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Multifunktionsgeräte im Test: Drucker, Kopierer, Scanner - Kompakte Alleskönner

  • Tintenpatronen- und Schwarz-Weiß-Lasergeräte im Test
  • Nur vier schneiden mit "gut" ab

Tintenpatronen oder Laserdrucker?

Multifunktionsgeräte, auf Neudeutsch All-in-one-Geräte, vereinen platzsparend Drucker, Flachbettscanner und Kopierer in einem Gehäuse. Die überwiegende Anzahl der angebotenen Geräte arbeitet mit Tintenpatronen, was nicht zuletzt mit dem Kundenbedürfnis zusammenhängt, selber Fotos anzufertigen, die annähernd jenen aus dem Fotolabor gleichen. Wer hingegen „textlastig“ ist, greift zu einem Laserdrucker, weil das Ergebnis hier „wie gedruckt“ ausfallen soll.

Kopieren, Direktdruck, Duplexdruck

Sinnvoll und praktisch sind Geräte, die auch ohne den Umweg über den Computer kopieren können. Das geht meist schneller, und die Qualität ist besser. Viele Modelle bieten außerdem die Möglichkeit zum Direktdruck von Fotos. Hier wird entweder die Digitalkamera per USB-Kabel angebunden oder die Speicherkarte in den integrierten Kartenleser gesteckt. Vorteilhaft ist in diesem Zusammenhang ein Vorschau-Display am Gerät. Wer’s braucht, sollte auf echten Duplexdruck achten, also die Möglichkeit, Vorder- und Rückseite eines Blattes zu bedrucken, ohne es von Hand wenden zu müssen.

Geschwindigkeit, Qualität und Kosten

Geschwindigkeit und Qualität sind die eine Seite des Druckens, die Kosten die andere. Eher teuer wird es beim Einsatz von Kombistatt Einzeltintentanks. Geht nämlich auch nur eine Farbe zu Ende, muss die komplette Patrone getauscht werden. Zum Teil ist der Druckkopf auswechselbar oder in die Patronen integriert. Beides erleichtert das Beheben von Problemen mit eingetrockneter Tinte und ist daher überall dort interessant, wo nur gelegentlich gedruckt wird.

Scanner: Text kein Problem

Was die Scannereinheit betrifft, so ist Text in der Regel kein Problem, große Qualitätsunterschiede gibt es aber bei Fotos – ein wichtiger Punkt für jene, die ihre alten Papierbilder archivieren möchten. Ein anderer wichtiger Punkt kann der 3D-Scan sein, wenn man etwa Bücher einscannt. Die meisten Geräte lesen Vorlagen nur dann scharf und ohne Verzerrung ein, wenn sie völlig flach auf der Scheibe liegen. Gerade bei Büchern ist dies in der Mitte, also im Bereich des Buchrückens, oft schwierig. Nur wenige Scanner können das zufriedenstellend ausgleichen.

OCR-Texterkennungssoftware

Teilweise verfügen die Scanner über Texterkennungssoftware (Optical Character Recognition – OCR). Hier ist die Vorlage nach dem Einscannen als Textdokument am Computer beliebig bearbeitbar. Manche Programme versuchen dabei – mit mehr oder weniger Erfolg –, auch das Layout zu übertragen.

Multifunktionsgeräte mit Tintenstrahldrucker 4/2008

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Multifunktionsgeräte mit S/W-Laserdrucker 4/2008

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Gemeinsam mit der Stiftung Warentest wurden 14 Kombinationsgeräte (Drucker/Scanner/Kopierer) in der Preisklasse von € 75,- bis € 250,- getestet, 12 davon waren mit Farb-Tintenstrahldrucker, 2 mit S/W- Laserdrucker ausgestattet.

DRUCKEN (20%)

Bewertet wurden die Qualität und die Geschwindigkeit für Textausdruck, Farbgrafik und Fotoausdruck (mit der bestmöglichen Auflösung) mit dem Betriebssystem Windows Vista. Die Wasser- und Wischfestigkeit, sowie die Lichtbeständigkeit wurde von einem unabhängigen Labor bewertet.

SCANNEN (10%)

Die Qualität und die Geschwindigkeit des Scanners wurden mit Vorlagen eines Briefes, einer Magazinseite und von Farbfotos bestimmt. Außerdem wurde bestimmt, ob die Tiefenschärfe für das Einscannen von Büchern ausreichend ist (3D-Scan).

KOPIEREN (15%)

Qualität und Geschwindigkeit der Kopierfunktion wurden mit und ohne PC-Anschluss ermittelt, im Allgemeinen ist das direkte Kopieren vorzuziehen.

TINTENKOSTEN (20%)

Die reinen Druckkosten (Kosten für Tinte/Toner – ohne Papier!) für Text-, Grafik- und Fotoausdrucke wurden aus den Preisen für die Druckerpatronen/Tonerkits und der Anzahl der damit möglichen Ausdrucke errechnet.

HANDHABUNG (15%)

Von mehreren Testpersonen wurden die mitgelieferten Handbücher und die elektronischen Hilfefunktionen benotet. Beurteilt wurden auch Treiber-Download, Erstinstallation, Papierzuführung, Betrieb und  Wartung. Die Qualität und der Funktionsumfang der aktuellen Treiber (von der Website der Hersteller) wurde unter Windows Vista geprüft.

Die Bedienung und der Funktionsumfang der Geräte beim DirectPhotoPrinting (soweit vorhanden) wurde von mehreren Testperson beurteilt.

VIELSEITIGKEIT (15%)

Bewertet wurden die Erweiterbarkeit von Hard- und Software, die Möglichkeit, verschiedene Materialien zu bedrucken und die Einbindung der Geräte in ein (lokales) Netzwerk.

UMWELTEIGENSCHAFTEN (5%)

Beurteilt wurden die Geräuschentwicklung und der Energieverbrauch beim Drucken, im Stand-by und ausgeschaltet.

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