Katzen-Trockenfutter - Gut für zwischendurch

In unserem Test Katzentrockenfutter finden Sie:

  • Brekkies - mit Huhn, Ente & Truthahn
  • Clever - Huhn, Gans, Gemüse & Joghurt
  • Dehner - Premium Menü Geflügel
  • Dein Bestes - mit Knabbertaschen Truthahn, Huhn, Ente und Zahnpflege
  • Felix - Meaty Sensations mit Huhn, Truthahn & Gemüsezugabe
  • Fit + Fun - Finest-Mix Huhn, Ente und Truthahn
  • Happy Cat - Adult Voralpen-Rind
  • Hill‘s - Adult 1-6 Optimal Care Chicken
  • Iams - ProActive Health Adult Succulent Roast Chicken
  • Kitekat - mit Huhn & Gemüse
  • Molly - Knuspervollnahrung mit Huhn, Ente & Mais
  • Mr. Beef - Basic Rind, Geflügel & Fisch
  • Multifit - Adult mit Geflügel
  • Perfect Fit - Adult reich an Huhn
  • Pet Bistro - Knabbermahlzeit mit Geflügel & Gemüse
  • Purina One - Adult reich an Huhn & Vollkorn-Getreide
  • Quality first - Knuspernahrung Huhn & Gemüse
  • Ricki - Huhn, Ente, Truthahn & Gemüse
  • Royal Canin - Fit 32
  • Shah Excellence - Adult mit Geflügel
  • Sanabelle - Adult mit frischem Geflügel
  • Topix - Katzentrockenfutter
  • Whiskas - Knusprig & mit Fleisch gefüllt, Huhn

Die Testtabelle enthält folgende Testkriterien und Werte: Gewicht/Inhalt, Preis pro Packung und Tagesration, gab Firma Auskunft über die Zusammensetzung, Testurteil,  Ernährungsphysiologie für erwachsene Katzen und Katzenwelpen (Kitten) - konkret Rohprotein, Rohasche, Rohfett, Rohfaser, Kalzium (Ca), Phosphor (P), Magnesium (Mg), Natrium (Na), Zink (Zn), Kupfer (Cu), Vitamin A und E, Taurin.


Hier unser Testbericht: 21 Prozent der Katzenhalter unter den ­KONSUMENT-Lesern geben ihren Katzen hauptsächlich Trockenfutter in den Fressnapf. 75,4 Prozent füttern die sogenannten Katzenkekse zusätzlich zu Feuchtfutter. Nur 3,6 Prozent verzichten ganz auf Trockenfutter. Das ergab kürzlich eine von uns durchgeführte Umfrage.

Katzentrocken­futter ist praktisch ...

Dieses Ergebnis ist nicht erstaunlich: Trocken­futter sieht appetitlich aus und riecht im ­Vergleich zu Feuchtfutter kaum. Es lässt sich einfach dosieren und hat immer Zimmertemperatur, weil angebrochene Packungen nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden müssen. Außerdem lassen sich auch größere Mengen ohne Anstrengung heimtragen. Und die ­Mühe des Säuberns der Futterschüssel und des Entsorgens von Dosen und Schälchen spart man sich obendrein. Trockenfutter bietet dem Katzenhalter also viele Vorteile.

... aber nur als Zusatz

Von den Herstellern werden die Produkte unter dem Begriff "Alleinfuttermittel für Katzen“ angeboten. Hier ist, das zeigt unser Test, gesundes Miss­trauen angesagt. Denn für eine Katze ist die hauptsächliche Fütterung mit Brekkies & Co. nicht unproblematisch. Während ­Hunde mit Trockenfutter rundum gesund ­ernährt werden können, ist das bei Katzen nämlich nicht der Fall. Der simple Grund: Die Vorfahren der Hauskatze waren Wüsten­bewohner und dieses Erbe tragen unsere Zimmertiger – egal welcher Rasse – nach wie vor in den Genen. Was bedeutet, dass Katzen mit sehr wenig Flüssigkeit auskommen und dementsprechend wenig trinken.

Ausgewogene Mischung aus Feucht- und ­Trockenfutter

Bei einer Fütterung mit Feuchtfutter ist das egal, denn dieses besteht bis zu 80 Prozent aus Wasser. Wird die Katze dagegen mit Trocken­futter ernährt, das im besten Fall etwa 10 Prozent Wasser enthält, drohen bei zu geringer ­Flüssigkeitsaufnahme gesundheit­liche Prob­leme – vor allem die Bildung von Harnsteinen. Fazit: Beim Füttern von Katzen ist ein ausgewogener Mix aus Feucht- und ­Trockenfutter zu empfehlen.

Katzenkekse: als Zusatzfutter durchaus anzuraten

Als Zusatzfutter sind die trockenen Katzenkekse aber durchaus anzuraten. Erstens, weil sie die Zahngesundheit fördern: Beim kräf­tigen Zubeißen wird Zahnstein abgerieben. Zweitens, weil sie sich bestens für Wurfspiele eignen, bei denen auch behäbige Zimmer­tiger so richtig in Bewegung kommen.

Doch auch wenn Trockenfutter "nur zum ­Drüberstreuen" gefüttert wird, muss es den gesundheitlichen Ansprüchen der Katze gerecht werden. Wir haben deshalb 24 Trockenfutter für Katzen getestet. Die Auswahl der Produkte erfolgte einerseits mithilfe unserer Internetumfrageergebnisse: Wir wählten die ersten 20 der am häufigsten genannten Trockenfuttermarken für unsere Unter­suchung aus.

Eigenmarken des Handels

Vier weitere Produkte wurden per Zufallsgenerator ermittelt. Die Eigen­marken der Handelsketten haben wir besonders ­berücksichtigt, denn diese oft günstigen Produkte gewinnen zunehmend an Beliebtheit. Ebenfalls im Test war Futter, das ausschließlich in Tierhandlungen erhältlich ist. Nicht einbezogen wurden Marken, die nur übers Internet oder im Direktvertrieb zu ­beziehen sind.

Test zeigt: teurere Produkte informieren besser

Immer wieder fragen Konsument-Leser an, welche Inhaltstoffe Futtermittel für Haustiere enthalten. Deshalb haben wir die Hersteller der Trockenfutter im Test gebeten, einen ­Fragebogen zur Zusammensetzung ihrer ­Produkte auszufüllen. Fast alle sind unserer Bitte nachgekommen, nur Affinity Petcare, der Hersteller von Brekkies, hüllte sich in Schweigen. Nach der Futtermittelverordnung müssen auf den Packungen die Inhaltstoffe angegeben sein. Leider bietet diese Kennzeichnung oft nur wenig Information. Bezeichnungen wie "tierische Nebenerzeug­nisse" oder "pflanzliche Nebenerzeugnisse" sind sehr allgemein gehalten und sagen ­Laien nichts.

Zwischen 23 und 50 Prozent Fleisch

Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse sind in den getesteten Produkten zwischen 23 % (Whiskas) und 50 % (Iams) enthalten. Sie werden ausschließlich aus EU-Ländern bzw. europäischen Ländern bezogen und kommen in Form von Tiermehl, Fleischmehl, Fleischknochenmehl bzw. Geflügelmehl zum Einsatz. Bei Felix werden dehydrierte Geflügel-, Rind- und Schweineteile sowie ­innere Organe als Inhaltstoffe angegeben. Purina One setzt neben Tiermehlen auch auf gefrorene Geflügelteile und innere Organe.

Zwischen 41 und 71 Prozent pflanzliche Bestandteile 

Eine wichtige Komponente des Trocken­futters sind pflanzliche Bestandteile. Diese schwanken laut Herstellern zwischen 41,5 % (Sanabelle) und 71 % (Felix) und stammen oft aus Weizen, Mais, Reis oder Gerste. Auch getrocknete Erbsen und Spinat werden ­gerne eingesetzt. Einige Hersteller verarbeiten auch Zuckerrübenschnitzel, um das Verdauungssystem der Zimmertiger anzuregen. Zucker wird nach Angaben der Hersteller nicht verwendet. Kein Wunder: Katzen können Süßes nicht schmecken, weil sie über keine entsprechenden Geschmacksrezep­toren verfügen.

Teurere Produkte informieren besser

Aufgefallen ist uns, dass die Angaben bei Royal Canin, Purina One, Perfekt Fit, Hill’s, Iams, Sanabelle und Happy Cat wesentlich genauer waren als bei den anderen Produkten im Test. Alle diese Trockenfutter liegen übrigens im höheren Preissegment.

Genug Eiweiß und Taurin

Genug Eiweiß und Taurin

Unserem Test haben wir den Nährstoff­bedarf einer erwachsenen, mittelschweren und gesunden Katze zugrunde gelegt. Zwei Produkte (Clever und Molly) sollten laut Herstellerangabe auch für Jungtiere geeignet sein – sie wurden auch dahingehend be­wertet. Der ernährungsphysiologische Test erfolgte durch die Analyse der Futtermittel im Labor. Als Vergleichswerte dienten die NRC(National Research Council)-Empfehlungen. Diese wurden mit den Angaben der FEDIAF (The European Pet Food Industry ­Federation) abgeglichen, da sich die Futtermittelhersteller vorrangig an deren Richt­linien halten.

Die Ergebnisse des Labortests flossen zu 95 Prozent in die Bewertung der Produkte ein. Die Fütterungsempfehlungen der Hersteller wurden mit 5 Prozent gewichtet.

Eiweißgehalt ist wichtig

Beim Labortest fungierte als wichtigster Wert der Eiweißgehalt der Produkte, denn dieser ist bei Katzenfutter von besonderer Bedeutung: Katzen sind nämlich hoch spezialisierte Fleischfresser. Kohlenhydrate spielen bei ihrer Ernährung nur eine geringe Rolle.

Alle enthielten genügend Rohprotein

Erfreulich: In diesem Prüfpunkt konnten sämtliche Produkte im Test überzeugen. Sie alle enthielten genügend Eiweiß in Form von Rohprotein. Auch Taurin, eine Aminosäure, welche der Organismus der Katze nicht im nötigen Ausmaß selbst bilden kann, war in allen Futterprodukten ausreichend enthalten. Das Gleiche gilt für Zink. Auch dieses enthielten alle Futter im Test im richtigen Ausmaß.

Zu viel Kalzium, Phosphor und Magnesium

Zu viel Kalzium, Phosphor und Magnesium

Überdosiert wurde von den Herstellern dagegen bei Kalzium und Phosphor. Vor allem ein Zuviel an Phosphor kann auf Dauer die Nieren schädigen. Fast alle Trockenfutter konnten in diesem Prüfpunkt nur mit ­„weniger zufriedenstellend“ beurteilt werden. Testsieger Hill’s lag hier noch vergleichsweise am besten.

Schlechtestes Produkt im Test: Coshida Complete

Ein überhöhter Gehalt an Magnesium wiederum begünstigt die Bildung von Harn­steinen: Auch hier lagen alle Futter über dem Bedarf. Testverlierer Coshida, das am schlechtesten bewertete Produkt im Test, wies gleich das Fünffache des Richtwertes auf. Problematisch ist hier auch das Futter von Molly, das laut Hersteller auch für Kitten, also Katzenwelpen, geeignet sein soll.

Auch in Sachen Vitamine hat bei Katzen­futter der Satz "Viel hilft viel!“ keine Gültigkeit: So kann etwa ein Zuviel an Vitamin A zu schmerzhaften Knochenveränderungen führen. Bei einem zu hohen Gehalt an ­Vita­min E sind gesundheitliche Schäden ebenfalls nicht auszuschließen. Alle Futter im Test lagen hier über der empfohlenen Menge.

Bestes Produkt im Test: Hill’s Adult 1-6 Optimal Care ­Chicken

Die Bestnote konnte kein Futter im Test erreichen. Immerhin 16 der 24 Produkte schafften eine gute Beurteilung. Der Sieger nach Punkten war diesmal das mit Abstand teuerste Produkt: Hill’s Adult 1-6 Optimal Care ­Chicken erreichte 79 Punkte und kommt pro errechneter Tagesration auf 1,03 Euro. Mit dem drittgereihten Clever Huhn, Gans, ­Gemüse & Joghurt (72 Punkte), das auch für Katzenwelpen (Kitten) geeignet ist, lässt sich dagegen um günstige 0,07 Euro pro Tag füttern. Übrigens: Auch das Futter Pet Bistro Knabbermahlzeit mit Geflügel & Gemüse, das mit 71 Punkten auf Platz 6 kam, kostet nur 0,08 Euro pro Tag.

Doch wie eingangs erwähnt: Auch wenn’s bequem und günstig ist – um in Sachen ­Gesundheit auf der sicheren Seite zu sein, sind die Trockenfutter weniger als Hauptmahlzeit denn als leckeres "Zubrot" anzuraten.

Testtabelle: Katzen-Trockenfutter

Tabelle öffnen

Zuckerkranke Katze

Auch Katzen können – wie Menschen – an zwei Arten von Diabetes erkranken: Beim Typ-1-Diabetes produziert die Bauchspeicheldrüse kein Insulin mehr, beim Typ-2-Diabetes wird zwar noch Insulin produziert, aber der Organismus spricht nicht mehr richtig darauf an.

Diabetes gut behandelbar

Beide Diabetes-Arten sind gut behandelbar. Beim Typ-1-Diabetes wird Insulin gespritzt, bei Typ-2-Diabetes können Medikamente die Insulin-Empfindlichkeit steigern.

Da Zimmertiger mit Diabetes schneller und besser auf die richtige Medikamentendosis eingestellt werden können, wenn man sie proteinreich und kohlenhydratarm füttert, scheint sich die lang­fristige Verfütterung von kohlenhydratreichem Futter wie Trockenfutter negativ auf den Stoffwechsel bei Katzen auszuwirken. Erwiesen ist, dass Übergewicht das Diabetesrisiko bei Katzen drastisch erhöht.

Trend Katzenvoliere

Dass Fenster, Balkone und Dachterrassen absturzsicher mit Katzengittern gesichert werden müssen, ist hinlänglich bekannt. Ein neuer Trend verspricht nun auch mehr Sicherheit für Zimmertiger, die in Häusern mit Garten residieren: die Katzenvoliere. Sie bietet Abenteuer in ungefährlichem Ambiente.

Die Gründe für den begrenzten Freigang sind vielfältig. Schon wenig Autoverkehr kann Freilaufkatzen zum Verhängnis werden. Aber auch Hunde in der Nähe oder Katzen ablehnende Nachbarn können für eine Voliere sprechen. ­Katzen "hinter Gittern“ bleiben darüber hinaus Kämpfe mit Artgenossen und das Risiko von ­Infektionskrankheiten erspart. Auch der Schutz der lokalen Vogel- und Kleintierwelt kann ein Argument für die Katzenvoliere sein. Auf jeden Fall ist so ein Sicherheitskäfig ein bewegungsfördernder Kompromiss zwischen Freilauf und Indoor-Haltung und kommt der Gesundheit und Fitness des Zimmertigers zugute.

Was Katzen froh macht

Abwechslung: Katzen sind Gewohnheitstiere – unbekannte Futtermittel können auf kategorische Ablehnung stoßen. Deshalb sollten schon Jungtiere verschiedene Futtersorten und -marken kennen­lernen. Dann gibt es weniger Probleme, wenn etwa eine Marke nicht mehr erhältlich ist oder im Krankheitsfall Diätfutter auf der Speisekarte steht.

Kleinpackungen: Bei kleineren Packungsgrößen sind häufigere Geschmacks- und Produktwechsel möglich. Abgesehen davon: Trockenfutter sollte ohnehin nicht "kiloweise“ verfüttert werden.

Kalorienreich: Trockenfutter ist sehr energiereich. Auch wenn nur geringe Mengen (etwa beim Spielen) verfüttert werden, müssen diese in die Tagesration Futter eingerechnet werden.

Niemals Nulldiät: Ist die Katze zu dick, sollte das Abspecken in Absprache mit dem Tierarzt er­folgen. Wegen ihres sehr aktiven Proteinstoffwechsels kann plötzlicher Nahrungsentzug sogar tödlich sein.

Lieber Bewegung: Leckerlis zu geben ist nur eine Art, der Samtpfote Zuneigung zu zeigen. Ein spannendes Spiel macht der Katze aber zumindest genauso viel Freude – und hält sie obendrein fit.

Die Katze und ihr Durst

Nicht zu nah am Futterplatz

Um Katzen Appetit aufs Wassertrinken zu machen, sollte das Wassergefäß (möglichst groß, aus Glas oder Keramik, täglich frisch füllen) nicht zu nah am Futterplatz aufgestellt werden. In freier Wildbahn trinken Katzen auch nie dort, wo sie fressen. Manche Zimmertiger trinken gern vom tropfenden Wasserhahn. Sie zeigen, wenn sie Durst haben. Nach dem Trinken das Abdrehen nicht vergessen! Im Handel werden auch Trinkbrunnen angeboten. Hier muss auf Hygiene (Verkalkung, Verkeimung) geachtet werden.

Kuhmilch vermeiden

Kuhmilch vertragen viele Katzen nicht. Auch gewässert kann sie Durchfall verursachen. Im Handel erhältliche Katzenmilch ist entsprechend aufbereitet, aber auch hier ist der Nährwert zu berücksichtigen.

Großer Durst ist ein Alarmsignal

Zeigt eine Katze plötzlich großen Durst, ist das ein Alarmsignal: Eine Nierenerkrankung oder Diabetes kann die Ursache sein. Rasch vom Tierarzt abklären lassen!

Zusammenfassung

  • Genug Eiweiß: Katzen sind Fleischfresser und brauchen daher viel Eiweiß. Alle getes­teten Produkte enthielten aus­reichend Rohprotein.
  • Überdosiert: Bei Vitaminen und Mineralstoffen liegen die untersuchten Trockenfutter über dem Bedarf und damit über den für Katzen empfohlenen Mengen.
  • Gutes für wenig Mäuse: Tadelloses Futter für den Zimmer­tiger gibt es schon ab 0,07 Euro pro Tagesration.
  • Nur zusätzlich: Auch wenn manche Hersteller Trockenfutter als Alleinfuttermittel anpreisen: Katzen brauchen einen ausgewogenen Mix aus Feucht- und Trockenfutter, um gesund zu bleiben.

Testkriterien

Test Katzentrockenfutter

Im Test: 24 Katzentrockenalleinfuttermittel. Alle Produkte wurden chemisch untersucht. Ein Akzeptanztest wurde nicht durchgeführt.

Folgende Parameter wurden analysiert:
Rohprotein: Titration 
Rohasche: Gravimetrie
Rohfett: Destillation,Gravimetrie
Rohfaser
Kalzium (Ca): AAS (Atomabsorptionsspektrometrie)
Phosphor (P): Photometrie (als Phosphat)
Magnesium (Mg): AAS (Atomabsorptionsspektrometrie)
Natrium (Na): AAS (Atomabsorptionsspektrometrie)
Zink (Zn): AAS (Atomabsorptionsspektrometrie)
Kupfer (Cu): AAS (Atomabsorptionsspektrometrie)
Vitamin A: HPLC (Hochleistungsflüssigkeitschromatographie)
Vitamin E: HPLC (Hochleistungsflüssigkeitschromatographie)
Taurin: proteingebundene Aminosäuren nach Aufschluss mit 6N HCl und Trennung der Pufferlösung am Ionenchromatographen, Messung nach Ninhydrin Reaktion am Photometer (= Aminosäurenanalyser BIOCHROM 30).

Auf Basis der Analysewerte erfolgte durch Experten die ernährungsphysiologische Beurteilung der Futtermittel. Grundlage waren die Empfehlungen der NCR, des National Research Council. Diese wurden mit den Angaben der FEDIAF (The European Pet Food Industry Federation) verglichen, da sich die Futtermittelhersteller vorrangig an diese Richtlinien halten. Die benötigte Futtermenge für eine normalgewichtige Katze wurde anhand einer Formel berechnet. Jene Futtermittel, die sich als "Alleinfuttermittel für Katzen" ohne Altersangabe bezeichnen und die auf der Verpackung angeben, für Katzenjunge geeignet zu sein bzw. eine Fütterungsempfehlung für Katzenwelpen geben, wurden auch hinsichtlich der ernährungsphysiologischen Tauglichkeit für Jungtiere bewertet.

Außerdem wurden alle Firmen angeschrieben – mit der Bitte, uns die genaue Zusammensetzung der geprüften Futtermittel zu nennen (wie viel Prozent Fleischanteil, welches Fleisch, welches Gemüse, welche Zusatzstoffe usw.). Die Angaben der Firmen flossen nicht in die Bewertung ein.

Gewichtung der einzenen Prüf-Items:

Ernährungsphysiologie: 95 %
Rohprotein 20 %
Rohfaser und Kohlenhydrate 12,5 %
Kalzium (Ca) 10 %
Phosphor (P) 12,5 %
Magnesium (Mg) 7,5 %
Natrium (Na) 7,5 %
Zink (Zn)  5 %
Kupfer (Cu) 5 %
Taurin  5 %
Vitamin A  10 %
Vitamin E  5 %
 
Abwertung: Futtermittel mit einem über 300 % bedarfsdeckenden Gehalt an Magnesium wurden abgewertet. Das Ergebnis für die Ernährungsphysiologie konnte maximal eine Note besser sein als die Bewertung für Magnesium.

Fütterungsempfehlung: 5 %

Die Fütterungsempfehlungen wurden danach beurteilt, ob sie innerhalb oder außerhalb einer Toleranz von 20 % der berechneten benötigten Futtermenge für eine ausgewachsene mittelschwere (normalgewichtige) Katze liegen.
++: Die Empfehlung liegt innerhalb +/- 20 % der berechneten benötigten Futtermenge
o: Die Empfehlung liegt mehr als 20 % über dem Bedarf.
-: Die Empfehlung liegt mehr als 20 % unter dem Bedarf.

Anbieter

Brekkies:
Affinity Petcare Österreich GmbH,
0676 350 52 41,
www.affinity-petcare.com

Clever:
Rewe Group Austria,
0810 60 07 04,
www.rewe-group.at

Coshida:
Lidl Österreich GmbH,
0800 50 08 10,
www.lidl.at

Dein Bestes:
dm drogerie markt GmbH,
0662 85 83-0,
www.dm-drogeriemarkt.at

Felix:
Nestlé Österreich GmbH,
01 546 71,
www.nestle.at

Fit + Fun:
Fressnapf Handels GmbH,
0662 85 52 00-0,
www.fressnapf.at

Happy Cat:
HAPPY DOG Service-Abteilung,
Wehringen (D),
+49 8234 96 22-418,
www.happydog.de

Hill‘s:
Hill´s Pet Nutrition GmbH,
Hamburg (D),
0800 44 55 77 3,
www.hillspet.at

Iams:
Vitaform GmbH,
02626 200 25,
www.vitaform.at

Kitekat:
Mars Austria OG,
02162 601-0,
www.mars.com/austria/de

Molly:
Spar Österreichische Warenhandels-AG,
0810 111 555,
www.spar.at

Mr. Beef:
Hornbach Baumarkt GmbH,
02236 31 48-0,
www.hornbach.at

Multifit:
Fressnapf Handels GmbH,
0662 85 52 00-0,
www.fressnapf.at

Perfect Fit:
Mars Austria OG,
02162 601-0,
www.mars.com/austria/de

Pet Bistro:
MHA Reinhard Müller HandelsgmbH,
01 710 12 10-0,
www.mueller-drogerie.at

Purina One:
Nestlé Österreich GmbH,
01 546 71,
www.nestle.at

Quality first:
Rewe Group Austria,
0810 60 07 04,
www.rewe-group.at

Ricki:
Rewe Group Austria,
0810 60 07 04,
www.rewe-group.at

Royal Canin:
Royal Canin Österreich GmbH,
01 879 16 69-0,
www.royal-canin.at

Sanabelle:
bosch Tiernahrung GmbH & Co. KG,
Blaufelden-Wiesenbach (D),
+49 7953 87-0,
www.bosch-tiernahrung.de

Shah Excellence:
Hofer KG,
07244 80 00,
www.hofer.at

Topix:
Hofer KG,
07244 80 00,
www.hofer.at

Whiskas:
Mars Austria OG,
02162 601-0,
www.mars.com/austria/de

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