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Bargeld-Abschaffung, Förder-Abo, KONSUMENT neu, Verpackungen ... - Ihre Meinung ist uns wichtig

Hier die Liste der Leserbriefe, die wir in KONSUMENT 12/2017 veröffentlicht haben. Sollte sich ein Leserbrief auf einen konkreten Artikel beziehen, dann finden Sie ihn auch bei diesem Artikel.

Bargeld-Abschaffung: Wer profitiert? 10/2017

Den Banken ausgeliefert

Ein Argument, das interessanterweise nie in Diskussionen für oder wider bargeldlose Gesellschaft auftaucht, ist, dass man nach der Abschaffung von Bargeld auf Gedeih und Verderb den Banken ausgeliefert wäre. Dass diese nicht redlich für ihre Kunden arbeiten, sondern ohne Rücksicht auf Verluste auf Gewinnmaximierung ausgerichtet sind, dafür legen wohl die zahlreichen Skandale der letzten Zeit Zeugnis.

Man wäre dann den selbsternannten „Ökonomen“ à la Kenneth Rogoff ausgeliefert, die ihre manchmal krausen Theorien durchsetzen könnten, ohne dass wir uns wehren könnten. Vermutlich wäre die Folge dann die Rückkehr zum Tauschhandel oder das Ausweichen auf Währungen, die weiterhin als Bargeld existieren, wie der CFA-Franc der Zentralafrikanischen Republik etwa.

Dr. Alfred P.
Wien

Unsaubere Transaktionen weiter möglich

Als ehemaliger Mitarbeiter einer bedeutenden österreichischen Bank kann ich Ihre Ausführungen zu 100 % bestätigen! Zu ihren Bemerkungen über Spenden für Bedürftige und Toiletten auf der Autobahn darf ich noch ergänzen, dass ich auch keine Lust habe, am Sonntag meine Zeitung mittels Karte zu bezahlen. Außerdem möchte ich nicht haben, dass jedes Geschäft, wo ich einkaufe, genau weiß, welche Waren ich bevorzuge.

Ein vielfach vorgebrachtes Argument, dass damit auch unsaubere finanzielle Transaktionen nicht mehr möglich sind, ist in der Praxis nicht wirklich richtig. Viel zu viele Möglichkeiten über z.B. Bitcoins, Offshore-Firmen und anderen Konstruktionen erlauben unsaubere Finanztransaktionen, die durch die Abschaffung des Bargelds nicht verhindert werden können!

Ich freue mich, dass KONSUMENT es immer wieder schafft, Themen zu bringen, die für unser Leben wichtig sind. Ich habe ja seit mehr als 20 Jahren ein Abonnement und sehe jeder Ausgabe mit Interesse entgegen.

Josef W.
Brunn am Gebirge

Verlust von Freiheit

Vielen Dank, dass Sie sich des Themas Bargeldabschaffung angenommen haben. Freiheit – ökonomische ebenso wie politische – ist ein hohes Gut. Die Anonymität, die das Bargeld beim Einkauf gewährt, ist in etwa so wichtig, wie die Anonymität in der Wahlkabine. Nimmt man diese weg, folgen Kontrolle, Abhängigkeit und Totalitarismus auf dem Fuße. Nun ist Geld aber ein so alltägliches und selbstverständliches Gut, dass die meisten Menschen sich seiner Bedeutung leider nicht bewußt sind. Es ist daher zu begrüßen, wenn Sie versuchen hier ein wenig zu sensibilisieren.

Christian E.
Wien

BAWAG P.S.K.: AGB-Änderung 12/2017

Kaum zu entziffern

Ich erhielt einen Brief der BAWAG-PSK, bei der ich seit mittlerweile 25 Jahren mein Girokonto habe. Dem Brief war die Änderung der AGBs beigelegt mit dem Hinweis, dass ich den geänderten AGBs bis 31.12.17 schriftlich widersprechen könne. Die Beilagen enthalten einmal 16 Seiten, einmal 8 Seiten.

Die Änderungen wurden in hellgrüner Schrift eingefügt bzw. durchgestrichen, wobei wegen der Schriftgöße und des fehlenden Kontrastes (nicht rein weißes Papier, glänzend) es kaum möglich ist zu entziffern, welche Passage gültig ist, welche gestrichen wird. Selbst einem Menschen, der aufgrund des Vorwissens sprachlich dieser Formulierungen gewachsen ist, wird es beinahe unmöglich gemacht, die Änderungen der AGBs zu durchblicken.Wie kompliziert muss es dann für jemanden sein, der zusätzlich noch Schwierigkeiten mit dem Juristendeutsch hat?

Könnte es sein, dass die BAWAG-PSK gar kein Interesse daran hat, dass ihre Kunden die Änderungen lesen bzw. verstehen? Ein Schelm, wer dabei Böses denkt! Erging es anderen Kunden der PSK ebenso?

Judith M.
Thüringen

ERSTE Bank: Kreditvergabe 12/2017

Volle Bonität, aber zu alt

Ich bin 81 Jahre alt, körperlich und geistig total fit, beziehe als ehemalige Staatsbeamtin im öffentlichen Dienst eine hohe Pension, besitze ein Zinshaus in Wien, das monatlich regelmäßigen Ertrag abwirft, und ein Landhaus in Niederösterreich (beides unbelastet). Trotz voller Bonität und Nachweis von hohen, regelmäßigen, laufenden Einkünften und unbelastetem Immobilienbesitz wurde ein Ersuchen um einen kurzfristigen Kredit von 50.000 Euro im Zusammenhang mit dem Ankauf einer Eigentumswohnung von der ERSTE BANK, bei der meine Familie und ich seit Generationen Kunden waren, unter Hinweis auf mein Alter abgelehnt.

Name der Redaktion bekannt

Feldbacher Zwieback 12/2017

Falsche Herkunftsangabe?

Nachdem das Thema Herkunftsangabe und Auslobung an den Verkaufsregalen schon öfter erwähnt wurde, habe auch ich von einem interessanten Fall zu berichten. Ich wollte mir bei Merkur Zwieback kaufen. Zur Auswahl standen die Eigenmarke MERKUR IMMER GUT, 220 Gramm um 0,99 € mit der Herkunft aus Slowenien und der ach so bekannte und alt bewährte Feldbacher Zwieback, 200 Gramm um 1,59 € mit der Auslobung am Regal, dass dieser – wie man aus Tradition weiss – aus Österreich stammt, dargestellt mit einer schönen Österreichfahne.

Aus patriotischen Gründen hätte ich mich trotz höherem Preis und weniger Inhalt für den Feldbacher Zwieback entschieden. Doch ein Blick auf die Rückseite der Verpackung änderte meine Meinung. Da stand, man glaubt es kaum: Hergestellt in Deutschland. Was ist da passiert? Sind die Produktionskosten in Feldbach wenn überhaupt so viel teurer als in Deutschland?

Wird hier der Patriotismus schamlos ausgenutzt, um höhere Verkaufspreise zu lukrieren? Werden von Merkur und dem restlichen Lebensmittelhandel die Auslobungen der Herkunft der Ware an den Regalen seriös kontrolliert? Ich habe mich somit unter diesen Umständen für das wesentlich billigere Produkt aus Slowenien entschieden.

Name der Redaktion bekannt

Wir werden der Sache nachgehen und in einer der nächsten Ausgaben darüber berichten.

Die Redaktion

Förder-Abo: Konsumenten stärken 4/2015

Im Interesse der Konsumenten

Dieser Tage erhielt ich ein Paket von Ihnen und war vorerst überrascht, denn ich hatte ja nichts bestellt. Es handelt sich aber um ein KONSUMENT-Goodie-Bag wegen des Förder-Abos, wofür ich mich herzlich bedanken möchte. Es ist mir ein (nicht uneigennütziges) Anliegen, den VKI weiterleben zu lassen, da dieser die Interessen der Konsumenten (und somit auch meine) gegen die Wirtschaftslobby wirklich vertritt. Sie haben mein vollstes Vertrauen!

Es ist jedes mal ein Vergnügen, die Zeitschrift zu lesen. Ich lese sie von A bis Z (drum brauche ich schon zwei bis drei Wochen, bis ich alles gelesen habe). Artikel, die mich nicht so interessieren, lese ich halt nicht so genau, aber das sind ganz wenige. Ich denke mir und sehe auch immer wieder, wie viel Arbeit hinter Ihren Recherchen stecken muss und wie Sie sich gegen div. Lobbies behaupten müssen und auch können. Denn mit Sachlichkeit, die ich bei Ihnen bewundere, kann den „Gegnern“ am besten der Wind aus den Segeln genommen werden.

Robert G. S.
Münchendorf

Wer unsere Arbeit in besonderem Maß unterstützen will, findet alle Informationen zu einem KONSUMENT-Förder-Abo hier: KONSUMENT-Förderabo. Tipp: Ein Förder-Abo eignet sich auch als Geschenk.

Die Redaktion

KONSUMENT neu 10/2017

Übersichtlicher

Die Neugestaltung ist ansprechender, übersichtlicher und vielfältig informativ. Ich las wie immer alles, fühlte mich besser informiert und brauchte – es klingt fast kurios – weniger Zeit zum Lesen; kein überflüssiges Geplauder oder zu viel Textaufwand.

Karl G.
E-Mail

Wir sind nach wie vor sehr interessiert, wie Ihnen KONSUMENT nach dem Relaunch gefällt und arbeiten permanent an Verbesserungen. Unsere Leserinnen und Leser geben uns dafür immer wertvolle Anregungen.

Die Redaktion

Mazda: Lampenbox für MX-5 12/2017

Unsinnig bestückt

Es ist fast unglaublich. Vor einem Jahr habe ich mir einen Mazda MX-5ND gekauft. Nach einigen technischen Problemen gipfelt das ganze noch in einem Kauf eines Lampensets für den Urlaub. Laut Mazda gibt es eine Original Lampen Box. Diese wurde bestellt, damit es auch beim Grenzverkehr und etwaigen Kontrollen keine Probleme gibt. Es kam dann zu dem stolzen Preis von 35 € noch hinzu, dass eine H11 Lampe im Set dabei ist, diese aber nicht in den MX-5 passt.

Ich kontaktierte Mazda Österreich und bekam eine unglaubliche Antwort. Auszug aus der Mail: „… betreffend des Ersatzlampensets für Ihren MX-5 kann ich Ihnen mitteilen, dass diese spezielle Box für mehrere verschiedene Modelle angeboten wird (wie z.B. Mazda3, Mazda5, Mazda6 etc.) – somit finden Sie auch eine Birne in der Box, die gerade für Ihr Fahrzeug nicht passend ist. Von Mazda Motor Corporation Japan aus wird aber nicht für jedes einzelne Modell eine eigene Lampenbox angeboten – deshalb diese Bestückung der Box. Ich hoffe, hiermit Ihre Anfrage zufriedenstellend beantwortet zu haben.“

Die notwendigen zwei Lampen kosten max 9 €, da der Wagen sonst eine Voll-LED-Ausstattung hat. Die H11 Lampe kann ich dann also ins Museum bringen oder so.

Renate B.
E-Mail

ÖBB-Fahrkartenautomaten 11/2017

Plus und Minus

Ich kann mich den Beschwerden über die neue Gestaltung der Fahrscheinautomaten zum Großteil anschließen.

Zuerst zum Positiven: Ich buche oft Fahrkarten von zuhause aus und lasse mir einen Abholcode zum Ausdrucken an einem Automaten generieren. Die Eingabe des Codes ist nun durch die größere Schrift und die blockweise Darstellung einfacher geworden.

Zum Negativen: Es gibt die Möglichkeit, über die Schaltfläche „Weitere Angebote“ regionale Angebote anzuwählen. Nachdem ich in Tirol wohne, interessieren mich Angebote in Tirol. In der Reihenfolge erscheinen aber zuerst jene aus Wien, NÖ und dem Burgenland, gefolgt von der Steiermark usw. Um zu „Tirol“ vorzudringen, muss erst der Schaltknopf „abwärts“ gedrückt werden, um an das Ende der Liste zu gelangen. Wenn nun „Regiobiking“ ausgewählt wird, um eine Fahrrad-Tageskarte auszudrucken, geht das nur für eine einzelne Tageskarte. Sollten mehrere benötigt werden, muss wieder von vorne angefangen werden. Die Auswahl mehrerer Tageskarten ist nicht möglich.

Ich habe den Eindruck, dass die ganze Angelegenheit nicht zu Ende gedacht wurde. Ich habe auch schon an die ÖBB geschrieben. Man wird schlichtweg ignoriert. Gerade im Bezug auf das Beschwerdemanagement sind die ÖBB noch meilenweit von einem funktionierenden Kundendienst entfernt.

Martin H.
Mils

Preiserhöhung für Grabstellen 8/2017

Enorme Preissteigerung

Mir ging es ebenso. Seit dem Jahre 1905 gab es ein Familiengrab am Zentralfriedhof, das bisher von mir betreut und auch bezahlt wurde. Im Jahre 2001 habe ich 944.89 € bezahlt. 2005 wurde nochmals ein Verwandter beigesetzt. Die nächste Rechnung vom 17.4.2015 machte 2.117 € aus. Diese enorme Preissteigerung wurde mit der „prominenten Lage“ erklärt. Das heißt: Gehzeit zur Luegerkirche ca. 15 Minuten. Entgegenkommenderweise machte man mir ein Angebot für 48 Monate in Höhe von 840 €.

Da ich selbst derzeit schon 77 Jahre alt bin, habe ich darauf verzichtet. Die Grabstelle verfällt langsam, denn ich kann meinen Nachkommen diese Kosten nicht aufbürden. Ähnliche Fälle von Wucher sind mir aus meinem Freundeskreis bekannt. Vielen Dank für Ihre so interessante Zeitschrift, deren Artikel ich wiederholt zu Rate gezogen habe.

Elfriede C.
Wien

Lesen Sie auch den entsprechenden Leserbrief in: Butter, Penny Sonderangebote, Roaming ... - Ihre Meinung ist uns wichtig

Preisvergleich Supermärkte 10/2017

Vernünftig und preisbewusst

Dieses nach dem Billigsten schauen, diese „Geiz ist geil“-Mentalität wird uns alle noch sehr teuer kommen. Wenn ich lese, dass 500 g Kaffee um 1 bis 2,69 € angeboten werden, bin ich entsetzt. Davon kann doch kein Kaffeebauer leben. Diese Kaffeebauern sind die „Wirtschaftsflüchtlinge“ von morgen – oder schon von heute. Das ist mit Produkten der heimischen Bauern nicht anders. Ohne EU-Subventionen könnten viele ihre Höfe dichtmachen.

Mit der Verwechslung von „immer mehr für wenig Geld“ und vernünftigem, auch preisbewusstem Einkauf werden wir uns auch noch unsere Nahversorger, die kleinen Lebensmittelgeschäfte in der Stadt und auf dem Land, wegsparen. Dann schauen wir später, wenn wir nicht mehr so autofit sind, aber alt aus.

Marie Luise P.
Dornbirn

Supermarkt-Backshop 4/2017

Hygiene beim Bäcker?

Ich kann dem Leserbrief von Herrn Mark aus Nenzing nur bedingt zustimmen. Es stimmt, dass sehr viele Kunststoffhandschuhe und Papiersäckchen verbraucht werden. Jedoch statt der Handschuhe kann man auch die Brotzangen verwenden. Auch ich kaufe beim Bäcker ein und da stört mich, dass die Verkäuferinnen meist keine Handschuhe tragen – ist das etwa hygienisch? Unfair finde ich jedoch, der Hoferfiliale den Müll rund um das Geschäft zuzuschreiben, denn verantwortlich dafür sind einzig und alleine die Konsumenten. Darüber ärgere ich mich jedesmal und das nicht nur bei den Filialen von Hofer!

Monika V.
Innsbruck

Uniqa: Veranlagen mit Garantie 8/2017

Kundentäuschung

Mit großem Interesse habe ich Ihren Bericht gelesen und bin von dem Unternehmen enttäuscht. Bei einer Lebensversicherung von Kapitalgarantie zu sprechen und damit etwa 70 Prozent der Einzahlungen zu meinen, ist in meinen Augen eine Fehlinformation und Täuschung der Kunden. Es ist traurig, dass heutzutage im Versicherungsbereich scheinbar immer noch mit derartigen Tricks gearbeitet wird, um mehr Geschäfte zu machen. Gemäß dem Werbeslogan „Denk UNIQA“ sollte sich UNIQA wirklich dabei etwas denken und derartiges in Zukunft unterlassen!

Name der Redaktion bekannt

Verpackungen: Zugemüllt 11/2017

Ärgerliche Blisterverpackungen

Am schlimmsten sind die Blisterverpackungen, welche oft für im Supermarkt angebotene Mehlspeisen, Torten, etc. verwendet werden. Das ärgerliche daran ist, dass man sie nicht zerkleinern kann. Die einzige Möglichkeit, diese platzsparend zu entsorgen, ist, sie zu zerschnippeln, was allerdings zeitaufwendig ist.

Besonders oft wird diese Art der sperrigen Verpackung bei Elektro-/Elektronikgeräten verwendet. Es fängt damit an, dass die Plastikteile oft miteinander verschweißt sind und das Öffnen nicht ohne Zuhilfenahme von Schere oder Messer zu bewerkstelligen ist.

Ich ärgere mich jedes Mal, wenn ich damit konfrontiert werde, aber man kann es kaum vermeiden. Im Gegenteil, diese Verpackungsform greift immer mehr um sich. Hier gäbe es – wie einige wenige Produkte in zusammenfaltbaren Kartonverpackungen zeigen – umweltfreundlichere Alternativen.

User "besserwisser"

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