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OP-Termine: Zwei-Klassen Medizin - Kommentar von VKI-Geschäftsführer Franz Floss

Beschleunigen private Krankenversicherungen den OP-Termin? Kommt hier die Zwei-Klassen-Medizin? VKI-Geschäftsführer Franz Floss über Reaktionen zu unserem Test "OP-Termine".

 Franz Floss 
 VKI-Geschäftsführer
Franz Floss

Wir haben zu unserm Test erboste Reaktionen von Ärzten erhalten: Alles nicht wahr. Es gäbe keine Bevorzugung mit Privatversicherung. Ein Rechtsanwaltsschreiben droht uns sogar eine Untersagung an.

Vorziehen, wenn es dringend ist

Es gäbe nur eine kürzere Wartezeit auf die Operation nach einer medizinischen Indikation (Dringlichkeit) und diese könne eben am besten von den Primarärzten festgestellt werden. Eine Behauptung, die man durchaus hinterfragen kann.

Laut öffentlichen Stellungnahmen gibt es keine Zwei-Klassen-Medizin in Österreich. Jeder werde gleich behandelt und laut Verordungstext umfasst die Zusatzversicherung nur die "Hotelkomponente" in der Spitalsbetreuung und  die "freie Arztwahl".

Im guten Glauben abgeschlossen

Es gab aber auch Reaktionen von Konsumenten, die sich nicht vorwerfen lassen wollten, "privilegiert" zu sein, Sie hätten im guten Glauben die Privatversichung gerade wegen einer besseren medizinischen Versorgung abgeschlossen.

Es ist eine unbefriedigende Situation, wenn Kriterien gesetzlich festgelegt und in der Öffentlichkeit als Errungenschaft gefeiert werden, die Realität aber ganz anders aussieht. Transparenz ist ein Grundsatz, der in unserer Teamarbeit ganz groß geschrieben wird. Wir hoffen aber, damit auch eine Diskussion angestoßen zu haben: Gibt es eine gesetzeskonforme bessere medizinischen Versorgung mit Privatversicherung oder nicht?

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