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Smartphone: Fotografieren mit Handy - Nicht nur für Schnappschüsse

Das Smartphone ist das digitale Schweizermesser des 21. Jahrhunderts. Man hat damit die ganze Welt in der Tasche - und im Bild.

In unserem Test Fotografieren mit dem Smartphone finden Sie 43 Modelle:

  • Acer - Liquid E600
  • Alcatel - Idol 2S
  • Alcatel  -  OT POP C9 7047D
  • Apple - iPhone 6
  • Apple - iPhone 6 plus
  • BlackBerry - Classic Qwerty
  • BlackBerry - Passport
  • HTC - Desire 320
  • HTC - Desire 510
  • HTC -Desire Eye
  • Huawei - Ascend G7
  • Huawei - Ascend Mate 7
  • Huawei - Ascend P7 mini
  • LG - F60
  • LG - G3
  • LG - L Bello L80+
  • Motorola - Moto X 2014 16GB
  • Motorola - Nexus 6 32 GB
  • Nokia - Lumia 735
  • Nokia - Lumia 830
  • Nokia - Lumia 930
  • OnePlusOne - Sandstone Black 64 GB
  • Samsung  - Galaxy A3
  • Samsung  -  Galaxy A5
  • Samsung  -  Galaxy Ace 4 LTE
  • Samsung  -  Galaxy Note 4
  • Samsung  -  Galaxy Note 4 EDGE 32 GB
  • Samsung  -  Galaxy S III Mini VE I8200
  • Samsung  -  Galaxy Young 2
  • Sony - Xperia E3
  • Sony - Xperia M2 Aqua
  • Sony - Xperia Style
  • Sony - Xperia Z3
  • Sony - Xperia Z3 Compact
  • Wiko - Getaway
  • Wiko - Goa
  • Wiko - Highway 4G
  • Wiko - Jimmy
  • Wiko - Kite
  • Wiko - Rainbow 4G
  • Wiko - Slide
  • Yota Devices - Yotaphone 2
  • ZTE - Open C

In unserer Tabelle liefern wir Testurteile und Daten zu: Richtpreis, Abmessungen, Gewicht inklusive Akku, Displaydiagonale, Displayauflösung in Pixel, interner Speicher in GB, Speicherkarte (wechselbar?), maximale Kapazität der Speicherkarte in GB, Akku (austauschbar?), wetterfest und robust, Auflösung von Hauptkamera und Frontkamera in MP, digitaler Zoomfaktor, LED-Blitz, Geotagging, Gesichtserkennung, Makro, mechanischer Auslöser, Scharfstellen via Touchscreen, Scharfstellen bei halb gedrücktem Auslöseknopf, Bildstabilisator, Panorama-Funktion, HDR-Funktion, HD-Auflösung (Video), Bildqualität von Front- und Hauptkamera, Aufnahme bei Tageslicht und bei wenig Licht, gezoomte Aufnahme bei Tageslicht, Fotos bei langsamer Bewegung und wenig Licht, Vielseitigkeit der Kamera, Auslöseverzögerung im ms, Handhabung, Qualität des Displays, Video (Vielseitigkeit, Videoqualität bei Tageslicht, Tonqualität). Die Werte wurden in unserem Labor selbst gemessen und können von den Herstellerangaben abweichen. - Hier unser Testbericht:


Die beste Kamera ist jene, die man dabeihat, sagt Star-Fotograf Chase Jarvis. Und tatsächlich bringt die teuerste Digitalkamera nichts, wenn sie im entscheidenden Moment zu Hause liegt.

Test: Schnappschüsse mit dem Handy

Immer mehr Menschen setzen, so wie Jarvis, bei Schnappschüssen auf die Kamera ihres Smartphones – schließlich ist es ständig in der Hosentasche und in Sekundenschnelle einsatzbereit. Was Handykameras können, wo ihre Stärken und Schwächen ­liegen und wann Sie besser zu einer herkömmlichen Digitalkamera greifen, darüber gibt dieser internationale Gemeinschaftstest aktuell auf dem Markt befindlicher Geräte Auskunft. Da sich das Samsung Galaxy S6 und das HTC One M9 zu Redaktionsschluss gerade noch im Testlabor befanden, reichen wir deren Ergebnisse nach.

Die vereinzelten Smartphones mit echter Zoom-Optik, die eher als Digitalkameras mit Smartphone-Funktionen zu betrachten sind, sowie diverse Vorsatzlinsen und Aufsteck­kameras haben wir zum Teil schon früher getestet, diesmal aber ausgeklammert. Wir haben die Geräte so genommen, wie sie von den Herstellern ausgeliefert wurden. ­Bewertet wurde die Kamerafunktion daher auch unter Verwendung der vorinstallierten Kamera-App.

Vorteil der Handykameras

Den größten Vorteil der Handykameras ­haben wir schon genannt: Als Bestandteil jedes modernen Smartphones haben wir sie ständig dabei. Somit eignen sie sich gerade für spontane Fotos, bei denen die technische Qualität des Bildes nicht im Vordergrund steht – vom lustigen Selfie beim Treffen mit Freunden bis zum Ablichten eines unerfreu­lichen Parkschadens.

Nachteile durch Bauweise

Nachteile durch Bauweise

Die Handykameras haben aber schon durch ihre Bauweise einige Nachteile. Sie sind eben nur einer von vielen Bestandteilen des Smartphones. Daher bleibt für optische Elemente wie aufwendigere Autofokus-­Systeme, einen starken Blitz oder ein echtes optisches Zoom zu wenig Platz. Kreatives Fotografieren wird technisch bedingt etwas eingeschränkt: Den Hintergrund eines ­Motivs mit geringer Schärfentiefe weich­zuzeichnen, das funktioniert zum Beispiel nicht.

Druckpunkt zum Scharfstellen

Zum Auslösen kann – neben dem Touch­screen – je nach Smartphone auch eine ­andere Taste herhalten, z.B. der Lautstärkeregler. Trotzdem fehlt meist der Druckpunkt für das Vorfokussieren, wie man das von ­einer herkömmlichen Kamera kennt. Löbliche Ausnahmen unter den mit "gut“ bewerteten Handykameras: Sony Xperia Z3 und Z3 Compact, HTC Desire Eye sowie Nokia Lumia 930.

Schwächen bei wenig Licht

Zwar sind die Optiken der Smartphone­kameras mit Blendenzahlen um die 2,2 recht lichtstark. Dafür müssen sie allerdings einen sehr kleinen Sensor belichten. Dadurch, dass die Pixel darauf sehr dicht gedrängt stehen, sind diese Bildsensoren jenen in Kompakt­kameras unterlegen. Und mit Spiegelreflexkameras mit Sensoren im Kleinbildformat (36 mm x 24 mm) sind sie gar nicht mehr vergleichbar.

Bildrauschen bei höheren ISO-Zahlen

Bemerkbar macht sich der kleine Sensor als Bildrauschen bei höheren ISO-Zahlen – also dann, wenn die Kamera bei dunklen Motiven die Empfindlichkeit des Sensors erhöht. Geräte mit geringerer Auflösung wie die Apple iPhones (8 Megapixel) profitieren von einer geringeren Pixeldichte und erzeugen ein klares Bild. Extrem hoch auflösende Kameras wie die Modelle von Sony (20,7 Megapixel) tun sich gerade bei ungünstigen Lichtbedingungen schwer.

Brillante Displays

Punkten können Smartphonekameras beim Display – an deren hochauflösende Bild­schirme kommt keine Kompaktkamera heran. Alle getesteten Kandidaten liegen ab einem Abstand von 30 Zentimetern über der Auf­lösungsgrenze des menschlichen Auges. Die elektronische Ausstattung ist bei den Smartphonekameras außerdem durchwegs gut: Funktionen wie HDR bei Motiven mit hohem Kontrast, Panorama-Aufnahme, Zeitraffer oder Serienbildfunktion laden zum Ausprobieren und Kreativsein ein.

Einfache Bildbearbeitung inkludiert

Und ist das Foto erst gemacht, bieten sich dem passionierten Handy-Fotografen noch viele weitere Möglichkeiten, sein Werk zu verbessern. Elementare Bildbearbeitung wie Zuschneiden, das Anpassen von Helligkeit und Kontrast oder die Verwendung von Foto-Filtern passiert direkt am Handy. Rote Augen werden per Fingerzeig korrigiert, und ein ­passender Rahmen verleiht der Aufnahme den letzten Schliff. Über Verknüpfungen mit Facebook, Twitter, Instagram & Co wandert die Aufnahme anschließend ins soziale Netzwerk. Aber aufgepasst! Auf diesem Weg ­können Bilder auch ungewollt an die Öffentlichkeit gelangen.

Austauschbare Speicherkarte

Wer das Handy regelmäßig zum Filmen verwendet, freut sich über eine austauschbare Speicherkarte. Bei den Geräten ohne diese Möglichkeit (u.a. Apple iPhone 6, Motorola Nexus 6) läuft man Gefahr, den internen Speicher mit Videodateien schnell an seine Grenzen zu bringen. Obwohl die meisten Geräte bereits in 4K filmen, genügt für den Normalverbraucher Full HD – das spart Platz. Auch ein austauschbarer Akku ist Gold wert, weil das Filmen mit dem Handy viel Strom frisst.

Fehlende Features

Fehlende Features wie etwa eine HDR-­Funktion lassen sich übrigens zum Teil über Anwendungen aus dem jeweiligen App-Store nachrüsten. Auch ein Update durch den ­Hersteller bringt manchmal neue Kamerafunktionen.

Testtabelle: Fotografieren mit dem Smartphone

Samsung Galaxy S6 EDGE und HTC One M9

Samsung Galaxy S6 und S6 EDGE

(Smartphone-Testergebnisse: 6/2015)

Das Galaxy S6 und dessen Variante mit den abgerundeten Kanten namens S6 EDGE schlagen sich im Kameratest gut und reichen doch nicht an die konkurrierenden iPhones 6 und 6 Plus heran. Die Tageslichtaufnahmen sind zwar sehr scharf, detailliert und kontrastreich, haben jedoch einen Farbstich und sind überbelichtet. Die Aufnahmen bei geringem Umgebungslicht sind sogar besser als jene der iPhones, mit recht hoher Farbtreue und genügend Helligkeit. Beide Samsung-Smartphones sind mit einem schnellen Autofokus ausgestattet. Die Bilder der Frontkamera sind leicht verrauscht. Der direkte Zugriff vom Sperrbildschirm auf die Kamera-App ist einfach. Aufgrund des schnellen Prozessors und der hohen Qualität von Display und Touchscreen lassen sich Fotos und Videos gut betrachten, bearbeiten und verwalten. Störend ist, dass sich bei Erwärmung des Gehäuses auf mehr als 45 Grad Celsius (etwa nach der Nutzung von Google Earth) das Blitzlicht nicht mehr aktivieren lässt. Seltsam: Der standardmäßige optische Bildstabilisator arbeitet gut, schaltet man den elektronischen Bildstabilisator manuell dazu, dann verschlechtern sich die Ergebnisse. Die Videos sind scharf, flimmern jedoch in Full-HD und in Ultra-HD etwas. Fein abgestimmte Autofokus-Einstellmöglichkeiten im Videomodus.

HTC One M9

(Smartphone-Testergebnisse: 6/2015)

Die Kamera des aktuellen HTC-Topmodells wurde zwar gegenüber dem Vorgänger M8 deutlich verbessert und hat eine kurze Auslösezeit, die Bildqualität bleibt aber insgesamt immer noch hinter jener der anderen Geräte aus der gehobenen Preisklasse zurück. Die Bilder bei Tageslicht sind scharf und die Farbwiedergabe gut, bei schlechtem Umgebungslicht ist die Qualität aber alles andere als überzeugend. Auch die Frontkamera enttäuscht mit Farbstichen und Bildrauschen und die Videoaufnahmen sind nur in Ultra-HD, nicht aber in Full-HD akzeptabel. Hervorragend ist hingegen die Qualität von Touchscreen und Display, das bei allen Lichtverhältnissen gut ablesbar ist.

Steckbriefe: 8 Handys mit Testurteil "gut"

Smartphone-Kameras mit Testurteil "gut“

iPhone 6 und 6 plus
Smartphone-Testergebnisse: (10/2014)
Die Geräte von Apple führen das Feld an, wobei das iPhone 6 plus dank verbesserter Bildstabili­sation knapp vor dem kleineren Geschwistermodell liegt. Mit 8 Megapixel lösen die iPhone-Kameras etwas geringer auf als die meisten Konkurrenten. Dafür können Bildqualität und Handling überzeugen. Wermutstropfen: Konstruktionsbedingt keine austauschbare Speicherkarte, der interne Speicher ist gerade mit Videodateien schnell gefüllt.

Samsung Galaxy Note 4 und Galaxy Note 4 EDGE
Smartphone-Testergebnisse: (2/2015 bzw. 6/2015)
Bei den technischen Spezifika­tionen ähneln sich die Geräte von Samsung stark. Beide bieten einen großen internen Speicher von 32 GB, der sich um 128 GB erweitern lässt, und einen ­aus- ­tausch­­baren Akku. Eine besondere Stärke ist die Frontkamera, die mit 3,7 Megapixel recht hoch auflöst. Die Hauptkamera schneidet gerade bei wenig Licht besser ab als die Konkurrenz. Bei der Videoqualität hat das Galaxy Note 4 die Nase vorn.

LG G3
Smartphone-Testergebnisse: (10/2014)
Ein guter Allrounder mit extrem scharfem Display und austauschbarem Akku. Dank geringer Auslöseverzögerung reagiert die Kamera schnell auf Eingaben. Auch der von LG ange­priesene Laser-Autofokus funktioniert sehr zügig – genug Licht vorausgesetzt.

Sony Xperia Z3 und Xperia Z3 Compact
Smartphone-Testergebnisse: (2/2015)
Dank wetterfestem Gehäuse ­eignen sich diese Geräte für ­Outdoor-Fans. Wer lieber über eine mechanische Taste auslöst, bekommt einen zweiten Druckpunkt zum Scharfstellen. Bei genügend Licht liefert die 20-Mega­pixel-Kamera extrem scharfe Bilder.

OnePlus One Sandstone Black (64 GB)
Smartphone-Testergebnisse: (2/2015)
Um 450 Euro der Preistipp im Spitzenfeld. Zwar ohne wechselbare Speicherkarte, dafür mit großem internen Speicher und 5-MP-Frontkamera. Abstriche muss man bei der Bildstabilisation hinnehmen. Die Bildqualität der Hauptkamera ist gut, muss sich aber Apple und Sony geschlagen gegeben.

HTC Desire Eye
Smartphone-Testergebnisse: (6/2015)
Ein wetterfestes Gerät mit 13 Mega­pixel Front- und Hauptkamera. Die Frontkamera ist mit diesen Spezifi­kationen die beste aller getesteten Geräte und eignet sich somit perfekt für Selfies. Die Ausstattung lässt – vom fest verbauten Akku abgesehen – keine Wünsche offen.

Motorola Nexus 6
Smartphone-Testergebnisse: (6/2015)
Das Nexus der neuesten Generation ist ein umfangreich ausgestattetes Smartphone mit 13-GB-Hauptkamera, die bei genügend Licht gute Auf­nahmen liefert. Das Phablet ist mit 159 x 83 x 10,5 Millimetern (Displaydiagonale: 6 Zoll) aber nicht gerade hosentaschenfreundlich.

Nokia Lumia 930
Smartphone-Testergebnisse: (10/2014)
Eines der letzten Windows-Phones unter der Marke Nokia. Die 19-MP-Kamera liefert bei Tageslicht gute Fotos. Abstriche muss man bei der Frontkamera in Kauf nehmen. Schade: Auf Panorama- und HDR-Funktion, die in der Topklasse mittlerweile selbstverständlich sind, verzichtet dieses Gerät.

Zusammenfassung

  • Auf Tour: Bei längeren Foto-Touren, etwa im Urlaub, macht sich eine separate Kamera nach wie vor bezahlt. Ihr Akku hält länger, sie liegt deutlich besser in der Hand und sie wird auch mit Motiven mit weniger Licht oder bei denen ein anspruchsvollerer Autofokus gefragt ist fertig. Ihr echtes optisches Zoom holt auch weit entfernte Motive heran.
  • Im Alltag: Die Smart­phonekamera andererseits hat sich im Alltag millionenfach bewährt und ist unser ständiger Begleiter. Es ist also durchaus sinnvoll, beim Kauf eines neuen Smartphones auf sie zu achten. Denn bei genügend Licht und Zeit gelingen auch mit ihr technisch anspruchsvolle Fotos. Und was geschickte Nutzer dank Apps dann noch auf ihrem Smartphone mit dem Foto anstellen können, ist auf einer Kompaktkamera undenkbar.

Foto-Tipp: 200 ISO

Bei dunklen Motiven, die sich nicht bewegen, können Sie die maximale ISO-Zahl auf 200 begrenzen. So zwingen sie die Kamera dazu, eine längere Belichtungszeit zu wählen, und vermeiden über­mäßiges Bildrauschen. Stellen Sie das Handy nun auf einen stabilen Untergrund und lösen Sie per Selbstauslöser aus.

Buch-Tipp

Inspiration zum Fotografieren mit dem Smartphone liefert der Band "The Best Camera Is The One That´s With You“ von Chase Jarvis. Alle Auf­nahmen dieses Buches hat der Fotograf mit seinem iPhone erstellt.

Testkriterien

Im Rahmen eines internationalen Gemeinschaftstests haben wir aktuell auf dem Markt befindliche Smartphones auf ihre Eignung als Fotokamera getestet.

Die Geräte wurden im Zeitraum von Juli 2014 bis Februar 2015 getestet. Die Preise sind gerundete Durchschnittspreise und stammen vom April 2015. Sie können sich inzwischen geändert haben, erwartungsgemäßg sollten sie gesunken sein. Über aktuelle Tiefstpreise oder Verfügbarkeit bei einzelnen Händlern können wir leider keine Auskunft geben.

Das Testurteil setzt sich aus drei Gruppenurteilen – Kamera, Display und Video – und den darin enthaltenen Einzelurteilen zusammen.

Kamera

Für die Beurteilung der Kameraqualität wurden verschiedene Testszenen mit diversen Materialien und Testbildern, darunter das standardisierte UTT (Universal Test Target) zur Beurteilung von Auflösung, Farbwiedergabe bzw.Farbabweichung, Kontrast und Helligkeit, verwendet und bei viel und bei wenig Licht abgebildet. Auch die Abbildungsleistung der Zoom-Funktion und die Wirksamkeit des Bildstabilsators wurden damit getestet und beurteilt.

Ebenso wurden Außenaufnahmen mit Personen vor natürlichen Pflanzen vorgenommen und beurteilt.
Gemessen wurde auch die Auslöseverzögerung bei Einzelbild und Serienbild. Die Vielseitigkeit des Smartphones als Fotokamera (Blitz, Gesichtserkennung, Geo-Tagging, Makro, HDR, Panoramafunktion etc.) wurde von drei Experten beurteilt. Auch ging die Handhabung (Kameraeinstellungen vornehmen, das Speichern, Löschen und Kopieren von Foto-und Video-Dateien) in die Bewertung ein.

Display

Für die Beurteilung des Displays wurden folgende Parameter erhoben und verwendet: Auflösung, Größe in cm², Helligkeit, Kontrast, Lesbarkeit von der Seite, im Innenraum und im Sonnenlicht.

Video

Für die Beurteilung der Videoqualität wurde eine Studioszene mit diversen bewegten Elementen mit dem Smartphone abgeschwenkt und aufgenommen. Beurteilt wurde Belichtung, Kontrast, Schärfe und Farbwiedergabe. Für die Beurteilung der Tonqualität aus einer weiteren Aufnahme im akustisch bedämpftem Halbraum wurden Tonbeispiele von Klassik und Pop sowie Sprache herangezogen. Die Beurteilung der über hochwertige Kopfhörer wiedergegebenen Tonbeispiele hinsichtlich Frequenzgang, Linearität, Verzerrung und Störgeräusche erfolgte durch Experten; auch die Vielseitigkeit des Smartphones als Videokamera wurde bewertet.

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