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Bob, E-Reader, Jö-Bonusclub, Kinderlebensmittel, LED-Lampen ... - Ihre Meinung ist uns wichtig

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Hier die Liste der Leserbriefe, die wir in KONSUMENT 4/2020 veröffentlicht haben. Sollte sich ein Leserbrief auf einen konkreten Artikel beziehen, dann finden Sie ihn auch bei diesem Artikel.

Bob: Wertkarte 4/2020

Tarifärger bei Alarmanlage

Herzlichen Dank für Eure großartige Arbeit, ich verschlinge Eure Hefte regelmäßig und bin für viele Eurer Tests sowie Ratschläge dankbar.

Die meisten Bob-User werden es schon bemerkt haben, angeblich gab es Informationen im November via E-Mail, dass sich der Tarif bzw. die Taktung verändern soll. Der Bob-Mitarbeiter an der Hotline gab zu, dass dieses E-Mail eventuell im Spam gelandet sein könnte. Ich kann mich nicht erinnern, von Bob eine Info erhalten zu haben, dass meine Rechnung sich eklatant erhöhen wird.

Hintergrund: Seitens BS Alarm wurde mir für meine Alarmanlage ein Mini Bob Tarif empfohlen, Kosten pro Monat seit Mai 2017 ca. € 1,88/Monat bis € 5,22/Monat, im Schnitt keine € 3,–/ Monat. Datennutzung ca. 25 GB. Die Rechnung vom 11.1. bis 10.2., abgebucht am 27.2.2020, sieht jetzt anders aus; 277 GB Verbrauch und € 43,22 als Rechnungssumme.

Mein Dilemma: Obwohl ich registrierter Bob-Wertkartennutzer bin, reicht seitens Bob ein „Spam“-E-Mail, um mich über die neue Taktung zu informieren, die ich jedoch gar nicht nachprüfen kann, weil die Daten auf der Bob-Rechnung zuvor ja anders erfasst wurden (25 GB alt zu 277 GB neu)?! Bob kündigen und die € 80,– als Lehrgeld ansehen, mehr bleibt mir nicht übrig. Vielleicht erklären sich einige Bob-User solidarisch und wechseln den Anbieter.

Roland L.
E-Mail

Herr Fritz L. aus Viktring hat uns eine sehr ähnliche Erfahrung geschildert. Er schätzt die Zahl der Betroffenen allein in Kärnten auf ca. 250.

Die Redaktion

E-Reader: Tolino 4/2020

Häufiger Displaybruch

Ich habe nun bereits den 3. Tolino. Obwohl ich sehr sorgsam damit umgehe (ist noch nie runtergefallen), ist dies bereits der 3. Displaybruch. Mir scheint, dass dies System hat und die Geräte extrem schlecht gebaut sind! Mein Samsung Tablet S2 habe ich über 5 Jahre – kein Problem. Das Konkurrenzprodukt hat diese häufigen Displaybrüche ja auch nicht.

Habe versucht, über Thalia und Tolino eine Kulanzlösung bzw. Reparatur zu bekommen, die sind aber nur interessiert, gleich wieder ein neues Gerät zu verkaufen. Möchte nun gerne wissen, ob es anderen Tolino-Nutzern auch so geht und ob hier nicht gemeinsam etwas unternommen werden kann.

Irmgard K.
E-Mail

Jö-Bonusclub: anmelden? 5/2019

Vorteilsbons nur mit Profiling

Sie setzen sich seit Beginn sehr kritisch mit dem Jö-Kundenbindungsprogramm auseinander. Ich bin zwar Mitglied im Jö-Club, habe aber das Profiling deaktiviert. Bei Billa und Merkur habe ich bisher immer Bons zum Geburtstag bekommen, von Jö ist kein Gutschein eingetroffen. Ich habe daher nachgefragt. Die Antwort war „Für Vorteilsbons ist das Profiling erforderlich.“ D.h., ohne Zustimmung zum Profiling gibt es nicht nur keinen Geburtstagsgutschein mehr, sondern es gibt überhaupt keine Bons!

Da sowohl bei Billa als auch bei Merkur die Clubs aufgelöst werden und man auf Jö umsteigen muss, wenn man die Rabatte lukrieren will, bekommt man ohne Zustimmung zum Profiling keine Vorteilsbons mehr! Ein ziemlich brutaler Zwang, dem Profiling zuzustimmen!

Name der Redaktion bekannt

Kinderlebensmittel: Nährwert-Angaben 2/2020

Dreist

Ich bin fassungslos und auch wütend über die Dreistigkeit der Hersteller. Auch ich kaufte im Vertrauen auf die Firma Höllinger den Vitamin-Apfelsaft mit reinem Naturwasser. Das ist doch mal gut – reines Wasser, dachte ich! Nun stellt sich heraus, dass sogar der süße Paula-Pudding, den ich selten kaufte, weil meinem Geschmack nach zu süß, noch eine Stufe besser ist als der wohlgepriesene Apfelsaft. Geht‘s noch? Ich werde von dieser Firma nie mehr ein einziges Produkt kaufen.

Monika V.
Innsbruck

LED-Lampen: Fix verbaut 3/2020

Fragwürdige Garantie

Als ich vor ungefähr 1 ½ Jahren einen neuen Beleuchtungskörper brauchte, machte ich die gleiche Erfahrung: Ein Austausch eines einzelnen Leuchtmittels ist nicht mehr möglich. Dafür 5 Jahre Garantie. Ganz toll; wenn man kein gelernter Elektriker ist, dann heißt das: einen Fachmann bestellen, den Leuchtkörper abmontieren lassen, dann zum Händler fahren und den Umtausch vornehmen lassen, falls dieser mit dem gleichen Modell noch möglich ist. Nicht auszudenken, wenn dieses erst nachbestellt werden muss oder überhaupt nicht mehr verfügbar ist. Dann wieder den Elektriker kommen lassen, um das eroberte Stück anschließen zu lassen.

Man fragt sich: Geht’s noch? Das ist nicht nur ein Ressourcen-Desaster! Ein paar Ersatzlampen sind in jedem Haushalt vorrätig und leicht auszutauschen Nicht zu vergleichen mit dem Zeitaufwand, wenn der neue Leuchtkörper kaputt geht!

Liliane L.
E-Mail

Teurer Austausch

Bezüglich Ihres Artikels „Ressourcen-Desaster” sei anzumerken: Auch bei Kfz wird immer mehr auf LED-Beleuchtung seitens der Hersteller gesetzt und dort geht es dann weiter: Immer öfter sieht man bei älteren Fahrzeugen mit LED-Beleuchtung, dass diese (speziell bei Heckleuchten), nur mehr teilweise leuchten. Da kann man nämlich auch die LEDs nicht tauschen, sondern man muss eine ganze Leuchte kaufen, die ein kleines Vermögen kostet. Hier sollte die Industrie umdenken und, wie früher bei den Lampen, Fassungen einbauen, wo man die LED-Cluster einfach tauschen kann!

Fritz W.
E-Mail

Pickerln auf Obst 4/2020

Wozu das Ganze?

Sehe ich auf einem Apfel, einer Birne & Co ein kleines Pickerl, dann kaufe ich dieses Obst (oder Gemüse) auf gar keinen Fall. Ich halte diese Kennzeichnung für einen Pflanz und bin nicht bereit, auch nur eine ganz kleine Verschmutzung mit Klebstoff hinzunehmen. Wenn ich einmal unaufmerksam bin und doch solche Äpfel gekauft habe, dann schneide ich die Pickerl-Stelle weg.

Solche Kennzeichnungen sind mit Sicherheit sinnlos, denn wer schaut schon auf irgendeine Fantasiebezeichnung, wenn er Obst kauft, der Informationswert ist gleich null. Sorte und Herkunft – das interessiert, sonst nichts. Man fragt sich, wozu das Ganze?

Manfred T.
Imst

Schwarzarbeit: "Pfusch erhöht unseren Wohlstand" 3/2020

Unkultur mit Handlungsbedarf

Das Interview mit Herrn Prof. Friedrich Schneider widerspricht meinen Erfahrungen und Wertvorstellungen, die ich hier kurz erläutern will. Dass Schwarzarbeit Teil unseres Lebens ist, sehe ich als Unkultur mit Handlungsbedarf. Auch andere „Kavaliersdelikte“ waren früher Teil unseres Lebens und sind heute undenkbar. Es bedarf eben einer Kulturänderung, auch durch Vorbildwirkung und Bestrafung.

Steuereinnahmen, Gemeinwesen, Kranken- und Pensionsversicherung, Qualitätsstandards und Haftungsregeln für Leistungen betrachte ich als Kulturleistungen, die gepflegt und weiterentwickelt werden müssen, um nicht verloren zu gehen. Fehlentwicklungen wie zu hohe Steuern auf Arbeitsleistung im Vergleich zu Kapital gehören korrigiert, aber formal für alle, nicht bloß informell für die Geschickten, die sich Schwarzarbeit „leisten“ können. Pfusch ist nicht die Steuerrebellion des kleinen Mannes. Gut Verdienende geben bestimmt mehr Geld für Schwarzarbeit aus als der gern politisch „missbrauchte“ kleine Mann. Die in Oberösterreich errichteten Einfamilienhäuser wären ohne Schwarzarbeit vielleicht kleiner, aber trotzdem da.

Dass Haushaltshilfen bezahlt, besteuert und vor allem versichert werden, wäre eine Kulturleistung, auch im Sinne von Frauenförderung. Die bisherigen „Anreize“, diese Leistungen in die offizielle Wirtschaft zu transferieren, sind dazu offenbar ungeeignet. Angemessener Lohn statt Trinkgeld wäre eine Kulturleistung. Das kann man in Ländern beobachten, wo Trinkgeld für die gleiche Leistung üblich oder unüblich ist. Gerade beim Bauen ist Pfusch tatsächlich oft eine schlechte Dienstleistung, da Qualitätsstandards nicht eingehalten werden und Gewährleistung Glücksache ist.

Monika F.
Wien

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