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Kaffeekapseln, VW, Windows 10 ... - Ihre Meinung ist uns wichtig

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Hier die Liste der Leserbriefe, die wir in KONSUMENT 1/2016 veröffentlicht haben. Sollte sich ein Leserbrief auf einen konkreten Artikel beziehen, dann finden Sie ihn auch bei diesem Artikel.

Kaffeekapseln 11/2015

Testvorschlag

Als intensiver Kaffeetrinker kann ich Ihren Test weitestgehend bestätigen. Allerdings ist mir etwas aufgefallen, das in solchen Tests ebenfalls berücksichtigt werden sollte! Meiner Erfahrung nach unterscheiden sich die verschiedenen Kapseln – neben dem Geschmack – auch durch den Kraftaufwand, der für die Perforierung nötig ist. Ein gegenüber den originalen Nespressokapseln deutlich erhöhter Kraftaufwand beansprucht den Hebelmechanismus der Maschine mehr, was wahrscheinlich zu einem höheren Verschleiß der Mechanik führen kann.

Ich bin daher – nach einigen Versuchen mit Fremdfabrikaten – einerseits aus Geschmacksgründen, andererseits wegen möglicher Lebensdauerauswirkungen auf die Maschine wieder zum Original zurückgekehrt. Eine Aufnahme dieses „Belastungskriteriums“ in den Test wäre daher empfehlenswert.

Dr. Robert B.
E-Mail

Verbieten?

Wenn es nicht gelingt, diese Kapseln wenigstens ohne so wertvolle und kostenintensive Stoffe wie Alu zu erzeugen, sollte man sie verbieten. Es sind verschwenderische Müllproduziermaschinen, in denen der größte Wert in der Verpackung liegt.

User "hanederb"

Zurück zum Filterkaffee

Ich mache es mittlerweile so, dass ich auf die bewährte Filtertätigkeit zurückgegriffen habe. Das heißt: Kaffee (gemahlen), den ich will, so stark/ mild ich will, und dessen Preis ich auch frei entscheiden kann. Einziger Nachteil: etwas „mühsam“, Wasser aufkochen und durch das kochende Wasser ist der Kaffee auch extrem heiß. Aber es zahlt sich aus – und vor allem, es ist wesentlich billiger als die vorgeschriebenen Kapseln.

User "Woodstock"

Kaffeekapseln: Ethik und Umwelt 11/2015

Plädoyer für Siebträgermaschine

Als längjähriger, begeisterter Leser der Zeitschrift KONSUMENT habe ich bei dem Artikel als Alternative zu Kaffeekapseln die „Siebträgermaschinen“ vermisst. Für die damit verbundene Schonung der Umwelt nehme ich den Mehraufwand des „Handlings“ bei der Zubereitung gerne in Kauf. Die Qualität meines Kaffees (Siebträgermaschine BEEM, Eduscho cafe crema, Mahlstärke 5) ist mit Nespressoqualität durchaus vergleichbar und dabei das Preis-Leistungs-Verhältnis unschlagbar.

Erwin R.
Pischelsdorf

Lebensdauer von Produkten 2/2013

Suunto-Multifunktionsuhr: Kein Ersatz für Armband

Vor etwa 10 Jahren habe ich eine Suunto-Multifunktionsuhr um mehr als 300 € gekauft. Schon nach eineinhalb Jahren ist das Kunststoffarmband gebrochen – laut Händleraussage ist das normal. Meine früheren Uhren hatten auch Kunststoffarmbänder, die sind aber erst nach 5 bis 7 Jahren gebrochen.

Jetzt ist das fünfte Armband gebrochen (im Schnitt schön regelmäßig alle 2 Jahre 20 €) und der befürchtete Worst Case ist eingetreten: Mein Händler kann kein Armband mehr liefern. Natürlich ist das ein Design- Armband, sodass kein normales Band passt. Also muss ich eine teure, tadellos funktionierende Armbanduhr, die vermutlich noch weitere 20 Jahre hält, wegwerfen.

Ein weiteres Beispiel für die verschiedenen Varianten der geplanten Obsoleszenz. Ich ärgere mich maßlos.

DI Rainer B.
E-Mail

Mercedes-Ersatzteile 1/2016

800 Euro für Plastikteilchen

Ich habe einen sehr dummen Fall von mangelnder Haltbarkeit erfahren müssen: Der innere Türöffner meines Mercedes ist abgebrochen, ein Plastikteilchen um 20 Cent Herstellkosten, aber man muß die gesamte komplizierte Innenverkleidung der Türe kaufen. Kostenpunkt sage und schreibe über 800 Euro inkl. Arbeitszeit und MwSt.! Die Zwangslage von uns Konsumenten wird wirklich schamlos ausgenützt.

Ing. Axel K.
Kaumberg

Merkur: Herkunftsland 1/2016

Petersilie aus Kenia

Bei meinem Einkauf diese Woche suchte ich beim Merkur nach Petersilie. Da ich stets auf das Herkunftsland achte, musste ich feststellen, dass diese eine Reise von 5.750 Kilometern hinter sich hatte! Denn sie stammt aus KENIA! Das darf doch nicht wahr sein! Petersilie wächst in jedem Garten ums Eck – es handelt sich hierbei doch nicht um ein exotisches Gewächs? Kann man diesem Irrsinn nicht einen Riegel vorschieben? Ich bin entsetzt – die Petersilie kaufte ich natürlich nicht! Vielleicht wissen Sie einen Rat für diese unglaublich verblödete Aktion!

Herbert J.
E-Mail

Auch Schnittlauch und Dille haben mitunter eine weite Reise hinter sich. Tipp: Kräuter regional kaufen, frisch geerntet einfrieren oder trocknen und so für einen längeren Zeitraum konservieren.

Die Redaktion

ÖBB: Railjet 1/2016

Zum Abgewöhnen

Der Verkehrsverbund Ost-Region verkauft ein so genanntes Top-Jugendticket, das freie Fahrt auf Öffis in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland gewährt. Das ist nur im Prinzip lobenswert. Will ein Berechtigter damit über die Landesgrenzen hinaus fahren, ist natürlich ein Zusatzticket zu lösen. So weit, so gut. Der Preis dafür richtet sich bei den ÖBB aber nicht einheitlich nach der Entfernung ab Landesgrenze, sondern unterschiedlich nach Zughaltestellen.

Will man zum Beispiel von Wien nach Linz, ist eine Zusatzkarte im Railjet bereits ab St. Pölten zu kaufen, im etwa gleich schnellen IC erst ab St. Valentin. Damit kostet das Railjet-Zusatz-Ticket das Siebenfache des IC-Zusatz-Tickets. Ist dieser „Railjet-Zuschlag” für Kinder und Jugendliche den Verantwortlichen der ÖBB nicht peinlich? Zumal etwa ein Westbahnticket für Kinder Wien–Linz dann deutlich billiger wäre als allein der ÖBB-Aufschlag St. Pölten–Linz für Kinder mit Top-Jugendticket?

Werner Zirngast
E-Mail

Preisvergleich: Österreich - Deutschland 12/2011

Canon Pixma Drucker

Über einen soeben erlebten Fall von Ösi-Zuschlag muss ich Ihnen unbedingt berichten. Ich suchte über Google einen Drucker, der CDs bedrucken kann, und fand bei Conrad den Canon Pixma IP7250 um 65 Euro. Das war aber Conrad-Deutschland, der nicht nach Österreich versandte. Also schaute ich bei Conrad-Österreich, wo er aber 85 Euro kostete. Genervt schaute ich bei Amazon und fand ihn um 56,36 Euro, wo ich ihn natürlich dann auch bestellte. Dort kommt er übrigens auch aus Deutschland.

Es ist also wirklich nicht nachzuvollziehen, wieso manche Firmen für Deutschland und Österreich solch horrende Preisunterschiede haben.

Peter E.
E-Mail

Visa Card complete 1/2016

Unerwünschtes „Upgrade”

Nach Rücksprache mit der Kundenservicezentrale von Visa Card complete und auch mit meiner Bank war es nicht möglich die NFC Funktion (bargeldlos bezahlen – VISA pay wave) zu unterbinden. „Das ist die Zukunft“, war die Antwort auf der Bank. Bei meiner Bankomatkarte konnte ich diese Funktion schon unterbinden lassen.

Es ist mir auch nicht verständlich warum diese eine Funktion als Upgrade „verkauft“ wird. Meine derzeit gültige „alte“ VISA-Card läuft noch bis Juni 2017. Sieht so Kundenservice aus? Auf diese Art akquiriert man möglicherweise mehr Buchungen, doch gibt es sicher einige Kunden, die dann die (erwünschte?) Übersicht verlieren. Der nächste Schritt in die Zukunft wäre dann o h n e Bargeld und völlige Abhängigkeit von solchen Systemen ...?

Im Übrigen bedanke ich mich sehr für Ihre tolle Arbeit.

Name der Redaktion bekannt

VKI-Finanzierung 1/2016

Zuspruch

Ich halte Eure Arbeit für sehr wesentlich und mit Bestürzung habe ich gelesen, dass sie gefährdet ist. Ich hoffe, dass die Vernunft siegt und Ihr weiterhin finanziell unterstützt werdet.

Marianne V.
Pressbaum

VW: manipulierte Abgaswerte 9/2015

Kundenfrotzelei

Wie bekannt ist, sind nicht nur VW-, sondern auch Seat-, Audi- und Skoda-Fahrer betroffen. So habe ich im Jahr 2010 einen Skoda mit dem besonders betroffenen 1600 ccm Motor erworben. Kaufentscheidend war unter anderem, dass der Motor für meine Bedürfnisse genau die richtige Charakteristik hatte und nach dem Common-Rail- und nicht mehr nach dem veralteten Pumpe-Düse-Prinzip konstruiert war. Der Verbrauch des Motors hängt im Wesentlichen von den Einsatzbedingungen ab. Dass die angegebenen Verbrauchswerte in der Praxis nicht zu erreichen sind, war mir von Anfang an klar.

Dass nach nunmehr über 5-jähriger Nutzungsdauer eine gravierende Manipulation am Motor erfolgen soll, halte ich für eine absolute Augenauswischerei. Der erhöhte CO2- und NOx-Ausstoß ist ja längst erfolgt.

Als weitere Kundenfrotzelei von VW halte ich die in einer großen Werbeaktion angebotenen Rabatte. Solche Konditionen sind bei jeder Marke zu erhalten und bilden in keiner Weise ein Entgegenkommen gegenüber verärgerten Kunden.

Mag. Josef L.
Weerberg

Vom VW-Abgasskandal betroffene Kunden können sich an unserer Aktion beteiligen, Infos unterVW-Sammelaktion - VKI: Mit Vollgas für die Konsumenten.

Die Redaktion

VW-Skandal 12/2015

Amüsiert

Amüsiert verfolge ich immer mit großem Interesse Ihre Artikel im KONSUMENT. Ich gratuliere Ihnen zu diesem sehr treffend formulierten, fantasievollen Artikel „Als die Autos lügen lernten“ über die VW-Lüge! Und – es stimmt – wahrscheinlich ist es gar nicht so abwegig und in naher Zukunft Usus, dass die „ach so schwere“ Verantwortung, die die überdurchschnittlich gut honorierten Manager (in diesem Falle von VW) zu tragen haben, an die Roboter oder „Blechtrottel“ abgegeben wird.

Das ist doch eine tolle Sache, für etwas bezahlt zu werden, dass man gar nicht leisten muss! Denn dafür wird man ja so überdurchschnittlich gut bezahlt, für diese fiktive Verantwortung, die man dann – wenn es dann so gar nicht passend ist – gerne an die nächste oder sogar übernächste Hierarchieebene darunter abgibt.

Margit D.
E-Mail

Windows 10 11/2015

Geholfen

Bei meiner heutigen Installation des Windows 10 von Windows 8.1 hat mir Ihr ArtikelWindows 10 - Offene Fenster sehr geholfen.

Dr. Georg S.
Linz

Das freut uns sehr! Wir haben dazu mehrere ähnliche Reaktionen bekommen und bereiten schon die nächsten Beiträge zu diesem Thema vor. Das neue KONSUMENT-Buch „Windows 10 für Einsteiger“ stößt offenbar auch auf besonderes Interesse. Hier gibt es nähere Infos dazu:Windows 10 für Einsteiger.

Die Redaktion

Zum Umstieg gezwungen

Ich verwende seit etwa 9 Jahren Windows XP und finde mit den Funktionen vollständig das Auslangen. Mich stört die Vorgangsweise von Microsoft,weil man von heute auf morgen festlegt, dass dieses Betriebssystem nicht mehr sicher ist, obwohl es zuvor jahrelang einwandfrei gearbeitet hat. Damit will man ganz offensichtlich die Nutzer zwingen einen neuen Computer zu kaufen. Ich werde jedenfalls meinen alten PC noch weiter nutzen und mit den Passwörtern vorsichtig umgehen.

Manfred G.
Wels

Zyliss Zwiebelhacker 1/2016

Kulanz statt Garantie?

Die Firma Zyliss gewährt auf alle Produkte fünf Jahre Garantie. Mein wenig benutzter Zyliss-Zwiebelhacker zerbröselt nach 24 Monaten und drei Tagen. Der Amazon-Händler in Deutschland beruft sich auf 24 Monate Gewährleistung und lehnt Ersatz ab. Zyliss Schweiz verweist mich per Mail an ihre Vertretung in Deutschland und diese wiederum an die Zyliss-Vertretung in Österreich.

Nach insgesamt 6 Wochen und meiner Fristsetzung, mich danach gegebenenfalls an den VKI zu wenden, erklärt sich die Zyliss-Vertretung in Österreich bereit, mir einen neuen Zwiebelhacker „in Kulanz“ zuzusenden. Das Wort „Kulanz“ klingt allerdings nach zwei von fünf Jahren Garantie seltsam.

Kristian P.
E-Mail

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