Fahrradbeleuchtung, Kontakt mit Unternehmen, Lebensdauer von Haushaltsgeräten ... - Ihre Meinung ist uns wichtig

Hier die Liste der Leserbriefe, die wir in KONSUMENT 1/2021 veröffentlicht haben. Sollte sich ein Leserbrief auf einen konkreten Artikel beziehen, dann finden Sie ihn auch bei diesem Artikel.

Fahrradbeleuchtung 11/2020

Akkus und Nachhaltigkeit

Trotz der Tatsache, dass „Nachhaltigkeit“ in aller Munde ist, werden immer mehr Geräte mit nicht wechselbaren Akkus hergestellt. Letztes Beispiel: Fahrradbeleuchtung. Ich finde austauschbare Akkus – oder noch besser Akkus in Batteriegröße – wesentlich universeller und flexibler als eingebaute. Zudem muss man das Gerät nicht wegwerfen, wenn der Akku nachlässt.

Ich schlage daher vor, dieses Kriterium in die Tests aufzunehmen und beinhart das Produkt abzuwerten, wenn der Akku nicht vom Nutzer einfach gewechselt werden kann – ganz egal, ob Taschenlampe, Fahrradbeleuchtung, Handy oder Laptop. So könnten Sie ein deutlich wahrnehmbares Zeichen für echte Nachhaltigkeit setzen, das auch möglicherweise viele Leser interessiert.

Rainer B.
E-Mail

Herzlichen Dank für Ihre Anregung! Was meinen andere Leserinnen und Leser zu diesem Vorschlag?

Die Redaktion

Kontaktaufnahme mit Unternehmen 12/2019

Abgewimmelt?

Schon seit längerem besteht der Trend vieler Unternehmen, für Anfragen statt Mailadressen anzugeben auf Onlineformulare auszuweichen. Man muss hier vorerst jede Menge persönliche Daten angeben und wenn man das Ganze abschickt, bekommt man erstmal eine Standardbestätigung und hat keine Möglichkeit mehr, zu urgieren, wenn überhaupt keine Antwort mehr kommt. Gegebenenfalls muss man dann eben alles nochmal schicken, ein klares Abwimmeln aus meiner Sicht.

Bei Nutzung bisheriger Mailadressen erhält man z.B. bei den ÖBB die Meldung, dass diese Adresse nicht mehr „serviciert“ wird und man doch bitte vom Onlineformular Gebrauch machen möge...

Auch bei Bewerbungsprozessen machen immer mehr Firmen von dieser Möglichkeit mittels Onlinebögen Gebrauch. Was mit den Daten anschließend geschieht (auch wenn man nie eine Antwort und schon gar nicht den Job kriegt), kann man nur erahnen.

R. W.
Hinterbrühl

Saublöde FAQ

Letzte Woche ist die A1-Rechnung gekommen, die Grundgebühr (Telefon und Internet) ist plötzlich doppelt so hoch. Nicht nur, dass 2 verschiedene Rechnungen gekommen sind, um die Kunden zu verwirren; so war es nicht möglich, eine E-Mail-Adresse zu finden, um wegen Aufklärung zu fragen. Da gibt es keine E-Mail. Nur saublöde FAQ, die nie Fragen beantworten, oder eine Hotline, die sowieso zu vergessen ist, wie viele gemerkt haben.

Ich fand eine Telefax-Nummer und schickte ein Telefax. Keine Antwort. Ich werde notgedrungen einen Brief schreiben; es wird mir so gehen, wie dem Herrn aus Leonding. Ein Anbieterwechsel ist sinnlos, denn bei anderen Anbietern läuft es genauso, wie man im Netz liest.

Ich möchte aber auch eine Ausnahme erwähnen: Bei Spusu bestellte ich eine SIM-Karte fürs Internet von unterwegs aus beim Wandern und Berggehen. Leider habe ich mich nicht vorher über die Abdeckung erkundigt und so hatte ich nie Empfang unterwegs. Ich habe nach 2 Wochen gekündigt, das wurde von Spusu problemlos erledigt.

Holger P.
Birgitz

Unterschiedliche Erfahrungen

Grundsätzlich schließe ich mich der Kritik betreffend die schlechte Erreichbarkeit von Unternehmen an. Bezüglich A1 habe ich allerdings eher Positives zu berichten. Bisher musste ich nie allzu lang warten. Ich darf auch auf das Rückrufservice verweisen, welches ich schon 2x in Anspruch genommen habe und das bei mir bisher verlässlich funktionierte. Die erhaltenen Auskünfte waren profund. 1x nahm der Techniker sogar eine Fernwartung meines „spinnenden“ A1-Fernsehmodems vor. Danach funktionierte es wieder einwandfrei. Gute Erfahrungen habe ich auch mit dem Kundendienst der Fa. Bosch.

Die Servicehotline der AUA ist allerdings eine Katastrophe. 2x jeweils 20 Minuten gewartet. Dann entnervt aufgegeben. Zu einem weiteren Versuch habe ich mich bislang noch nicht aufgerafft.

Harald G.
E-Mail

Lästige Etiketten 1/2021

Warum so schwer ablösbar?

Wenn wir etwas in Schraubgläsern kaufen, dann verwenden wir diese dann weiter (für selbst eingekochte Marmelade etc.). Leider mussten wir feststellen, dass bei nur einigen wenigen Gläsern (bis jetzt nur manche Gläser von Lidl oder Hofer) das Etikett mit Wasser und ohne brutale Krafteinwirkung oder Chemikalien abzulösen ist.

Unser Wunsch wäre es, auf alle Produzenten dahin gehend einzuwirken, denn manche haben es bereits kapiert. Motto: Nachhaltigkeit!

Eva-Maria I.
E-Mail

Lebensdauer von Haushaltsgeräten 10/2020

Notgedrungen entsorgt

Sie berichten über einen Philips Handmixer, bei dem ein defekter Quirl zum Neukauf führte, weil der neue Mixer billiger ist als ein passendes Quirl-Set. Diese Erfahrung kann ich bestätigen. Fairerweise muss gesagt sein, dass mein Philips Cucina Handmixer 8 Jahre funktioniert hat, bis ein Quirl gebrochen ist. Der Quirl hätte jedoch gleich viel gekostet wie ein Neugerät, weshalb ich den noch tadellos funktionierenden Mixer notgedrungen entsorgen musste.

Verena H.
E-Mail

Robuster Mikrowellenherd

Seit 40 Jahren benütze ich fast täglich meinen Mikrowellenherd „Moulinex FM 411“. Reparatur oder Service waren nie notwendig. Na also – es geht doch!

Mag. Erich W.
St. Pölten

Plastikverpackungen bei Obst und Gemüse 9/2020

Positiv überrascht

Zum Thema Plastikverpackungen bei Lebensmitteln in Supermärkten waren in den letzten Heften ausführliche Berichte und Kommentare von Lesern. Plastik nimmt in unserem Leben leider überhand! Nicht nur im Supermarkt, generell bei jedem Produkt ist Plastik in überbordender Form präsent: Alles wird in Kunststofffolie eingeschweißt, selbst kleinste Teile wie Schrauben und ähnliches Zubehör.

Umso mehr war ich positiv überrascht, als ich letztens eine Wetterstation inkl. 3 Sender, Halterungen, Schrauben etc. der Firma TFA-Dostmann via Amazon bestellte. Die Verpackung und alle Teile waren in Karton bzw. in Papier eingewickelt, Schrauben und Kleinteile in Papiertütchen! Genau so muss es in Zukunft sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Papierverpackung kostenintensiver sein soll als Plastikfolie. Für mich jedenfalls hat TFA-Dostmann verstanden, um was es geht.

DI Alexander B.
Salzburg

Prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge 8/2020

Abhängig von Pensionskasse

Besten Dank an KONSUMENT, dass die Prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge - PZV-Verträge: Wir helfen! analysiert und die ernüchternde Realität dargestellt wurde. Eine weitere andauernd propagierte „Vorsorge“ ist eine solche über Pensionskassen.

Eine erwartete Pensionskassenpension ist allerdings ein übler Reinfaller, weit schlimmer als die „prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge“. Bei einer Pensionskasse wurden Beträge selbst eingezahlt und/oder der Arbeitgeber hat Gehaltsbestandteile eingezahlt. Letztlich war es eigenes Geld des zukünftigen Pensionisten.

Die Pensionskasse veranlagt das Geld auf den Finanzmärkten und stellt eine Zusatzpension in Aussicht. Tatsächlich wird aber diese seit 2004 aufgrund der Entwicklung der Finanzmärkte laufend reduziert, und es gibt Betroffene, deren Zusatzpension seit Pensionsantritt um die Hälfte geschrumpft ist.

Ein PK-Pensionist wurde durch das PK-Gesetz voll enteignet: Er kann über das eingezahlte Kapital nicht mehr verfügen und ist darauf angewiesen, was die Pensionskasse daraus macht. Er kann nicht einmal sein Kapital herausnehmen und selbst entscheiden. Er kann nicht einmal die Pensionskasse wechseln und ist abhängig vom „Veranlagungsgeschick“ seiner Pensionskasse. Er wurde definitiv enteignet, weil er über sein Geld nicht mehr verfügen kann.

Dafür zahlen die Pensionskassen Rendite an ihre Eigentümer aus. Zuletzt noch eine Klarstellung: Die durchschnittliche Pensionskassen-Pension beträgt ca. 500 €, ist daher von Luxuspensionen weit entfernt.

DI Helmut G.
Wien

Informationen zum Thema Pensionskassen finden Sie unter Pension: betriebliche Vorsorgekassen - Zusammenlegung der Konten prüfen.

Die Redaktion

Rabattaktionen im Supermarkt 9/2020

Ausgetrickst

Bei der JÖ-Karte ist der Kundenvorteil von 1 % Rückvergütung in keinem Verhältnis zum Wert der Daten zum Einkaufsverhalten, die man hergibt. Da habe ich meinen eigenen Weg gefunden, um das Verhältnis wieder auszugleichen.

Ich zahle nur 25-%-Rabatte und Angebote für JÖ-Karteninhaber mit der JÖ-Karte, alle anderen Artikel auf eigene Rechnung ohne JÖ-Karte oder kaufe sie gleich in anderen Geschäften – am liebsten bei Hofer, wo es die 25-%-Rabattaktionen nicht gibt und die Preise spürbar niedriger sind. Leider ist Hofer bei mir kein Nahversorger.

Ich tausche regelmäßig meine Karte mit anderen – obwohl das laut Geschäftsbedingungen nicht erlaubt ist – und riskiere eine Kündigung durch REWE. Dadurch will ich REWE zeigen, dass sich die JÖ-Karte (bei mir) nicht rechnet, und die Daten zum Einkaufsverhalten und für das Profiling unbrauchbar machen.

Es ist mir aber bewusst, dass das, auch wenn es sehr viele machen, wenig bis nichts bewirkt, solange es genügend andere gibt, die auf der Rabattjagd gerne in Geschäften mit 25-%-Rabatten einkaufen, auch all die anderen Waren, deren Preise dafür erhöht wurden oder die von der Rabattierung ausgenommen sind (Clever, Dauertiefpreise, Multipackaktionen …), so wie Sie das im Artikel Rabattaktionen im Supermarkt - Ausgetrickst so treffend berichtet haben.

Name der Redaktion bekannt

Tablets 12/2020

Falscher Preis

Manchmal sind es gerade die offensichtlichen Fehler, die durch alle Kontrollen durchrutschen. Ein Preis von 147 Euro für das Samsung Galaxy Tab S6 (256 GB) LTE + Keyboard wäre wohl eine Sensation, tatsächlich sind es aber 890 Euro.

Wir bitten um Entschuldigung!

Die Redaktion

Tinten- und Laserdrucker 11/2020

Fast leere Tintenpatrone

Nachdem ich mit meinem Canon Drucker Modell Pixma MG 5750, gekauft am 22.11.2016, Preis 99 Euro, sehr zufrieden war, musste ich mir auf Grund irreparabler Mängel (ein Plastikteil war nicht mehr verfügbar) ein neues Gerät anschaffen. Die Wahl fiel wieder auf Canon, Modell Pixma TS 3350.

Nach ungefähr 10 A4-Kopien, welche nicht voll beschrieben waren, leuchtete das Kontrolllicht der schwarzen Tinte mit dem Hinweis „Inhalt fast leer“ auf. Das hat mich doch sehr gewundert und ich fragte deshalb meinen Händler, was die Ursache dieser Fehlermeldung sein könnte. Die Erklärung: Dies sei nicht außergewöhnlich, denn bei Neugeräten ist es gängige Praxis, nur halbleere Tintenpatronen mitzuliefern. Dies sei auch bei anderen Firmen üblich.

Der Ankauf der neuen Patronen betrug 44,80 Euro. Der Preis des neuen Gerätes betrug 79,90 somit beliefen sich die Gesamtkosten auf 124,70 Euro. Es bewahrheitet sich wieder einmal das Sprichwort „wer billig kauft, kauft teuer“. Aber grundsätzlich muss die Frage gestellt werden, sind dies akzeptable Geschäftspraktiken?

Gerd N.
Pilgersdorf

Dass ein günstiger Drucker oft mit hohen Kosten für Patronen „erkauft“ wird, haben wir in unseren Tests schon mehrfach kritisch angemerkt. Zu Ihrer Frage: Falls auf der Verpackung ein Hinweis zu finden ist, der nahelegt, dass der Drucker mit Tintenpatronen geliefert wird, müssen diese auch voll befüllt sein. Andernfalls wäre dies ein Mangel und man hätte gegenüber dem Händler Anspruch auf voll befüllte Patronen. Enthalten Aufmachung und Aufschriften keinen Hinweis auf Tintenpatronen, wird man diese Praxis wohl hinnehmen müssen.

Die Redaktion

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