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Amalgam-Verbot, Paketdienste, Selbstbedienungskassen ... - Ihre Meinung ist uns wichtig

Hier die Liste der Leserbriefe, die wir in KONSUMENT 12/2018 veröffentlicht haben. Sollte sich ein Leserbrief auf einen konkreten Artikel beziehen, dann finden Sie ihn auch bei diesem Artikel.

Amalgam-Verbot 8/2018

Verunsichert

Ob eine Füllung besser oder schlechter ist (Amalgam oder Kunststoff), kommt auch auf die Verträglichkeit der Stoffe für den Patienten an. Und ich glaube auch nicht, dass viele Leute eine irrationale Angst gegen Amalgam haben. Die Leute sind unsicher, weil sie keine Experten sind. Sie müssen sich auf die Auskünfte ihres Zahnarztes verlassen. Und die sind meist spärlich. Man wird meist mit einer Gegenfrage konfrontiert, was für eine Füllung man haben will.

Ich frage mich nur, warum die Zahnärzte bisher nie, von sich aus, ausgetestet haben, ob der Patient z.B. auf Silber oder andere dentale Werkstoffe allergisch ist, bevor große Füllungen gemacht wurden. So etwas geht den Zahnarzt wieder nichts an, das muss der Patient selbst wissen und selbst den richtigen Arzt finden, der einen Allergietest macht. Vielleicht war das das Ausgangsproblem. Alle Zahnärzte sollten Ganzheitsmediziner sein.

User "shopgirl"

Volle Zustimmung

Ich kann mich dem Leserbrief von Herrn Dr. Beinl nur voll anschließen. Ich selbst habe Amalgam-Füllungen seit ca. 50 Jahren, mit vollster Zufriedenheit. Besonders möchte ich mich bei Dr. Beinl bedanken, dass er sich als Zahnarzt gegen diese Abzocke stellt. Es gibt also noch Fachleute mit Mut, die Meinungen vertreten, auch wenn diese gegen den eigenen Profit sprechen. Danke!

Herbert R.
E-Mail

Kreuzfahrtschiffe 11/2018

Nobel geht die Welt zugrunde?

Ich habe mit großem Interesse Ihren Artikel über die Kreuzfahrtschiffe gelesen und zolle Ihnen Bewunderung, dass Sie dieses heiße Thema sich anzuschneiden getrauen. Leider liest man viel zu selten über diese Art von Klimaschädigung, verursacht vom gut verdienenden „Mittelstand“ der Bevölkerung. Ein altes Sprichwort beschreibt sehr gut diesen Zustand: „Nobel geht die Welt zugrunde.“

Einen „guten Fang“ haben Sie auch mit dem Kolumnisten Michael Hufnagl gemacht. Ich kenne und schätze ihn von dem sonntäglichen Kurier-Beitrag „Paaradox“. Er ist ein Feinspitz der geschliffenen Formulierkunst.

Josef S.
E-Mail

Paketdienste 11/2018

Ärger mit DPD

Post und DHL liefern immer zuverlässig. GLS hatte ich nur einmal, hat ebenfalls gepasst. Ganz furchtbar ist DPD. 4 Bestellungen, immer zuhause, und es gab nie einen Zustellversuch. Es wird immer gleich an den PickUp-Shop geliefert. Ärgerlich. Ich achte künftig darauf, welcher Zusteller liefert, und bestelle dann gegebenenfalls lieber woanders.

User "valentina46"

Keine Wahl

Leider ist es bei Online-Shops nur selten möglich sich den Zusteller auszusuchen. Bei Bestellungen im EU-Ausland ist die Post leider kaum bis gar nicht vorhanden. Was schade ist, da meine Erfahrungen mit der Post ausschließlich positiv sind. Ich wohne am Stadtrand von Wien und habe mit all den hier getesteten Zustellern nur schlechte Erfahrungen gemacht. Die schlechtesten mit DHL. Einzig allein die Post funktioniert zuverlässig und freundlich.

User "ponysee"

„Sehr gut“ für die Post?

Als langjährige Leserin von KONSUMENT juckt es mich, das von Ihnen vergebene „sehr gut“ an die Post zu relativieren. Mehrfach ist es passiert, dass Pakete nicht zugestellt wurden, obwohl jemand zuhause war. Es gab nicht einmal einen „Klingel“-Versuch, denn den hätte man hören müssen. Aber natürlich ist das Selbstabholen-Müssen eines Paketes viel schlimmer. Mein Mann und ich sind beide über 80 und unsere Tochter ist an den Rollstuhl gebunden!

Eine Beschwerde bei der Post hat nur ergeben, dass sie den Zusteller behaupten haben lassen, es sei niemand zuhause gewesen … was falsch war! Insofern würde ich die Post nicht als „sehr gut“ bezeichnen – höchstens als „einigermaßen“, gemessen an den anderen Ergebnissen.

Tatsächlich haben wir einmal mit DPD eine äußerst negative Erfahrung gemacht. Wir sehnen uns zurück nach der Zeit, als noch der verlässliche Postzusteller – der uns kannte – alles an der Wohnungstür übergab.

Linda H.
Innsbruck

Zum Arbeitsplatz liefern lassen

Ich möchte hier gerne erwähnen, dass es sich bei den Problemen rein um private Zustellungen handelt! In meiner Firma bekommen wir täglich bis zu 25 Pakete und im letzten Jahr ging nur ein einziges verloren (DPD ...). Daher mein Tipp: Arbeitsplatz als Lieferadresse, die Zusteller kennen die Öffnungszeiten und können sich nicht ausreden.

User "NorbertKL"

Paketzustellung: Trinkgeld 11/2018

Nicht ganz einverstanden

Ihrem Artikel über Trinkgeld möchte ich nur bedingt zustimmen. Es gibt Dienstleistungen, bei denen ein Trinkgeld üblich ist und ich auch gerne eines gebe (Friseur, Kellner usw.). Was ich nicht möchte: dass sich auch bei uns „amerikanische Verhältnisse“ einbürgern. Unser Ziel sollte es sein, dafür zu sorgen, dass ordentliche Gehälter bezahlt werden und der Mitarbeiter kein Bittsteller ist.

Nehmen wir Ihr Beispiel des Paketzustellers. Ich nehme an, dass Sie auch einem Postangestellten ein Trinkgeld geben. Wenn Sie sich die Gehälter der „Postvorstände“ anschauen und sehen, wie die Angestellten behandelt werden, ist das eine Katastrophe. Wollen wir das unterstützen? Ich höre von Wirten immer wieder, wenn es um die Bezahlung geht: „Sie bekommen ja noch das Trinkgeld.“

Dann gibt es noch jene Kunden, für die ein großzügiges Trinkgeld kein Problem ist; es gibt aber auch den kleinen Mann, der sich das nicht leisten kann und somit wieder Kunde 2. Wahl ist. Es wird ja schon Trinkgeld für Busfahrer (Ausflugsfahrten) gesammelt, wenn der Chef selber fährt – er wird wohl kalkulieren können!

Ich bin überzeugt, gerechter Lohn für jede Arbeit, auch für Dienstleister, muss das Ziel sein. Der Markt regelt das schon; zwar ein bisschen langsam, aber es werden den Wenigzahlern früher oder später die Mitarbeiter ausgehen.

Peter K.
Stanz bei Landeck

Selbstbedienungskassen im Supermarkt 12/2018

Wie denken Sie über SB-Kassen im Supermarkt? Unsere Umfrage auf Facebook löste hitzige Debatten aus. Hier einige Auszüge aus der Diskussion, an der sich mittlerweile auch Leserinnen und Leser von KONSUMENT beteiligen.

Arbeitsplätze gefährdet

Bin extrem dagegen ... über kurz oder lang werden so Arbeitsplätze gefährdet! Personal bei den Kassen ist unersetzlich, wie oft schon wurde ich auf Aktionen aufmerksam gemacht! Auch viele andere Serviceleistungen würden somit wegfallen! Wichtigstes Argument FÜR Kassen mit Personal = Arbeitsplätze!

Karin F.

Ganz angenehm

Wieso ist ein optionales Angebot jemandem ein Dorn im Auge? Je nachdem, wie das System funktioniert, finde ich es eigentlich ganz angenehm, die Waren selber zu scannen und mich nicht mit dem Zahlen und Einräumen hetzen zu müssen. Leider ist man beim Löschen von doppelt gescannten Artikeln oder beim Scannen von alkoholischen Getränken trotzdem auf die Mitarbeiter angewiesen (Artikel löschen bzw. Alterskontrolle), was den Prozess etwas verzögert. Des Weiteren haben manche Selbstbedienungskassen eine Waage unter der Tasche, die das gescannte Produkt erst wiegen muss, bevor es weitergehen kann, was ebenso etwas mühselig ist.

Joachim S.

Zwiegespalten

Beides – ich bin gegen die Wegrationalisierung von Arbeitsplätzen und auch dagegen, dass man als Konsument alles selbst machen muss. Aber: Wenn ich 2 Produkte kaufe, ist die Selbstbedienungskassa oft die schnellere Wahl gegenüber den 10 Leuten, die sich bei der normalen Kassa anstellen.

Birgit B.

Für kleine Einkäufe

Ich finde es zwischendurch bei kleinen Einkäufen recht praktisch. Da werde ich dann das ganze Kleingeld los. Ich denke auch, dass es für Kinder den Einkauf interessanter macht.

Oliver R.

Für Kleinigkeiten optimal

Für ein paar Kleinigkeiten optimal und schnell. Wenn man aber z.B. Alkohol kauft, muss man erst auf einen Mitarbeiter warten, der das Alter bestätigt. Somit gleich zur normalen Kassa.

Markus B.

Ganz o.k.

Ist ganz o.k. Hier in Irland und auch in England schon weit verbreitet. Braucht dennoch Personal ...

Sabina A.

Wohin soll das führen?

Was ist der nächste Schritt? Soll ich meine Waren dann in Zukunft auch noch selbst aus dem Lkw ausladen, um die letzten Arbeitsplätze auch noch zu vernichten?

ManUel

Hirnrissig

Selbstbedienungskasse? Warum soll ich für Billa arbeiten, damit deren Bilanz für die Aktionäre stimmt? Meine Zeit/Arbeitskraft kostet auch. Außerdem ist es sinnvoller, dass Arbeitskräfte bei Billa etc. besseren Lohn beziehen und nicht die immer weniger werdenden Steuerzahler diese als Arbeitslose mit Unterstützung durchfüttern müssen. Ist doch hirnrissig, die Arbeitnehmer so wegzurationalisieren.

Elisabeth S.

Arbeitsplatzerhaltung vorrangig

Selbstbedienungskassen sind ganz o.k. – mir sind trotzdem Kassen, die mit Personal besetzt sind, viel lieber. Zum einen ist der SB-Einkauf weder schneller noch günstiger abzuwickeln und zum anderen möchte ich den Erhalt jedes Arbeitsplatzes klar den Vorrang geben! Maschinen sollen uns die Arbeit erleichtern, nicht uns ersetzen!

Kurti H.

Kein guter Trend

Was ist mit den Menschen? Die brauchen Arbeit und Geld! Wenn alle durch Maschinen ersetzt werden, werden die Arbeitslosen noch mehr. Die Kriminalität steigt, weil unausgelastet und kein Geld.

Susanne B.

Geht für mich gar nicht

Es gehen Arbeitsplätze verloren und ich will mich nach einem Tag am Bildschirm nicht auch noch mit einem SB-Automaten beschäftigen. Außerdem, so denke ich, sind die Personalkosten schon in die Preise der Artikel mit einkalkuliert.

Andi S.

Lieber zur Selbstbedienungskasse

Mit wenigen Waren lieber Selbstbedienungskasse als lange Schlange mit Leuten, die ihre Geldbörse erst suchen, nachdem die Kassierin/der Kassier gesagt hat, was es kostet. Oder die jeden Groschen langsam auszählen. Oder Gutscheine und weiß der Teufel was einlösen und dann diskutieren, ob sie noch gültig sind!

David W.

Nur zur normalen Kassa

Grundsätzlich geh ich nur zur normalen Kassa. Ich soll wohl kostenlos selbst die Arbeit machen, damit die Konzerne Arbeitsplätze einsparen!

Ursula R.

Zumutung und Frechheit

Ich finde es eine Zumutung und Frechheit, die Kunden auch noch für das Einscannen heranzuziehen. Man versucht offensichtlich mit Gewalt, das ohnehin schon kaum vorhandene Personal noch mehr zu reduzieren. Man erzeugt einen künstlichen Stau, da meist nur eine Normalkassa geöffnet ist! Der Kunde hat offensichtlich keinen Stellenwert mehr.

Ing. Günter S.
Wien

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