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Gendermarketing, Kontakt mit Unternehmen, Lebensdauer von Haushaltsgeräten ... - Ihre Meinung ist uns wichtig

Hier die Liste der Leserbriefe, die wir in KONSUMENT 12/2020 veröffentlicht haben. Sollte sich ein Leserbrief auf einen konkreten Artikel beziehen, dann finden Sie ihn auch bei diesem Artikel.

Gendermarketing 10/2020

Feminines und maskulines Design

Es geht ja nicht nur um die Werbung. Es geht um das Design und auch um die Produkte selbst – und es wird immer schlimmer. Es ist z.B. kaum möglich, bei den großen Ketten Kleidung für kleine Mädchen zu kaufen, die nicht pastellfarben ist oder sonst eindeutig „weiblich“, mit Herzchen, Pünktchen oder Rüscherln. Mädchen-Jeans waren darüber hinaus jahrelang so eng geschnitten, dass ich manchmal eine Buben-Jeans unter das zu probierende Gewand schummelte, um was Passendes zu finden – dabei ist meine Tochter spindeldürr (sie hasst es aber, wenn es am Knie eng ist).

Lego ist auch ein gutes Beispiel: Alles, was nach Abenteuer aussieht, ist vom Design her eindeutig maskulin. Mädchen, die von klein auf gewohnt sind, dass es Buben-Spielzeug gibt und Mädchen-Spielzeug, lassen sich dann von diesem maskulinen Design abschrecken. Und „wünschen“ sich das Lego-Friends-Zeug, das dann aber schnell langweilig ist und nach dem Aufbauen unterm Bett oder im Regal verstaubt.

User "spock1"

Koffer: Reparatur oder Neukauf? 10/2020

Keine Ersatzteile

Wir lesen Ihr Heft seit Jahren gern und aufmerksam (weiter so!) und möchten schildern, wie es uns kürzlich ergangen ist: Bei unseren 6 Jahre alten Trolleys „New York“ wurde beim letzten Flug ein Griff ausgerissen, was sich mit einer einfachen Niete wieder beheben lässt, und auch die Laufrollen bleiben stecken. Die Fluggesellschaft zahlt nicht, weil die Koffer zu alt sind.

Wir verreisen 1- bis 2-mal pro Jahr, sodass diese Koffer wirklich nur sehr wenige „Betriebsstunden“ aufweisen und wir diese deshalb sicher nicht entsorgen wollen, also habe ich Interspar als Verkäufer angeschrieben wegen Ersatzteilen. Die erste Antwort war „wenden Sie sich an den Hersteller“ – echt super, wenn kein Hersteller bekannt ist, weil es sich um eine Eigenmarke handelt.

Nach meiner Bitte, mir den Hersteller zu nennen, erhielt ich die Antwort (Zitat): „Da der Einkauf schon länger zurückliegt, haben wir laut unserer Fachabteilung keine Herstellerdaten mehr gespeichert.“ – so weit zu Nachhaltigkeit und Kundenservice.

Simone W., Helmut B.
Kufstein

Kontaktaufnahme mit Unternehmen 12/2019

Ganz andere Erfahrungen

Ich habe mit dem Kundendienst von A1 ganz andere Erfahrungen gemacht als von Ihrem Leser beschrieben! Ich habe ebenfalls Festnetz-Internet und TV; vor einigen Wochen begann die Media-Box (fürs TV benötigt) zu „spinnen“, das Problem ließ sich aber bis zum 13.9. mit einem Neustart beheben. An besagtem Sonntag hatte ich zwar Ton, aber kein Bild.

Ich kontaktierte A1 über die Chat-Funktion, die ganze Angelegenheit dauerte vielleicht 20 Minuten, davon keine 10 Minuten Wartezeit auf den Techniker, der mir geduldig Anleitungen zu verschiedenen Tests durchgab. Es stellte sich heraus, dass ein Techniker vor Ort sich die Sache ansehen müsste – und dieser Vor-Ort-Termin fand keine 24 Stunden nach meiner Kontaktnahme statt. Die Probleme wurden alle gelöst und A1-Fernsehen stand mir wieder zur Verfügung. Der Techniker war überpünktlich, höflich und effizient!

Alles in allem: Ich habe bislang nur sehr gute Erfahrungen gemacht. Möge dieser Zustand anhalten!

Mag. Lucia B.
Wien

Kundenwünsche

Da mir diese Abschottung der Unternehmen bereits außerordentlich auf die Nerven geht (und da bin ich – glaube ich – nicht allein), teile ich Ihnen gerne meine persönlichen Schmerzpunkte/Wünsche mit:

  • Eine sinnvolle Kommunikation ist meiner Erfahrung nach nur über Telefon oder Mail möglich.
  • Die Telefonnummer sollte in kurzer Zeit zu einem Menschen führen. Komplizierte mehrebenige Fragesysteme sind abschreckend (Easybank).
  • Rückrufe von abgeschotteten Abteilungen sind kundenunfreundlich, weil die wenigsten Menschen Zeit haben, auf einen Anruf zu warten. Man hat Zeit, wenn man selbst anruft. Da möchte man nicht in eine unbekannte Zukunft verwiesen werden.
  • Manche Häuser mit Filialen haben zwar eine zentrale Telefonnummer, dort hebt sogar ein Mensch ab, aber er hat keine Möglichkeit, in die Filiale zu verbinden. Ich kann also NICHT herausfinden, ob ein bestimmtes Produkt vorhanden ist, ohne hinzufahren (Peek & Cloppenburg, und meine Frage bezog sich nicht auf Billigware vom Ramschtisch, sondern auf ein sehr teures Markenprodukt).
  • Wenn man in der Telefonschleife hängt, geht einem die Musikberieselung nach kürzester Zeit entsetzlich auf die Nerven (wo man doch ohnehin schon angespannt ist). Wie angenehm ist Stille in der Warteschleife (Positivbeispiel Hess Natur).
  • Kontaktformulare sind sehr kundenunfreundlich – ich verwende sie prinzipiell nicht, weil ich damit meine Aussagen nicht dokumentiert habe.
  • Egal, ob Telefonfragesystem oder Webformulare – meine Frageanliegen haben noch nie zu den vorgegebenen Möglichkeiten gepasst.
  • E-Mails, die in abgeschotteten Plattformen landen, sind kundenunfreundlich, weil sie nicht in der eigenen Mailablage bei den anderen Unterlagen sind und meist gar nicht weitergeleitet werden können (eBay).
  • Mails nützen auch nichts, wenn sie aus Textbausteinen bestehen, die nicht auf die konkrete Fragestellung eingehen.
  • Auch Chats sind ungeeignet: Schreiben dauert länger als reden, die Pausen sind länger, es ist zwar schriftlich, aber doch nicht dokumentierbar.
  • Mit Chatbots habe ich noch keine Erfahrung, aber beim derzeitigen Stand der künstlichen Intelligenz glaube ich nicht, dass sie etwas bringen (ich arbeite in der IT-Branche).

Einige Prüfkriterien ergeben sich aus diesen Erfahrungen fast von alleine. Viel Erfolg dabei und weiter so!

Rainer B.
E-Mail

Spießrutenlauf bei A1

Ich bin seit langer Zeit Kundin bei A1. Früher gab es dort ein Top-Kundenservice, mittlerweile ist eine Kontaktaufnahme ein Spießrutenlauf geworden! Die Preise für TV, Internet, Handy, Festnetz bei A1 sind sehr hoch, das Kundenservice besteht nur noch aus einer elektronischen Spracherkennung. Dort muss man Fantasie und Erfahrung beweisen, denn nur bei bestimmten Wörtern lässt sich A1 überhaupt dazu herab, den Kunden an einen Berater weiterzuleiten, ansonsten wird man auf die Homepage verwiesen.

Am besten funktioniert das Wort „neue Produkte“, denn A1 möchte ja Geld verdienen. Hat man es geschafft, dieses Zauberwort zu erraten, wird man aber nur an ein weiteres Tonband weitergeleitet. Das informiert die Kundin, dass momentan sehr viele Kunden anrufen und ob man warten oder zurückgerufen werden möchte. Warten ist sinnlos, habe das schon mehrmals ausgereizt. Auch nach einer halben Stunde hebt niemand ab, egal welche Uhrzeit oder welcher Wochentag.

Der Rückruf erfolgt irgendwann, kann auch Tage später sein. Sollte man diesen Rückruf überhören oder gerade nicht abheben können, beginnt das ganze Spiel von vorne. Deshalb sitzt man stunden- und tagelang wie auf Nadeln, um den Rückruf ja nicht zu verpassen. Hat man ein dringendes Problem, hat man Pech gehabt. Das kann auch beinhalten, dass man stundenlang oder noch länger etwa keinen Internetzugang hat und einem niemand hilft, das zu beheben. Ist man geschäftlich vom Internetzugang abhängig, kann das wirklich schlimm sein oder die wirtschaftliche Existenz bedrohen.

Gerda S.
Wien

Zweifelhaftes Vergnügen

Ich habe manchmal das zweifelhafte Vergnügen, die A1-Servicehotline anrufen zu müssen. Die Wartezeiten in der Schleife sind eine derartige Zumutung, dass ich Sie hiermit ersuche, die Zustände selbst zu untersuchen und in der Zeitschrift Konsument einer „Würdigung“ zu unterziehen. Dazu empfehle ich ein nicht benötigtes Mobiltelefon mit aufgeladenem Akku, gutem Lautsprecher und hervorragende Nerven des Anrufers.

Sollte die Ausrede lauten ... man kann sich zurückrufen lassen .... dann ist die richtige Antwort: Es gibt Fehler, die nur vor Ort gelöst werden können. Daher ist eine derartige Forderung des Antwortautomaten nichts anderes als Quarantäne vor Ort.

Gottfried W.
E-Mail

Lebensdauer von Haushaltsgeräten 10/2020

Herzlichen Dank für die vielen Zuschriften. Wir sind weiterhin an Ihren Erfahrungen interessiert. Konkrete Beispiele liefern uns immer wieder wertvolle Anregungen für weitere Recherchen.

Die Redaktion

45 Jahre im Dienst

Ich habe ein gelungenes Beispiel für ein besonders langlebiges Produkte: Vor 46 Jahren (!) bekam ich von meiner Mutter einen Handmixer der Marke „Striebel Electronic“ geschenkt. Er ist 45 Jahre lang in meinem Haushalt in ständiger Verwendung gewesen. Die einzige Reparatur war eine gründliche Reinigung, durchgeführt vom Reparaturnetzwerk. Der Handmixer ist auch heute noch funktionsfähig; der einzige Grund, warum er ins „Hausmuseum“ musste, ist ein kaputter Quirl.

E. M.
E-Mail

Ärger mit Druckern

Es mag ja sein, dass man um 50 bis 100 € keine ordentlichen Drucker bauen kann, weshalb man sich beim Tintenpreis schadlos hält. Wenn‘s nach mir ginge, dürfte man solche Drucker eben nicht auf den Markt bringen – man täuscht damit Kunden über die wahren Kosten hinweg. Ich habe mir wegen der Tintenkosten dann den HP OfficeJet Pro 8715 gekauft, Kostenpunkt 200 €. Doch nach 2 1/2 Jahren gab‘s erst mal Fehlermeldungen und dann das Totalversagen – Druckkopf defekt; und der hätte 180 €! gekostet!

Ich habe dann einen Brother MFC-J5330DW gekauft. Software-/Treiberinstallation: Auf der DVD sind nicht mal 500 MB an Daten. Obwohl dort genug Platz wäre, muss man zustimmen, dass weitere Software (Nuance\PaperPort) aus dem Internet nachgeladen und installiert wird. Was da sonst noch im Hintergrund geladen/installiert oder gesendet wird, ist für den User nicht überprüfbar. Ein Scannen in eine durchsuchbare PDF-Datei endete dann aber immer mit einer Fehlermeldung.

Für mich hat ein Multifunktionsdrucker die Aufgabe, die Daten, die man ihm schickt, zu Papier zu bringen bzw. zu kopieren oder scannen – und sonst nix. Er hat daher auch keine Verbindung zum Internet aufzunehmen, weshalb ich diese Verbindung mit Hilfe einer Firewall unterbunden habe.

Ernst D.
E-Mail

Erfahrungen aus dem Repair Café

Als Betreiber eines Repair Cafés könnte ich Romane diesbezüglich schreiben! Scherblatt eines Rasierers gebrochen – neues Scherblatt 10 €. Rasierer bei Media Markt um 7,99 € im Angebot! Der Besitzer hat dennoch lieber ein Scherblatt gekauft, weil er meinte, damit die Umwelt zu schützen. Mit der Spende an uns hätte er fast 3 neue Rasierer bekommen!

Oder: Nilfisk – der klassische Staubsauger „das Ei“. Die Kohlebürsten des Motors waren verbraucht. Bei Nilfisk muss man einen neuen Motor kaufen, die Kohlen alleine gibt es nicht. Kosten: ca. 300 €. Bei Mega Brandl in 1160 Wien gibt es passende Kohlen um 16 €. Für viele Original-Ersatzteile gibt es durchaus passende Nachbauten, die sehr preiswert sind. Die Suche ist manchmal sehr mühsam, aber es kann sich lohnen.

Komisches Erlebnis bei Dyson: Motor für einen Staubsauger bei Dyson nicht (mehr) erhältlich. Verweis von Dyson auf Amazon, dass es dort den Originalmotor gibt. Auch komisch – oder?

Das waren nur ein paar Dinge, die mir spontan einfielen.

Auf der anderen Seite muss ich Dyson lobend erwähnen, die bei Durchgabe der Seriennummer einen Akku kostenlos sandten bzw. für einen Saugroboter Akku und Docking-Station kostenlos in Kulanz sandten, was allerdings nichts brachte, und dann die Reparatur des Saugroboters, der über 1.000 € kostete, um 125 € anboten.

Alfred Peischl
Repair Café Gumpoldskirchen

Waschmaschine als Dauerläufer

In der letzten Ausgabe haben Sie bei einem der Leserbriefe über kurzlebige Produkte aufgefordert, auch über langlebige Produkte zu berichten. Ich möchte Ihnen ein Beispiel von meiner Waschmaschine geben: Miele Hydromatic W723 Baujahr 1989. Ich war 21 Jahre und hatte meine erste Wohnung bekommen und habe mir eine Miele-Waschmaschine um ein Monatsgehalt geleistet; das war 1989 und sehr viel Geld.

Mittlerweile hat diese Maschine 31 Jahre am Rücken und wurde einmal nach 15 Jahren (2004) vom Fachmann um 120 € (hat nicht mehr geschleudert) repariert und einmal eine neue Wasserpumpe 2005 um 80 € eingebaut. Diese Maschine hat auch für meine 2 Kinder die Wäsche gewaschen, d.h. 4-Personen-Haushalt! Meine Frau und ich haben die mittlerweile 31 Jahre alte Maschine liebgewonnen und hoffen, noch viele Jahre mit ihr zu verbringen.

Auch wenn diese angeblich ein Stromfresser ist, werden wir sie NICHT austauschen, da sie noch immer sehr gut wäscht in sehr kurzer Zeit, was die heutigen nicht schaffen, da sie sehr lange Waschzeiten haben.

Manfred V.
Dürnkrut

Zerbröselter Schlauch

Ein typischer Fall von verfrühter Alterung zeigt sich an der Oral B Munddusche Oxyjet. Nach einigen Jahren zerbröselt der Spülschlauch, der aus einem ungeeigneten Material gemacht ist. Nun gibt es dafür im Internet Anleitungen, wie der Schlauch einfach zu tauschen ist. Nur liefert Braun den Schlauch nicht separat, nur zusammen mit dem ganzen Handstück um 22 €. Das Stück Schlauch kostet gerade einmal 5 € im Detailhandel, noch dazu in einer Industriequalität.

Leider liefert diese deutsche Firma Schlauchheld via eBay nicht nach Österreich, sodass eine Firma (Infos unter D-A-Packs GmbH, Anmerkung der Redaktion) zur Weiterleitung der Lieferung nach Österreich einzuschalten war, was aber kein Problem war.

Johann G.
E-Mail

Rabattaktionen im Supermarkt 9/2020

Hausverstand

Unsere Familie ist begeisterter Leser Ihres Magazins und natürlich haben wir ein Abo. Oben erwähnter Artikel hat meiner Meinung nach einen Schönheitsfehler: Ja, die vielen Sonderangebote und Mengenrabatte verleiten (andere!) zu unkontrolliertem Kaufen, was wir ja sowieso nicht machen.

Aber: Die 25-%-Pickerl schätzen wir sehr, da sie ja nicht an ein bestimmtes Produkt gebunden sind, sondern damit man sich ab und zu einen Artikel kauft, der sonst zu teuer ist. Stress bekommen wir deshalb aber auch nicht, denn wenn wir nichts brauchen, wird nichts gekauft. Also, bitte nicht alles in einen Topf werfen und uns Konsumenten auch ein wenig Hausverstand zutrauen.

Eva-Maria I.
E-Mail

VW: Batterietausch 12/2020

VW-Aufschlag

Ich bin Abonnent Ihrer Zeitschrift und hatte meinen VW Golf Plus vor ein paar Tagen beim Service bei Porsche Salzburg. Die Kosten für einen Batterie-Austausch von 430,60 € machten mich skeptisch und der Kundenberater gab mir freimütig die Auskunft, dass man für einen Batterie-Tausch mit einem Aufschlag von ca. 80 € gegenüber den ortsüblichen Preisen zu rechnen habe, wenn man das VW-Service in Anspruch nimmt.

Eine verbindliche Preisauskunft beim ÖAMTC ergab, dass die völlig gleiche Leistung dort nur 229 € (inkl. Ust.) gekostet hätte und somit um 201,60 € günstiger gewesen wäre. Der Aufschlag von 88 % schrammt knapp an der Verkürzung über die Hälfte vorbei und ist meiner Meinung nach völlig inakzeptabel.

Name der Redaktion bekannt

VW hat auf diese Beschwerde unseres Lesers mit einer Gutschrift von knapp über 80 € (entspricht der verrechneten Arbeitszeit) reagiert.

Die Redaktion

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