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Billa Kiwis - Falsch deklariert

Was Konsumenten alles versprochen und dann nicht gehalten wird. Diesmal im Lebensmittel-Check: Kiwis mit widersprüchlichen Herkunftsangaben.

 

Billa Kiwis: Auf dem Regalschild war "Herkunftsland: Chile" angegeben, doch auf dem Produktetikett stand "Ursprung: Italien" (Bild: A.Konstantinoudi/VKI)
Billa Kiwis: Auf dem Regalschild war "Herkunftsland: Chile" angegeben, doch auf dem Produktetikett stand "Ursprung: Italien" (Bild: A.Konstantinoudi/VKI)

Billa Kiwis: Auf dem Regalschild war "Herkunftsland: Chile" angegeben, doch auf dem Produktetikett stand "Ursprung: Italien" (Bild: A.Konstantinoudi/VKI)

Nehmen Sie sich Zeit zum Lesen der Verpackungsaufschrift. Dort ist angegeben, woher das Produkt wirklich stammt. (Bild: A.Konstantinoudi/VKI)
Nehmen Sie sich Zeit zum Lesen der Verpackungsaufschrift. Dort ist angegeben, woher das Produkt wirklich stammt. (Bild: A.Konstantinoudi/VKI)

Nehmen Sie sich Zeit zum Lesen der Verpackungsaufschrift. Dort ist angegeben, woher das Produkt wirklich stammt. (Bild: A.Konstantinoudi/VKI)

Widersprüchliche Kennzeichnung

Das steht drauf: Genussreife Kiwi

Gekauft bei: Billa

Das ist das Problem

Ein weiterer Fall von falsch deklariertem Obst in einem Supermarkt, diesmal wieder bei Billa: Im Obstregal wurden frische, in Klarsichtfolie verpackte Kiwis angeboten. Auf dem Regalschild war "Herkunftsland: Chile" angegeben, doch auf dem Produktetikett stand "Ursprung: Italien". "Passiert nicht das erste Mal", schrieb uns jener KONSUMENT-Leser, der uns über diese widersprüchlichen Herkunftsangaben informierte.

Obst und Gemüse oft nicht richtig gekennzeichnet

Wir baten Rewe um Stellungnahme. In der Filiale sei leider verabsäumt worden, das Schild rechtzeitig zu tauschen, teilte uns das Unternehmen mit. Und man bitte um Verständnis – wo Menschen arbeiteten, könnten Fehler einfach passieren. Rewe kündigte weiters eine erneute Schulung in der Filiale an. Hoffen wir, dass die Schulung fruchtet.

Genau schauen

Die Herkunft von Obst und Gemüse ist in Supermarktregalen oft nicht richtig gekennzeichnet. Umso wichtiger ist es, beim Einkauf genau nachzuschauen, woher das Produkt stammt. Nehmen Sie sich zum Lesen der Verpackungsaufschrift Zeit. Von einigen Ausnahmen abgesehen, muss hier bei frischem Obst und Gemüse das Ursprungsland angeführt sein.
 

Reaktion der Firma Rewe

Was Rewe zur falschen Herkunftsangabe am Regal sagt:

"Hier wurde leider in der Filiale verabsäumt, rechtzeitig das Schild zu tauschen.
Selbstverständlich werden die Filialen über Änderungen im Sortiment informiert und sind darin geschult, nach einem standardisierten Prozess die Auszeichnungen umgehend zu aktualisieren. Bei über 1.000 Filialen und mehr als 8.000 Produkten kann es dennoch leider zu Inkorrektheiten kommen. Wir können Ihnen versichern, dass dem keinerlei systematische Absicht zugrunde liegt und bitten um Verständnis, dass, wo Menschen arbeiten, Fehler einfach passieren können. Wir nehmen diesen Fall zum Anlass, in der Filiale die entsprechenden Prozesse erneut zu schulen."

REWE International AG
10.1.2017

Wir meinen: Fehler können natürlich passieren, aber immer wieder an derselben Stelle? Für Konsumenten heißt das: Bloß nicht auf die Herkunftsbezeichnung am Regalschild verlassen, sondern die Produktetiketten lesen.
 

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