Asfinag, Posttarife, Raps-und Sonnenblumenöl, Trinkwasser ... - Ihre Meinung ist uns wichtig

Hier die Liste der Leserbriefe, die wir in KONSUMENT 7/2018 veröffentlicht haben. Sollte sich ein Leserbrief auf einen konkreten Artikel beziehen, dann finden Sie ihn auch bei diesem Artikel.

Asfinag 7/2018

Vignette vergessen

Das ordnungsgemäß mit einer Vignette ausgestattete Auto meiner Frau hatte einen Motorschaden. Sie kaufte sich einen günstigen Gebrauchtwagen. Dabei übersah sie, dass keine Vignette geklebt war. Wöchentlich mindestens einmal fuhr sie nach Wien. So auch am 17.4.2018.

Am 8.5., also 3 Wochen später, flatterte eine Zahlungsaufforderung der ASFINAG ins Haus, die Ersatzmaut in der Höhe von 120 € zu überweisen, weil keine gültige Vignette geklebt war. Sofort wurde die Vignette gekauft und geklebt, die Ersatzmaut von 120 € überwiesen.

Am 18.5. kam die nächste Rechnung über ein Delikt vom 26.4.2018. Ein Anruf bei der ASFINAG brachte nichts; die Dame erklärte uns den Gesetzestext, meine Frau hätte keinen Anspruch, von ihrem Delikt früher verständigt zu werden. Sollten mehr als 3 Rechnungen einlangen, sollte sie sich melden. Uns blieb nur die Bezahlung der nächsten 120 €.

Am 28.5. kam tatsächlich die dritte unliebsame Überraschung über eine nicht geklebte Vignette vom 4.5.2018. Wäre die Verständigung innerhalb von 14 Tagen erfolgt, hätte meine Frau sich 240 € erspart.

Die nicht geklebte Vignette geht auf unsere Kappe. Aber muss das gleich so eine Abzocke seitens der ASFINAG sein? 360 € plus eine neue Vignette für ein vergleichsweise harmloses Delikt? Gesetz ist Gesetz – dahinter kann man sich bequem verstecken!

Franz W.
Hadres

Datenschutz: Das richtige Signal 5/2018

Sensibilisierung

Herzlichen Dank für Ihre Kolumne „Aufgespießt“, in der Sie eine Art Boykott von Neuwagen aufgrund der Gefahr von Datenmissbrauch durch die Autokonzerne vorschlagen. Bitte leiten Sie auch dem Autor des Artikels „Big Brother an Bord“ bzw. dem VKI allgemein meinen Dank weiter für die Untersuchung dieses Themas.

Wie schon beim Thema Bargeld-Abschaffung: Wer profitiert? - Ohne Moos nix los freut es mich, daß der VKI offenbar versucht, auf die Gefahren der schleichend schwindenden Anonymität der Bürger durch zunehmende Überwachung in allen Lebenslagen aufmerksam zu machen. Was als Beitrag zu Sicherheit und Bequemlichkeit beginnt (und auch so verkauft wird), kann nämlich eines Tages in einer Dystopie orwellschen Ausmaßes enden!

Es freut mich auch, dass Sie hier mehr auf eine Sensibilisierung und Reaktion der Marktteilnehmer als auf den sonst so beliebten Ruf nach der Politik setzen. Von letzterer wird nämlich – Ihr Beispiel von der Rede von Frau Merkel bestätigt das – keine Lösung im Sinne der Bürgerfreiheit zu erwarten sein.

Christian E.
E-Mail

E-Trekkingräder 6/2018

Damenmodelle

Der E-Trekkingbiketest ist ja recht interessant – allerdings wird‘s ja wohl die meisten Modelle auch für Damen geben. Wie schaut‘s denn da mit der Rahmenfestigkeit etc. aus? Es wäre schön, wenn Sie diesem Bereich auch Beachtung schenkten.

P. M. S.
E-Mail

Ein Rad in beiden Ausführungen zu testen, würde die ohnehin hohen Testkosten abermals in die Höhe treiben und den Test letztlich unerschwinglich machen. Wir hatten aber schon mehrfach Damenmodelle im Test. Aufgrund dieser bisherigen Tests ist davon auszugehen, dass es KEINE signifikanten Unterschiede gibt. Ganz im Gegenteil – wir haben anhand einiger Modelle festgestellt, dass Rahmen von Damenmodellen sogar stabiler sein können.

Die Redaktion

Fair-Trade-Bananen 7/2018

Suchrätsel

Habe immer versucht, Fair Trade Bananen zu kaufen. Manchmal schwerer zu bekommen, seit einiger Zeit bei Spar und M-Preis deutlich räumlich getrennt, sodass man immer zuerst die „normalen“ Sorten erblickt. Jetzt kommt noch dazu, dass immer öfter 2 verschiedene Stellen mit Bananen vorhanden sind, oft einmal verpackt und einmal nicht in Plastik – aber beide nicht Fair Trade. Und die fair gehandelten Bananen muss man fast suchen! (Wenn ich Familienmitglieder zum Einkauf schicke, kommen fast sicher die falschen in den Einkaufskorb).

Dr. Eva Maria K.
E-Mail

„Just in case“-Schutzpaket 5/2018

Praxistipps

Das Online-Banking meiner Bank bietet die Möglichkeit, den Zugangscode selber zu verändern. Das mache ich auch zwei bis drei Mal im Monat. Die Durchführung der Änderung lasse ich mir per automatischer E-Mail bestätigen (Einstellung in meiner Konto-Admin) und hebe sie auf. Das beweist die Sorgfalt meinerseits im Fall eines elektronischen Diebstahls.

Die Codes (zB 5 Ziffern und dann 2 Buchstaben) lasse ich mir im Excel generieren: ZUFALLSBEREICH (11111;99999) ergibt eine fünfstellige zufällige Zahl und UNIZEICHEN(ZUFALLSBEREICH (65;90)) erzeugt einen zufällig ausgewählten Großbuchstaben von A – Z. WICHTIG: Vor dem Ändern gut auswendig lernen oder gesichert notieren … Klappt bei mir seit Jahren problemlos!

Dazu noch ein Sicherheitstipp bei E-Mails: Betrügerische Spam-Mails samt Schadsoftware in Attachments oder präparierten Web-Seiten sind heute noch ärgere Seuchen als Pest und Cholera im Mittelalter. Auch die besten Spam-Filter können gar nicht alles erkennen. Bei mir kommen die erst gar nicht auf meinen Rechner, da ich die Möglichkeit meines Mail-Providers nutze, mir die Mails zuerst per Web-Mail auf dem Server des Providers anzusehen.

Hartlieb W.
Sistrans

Medikamentenverpackung 7/2018

Noch mehr Leerraum

Als treuer Leser Ihrer Zeitschrift möchte ich Ihnen einen neuen Fall von Verpackungsirrsinn senden. Auf den Fotos ist links die alte Ausführung und rechts die neue zu sehen. War die bisherige Verpackung bereits ein Musterbeispiel für sehr viel Leerraum, wodurch die bisherige Verpackung höher war als die neue, so kommt nun die neue Verpackung auch noch mit nahezu der doppelten Menge Kunststoff und Karton daher. Alt 4 x 4 x 8,5 cm, neu 2,5 x 6,5 x 9 cm. Da die Tabletten selbst keine Änderung erfahren haben, kann dies nicht mit verbesserter Handhabung begründet werden.

Manfred E.
Mauer b. Amstetten

Neue Posttarife 7/2018

Briefmarken

Mit den neuen Brieftarifen der Post wird mir bei den „Eco“-Tarifen (das sind immerhin 2 von 3) nicht mehr erlaubt, die über die Jahre im Abo erworbenen Briefmarken zu verwenden. Will ich die Briefmarken verwenden, muss ich den höchsten Tarif (80 Cent statt vorher 68) kleben und bekomme dieselbe Leistung wie vorher.

Stellen Sie sich vor, Sie haben sich vor kurzem mit Billa Gutscheinen eingedeckt (verwendbar für das ganze Warenangebot) und jetzt erfahren Sie in der Zeitung, dass diese Gutscheine ab 1. Juli nur mehr für das jeweils teuerste Produkt einer Warengruppe zulässig sind. Das kann nicht sein! Der VKI würde sofort verlangen, dass die Gutscheine gegen Bargeld retourniert werden können.

Bitte verlangen Sie dasselbe bei Briefmarken bzw. verhindern Sie das „nicht verwenden dürfen“. Es ist augenscheinlich so, dass es hier nur um die „Optimierung“ der 2018er-Bilanz geht, und da kann man mit bereits früher verbuchten Briefmarken nichts verdienen. Für die Bilanz der Post ist es besser, die Marken verrotten in Ihrer Lade, oder ganze Markenblöcke werden als Klopapier verwendet. Aber das geht auch nicht, weil sie perforiert sind!

Andreas N.
Neuhofen an der Ybbs

Wir haben diesbezüglich eine Anfrage an die Österreichische Post AG gestellt und folgende Stellungnahme erhalten:

„Gleichzeitig mit der Einführung eines neuen Produktes – dem ECO-Brief – im Universaldienst wurden die Preise auch den aktuellen Marktbedingungen angepasst. Trotzdem liegen wir mit dieser neuen Preisstruktur ab 1. Juli im europäischen Vergleich im unteren Drittel. Die Frankierung mit Briefmarken ist nur bei PRIO-Sendungen vorgesehen und dafür wird es auch die entsprechenden Ergänzungswerte in unseren Geschäftsstellen geben. Für die ECO-Briefe besteht die Möglichkeit der Aufgabe in einer unserer Filialen oder der Erwerb von Kuverts in 10er-Packs, welche dann auch in den Briefkasten geworfen werden können.“

Die Redaktion

ÖBB Sparschiene 5/2018

Keine Vorteile der DB

Die angeblichen Vorteile der Deutschen Bahn sind Marginalien gegenüber den dauernden Verspätungen und Ausfällen der DB. Wann immer ich in Linz am Abend auf den gebuchten ICE eine halbe bis eine Stunde(!) warten muss, dann liegt der Fehler bei der DB, das wird auch im Lautsprecher durchgesagt, denn das lässt sich die im Prinzip sehr pünktliche ÖBB nicht gefallen.

Wenn man Sparschiene bucht – ich mache das immer online, brauche auch keine gedruckte Fahrkarte, denn die ist auf dem Mobiltelefon – wird genau gewarnt, ob man umtauschen kann, oder nicht. Da muss man halt ein wenig überlegen. Und die Freundlichkeit der Schalterbeamtinnen? Siehe den Leserbrief von Monkieee in KONSUMENT 6/2018 zur Sitzplatzreservierung. Die Bahn ist schneller und sicherer als das Auto, aber ich schaue eigens, ob es ein Railjet (ÖBB) oder ein ICE (DB) ist, wenn ich mir die Zeiten aussuchen kann. Das Internet funktioniert in den ICE auch nicht klaglos.

Ich kann über die ÖBB nicht klagen. Die Pünktlichkeit ist mir wichtiger, als eine ausgedruckte Fahrkarte.

Mag. Ditta R.
E-Mail

Rapsöl und Sonnenblumenöl 5/2018

Lücke geschlossen

Ich möchte mich bei Ihnen für den interessanten Artikel „Glänzendes Ergebnis“ bei Rapsund Sonnenblumenöl herzlich bedanken. Damit wurde eine wesentliche Lücke hinsichtlich der Beschaffenheit von in unseren Breiten häufig verwendeten Speiseölen geschlossen. Besonders erfreulich dabei ist auch das positive Abschneiden fast aller getesteten Öle.

Dr. Wolfgang Z.
E-Mail

Pestizide und Herbizide

Ich habe Ihren Artikel mit Interesse gelesen. Wie sieht es denn bei Bio-Ölen mit Neonicotinoiden und Glyphosatbelastung aus? Es ist ja bekannt, dass diese Pesti- u. Herbizide tonnenweise auf unsere Felder aufgebracht werden.

Gert F.
Purkersdorf

Da wir nur ein begrenztes Untersuchungsbudget zur Verfügung haben, wurden Pestizide und Herbizide in den Ölen nicht untersucht. Im Zuge unserer Recherche zu Beginn des Tests haben wir aber mit einigen Experten gesprochen, die uns die Auskunft gegeben haben, dass in letzter Zeit selten bis nie hohe Gehalte an den von Ihnen genannten Schadstoffen in Ölen nachgewiesen werden konnten.

Die Redaktion

Rasenroboter 6/2018

Fragwürdiges Ergebnis

Dieser Test hat mich irgendwie sprachlos gemacht. Seit wann sind Rasenroboter Spielzeug? Außerdem: Wenn Ihr „Testsieger“ Gardena in allen Punkten außer der von mir in Frage gestellten Sicherheit (10 % der Gesamtpunkte) ein Plus aufweist und dann als Endergebnis nur ein „Durchschnittlich“ herausschaut, habe ich den Eindruck, dass hier ein Produkt einfach schlecht dargestellt werden soll.

Ich bin jedenfalls froh, dass in meiner Umgebung so viele Rasenroboter ihren Dienst tun, dass der ständige Motorenlärm am Abend und Samstagnachmittag, wenn man es sich im Garten gemütlich machen will, Geschichte ist.

Mag. Elmar B.
Bludenz

Keiner der getesteten Rasenroboter wurde besser als durchschnittlich bewertet. Der Grund: Es bleibt ein gewisses Sicherheitsrisiko, wenn die Geräte losfahren.

Die Redaktion

Sodastream 5/2018

Firmenstellungnahme

Bei keinem von SodaStream (oder auch Soda-Club) in Umlauf gebrachten Kohlensäure-Zylinder gibt es ein „Verbraucher-Pfandsystem“ – dies geht auch aus dem auf jedem Zylinder gut sichtbar angebrachten Vermerk „Kein Pfand“ klar hervor. In der Praxis bedeutet dies, dass die 425-g-Kohlensäure-Zylinder der Marke SodaStream im Eigentum von SodaStream sind und dem Verbraucher zur Nutzung gegen eine nicht erstattungsfähige Gebühr überlassen werden.

Der Konsument bekommt beim Kauf eines Trinkwassersprudlers einen CO2-Zylinder zur Verfügung gestellt, der dann immer wieder leer gegen voll zum Preis einer Füllung im Handel getauscht wird. Die Nutzung des Zylinders ist daher bereits im Gesamtpreis des Wassersprudlers mitkalkuliert. Im Kaufpreis (Neugerät mit Zylinder und Reservezylinder) sind die Kosten für die regelmäßige Wartung, Überprüfung, Reinigung und die TÜV-Abnahme sowie ein eventuell notwendiger Austausch defekter Gebrauchszylinder/ Ventile usw. durch unser Unternehmen enthalten. So hat der Endverbraucher die Sicherheit, einen stets optimal gewarteten und überprüften Kohlensäurezylinder für die komplette Zeit der Nutzung zu erhalten. Diesen speziellen Service stellen wir dadurch sicher, dass wir uns das Eigentumsrecht an den Zylindern vorbehalten.

Zusätzlich können unsere Kunden auf Wunsch einen Reserve-Zylinder gegen eine Gebühr zzgl. Preis einer Füllung beziehen. Auch dieser Zylinder kann zum Preis einer Füllung im Handel getauscht werden.

Das jedem Gebrauchs-Zylinder beiliegende Benutzerzertifikat beschreibt präzise die endgültige Rückgabe des Zylinders an SodaStream. Der Zylinder wird kostenfrei via DPD beim Kunden abgeholt. Dafür erstatten wir unseren Kunden eine Kulanzzahlung von 3,50 € pro Zylinder, um sicher zu stellen, dass unsere Zylinder im Sinne unserer umwelt-orientierten Firmenpolitik zurück in den Verwendungskreislauf gelangen und wieder befüllt werden.

Christian W.
Leiter Kundenservice-Center Deutschland & Österreich

Trinkwasser im öffentlichen Raum 5/2018

Freier Zugang

Wir haben in Österreich derzeit noch sehr gutes Trinkwasser. Und solange es das gibt, sollte es auch im sogenannten öffentlichen Raum kostenfrei verfügbar sein. Es ist bekannt, dass die meisten Menschen zuwenig trinken. Gesundheitlich am besten bzw. am besten verträglich ist das normale klare Wasser ohne irgendwelche Zusätze.

Wer einige Stunden unterwegs ist, wird seine Trinkwasserflasche vielleicht auffüllen wollen. Und dann hat man immer öfter ein Problem. Beispielsweise an den Bahnhöfen, Flughäfen. Wenn nur noch warmes Wasser aus den Wasserhähnen kommt – man die Temperatur nicht verstellen kann –, dann ist es nicht als Trinkwasser geeignet. Wenn Wasserhahn und Waschbecken so nah beinander sind (stylish schön?), kann man keine Flasche drunter halten. Ich fände deshalb eigene Trinkwasserbrunnen eine gute Lösung.

Ärgerlich finde ich es auch, dass man sich auf vielen der neuen oder neu renovierten Bahnhöfe die Hände nur waschen kann, wenn man Toilettengeld bezahlt. Viele Bahnhöfe wurden in Einkaufszentren umgebaut – somit haben nicht nur Reisende das Bedürfnis, sich die Hände waschen zu wollen. Das hat auch oft hygienische Gründe, wenn man einkaufen war und sich dann einen Imbiss genehmigen möchte.

User "Patsy"

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