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Sparen beim Wäschewaschen - Schonprogramm fürs Portemonnaie

Sparen beim Wäschewaschen: Hier gibt es in vielen Haushalten Sparpotenzial. Die meisten Spartipps kommen auch der Umwelt zugute.

Sparen beim Waschmaschinenkauf

Augen auf beim Energielabel! Im Dezember 2010 ist das Energielabel geändert worden. Das alte kannte nur eine Bestnote: A; beim neuen sind nun die Klassen A+ bis A+++ dazugekommen. Beim Vergleich zwischen Geräten der Klasse A nach altem Label und jenen mit neuem Label ist Vorsicht geboten. Eine Maschine der Klasse A+++ kann, aber muss nicht wesentlich sparsamer sein als eine der Klasse A nach altem Label. Achten Sie daher besonders auf den angegeben Jahresenergieverbrauch. Mehr Infos dazu finden Sie unter www.topprodukte.at und hier auf konsument.at:

Ausstattung bestimmt den Preis

Prinzipiell kommen die Preisunterschiede bei Waschmaschinen eher vom Ausstattungsumfang als von der Waschleistung. Möglicherweise verzichtbare Extras sind: Schleudertouren über 1.600 U/min, eine überbordende Programmvielfalt, Zeitsteuerung oder ein Vollwasserschutz (statt Aquastop); mehr dazu siehe "Waschmaschinen im Test " in KONSUMENT 7/2009.

Eco- und Energiesparprogramme nutzen

Sie sind in puncto Energieverbrauch normalerweise günstiger, auch wenn sie wesentlich länger brauchen. Ein wichtiger Faktor für das Reinigungsergebnis ist nämlich (auch) die Zeit.

Voll beladen

In die Maschine sollte nur das kommen, was wirklich reif für eine Wäsche ist. Bei Pullovern etwa reicht vorerst oft ein gründliches Auslüften. Die Waschmaschine nach Möglichkeit nur einschalten, wenn sie mit sortierter Wäsche (Verschmutzungsgrad, Pflegekennzeichnung, Waschtemperatur) voll beladen ist. Das ist sie dann, wenn bis zur Trommeloberkante nicht mehr als eine Hand hoch freier Raum bleibt. Selbst bei stärker verschmutzter Wäsche ist nur selten eine Vorwäsche nötig. Eine voll beladene Maschine verbraucht, bezogen auf die Gesamtwäschemenge, am wenigsten Wasser und Strom.

Volle Trommel, mehr Knitter

Ist die Trommel allerdings überladen, geht das auf Kosten des Waschergebnisses und die Wäsche ist stärker verknittert. Nach unserer Erfahrung sind in den Bedienungsanleitungen viel zu hohe Beladungsmengen angegeben. Tipp: Legen Sie die Wäschestücke locker gefaltet in die Maschine, bis die Trommel voll ist, aber stopfen Sie die Wäsche keinesfalls hinein. Grundsätzlich gilt: Je empfindlicher die Wäsche, desto weniger können Sie auf einmal waschen.

Preiswerte Waschmittel

Kochwäsche meist nicht nötig

Moderne Waschmittel ermöglichen eine Reduktion der Waschtemperatur. Leicht verschmutzte Textilien werden auch bei 30 oder 40 Grad sauber. Nur Kleidungsstücke von Personen mit Infektionskrankheiten sollten bei 60 Grad und mit Vollwaschmittel gewaschen werden. Ein solcher Waschgang ist hin und wieder auch notwendig, um eine Geruchsbildung in der Maschine zu unterbinden. Das ist sinnvoller und günstiger als zusätzliche Maschinenpflegemittel zu kaufen.

Nicht überdosieren

Moderne Waschmaschinen und Waschmittel führen dazu, dass man – im Vergleich zu früher – mit relativ geringen Waschmittelmengen das Auslangen findet. Je mehr, desto besser ist definitiv falsch. Experimentieren Sie ein wenig beim Reduzieren der Dosierung. Faustregel: Wenn im Bullauge eine Handvoll Schaum sichtbar ist, hat man korrekt dosiert.

Preiswerte Handelsmarken

Mehrere Tests zeigen: Sowohl bei Pulver als auch bei Flüssigwaschmitteln zählen billige Produkte zu den besten. Günstige Handelsmarken halten normalerweise gut mit den Markenprodukten mit. Die mögliche Ersparnis pro Waschgang liegt in einer Größenordnung von 20 Cent. Das klingt nicht viel, aber übers Jahr ergibt sich eine schöne Summe, insbesondere bei größeren Haushalten.

Geeignete Waschmittel

Vollwaschmittel für weiße Wäsche verwenden, Colorwaschmittel für Buntwäsche und nur Wollwaschmittel für Wolle. Starke Verschmutzungen mit Spezialmitteln vorbehandeln.

Wäschetrockner mit Wärmepumpe

Wasserenthärter meist überflüssig

Die Werbung übertreibt. Verkalkte Heizstäbe und teure Reparaturen sind die Ausnahme. In den meisten Fällen braucht es keine extra Zugabe von Enthärtern. Bei Waschtemperaturen unter 60 Grad Celsius und einer Härte unter 14 dH ist das Verkalkungsrisiko unserer Ansicht nach vernachlässigbar. Tipp: Die Wasserhärte an Ihrem Wohnort können Sie beim lokalen Wasserversorger in Erfahrung bringen.

Kauf eines Wäschetrockners

Modelle mit Wärmepumpentechnologie sind im Vormarsch. Unser jüngster Test zeigt: Sie sind in der Anschaffung teurer, aber auf lange Sicht lohnt sich die Investition meist, da sie deutlich weniger Energie verbrauchen als herkömmliche Kondensationstrockner.

Betrieb eines Wäschetrockners

Je besser die Wäsche geschleudert ist, umso schneller und sparsamer arbeitet der Trockner. 1.400 Schleudertouren pro Minute reichen! Mehr Umdrehungen bringen nur mehr Knitter. Flusensiebe nach jedem Trockendurchgang reinigen. Kondensat ausleeren, wenn es nicht über einen Schlauch (meist Sonderzubehör) direkt in den Abfluss rinnt. Lamellen der Wärmepumpe von Zeit zu Zeit gemäß Bedienungsanleitung reinigen.

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