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Interspar Weinwelt, Stöckli - Schlechte Erfahrungen unserer Leser

"Hinter den Vorhang" schicken wir Unternehmen, die nicht sehr entgegenkommend waren oder nur wenig Kulanz zeigten.

  • Interspar Weinwelt: Onlineshop
     Kundenvertreibung
  • Stöckli: Dörrgerät
     Ausgedörrt

 

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Interspar Weinwelt: Onlineshop

Kundenvertreibung

Wenn man häufig online kauft, kommt man an Amazon kaum vorbei. Dann hat man auch beim Versuch, den US-Konzern möglichst zu meiden, den Vergleich. Und der fällt oftmals zugunsten von Amazon aus. Ein Leser berichtet uns beispielsweise von seinem Ärger über den an sich gut sortieren Onlineshop der Interspar Weinwelt. Die teils deutlichen Lieferverzögerungen, die schon vor Weihnachten begannen und sich bis in den Jänner hinein zogen, hätte er angesichts des Lockdown-bedingten Kundenansturms noch kritiklos hingenommen.

Enttäuscht war und ist er allerdings vom Kundenservice; und wie die Kommentare auf der Website zeigen, ist er damit nicht allein. Die vier Tage nach Bestellung eintreffende Nachricht, dass die Zustellung sich aufgrund der hohen Nachfrage verzögern werde, war die einzige persönliche Nachricht, die er je erhalten hat.

Auf seine späteren E-Mails folgten automatisierte Rückmeldungen, wonach die Beantwortung seiner Anfrage bis zu 7 bzw. 14 Tage dauern könne. Selbst das hätte er noch akzeptiert, wenn diese Beantwortung auch tatsächlich erfolgt wäre. Stattdessen traf irgendwann ohne Vorankündigung seine Lieferung ein. Seinem Empfinden nach entsprach dieser Ablauf einer „Kundenvertreibungsaktion“.

Stöckli: Dörrgerät

Ausgedörrt

Ein wenige Jahre altes Dörrgerät der Firma Stöckli heizte nicht mehr. Herr Rieser wollte es wagen, das Heizelement selbst auszutauschen. Er wäre gar nicht auf die Idee gekommen, diese Lösung zu wählen, hätte sie ihm nicht der Österreich-Vertreter der Firma Stöckli als eine von drei Möglichkeiten angeboten. Die beiden anderen waren der Kauf eines kompletten Geräte-Unterteils oder die Einsendung ans deutsche Servicecenter auf eigene Kosten.

Dann aber kamen Herrn Rieser Zweifel, ob die Reparatur auf eigene Faust tatsächlich so einfach wäre wie behauptet, denn er scheiterte schon daran, das Gerätegehäuse zu öffnen. Er wandte sich direkt an das Servicecenter mit der Bitte um eine Anleitung. Die Antwort lautete, dass es nicht vorgesehen sei, dass jemand anderer als eine Fachwerkstatt Arbeiten am Gerät vornehme.

Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen: Auch wir sind der Meinung, dass Laien nicht an elektrischen Geräten herumschrauben sollten. Wir wollen auch gar nicht weiter auf diesem konkreten Fall herumreiten, es geht vielmehr ums Prinzip. Es geht um den immer öfter formulierten Wunsch der Konsumenten nach der Verfügbarkeit von Ersatzteilen, nach einfacher Reparierbarkeit und der Abkehr von der Ressourcenverschwendung. Die positive Nachricht: Die neue Ökodesign-Richtlinie der EU ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Mehr dazu lesen Sie unter Energielabel neu - Schluss mit Plus.

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