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Staubsauger - Haare gelassen

Bodenstaubsauger sind die erste Wahl für die Groß­reinigung zu Hause. Zu den guten Geräten dieses Tests zählen auch einige mit Staubbox. Neu im Prüfszenario: Aufnahme von Tierhaaren und Grobgut.

In der Testtabelle finden Sie folgende Produkte:

Bodenstaubsauger mit Staubbeutel:

  • AEG
  • Bosch
  • Clatronic
  • Dirt Devil
  • Fakir
  • Grundig
  • Hoover
  • Philips
  • Rowenta
  • Siemens

Bodenstaubsauger mit Staubbox:

  • Bosch
  • Dirt Devil
  • Dyson
  • Hoover
  • Miele
  • Philips
  • Rowenta
  • Severin

Die Testtabelle enthält folgende Prüfpunkte: 

Saugen (Staub- und Faseraufnahme auf verschiedenen Böden), die Handhabung (z.B. Bedienungsanleitung, Montage, Griffe, Schalter und Anzeigen, Reinigung der Düsen, Tragen des Gerätes), die Umwelteigenschaften (z.B. Stromverbrauch, Schadstoffe), die Haltbarkeit (Motordauerprüfung, Stoß- und Fallprüfung) und die elektrische Sicherheit.

Im Folgenden der Testbericht:


Test: Beutel oder Staubbox

Zugegeben, als schnelle Reinigungshilfe zwischendurch haben kabellose Akku-Staubsauger durchaus ihre Vorteile, wie ein Test in der März-Ausgabe dieses Jahres gezeigt hat. Trotzdem, für einen gründlichen Wohnungs- oder Hausputz ist ein herkömmlicher Bodenstaubsauger empfehlenswert. Ob mit Beutel oder mit Staubbox, Bodenstaubsauger sind ihren kabellosen Kollegen insbesondere bei der Staubaufnahme von Teppich und Hartboden über­legen. Das stellte sich unter anderem bei einem Test unserer Kollegen von der deutschen Stiftung Warentest heraus.

Diesmal standen 18 Modelle auf dem Prüfstand: 10 mit Beutel und 8 mit Staubbox. 4 Beutelgeräte und 3 mit Box liefern ein gutes Gesamtergebnis, zu Preisen ab 159 Euro. Zum Vergleich: Die besten Akkusauger in Akku-Staubsauger - Krawallbrüder erreichten nur ein "durchschnittlich" und waren mit 530 Euro (Bosch Athlet Ultimate) und 629 Euro (Dyson V8 Absolute) beide höherpreisig.

Neu im Prüfszenario: Tierhaare und Grobgut

Die Schlusslichter dieses Tests bilden Clatronic und Rowenta. Die Umwelteigenschaften des Clatronic sind nicht zufriedenstellend. Das liegt daran, dass er viel ­Feinstaub in die Raumluft befördert. Bei Rowenta traten Probleme mit der Haltbarkeit des Motors auf. Mehr dazu später.

Neu im Prüfszenario: Tierhaare und Grobgut

Tierbesitzer kennen das Problem. Vierbeiner verlieren ganz schön viele Haare. Erstmals prüften die Tester, wie gut Boden­staub­sauger mit der Aufnahme von Hunde- und Katzenhaaren klarkommen. Dafür wurden Haare verschiedener Rassen gereinigt und zu einem lockeren Flor verarbeitet. Mit Kamm und Walze arbeiteten die Tester auf einer Fläche von rund 20 mal 90 Zenti­metern ca. ein halbes Gramm Haare in den Prüfteppich ein. Diese Menge entspricht etwa der Größe eines Tischtennisballs. Mit einer Stoppuhr maßen die Tester, wie lange das Aufnehmen der Tierhaare dauerte. Ein wenig enttäuschend das Ergebnis: Die Sauger werden bestenfalls durchschnittlich mit Tierhaaren fertig; die Leistung von Clatronic (mit Beutel), Hoover (mit Beutel und Box) sowie Dyson (mit Box) war nicht zufriedenstellend.

Die Akkusauger der März-Ausgabe von Akku-Staubsauger - Krawallbrüder hatten ebenfalls Mühe mit dem Beseitigen von Tierhaaren. Bis auf zwei Ausnahmen waren alle Akku-Modelle fast machtlos dagegen. Nur die Sieger Bosch und Dyson saugten die Härchen gut weg. Der Grund ist vor allem die Elektro­düse samt rotierender Bürste. Über eine solche verfügen die getesteten Boden­staubsauger nicht.

Staubsaugertest: Aufnahme von Hunde- und Katzenhaaren; Bild: Martin Jehnichen Die Prüfer verteilten ein halbes Gramm Hunde- und Katzenhaare auf dem roten Teppich.
Mit Kamm und Walze arbeiteten sie die Haare in den Teppich ein. Bild: Martin Jehnichen

 

Grobes Korn und feiner Staub

Für diesen Prüfungsteil brachten die Tester eine Mischung aus Reis und Linsen auf Hartboden auf. Siemens mit Beutel und Philips mit Box schaffen das sehr gut, ­etliche Sauger schieben groben Schmutz jedoch vor sich her. Der Nutzer kann leicht Abhilfe schaffen: Düse etwas anheben, um den groben Schmutz aufzunehmen, oder die Düse abnehmen und nur mit dem Rohr saugen.

EU-Vorgaben

Seit September 2017 gilt die zweite Stufe der EU-Ökodesign-Richtlinie. Staubsauger dürfen seither nur noch mit maximal 900 Watt ausgestattet sein. Das EU-Energielabel ­bietet Käufern wichtige Informationen zu den Energieeffizienzklassen von A (beste) bis G (schlechteste) und zum Stromverbrauch. Außerdem informiert das Label, wie gut die Sauger Staub von Teppich und Hartboden entfernen, und bietet Angaben zu Lautstärke und Staubemission.

Die zweite Umsetzungsstufe der Richtlinie sieht vor, dass der Motor mindestens 500 Stunden durchhält. Bei drei getesteten Geräten von Rowenta RO3953 EA war der Motor nach 450 Stunden kaputt. Das Gerät landete damit auf dem letzten Platz dieses Tests.

Beim Philips-Beutelsauger ist im Zusammenhang mit dem EU-Label die Kennzeichnung aufgefallen. Auf seinem Werbeschild trägt er die Buchstaben des Energielabels: drei große A für beste Energieeffizienz, Staub­emission und Hartbodenreinigung. Das D für die eher schlechte Teppichreinigung lässt Phillips unerwähnt.

Leiser als die Kollegen mit Akku

Gute Nachrichten zur Lautstärke: Alle Testkandidaten halten den maximalen Schallleistungspegel, den das Label vorsieht, ein. Im Gegensatz dazu sind die kabellosen ­Modelle als Krawallbrüder aufgefallen.

Testtabelle: Bodenstaubsauger mit Staubbeutel

Testtabelle: Bodenstaubsauger mit Staubbox

Gute Sauger mit Beutel

Testsieger Siemens sowie Bosch, AEG und Dirt Devil saugen auf Teppich- und Hartboden gut. Der zweitplatzierte Bosch ist mit 6,2 Kilogramm der leichteste unter den Erstgereihten und rund 70 Euro günstiger als der Testsieger.

Bosch und Siemens kommen mit Tierhaaren durchschnittlich zurecht, AEG und Dirt Devil schwächeln in diesem Punkt. Das Geräusch auf Teppich ist bei allen sehr gut oder zumindest gut, auf Hartboden etwas lauter, vor allem bei AEG.

Gute Sauger mit Staubbox

Nie wieder Staubbeutel auf der Einkaufsliste – wer sich die Beutel künftig sparen will, kauft mit Severin um 165 Euro einen günstigeren guten Sauger. Er ist kaum schlechter als der fast doppelt so teure Miele und der noch um einiges kostspieligere Bosch.

Mit Tierhaaren wird er sogar besser fertig als die anderen beiden. Allerdings ist er etwas schlechter zu handhaben und auf Hartboden lauter. Das Staubrückhaltevermögen ist bei allen drei Modellen gut bis sehr gut.

VKI-Tipps

  • Box oder Beutel. Ob der Schmutz im Papierbeutel oder im Staubcontainer landet, macht keinen Unterschied. Dass sich das Entleeren der Box als staubige Angelegenheit gestaltet, ist für Allergiker aber nicht unproblematisch. Bei beiden Varianten bleibt einem der Filterwechsel bzw. die Reinigung (Karin fragen) zum Schutz des Motors und der Raumluft vor Feinstaub nicht erspart. 
  • Günstiger und gut. Der Dirt Devil DD7276 ist mit 159 Euro der günstigste unter den Guten mit Beutel. Wer etwas mehr ausgeben kann, erhält um 199 Euro mit dem Bosch BGL35MON13 den Zweitplatzierten. Der teurere Testsieger Siemens VSZ7442S (270 Euro) ist unter anderem besser bei der Aufnahme von Grobgut, aber schwerer. Ohne Beutel kostet der Severin MY 7116.142 mit 165 Euro am wenigsten. Testsieger Bosch BGS5BL432 (449 Euro) ist das teuerste Modell im Test und etwas besser und leiser, aber auch schwerer als Severin.
  • Grundreinigung. Bodensauger sind zwar weniger flexibel als die kabellose Variante, für die gründliche Putztour jedoch unentbehrlich. Sie sind den Akkusaugern besonders bei der Staubaufnahme von Teppich- und Hartboden überlegen. 
     

Testkriterien

18 Bodenstaubsauger bis 800 Watt, 10 mit Beutel, 8 mit Staubbox wurden von der deutschen Stiftung Warentest getestet. 

Bewertet wurde nach vier Prüfungsschwerpunkten: Saugen, Handhabung, Umwelteigenschaften und Haltbarkeit. 

Die Staubsauger werden anonym im Handel eingekauft. Es werden weder kostenlose Muster noch Prototypen getestet.

Die Noten für jeden Schwerpunkt heißen Gruppenurteile. Das Testurteil wird aus den Gruppenurteilen berechnet. Letztere ergeben sich aus mehreren Einzelurteilen. Je bedeutender ein Gruppenurteil für das Produkt, desto höher ist die Gewichtung im Testurteil. Die Gewichtungen für die Gruppenurteile betragen:

  • Saugen 45 %,
  • Handhabung 30 %,
  • Umwelteigenschaften 15 %,
  • Schadstoffe 0 %
  • Haltbarkeit 10 %
  • Sicherheit 0 %

Saugen 45 %

Staubaufnahme. Die Tester messen die Staubaufnahme der Staubsauger in Anlehnung an die Norm EN 60312 und an Norm EN 60312-1. Damit alle Prüflinge die gleichen Bedingungen haben, ist selbst der Staub genormt. Die Prüfungen auf Wilton-Teppichboden (Veloursteppich) erfolgen bei maximaler Saugleistung zuerst mit neuen Staubbeuteln beziehungsweise Staubboxen, danach mit gefüllten: Füllungen jeweils 200 Gramm, danach 400 Gramm DMT8-Staub. Dabei handelt es sich um einen synthetischen Staubsaugerprüfstaub, der von seiner Charakteristik realem Hausstaub entspricht. 

Die Tester messen zusätzlich die Staubaufnahme bei einer Schiebekraft von 30 Newton. Das entspricht in etwa der Kraft, die ein Erwachsener beim Staubsaugen akzeptabel findet. Für diese Prüfung saugen die Staubsauger mit leerem Staubbeutel beziehungsweise Behälter. Die Tester regeln die Saugleistung der Staubsauger soweit herunter, dass sich die Düsen mit 30 Newton schieben lassen. Jeder Staubsauger läuft in dieser Prüfung also mit einer individuell eingestellten Saugleistung. 

Die Tester beziehen alle Staubaufnahmeergebnisse vom Wilton-Teppichboden auf die Saugergebnisse eines Referenzsaugers. Beim Saugen auf Duracord-Teppichboden (Schlingenware), glattem Hartboden sowie aus Ritzen, Ecken und an Kanten (Fußleisten) sind die Beutel und Boxen immer mit 200 Gramm befüllt. Kann der Staubbeutel oder die Staubbox keine 200 Gramm beziehungsweise 400 Gramm DMT8-Staub fassen, gehen die Tester anders vor: Sie prüfen die Staubsauger bei einem Unterdruck von 40 Prozent des Ausgangswerts. 

Ist eine Beladung von 200 Gramm oder 400 Gramm nicht möglich, wird der Staubbehälter so lange beladen, bis der Unterdruck 40 Prozent seines maximalen während der Beladungsprüfung gemessenen Wertes abgefallen ist. Es wird dann stattdessen bei 80 Prozent dieser Beladung geprüft. Dies gilt auch für den Fall, dass 80 Prozent der Beladung bei 40 Prozent des Unterdrucks weniger Beladung darstellen als die angestrebte Beladung selbst.

Faseraufnahme. Die Tester saugen die ebenfalls genormten Fasern mit einer 200-Gramm-Füllung DMT8-Staub von Teppichboden und Polstern.

Handhabung 30 %

Fünf Nutzer machen den Alltagtest: Sie beurteilen die Bedienungsanleitung, Auf- und Abbau der Geräte sowie Griffe, Schalter, Anzeigen und Aufbewahrung sowie das Tragen der Geräte. Weitere Prüfpunkte: Wie gut lassen sich Teppich- und Hartboden, Treppen und Polster saugen, Düsen reinigen, Staubbeutel und Filter wechseln oder die Staubbox entleeren. Auch bewerten die Tester, wie gut die Düsen auf Wilton-Teppichboden gleiten und sich lenken lassen (Manövrierbarkeit). 

Die Einstellung der Saugleistung erfolgte ursprünglich nach Anbieterangaben beziehungsweise bei mittlerer Einstellung der Saugleistungsregulierung. Die Schiebekraft wird bei maximaler Saugleistung beurteilt, die Manövrierbarkeit bei reduzierter Saugleistung (30 Newton). Auf Hartboden saugen die Nutzer immer mit maximaler Saugleistung.

Umwelteigenschaften 15 %

Staubrückhaltevermögen. Die Tester vergleichen den Feinstaubgehalt in der Zu- und Abluft als Abscheidegrad. Je mehr Staub im Filter zurückbleibt, desto höher der Abscheidegrad, desto besser. 

Geräusch. Die Experten ermitteln die Schallleistung in Anlehnung an die Norm EN 60704-2-1. Dabei muss das Gerät mit maximaler Leistung auf Teppichboden und auch auf Hartboden saugen. Die Bewertungsgrenzen für das Geräusch wurden verschärft.

Stromverbrauch. Die Tester ermitteln während der Staubaufnahme­prüfung auch, wie viel Strom der Staubsauger beim Saugen auf Wilton-Teppichboden verbraucht. Das Ergebnis bezieht sich auf zehn Quadratmeter. Durch die Ökodesign-Verordnung sind die Anforderungen an den Energieverbrauch gestiegen. Deshalb wurden die Bewertungsgrenzen verschärft.

Schadstoffe 0 %

Die Tester suchen nach PAK in Anlehnung an die Vorgaben des ZEK 01.4-08 in Griffen, Kabel, Schlauch, Stecker, PAK in Griffen angelehnt an AfPS GS 2014:01 PAK. Prüfung auf bestimmte Phthalate in Weichkunststoffen von Griffen nach Extraktion und Analyse mit GC/MS.

Haltbarkeit 10 %

Die Motordauerprüfung läuft bei Staubsaugern mit Netzkabel unterbrochen von Ruhepausen über 600 Stunden. 

Stoßprüfung (500 Zyklen). Die Staubsauger fahren 10.000 Mal über Schwellen und stoßen 1.000 Mal gegen Pfosten.

Fallprüfung. Die Saugdüse muss 1.200 Stürze aus 80 Zentimetern Höhe überstehen.

Prüfung des Kabelauszugs: 6.000 Züge.

Prüfung Schlauchbefestigungen. 40.000 Schwenkungen bei eingespanntem Anschlussstutzen.

Quetschen der Rohre, Schläuche und Nebenluftsteller. Die Tester belasten sie zehn Sekunden lang mit etwa 70 Kilogramm.

Sicherheit 0 %

Die Prüfer beurteilen, ob die Geräte den Vorschriften des Geräte- und Produktsicherheitsgesetzes genügen. In Anlehnung an EN 60335-1 und -2-2 kontrollieren sie die elektrische Sicherheit der Staubsauger. Zudem prüfen sie, ob sich Nutzer an scharfen Kanten und Spitzen verletzen und beim Beutel- und Filterwechsel die Finger einklemmen können.

Abwertungen

Abwertungen sorgen dafür, dass sich Produktmängel verstärkt auf das Testurteil auswirken. Wichtig sind Abwertungen immer dann, wenn die rein rechnerische Bewertung den Mangel nicht ausreichend deutlich macht. Bei Staubsaugern werden folgende Abwertungen angewendet:

  • Saugen. War Saugen durchschnittlich oder schlechter, konnte das Testurteil nicht besser sein. Das Urteil Saugen konnte maximal eine Note besser sein als die Reinigungswirkung auf Teppich, Hartboden oder Ritzen und maximal zwei Noten besser als die Faseraufnahme von Polstern.
  • Umwelteigenschaften. Waren die Umwelteigenschaften weniger zufriedenstellend, werteten die Tester das Urteil um eine halbe Note, waren sie nicht zufriedenstellend um eine Note ab. Waren die Einzelurteile Staubrückhaltevermögen oder Schadstoffe weniger zufriedenstellend oder schlechter, konnte auch das Gruppenurteil Umwelteigenschaften nicht besser sein. Schadstoffe bilden eine eigene Gruppe. War der Stromverbrauch weniger zufriedenstellend, konnten die Umwelteigenschaften nur eine Note besser sein. War das Geräusch auf Teppichboden weniger zufriedenstellend oder nicht zufriedenstellend, konnten die Umwelteigenschaften maximal eine Note besser sein. War das Geräusch auf Hartboden weniger zufriedenstellend oder nicht zufriedenstellend, konnten die Umwelteigenschaften maximal zwei Noten besser sein. 
  • Schadstoffe. Waren Schadstoffe nicht zufriedenstellend, konnte das Testurteil nicht besser sein.
  • Haltbarkeit. War die Haltbarkeit nicht zufriedenstellend, lautete das Testurteil ebenfalls nicht zufriedenstellend. War die Haltbarkeit weniger zufriedenstellend, konnte das Testurteil nur eine Note besser sein. War das Einzelurteil Motordauerprüfung durchschnittlich oder schlechter oder die Stoß- und Fallprüfung durchschnittlich oder schlechter, konnte das Gruppenurteil Haltbarkeit nicht besser sein. Vorher galt: War das Einzelurteil Motordauerprüfung weniger zufriedenstellend oder schlechter, konnte das Gruppenurteil Haltbarkeit nicht besser sein.
  • Sicherheit. War die Sicherheit weniger zufriedenstellend, konnte das Testurteil maximal eine halbe Note besser sein.
  • Kennzeichnung. Abwertungen sind in den Tabellen mit Fußnoten gekennzeichnet.


 

Auch getestet, in Österreich nicht erhältlich

Viele Konsumenten fahren zum Einkaufen über die Grenze nach Deutschland oder bestellen im Internet. Wir listen hier daher auch jene Geräte mit Testurteil auf, die ebenfalls untersucht wurden, aber in Österreich nicht erhältlich sind.

Staubsauger mit Beutel

Miele SGSK3 Complete C3 Red 
Testurteil: gut

Staubsauger mit Staubbox

AEG LX4-1-SM-P
Testurteil: gut
 

Staubsaugertests: So gehen die Tester vor

Praxisnähere Prüfungen als für das EU-Label

Leistungsstufen. Die Reinigungswirkung wird bei maximaler und bei reduzierter Kraft geprüft. Und zwar deshalb, weil Nutzer, um den Sauger besser schieben zu können, die Kraft herunterregeln. Aus diesen Werten setzt sich das Urteil für das Saugen auf Teppichboden zusammen.
Voller Beutel. Die Tests erfolgen mit leerem und mit gefülltem Staubbehälter. Bei vollem Beutel kann sich die Saugkraft reduzieren. 
Universaldüsen. Die Reinigungswirkung prüfen die Tester auf allen Böden mit der Universaldüse. Das entspricht dem Nutzerverhalten. Denn viele Nutzer tauschen beim Wechsel von Teppich auf Hartboden die Düse nicht. 
Ein Teppich. Zur Vergleichbarkeit der Ergebnisse müssen alle Staubsauger auf demselben Teppich ihr Können demonstrieren.
Ein Labor. Die Tests erfolgen in nur einem Labor. Hochautomatisierte Abläufe ermöglichen die Vergleichbarkeit der Ergebnisse. 
Messungen. Alle Geräte werden innerhalb eines kurzen Zeitraums getestet. Dadurch sind für die Vergleichbarkeit keine Korrekturrechnungen nötig. 

Tests im Rahmen des EU-Labels

Maximale Leistung. Die Reinigungswirkung wird hier mit maximaler Leistung geprüft. Es gibt Geräte, die sich dabei am Boden festsaugen. Durch diese Methode ergibt sich eine hohe Saugkraft, die in der Praxis so nicht funktioniert, weil sich manche Sauger auf höchster Stufe kaum schieben lassen.
Leerer Beutel. Die Staubsaugerprüfung erfolgt immer mit leerem Staubbehälter. Dadurch steht stets die volle Saugkraft zur Verfügung. Im Alltag sieht es aber anders aus: Beutel oder Box sind meist zumindest teilweise gefüllt. 
Spezialdüsen. Für die Reinigungswirkung auf Teppich und Hartboden gestattet das Label den Herstellern, spezielle Düsen zu verwenden. Das beste Ergebnis dürfen sie am Label anführen. 
Verschiedene Teppiche. Es ist den Anbietern erlaubt, aus mehreren Chargen eines Normteppichs jenen auszusuchen, auf dem ihr Gerät am besten saugt. 
Unterschiedliche Labors. Die Anbieter messen selbst oder wählen ein Labor aus. Die Labors verwenden unterschiedliche Ausrüstungen zum Messen. Das kann die Messwerte beeinflussen.
Berechnung. Zum Vergleich der Labelangaben über mehrere Jahre werden die Messwerte mit Korrekturrechnungen auf einen Referenzwert bezogen.
 

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Unternehmen, deren Produkte von uns mit "gut“ oder "sehr gut“ beurteilt wurden, haben die Möglichkeit, eine Testplakette zu erwerben. Deren Nutzung ist zeitlich begrenzt, und unsere strengen Richtlinien sind einzuhalten. Laut einer für die österreichische Bevölkerung repräsentativen Umfrage vom Juli 2019 verbinden Verbraucher mit der KONSUMENT-Testplakette in erster Linie, dass das entsprechende Produkt durch ein objektives Testverfahren geprüft wurde (41,3 %), eine hohe Qualität aufweist (40,1 %) und ein gutes Preis-/ Leistungs-Verhältnis bietet (33,9 %).

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