Preisvergleich, Rauchfangkehrer, Roaming ... - Ihre Meinung ist uns wichtig

Hier die Liste der Leserbriefe, die wir in KONSUMENT 10/2017 veröffentlicht haben. Sollte sich ein Leserbrief auf einen konkreten Artikel beziehen, dann finden Sie ihn auch bei diesem Artikel.

  • Äpfel aus Übersee 10/2017
     Herkunft versteckt - Norbert H.
  • Billa „Mein kleiner Bauernhof“ 10/2017
     Empört - Siegfried M.
  • Getränkepreise beim Konzert 10/2017
     9 Euro für ein Liter Mineralwasser - User "AntT"
  • MAXX Invest 10/2017
     Sammelaktion erfolgreich abgeschlossen - Die Redaktion
  • Postämter 10/2017
     Telefonisch nicht erreichbar - User "Otto Normalverbraucher"
  • Preisvergleich: Österreich - Deutschland - Kleiner Markt, großer Preis
     Medion Laptop - User "Patsy"
  • Rauchfangkehrer - Ärger mit dem schwarzen Mann
     Rauchfangkehrergebühren - Name der Redaktion bekannt
  • Roaming: Ohne Aufpreis - Einschränkungen beachten
     Warnung Finnland - Manfred W.
     Warnung Schweiz - Günter R.
  • Supermärkte 10/2017
     Sünden in der Kassazone - Gerhard U.
  • Umweltschutz 10/2017
     Verlogen - Mag. Alberto S.
  • Verpackungsärger 10/2017
     Wasserpumpenzange und Hammer für Oma? - Dr. Kurt P.

Äpfel aus Übersee 10/2017

Herkunft versteckt

Über Umweltschutz brauchen wir nicht länger diskutieren, wenn Äpfel aus Neuseeland und Chile in unseren Großmärkten angeboten werden. Äpfel, die wir in Europa und bei uns in Österreich in bester Qualität frisch und ausreichend zur Verfügung haben, brauchen nicht über die halbe Erde exportiert, bzw. energieverschwendend transportiert werden. Wo bleibt der Umweltgedanke? Warum bietet BILLA das in den Geschäften an? Das ist doch für jeden vernünftigen Menschen Negativwerbung!

Anscheinend wissen sie genau um diese Problematik, denn bei der Preisauszeichnung am Regal ist das Herkunftsland nicht angeführt, sondern nur der Hinweis, es stehe auf der Verpackung, wo man dieses erst unter anderen Texten suchen muss. Solche Praktiken sollten von Konsumenten nicht akzeptiert und der Kauf dieser Produkte boykottiert werden.

Norbert H.
St. Ulrich

Billa-Stickeralbum „Mein kleiner Bauernhof“ 10/2017

Empört

Das aktuelle Stickeralbum „Mein kleiner Bauernhof“ von Billa ist echt der Wahnsinn! Obwohl Ihr bereits Klage gegen solche Stickerbuchaktionen hattet, werden Einkaufsketten immer unverschämter. Bei den alten Stickeralben kaufte man um 10 Euro ein und bekam 5 Sticker dafür. Also mindestens 400 € für 200 Sticker; das war irgendwie zu schaffen bzw. am Ende tauschen und restliche Sticker in fast allen Filialen holen, das ging. Wir haben 3 Kinder und machten da auch mit.

Aber jetzt bei dem „Mein kleiner Bauernhof“, da muss man um 20 € einkaufen und bekommt 1 Packerl! Natürlich braucht man auch nur 80 Sticker um das Buch voll zu bekommen. Aber als ich letztlich diese Punkte einlöste und so ein Päckchen öffnete war ich echt empört! Da ist EIN Pickerl drinnen und so eine blöde Figur! Ich müsste also in ca. 2 Monaten Sammelaktion um mindestens 1.600 Euro einkaufen, um 80 Pickerl zu bekommen; und dann? Wie viele dann doppelt sind oder noch fehlen, ist fraglich.

Welche Familie kann sich das leisten? Es wird wieder Mal das kopflose Einkaufen und Wegwerfen gefördert.

Siegfried M.
E-Mail

Getränkepreise beim Konzert 10/2017

9 Euro für ein Liter Mineralwasser

Wir waren neulich beim Robbie-Williams-Konzert im Ernst-Happel-Stadion in Wien. Aus sicherheitstechnischen Gründen ist es ja untersagt, Getränke mitzunehmen. Also bleibt einem nichts anderes übrig, als die Getränke im Stadion zu kaufen. Was die anderen Getränke gekostet haben, habe ich mir nicht notiert, aber für einen halben Liter Mineralwasser 4,50 Euro zu verlangen, grenzt schon an Wucher. Dazu kommt noch der Bechereinsatz, aber den bekommt man ja wieder zurück.

Störend war für mich auch, dass der Ausschank das Mineral in 0,5-PET-Flaschen gelagert hat und in die Pfandbecher umgefüllt hat. Nachhaltig/umweltfreundlich erscheint mir das nicht. Ich weiß, PET-Flaschen darf man ohnehin nicht austeilen, weil man daraus Wurfgeschosse basteln kann, aber muss man die Getränke in 0,5-Liter-PET-Flaschen lagern und dann zu einem so hohen Preis verkaufen?

User "AntT"

MAXX Invest 10/2017

Sammelaktion erfolgreich abgeschlossen

Der VKI hat sich nach längeren Verhandlungen im Interesse vieler Geschädigter mit der Generali auf einen Vergleich geeinigt. Insgesamt fließen 6,1 Millionen Euro an die betroffenen Kundinnen und Kunden (Details auf VKI-Rechtsabteilung: Konsumentenrecht in Österreich). Auszüge aus den Reaktionen:

„Ihr seid spitze!!! Vielen Dank!! Das ist mehr als ich erwartet habe.“ - Gabi P.

„Ich bedanke mich für Ihr Bemühen, es ist wirklich erfreulich, dass es den VKI gibt.“ - Robert S.

„Ich möchte mich herzlich bei Ihnen allen für die großartige Hilfe bei unserem Problem mit der MAXX Invest bedanken. Dieses Ergebnis wäre ohne Ihre Unterstützung nicht zustande gekommen und übertrifft unsere Erwartungen bei Weitem!“ - Daniela S.

„Ich möchte mich zutiefst für Ihre Unterstützung im Verfahren gegen die Generali Versicherung bedanken. Ich bin mit dem ausgehandelten Vergleich mehr als glücklich.“ - Georg S.

„Da habt Ihr wirklich ganz tolle Arbeit geleistet! Großes Kompliment!!!!!“ - Karl R.

„Ich möchte mich hiermit herzlich bedanken für Ihren tollen Einsatz! Dieses Ergebnis ist für uns als Familie eine riesige Unterstützung und Erleichterung.“ - Astrid S.

„Hätte mir kein derart gutes Ergebnis erwartet. Ohne Sie wäre ich sicher nicht oder nur mit viel Aufwand zu meinem Recht gekommen. Auch die zwischenzeitliche Information über den Stand des Verfahrens war vorbildhaft. Danke!“ - Norman S.

„Vielen herzlichen Dank für Ihre Hilfe und Unterstützung in dieser Angelegenheit. Ich kann es fast nicht glauben!“ - Maria Christina H.

Wir freuen uns sehr, dass wir diesen Fall erfolgreich abschließen konnten und für viele Konsumentinnen und Konsumenten beträchtliche Summen erstreiten konnten. Unsere Arbeit unterstützen Sie am besten mit einem unserer Abo-Angebote: KONSUMENT-SHOP Abo

Die Redaktion

Postämter 10/2017

Telefonisch nicht erreichbar

Neulich musste ich feststellen, dass mein Postamt nicht mehr telefonisch erreichbar ist. Ich sollte Mitte August eine Geldanweisung über die Post erhalten. Aufgrund von Urlaub bzw. Urlaubszeit habe ich bis Ende August noch nichts erhalten. Mir wurde vom Übersender gesagt, dass die Bearbeitung bereits erledigt ist und mir wurde geraten, beim örtlichen Postamt nachzufragen, ob das Geld bereits da ist.

Über die Homepage der Österreichischen Post AG komme ich zwar zu Adresse und Öffnungszeiten, aber es steht nur die allgemeine Hotline und nicht die Rufnummer der Filiale. Die Mitarbeiterin der Hotline sagt mir nett, aber bestimmt, dass ich für persönliche Angelegenheiten in die Filiale gehen muss – sie kann/darf mich nicht durchstellen.

Nachdem meine Post auch eine PSK/Bawag-Filiale ist, finde ich zumindest hier eine Nummer und versuche mein Glück. Der Mitarbeiter erklärt mir leicht gestresst, dass ich bei der Bank bin und er mich nicht zu den Postkollegen durchstellen kann/darf – auch nicht, wenn die keine fünf Meter neben Ihm stehen.

Das kann doch alles nur ein Witz sein? Möglichst wenig Kundenkontakt ermöglichen? In dem Gewerbe fehl am Platz.

User "Otto Normalverbraucher"

Preisvergleich: Österreich - Deutschland 12/2011

Medion Laptop in Deutschland um 100 Euro billiger

Auf der Suche nach einem Laptop kam ich über eine „Beratungsseite“ (man klickt auf diverse Wunschausstattungen und das Programm spuckt dann passende Geräte unterschiedlicher Marken aus) zu einem Medion-Modell: MEDION® AKOYA® E6435 (MD 60329); Der Preis: 499 Euro. Im Bestellvorgang stellt sich dann heraus, dass es ein Medion-Angebot von Deutschland ist. Bei Medion Österreich kostet dasselbe Gerät 599 Euro. Ich wundere mich nun, wie 100 Euro Preisunterschied zustandekommen?

User "Patsy"

Rauchfangkehrer 7/2017

Frotzelei?

Ihr Bericht geht nicht an der Realität vorbei, wie ein Leser schreibt. In unserem Bundesland hat man die Gebühren so geändert, dass auch bei der reduzierten Anzahl von Reinigungen die Jahressumme an Gebühren gleich bleibt. Das Luftreinhaltegesetz wurde so geändert, dass bei Pellets „nur mehr“ 3 x gekehrt werden muss (ich nenne das „Geld abholen“). In Deutschland muss nur 2 x gekehrt werden – dort sind die Kamine wohl besser ...

Wir haben einen Edelstahlkamin, und damit ist das die einfachste Reinigung. Für diese Kamine darf der Rauchfangkehrer 100 % Zuschlag verrechnen. Ja, die Entscheidung Stahlbürste oder Kunststoffbürste ist nicht einfach für den schwarzen Mann und bedarf daher eines saftigen Zuschlages!! Leichtere Reinigung und doppelter Tarif, wie gefrotzelt fühlt sich da der Hauseigentümer? Ein gemauerter Kamin, welcher versotten kann und mehr Arbeit beim Reinigen verursacht, ist billiger!

Die Rauchfangkehrerlobby (sprich Wirtschaftskammer) ist immens stark. Wie das Gesetz und die Gebührenordnung verabschiedet wurden, haben diese wohl eine Flasche Champagner geöffnet und auf die Schröpfung der Hauseigentümer angestoßen. Eine Goldgrube! Diese gehört abgeschafft, ein einheitliches Bundesgesetz gehört her mit 2-maliger Reinigung und keine Abzocktarife. Vielen Dank für Ihre Recherche!

Name der Redaktion bekannt

Roaming: Ohne Aufpreis 7/2017

Warnung Finnland

Ja, hier heißt es wirklich aufpassen, wenn man sich in der Nähe eines Nicht-EU-Landes befindet. Im Osten Finnlands kann es passieren, dass man sich in das Netz des Vertragspartners (hier HOT) nicht einloggen kann. Stattdessen landet man im Netz von Megafon (Russland), wo Aktivgespräche dann 4,29 Euro und Passivgespräche 1,99 Euro (!!!) kosten. Als Lösung bietet sich dann das Ausschalten des Mobiltelefons oder einfach Gespräche ablehnen sowie eine deaktivierte Mobilbox.

Manfred W.
E-Mail

Warnung Schweiz

Ich wohne zeitweise in Basel, fast direkt an der Grenze zu Frankreich. Vor der EU-Roaming-Verordnung habe ich bei meinen Aufenthalten in der Schweiz stets meine mobile Datenverbindung bei meiner Telefonnummer von „3“ deaktiviert. Nur versehentlich bin ich danach aus irgendwelchen Gründen mit meiner österreichischen Nummer in ein Schweizer Netz gelangt, für ein Datenvolumen von 6,93 MB wurde mir ein Betrag von 57,03 Euro (!) verrechnet. Hochgerechnet auf 1 GB ergibt das sagenhafte 12.000 Euro pro GB!

„Kulanterweise“ wurden mir nur 8 Euro pro MB berechnet, also 8 000 Euro pro GB. Soviel ich weiß, gibt es ein Limit von 60 Euro (das ich ja nicht erreicht habe), wo man nach Benachrichtigung per SMS ausdrücklich weiterem Roaming zustimmen muss.

Da ich in der IT und Internetbranche tätig bin und weiß, was alles möglich ist, frage ich mich, ob diese Kostenfalle tatsächlich so abgesichert ist, dass niemand für einen Film-Download in einem falschen Netz den Preis eines Neuwagens bezahlen muss.

Günter R.
Wien

Supermärkte 10/2017

Sünden in der Kassazone

Mit Verwunderung fällt mir auf, dass in den Regalen im Kassenbereich diverser Supermärkte (neben Schnaps ...) immer öfter Energieriegel für Sportler präsentiert werden. So ein Riegel hat rund 600 kcal und ist ausschließlich für Sportler geeignet, um den erhöhten Energiebedarf während des Trainings abzudecken. Mit den fruchtigen Designs der Riegel sind diese sicher verlockend.

Da ein Sportler, aus Kostengründen, seine Sporternährung im Fachhandel bzw. in größeren Stückzahlen kauft, sind diese gänzlich ungeeignet für so einen Impulsverkauf. Es sei denn, neue Zielgruppen (ernährungsbewusste, aber uninformierte Eltern und Kinder) werden gesucht. Ich sehe das ehrlich als verantwortungslos.

Gerhard U.
Westendorf

Umweltschutz 10/2017

Verlogen

Innerhalb weniger Wochen regen zwei Aufmacher der Tageszeitung „Die Presse“ – und zwar „Die Rückkehr der Lust am Fliegen“ (03.08.17) und „Wir essen mehr Fleisch denn je“ (23.08.17) – zum Nachdenken an. Darüber nämlich, wie verlogen unser aller Lippenbekenntnisse zum Umweltschutz eigentlich sind.

Wir schießen uns sofort (und zurecht) auf Trump wegen dessen besorgniserregender Einstellung zur Umwelt ein, wir empören uns (und zurecht) wegen des Dieselbetrugs der KFZ-Hersteller. Dies machen wir offensichtlich, während wir den nächsten Städteflug planen (die zu billigen Flugpreisen sind fürwahr eine Schande!) und uns dabei an einem der zwei täglichen Schnitzel laben.

Umweltschutz beginnt ja immer bei den anderen. Gerade beim Essen wäre es so einfach, etwas Konkretes (nicht weitere heiße Luft) zu einer lebenswerteren Welt beizutragen. Birnen aus Neuseeland? Bio(!)-Knoblauch aus Argentinien? Paradeiser im Winter? Nicht mit uns! Und industrielle Viehzucht zählt bekanntermaßen zu den ressourcenintensivsten und umweltzerstörerischsten Aktivitäten des Menschen.

Am 15. Oktober dürfen Österreicher wählen. Beim Einkaufen und bei Tisch dürfen wir aber alle wählen, mindestens zweimal pro Tag. Sicher, umweltmäßig „unschuldig“ zu leben ist unmöglich, und dennoch! Der Autor dieser Zeilen fährt einen softwareaktualisierten Dieselskandalmotor (immerhin kein SUV), fliegt seit Jahren nicht und isst auch mit Vergnügen Fleisch, im Durchschnitt aber zweimal pro Monat.

Mag. Alberto S.
Obergänserndorf

Verpackungsärger 10/2017

Wasserpumpenzange und Hammer für Oma?

Wir beziehen ausschließlich Mineralwasser in Glasflaschen wie z.B. Waldquelle und Long-Life, deren Verschlüsse haben allerdings ihre Tücken: Sie bestehen aus hartem Kunststoff und sind meistens so fest zugeschraubt dass man wirklich mehrmals eine Wasserpumpenzange benötigt, um sie aufzukriegen. Senioren haben so keine Chance!

Ebenso ist das Zuschrauben mühsam: Der Plastikring, der beim Aufschrauben eigentlich am Flaschenhals bleiben sollte, verhindert das Zuschrauben, da er den Kontakt zum Gewinde unmöglich macht! Hier hilft nur ein kräftiger Schlag mit der Hand oder auch ein dosierter Holzhammerschlag um den Verschluss auf das Gewinde aufzusetzen. Vielleicht gibt es einen Experten, der diesen Missstand beenden kann.

Dr. Kurt P.
E-Mail

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