günstigeren Optionen glücklich.

Wer das Gerät hauptsächlich zu Hause zum Surfen im Internet oder für Videos verwendet, sollte sich unbedingt unseren Preis-Leistungs-Sieger von Lenovo ansehen. Das Tab 2 A kostet nur 160 Euro, erreichte aber trotzdem ein „gut“ im Testurteil. Das Display löst lediglich mit 800 x 1280 Pixel auf, dafür hat das Android-Gerät noch immer 16 Gigabyte an Speicher im Gepäck, verfügt überdies über eine lange Akkulaufzeit und bietet eine sehr gute Handhabung.

Neues für Zocker und Linux-Fans

Zwei Tablets heben sich im Test von der Konkurrenz ab. Da wäre zum einen der Grafikkarten-Hersteller Nvidia. Er hat für Spiele-Fans das Shield K1 vorgestellt. Das Android-Tablet verfügt über einen leistungsstarken Grafikprozessor und kann auch anspruchsvolle Apps problemlos darstellen. Mit der „Gamestream“-Funktion können Zocker ihre PC-Spiele auf das Tablet streamen. Voraussetzung: Ein PC mit Nvidia-Grafikkarte und das Tablet müssen über dasselbe WLAN verbunden sein. Schwächen zeigt das Shield K1 bei der Akkulaufzeit: Einen Langstreckenflug hält das Gerät nicht ohne Zwischenlandung an der Steckdose durch.

Weiterer Neuling: Mit dem BQ Aquaris M10 ist nun erstmals ein Ubuntu-Tablet dabei. Ob sich das Linux-basierte Betriebssystem auf Mobilgeräten durchsetzt, bleibt aber abzuwarten, denn die Umsetzung für den Touchscreen scheint noch nicht ganz ausgereift. Die Benutzeroberfläche ähnelt einem Desktop-Betriebssystem und die Bedienung geht noch nicht so flott wie bei den Konkurrenten iOS, Android und Windows von der Hand. Dazu kommt, dass der App-Store derzeit noch recht bescheiden bestückt ist und das Tablet auf Eingaben mitunter sehr träge reagiert. Die Tester vermissten beim BQ Aquaris auch einen Home-Button, der einen ohne Umwege zurück an den Start bringt.

Unser Fazit

Tablets sind bereits sehr ausgereifte Geräte. Während auch die günstigeren Modelle zufriedenstellen, muss man für Premium-Funktionen tief in die Tasche greifen. Ob Ihnen Features wie Fingerabdrucksensor und Wasserdichtheit den Aufpreis wert sind, müssen Sie individuell entscheiden. Das Linux-Tablet können wir noch nicht uneingeschränkt empfehlen – iOS, Android und Windows sind derzeit die besseren Betriebssysteme.

Testtabelle: Tablets bis 10 Zoll

Testtabelle: Tablets über 10 Zoll

Testkriterien

So haben wir getestet

In einem internationalen Gemeinschaftstest prüften wir 16 aktuell auf dem Markt zu findende Tablets mit Displaydiagonalen von 7 bis 12 Zoll und mittleren Preisen von 85 bis 1.050 Euro.

Funktionen

Internetsurfen: Geprüft wurden die Zeit für den Browserstart, das Laden von Internetseiten (Praxistests und Benchmarks), das Übertragen eines Fotos und eines Videos per WLAN, die Reichweite des WLAN; Darstellung von und Navigation auf Webseiten (mit und ohne Flash), Komfort beim Surfen.

E-Mail: Lesen, Versenden und Sortieren von E-Mails mit und ohne Mail-Anhänge. Unterstützung von E-Mail-Protokollen.

Musik-Player und Ton: Klang über eingebaute Lautsprecher, höherwertige und – soweit vorhanden – mitgelieferte Kopfhörer, Qualität von Mikrofonaufnahmen. Unterstützte Audioformate, Titelinformationen und Bedienelemente bei der Musikwiedergabe.

Kamera: Bildqualität von Fotos der rückwärtigen Kamera bei guter und schwacher Beleuchtung (sofern vorhanden auch mit Fotolicht) sowie von Videoaufnahmen. Ausstattung und Auflösung der Kamera.

Video, Foto und 3D-Spiele: Unter anderem Abspielen von Videos in SD-, 720p- und 1080p-Auflösung auf dem Display und über HDMI, von Youtube-Videos und von Videos aus Mediatheken. Zeit zum Öffnen von Foto- und Videodateien. Unterstützte Video- und Fotoformate. Grafikdarstellung und Geschwindigkeit im 3D-Spiel, Benchmarktest (GFXBench, 3DMark).

Multimediale Vielseitigkeit: u.a. Kopieren von Dateien, Zeit zum Öffnen von Word- und Excel-Dateien, Kalenderfunktion, unterstützte Dateiformate sowie Benchmarktest (Geekbench).

Synchronisation mit PC: Funktionalität und Handhabung beim Abgleich von Kontakten, Kalendern, E-Mails und Dateien mit dem PC über mitgelieferte oder heruntergeladene Synchronisations-Software und Cloud-Dienst.

Handhabung

Bedienungsanleitung: Art und Umfang der verfügbaren Anleitungen. Übersichtlichkeit, Vollständigkeit und Verständlichkeit einschließlich Kurzanleitung und Infos von Anbieter-Webseiten.

Inbetriebnahme: Aufwand bei Erstinbetriebnahme, Einlegen der SIM-Karte, Herstellen einer Datenverbindung, Einrichten von E-Mail-Konten, Registrierung. Aufwand und Vollständigkeit der Systemwiederherstellung in den Auslieferungszustand.

Täglicher Gebrauch: u.a. Start- und Ausschaltzeiten, Bedienung per Touchscreen und Stifteingabe, Bildschirmtastatur, Bedienung der Kamera, Anzeige von Fotos, Abspielen von Videos, Softwarestabilität, Statusanzeigen, Betriebsgeräusche und Wärmeentwicklung im Betrieb.

Handlichkeit: Lage in der Hand. Gewicht und Größe hinsichtlich mobiler Nutzung.

Display

Unter anderem Reaktionszeiten, Blickwinkel, Schwarzwert, Farb- und Helligkeitsverteilung, maximale Helligkeit und Wiedergabe von Graustufen. Zudem wurden die Bildqualität bei der Darstellung unterschiedlicher Testbilder, die Textdarstellung sowie störende Reflexionen beurteilt.

Akku

Akkulaufzeiten mit voll geladenem Akku beim Abspielen eines Videos und beim Anzeigen von Internetseiten im WLAN-Betrieb, Akkuladezeiten. Warnungen vor zur Neige gehender Akkukapazität. Kann der Akku vom Nutzer gewechselt und über USB geladen werden?

Robustheit

Die Qualität der Hardware (bzw. des Materials) wurde bewertet.

Testplakette

Achten Sie beim Kauf auf die KONSUMENT-Testplakette.

Unternehmen, deren Produkte von uns mit "gut“ oder "sehr gut“ beurteilt wurden, haben die Möglichkeit, eine Testplakette zu erwerben. Deren Nutzung ist zeitlich begrenzt, und unsere strengen Richtlinien sind einzuhalten. Laut einer für die österreichische Bevölkerung repräsentativen Umfrage vom Juli 2019 verbinden Verbraucher mit der KONSUMENT-Testplakette in erster Linie, dass das entsprechende Produkt durch ein objektives Testverfahren geprüft wurde (41,3 %), eine hohe Qualität aufweist (40,1 %) und ein gutes Preis-/ Leistungs-Verhältnis bietet (33,9 %).

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