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Einbaukühlschränke - Minusgrade bei der Reinigung

, aktualisiert am

13 Einbaukühlgeräte im Test: Billig im Stromverbrauch und eine perfekte Kühlleistung machen noch keinen tollen Kühlschrank. Es kommt auch darauf an, wie gut sich ein Gerät reinigen lässt.

Die Anforderungen an einen guten Kühlschrank sind schnell aufgezählt: Er soll tadellos kühlen und dafür auch noch möglichst wenig Strom verbrauchen. Was die Kunden wünschen, wissen auch die Hersteller: Und so werben sie für alle Produkte in diesem Test mit niedrigen Verbrauchswerten und schmücken sie mit dem Siegel A++ oder sogar mit A+++.

Test in der Klimakammer

Unsere Schwesterorganisation, die deutsche Stiftung Warentest, wollte es genau wissen und schickte alle Testkandidaten in die Klimakammer. Dort wurde für jedes Gerät der Verbrauch bei gleichen Umgebungstemperaturen getestet. Am besten schnitt hier der Liebherr IKP 1650 mit einer Nischenhöhe von 88 Zentimetern ab. Dieser kleine Liebherr-Kühlschrank ohne Gefrierfach ist billig im Verbrauch und verursacht pro Jahr nur etwa 17 Euro an Stromkosten.

Raum darf nicht zu kühl sein

Normalerweise gilt: Wer seinen Kühlschrank richtig aufstellt, kann den Stromverbrauch deutlich senken (siehe Küchen-Tipps). Trotzdem erhöhten sich bei drei Geräten mit Gefrierfach von Bosch, Siemens und Miele die Verbrauchsmesswerte, wenn die Temperatur in der Klimakammer auf 16 Grad C gesenkt wurde. Im Endeffekt lag ihr Stromverbrauch dann sogar höher als bei 25 Grad C Umgebungstemperatur. Verursacht wird dieses Phänomen durch die einfache Regelung des Kältekreislaufs: Damit es im Gefrierfach eisig kalt bleibt, muss der Kompressor oft genug anspringen.

Kühlraum wird künstlich beheizt

Ist es am Gerätestandort zu kühl, könnte dies zu selten geschehen, weil der im Kühlbereich eingebaute Thermostat relativ selten Kältebedarf signalisiert. Um das Gefrierfach dennoch richtig zu temperieren, ­arbeiten die Kühlgeräte mit einem simplen Trick: Der Kühlraum wird künstlich beheizt, indem die Glühlampe auch bei geschlossener Tür ständig glimmt. Bei einem teuren Gerät der Klasse A+++ könnten Konsumenten eine fortschrittlichere Technik erwarten. Und was noch ärgerlicher ist: Sie werden über diesen Vorgang meist im Dunkeln gelassen.

Hightech auf dem Vormarsch

Hightech auf dem Vormarsch

Schön, dass die Konkurrenz beweist, dass es auch clevere Lösungen gibt, um das Gefrierfach kalt zu halten. Am besten schaffte das der große Liebherr IKBP 2354 (Nischenhöhe 122 cm, mit Gefrierfach). Sogar seine beiden Kaltlagerfächer, Biofresh genannt – eines für Fleisch und Fisch, das andere für Gemüse – erzielten im Test problemlos die gewünschten Niedrigtemperaturen.

Gorenje: Ablageflächen kaum variierbar

Auch bei der Innenraumaufteilung gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Geräten. Bei den Modellen von Gorenje konnten die Tester die Ablageflächen kaum variieren. Praktischer sind mehrstufige Verstellmöglichkeiten und teilbare Ablagen.

LED-Bänder bei Liebherr-Geräten

Für guten Einblick sorgt eine optimale Beleuchtung. LED-Bänder, wie bei den Liebherr-Geräten vorhanden, verteilen ihr Licht über alle Ebenen. Deutlich ungünstiger ist die Lösung mit den klassischen „Oben-rechts-Lämpchen“ bei hohen Modellen. Bei vollem Kühlschrank liegt das Kühlgut unten links im Schatten.

Einbaukühlschrank oder Standgerät?

Einbau- oder Standgerät?

Erfreulich: Das Einbauen aller Kühlgeräte klappte im Test problemlos. Die Prüfer konnten sie einfach in den jeweiligen Korpus einsetzen. Auch ein Wechsel der Türscharniere – Voraussetzung dafür, dass sich die Tür zur anderen Seite hin öffnen lässt – bereitete keine Schwierigkeiten.

Standgeräte: in der Regel die bessere Alternative

Dennoch: Wenn Sie wählen können, sind Standgeräte in der Regel die bessere Alternative. Sie sind in der Anschaffung meist günstiger und mit ihnen lässt es sich auch leichter umziehen. Es gibt sie in Edelstahl­optik, mit weißer oder bunter Verkleidung. Zudem schonen diese Geräte Ihre Nerven: Für das Säubern schwer zugänglicher Teile wie etwa der Auffangschale lassen sie sich einfach von der Wand wegrücken.

Großputz angesagt

Auch der beste Kühlschrank muss regelmäßig geputzt werden. Besonders wenn ein Malheur passiert ist und sich zum Beispiel der frisch eingekochte Kirschensaft malerisch im Innenraum verteilt, zeigt sich, was ein gutes Gerät noch ausmacht: nämlich, wie gut es sich putzen lässt. So manche schwer zu reinigende Ecke und unzugängliche Ritze kam bei diesem Test ans Tageslicht.

4 Kühlgeräte schwer zu reinigen

Zum Reinigen ­aufwendig zerlegen

Bei den Ablage­flächen von Gorenje (mit Gefrierfach) können Flüssigkeiten zwischen Kunststoffrand und Glas sickern. Zum Abwaschen müssen die ­Teile aufwendig zerlegt werden. Beim großen Liebherr-Gerät lassen sich zwar die Ablagen optimal putzen, wenn jedoch an den Seiten etwas danebengeht, ist guter Rat teuer. Vor allem die Stellen hinter der Beleuchtungs­abdeckung oder unter den Schienen der Schiebefächer sind kaum zu reinigen.

Gestank vorprogrammiert

Ungut wird es, wenn im Einbaukühlschrank etwa ein geöffneter Schlagobersbecher umfällt. Rinnt der süße Rahm die Rückwand des Kühlschranks hinunter und über die eigentlich für Kondenswasser gedachte Ablauf­rinne in die Auffangschale auf der Geräterückseite, beginnt es bald zu stinken. Wer nicht tage- oder wochenlang üble Gerüche ertragen will, muss den Kühlschrank aus­bauen!

Schwer zu reinigen: abgewertet

Damit nicht genug: Meist ist der ­Boden der Auffangschale mit einem Schwammtuch kaum erreichbar. Einfach abschrauben ließ sich die Schale nur beim Ikea-Modell. Vier Geräte erwiesen sich als so schwer zu reinigen, dass sie bei der Handhabung abge­wertet wurden. Darunter ist auch das teure Modell von Liebherr. Blicken Sie in die Testtabelle, dort finden Sie die Details.

Testtabelle: Einbaukühlschränke mit Gefrierfach - Höhe 88 cm

Testtabelle: Einbaukühlschränke ohne Gefrierfach - Höhe 88 cm

Testtabelle: Einbaukühlschränke mit Gefrierfach - Höhe 122-123 cm

Kühlschränke: Blick ins Innere

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Steckbriefe: so urteilen Tester

Das sagen unsere Tester über die Geräte; Details finden Sie in der Tabelle.

Einbaukühlschränke ohne Gefrierfach - Nischenhöhe 88 cm

Liebherr IKP 1650
Testurteil: gut

Kleiner Sieger. Geringster Stromverbrauch im Test. Gute Kühlleistung. Überwiegend sehr bedienungsfreundlich. Display zeigt Ist-Temperatur an. Sehr effizientes LED-Lichtband. Tür mit Selbstschließmechanismus und Dämpfer (soll verhindern, dass Lebensmittel umfallen). Variationsmöglichkeiten bei der Innenraumaufteilung (gut höhenverstellbare Ablageflächen, eine teilbare Ablage).

Privileg PRCIF152
Testurteil: durchschnittlich

Einfach und langsam. Geringer Stromverbrauch. Das Abkühlen der Lebensmittel dauert wegen der schwachen Kühlleistung aber recht lange. Einfaches Gerät mit Temperatureinstellung über Drehknopf (ohne Gradzahlen). Mit Glühlampe. Begrenzte Variationsmöglichkeiten im Innenraum (keine teilbare Ablage).

Bauknecht KRI 2881
Testurteil: durchschnittlich

Langsame Kühlung. Geringer Stromverbrauch. Abkühlen von Lebensmitteln dauert relativ lange. Einfaches Gerät. Temperatureinstellung über Drehknopf (ohne Gradzahlen). Mit Glühlampe. Variationsmöglichkeiten bei Innenraumaufteilung (Ablagen höhenverstellbar, eine teilbar).

Gorenje RI4092AW
Testurteil: durchschnittlich

Licht und Schatten. Kühlt schnell, verbraucht aber – für ein kleines Gerät – relativ viel Strom. Temperatureinstellung über Drehknopf, der missverständlich gestaltet ist. Lampenwechsel kann an schlechter Anleitung scheitern. Begrenzte Variationsmöglich¬keiten im Innenraum (keine teilbare Ablage). Nied¬riger Kaufpreis, aber relativ hohe Stromkosten.

Einbaukühlschränke mit Gefrierfach - Nischenhöhe 88 cm

Miele K 5224 IF-1
Testurteil: gut

Cooles Gefrierfach. Starke Kühlleistung. Sehr gut temperiertes Gefrierfach. Verbraucht aber bei niedriger Umgebungstemperatur relativ viel Strom. Temperatureinstellung über Tasten (mit Grad-C-Skala). Mit gut ausleuchtender Glühlampe. Variationsmöglichkeiten bei der Innenraumaufteilung (keine teilbaren Ablagen).

Siemens KI18LA75
Testurteil: gut

Vor Kälte schützen. Gute Kühlleistung. Gut temperiertes Gefrierfach. Verbraucht aber bei niedriger Umgebungstemperatur relativ viel Strom. Temperatureinstellung über Tasten (mit Grad-C-Skala). Mit gut ausleuchtender Glühlampe. Variationsmöglichkeiten im Innenraum (mit teilbarer Ablage). Baugleich mit Bosch KIL18A75 und Neff K6634X11.

AEG SKS98840F0
Testurteil: gut

Schwer zu reinigen. Geringer Stromverbrauch. Gute Kühleigenschaften. Temperatureinstellung über Display. LED-Beleuchtung. Begrenzte Variationsmöglichkeiten im Innenraum. Bei schnellem Schließen der Tür können Flaschen umfallen. Schwer zu reinigen. Sehr leise. Baugleich mit Electrolux ERG 1407FOW.

Einbaukühlschränke mit Gefrierfach - Nischenhöhe 122-123 cm

Bosch KIL24A75
Testurteil: gut

Top beim Gefrierfach. Kühlt gut. Besttemperiertes Gefrierfach im Test. Verbraucht bei kühlen Umgebungstemperaturen relativ viel Strom; sonst recht sparsam. Temperatureinstellung über Tasten. Variationsmöglichkeiten im Innenraum. Sehr leise. Baugleich mit Siemens KI24LA75 und Neff K6654X11.

Liebherr IKBP 2354
Testurteil: gut

Luxuriös, aber schlecht zu putzen. Teuer. Beste Kühleigenschaften im Test. Sehr gut temperiert, auch in den Kaltlagerfächern (Biofresh). Mit Display (u.a. Anzeige der Ist-Temperatur). Variationsmöglichkeiten bei Innenraumaufteilung. Beidseitige LED-Lichtleisten. Tür mit Selbstschließmechanismus und Dämpfer. Zum Teil schwer zu reinigen.

AEG SKS91240F0
Testurteil: gut

Sparsam, schlecht zu putzen. Gutes Gefrierfach, geringer Energieverbrauch. Variationsmöglichkeiten im Innenraum. Etwas grelle LED-Beleuchtung oben rechts. Bei schnellem Türschließen können Flaschen umfallen. Die Ablagen sind etwas schwierig zu reinigen. Mitunter etwas laut. Baugleich mit Electrolux ERG2108FOW.

Bauknecht KVIE 2122
Testurteil: gut

Teures Mittelmaß. Abkühlen dauert relativ lange. Sparsam. Temperatureinstellung über Display. Variationsmöglichkeiten im Innenraum (u.a. schräg einlegbare Ablagen). Grelles LED-Licht oben rechts, sodass unten vieles im Schatten liegt. Mitunter etwas laut. Bei schnellem Türenschließen können dort stehende Flaschen kippen.

IKEA FÖRKYLD
Testurteil: durchschnittlich

Preiswertes Mittelmaß. Abkühlen dauert relativ lange. Etwas erhöhter Stromverbrauch. Temperaturregelung über Drehknopf. Begrenzte Variationsmöglichkeiten im Innenraum (keine teilbare Ablage), aber mit gitterartiger Flaschenablage. LED-Lampe strahlt oben rechts (unten Schattenbildung).

Gorenje RBI 4122AW
Testurteil: durchschnittlich

Hoher Verbrauch. Abkühlen dauert relativ lange. Höchster Energieverbrauch im Test. Begrenzte Variationsmöglichkeiten im Innenraum (kaum Verstellmöglichkeiten). Bei schnellem Türschließen können Flaschen umfallen. Teils schwer zu reinigen. Glühlampe leuchtet auch, wenn Gerät „aus¬geschaltet“ ist. Sehr leise.

Küchentipps

Planen: Achten Sie bei der Küchenplanung darauf, dass Sie später kurze Wege haben. So sollte der Kühlschrank nahe beim Esstisch stehen. Und zwar in einer Höhe, die optimalen Zugriff ermöglicht. Die Geräte im Test eignen sich für die üblichen Schranknischen, die 88 oder 122 Zentimeter hoch sind.

Aufstellen: Die Umgebungstemperatur wirkt sich auf den Stromverbrauch des Kühlschranks aus. Deshalb das Gerät nicht neben Herd, Heizung oder Geschirrspüler einbauen. Ideal steht der Kühlschrank mit der Rückseite vor einer kalten Außenwand und ohne direkte Sonneneinstrahlung.

Belüften: Wenn sich im Einbaumöbel Wärme staut, sinkt der Wirkungsgrad der Wärmetauscher auf der Rückseite des Geräts und der Kühlschrank verbraucht mehr Strom. Achten Sie darauf, dass die Lüftungsöffnungen groß genug sind, sodass die Luft ungehindert von unten nach oben vorbeiströmen kann. Lüftungsschlitze nicht zustellen, ab und zu gründlich absaugen.

Verkleiden: Überlegen Sie sich, wie die Möbeltür Ihres Kühlschranks aussehen soll. Bei der Schlepptürtechnik sind Möbel- und Kühlschranktür über eine Gleitschiene miteinander verbunden. Beim Öffnen „schleppt“ die äußere Tür die Kühlschranktür mit sich. Jede Tür hat ihr eigenes Scharnier. Bei der Festtürtechnik ist die Möbelplatte fest mit der Kühlschranktür verbunden. Das wirkt hochwertiger, erfordert allerdings stabile Scharniere, die einen großen Öffnungswinkel ermöglichen. Die Tabelle auf Seite 28 informiert über die vorge-­sehene Einbauart. Lassen Sie sich beim ­Einkauf beraten, welche Lösung bei Ihrer Küche am sinnvollsten ist.

Zusammenfassung

  • Mit und ohne Gefrierfach. Wer nur wenig einfrieren will, nimmt besser ein Modell mit kleinem Gefrierfach. Kühlschränke ohne Gefrierfach sind dagegen eine sinnvolle Ergänzung zu separaten Gefriergeräten.
  • Innenleben. Achten Sie beim Kauf auch auf die Innengestaltung. Praktisch sind teilbare Ablagen und mehrere Verstellmöglichkeiten. Lichtbänder lassen nichts im Dunkeln.
  • Schwer zu putzen. Bei einigen Modellen gibt es schwer zugängliche Stellen. Vor allem das Reinigen der Auffangschale an der Geräterückseite macht Probleme.
  • Guter Stand. Es geht auch ohne Einbau. Standgeräte kosten weniger Geld, sind leichter zu übersiedeln und insgesamt auch einfacher sauber zu halten.

Testkriterien

So haben wir geprüft und gewertet.

Im Test: 19 Einbau-Kühlschränke (davon sechs Baugleichheiten) mit und ohne Gefrierfach mit 88 bzw.122 cm Nischenhöhe. Acht Geräte verfügen über Energieeffizienzklasse A+++. Die Untersuchung wurde von unserer deutschen Schwesterorganisation Stiftung Warentest durchgeführt.

ABWERTUNGEN
War der Stromverbrauch nur "weniger zufriedenstellend"; wurde das Testurteil um eine halbe Note abgewertet. War die Note für "Reinigen" weniger zufriedenstellend, wurde die Handhabung um eine Note abgewertet.

KÜHLEN: 30 %
In Anlehnung an EN ISO 15502 wurde das Einhalten der Temperaturen im Kühlbereich und – sofern vorhanden – im Kaltlagerfach bei 25 Grad C Raumtemperatur (sowie bei Absenkung auf 16 Grad C und Erhöhung auf 32 Grad C) geprüft. Die Abkühldauer wurde in Anlehnung an das Arbeitspapier "Haushalts-Kühl-/Gefriergeräte – Prüfung des Abkühlverhaltens im beladenen Zustand" ermittelt und zwar als Zeitspanne, um Kühlgut (4,5 kg pro 100 Liter Nutzinhalt) von 25 Grad C auf 10 Grad C abzukühlen.

GEFRIERFACH: 10 %
In Anlehnung an EN ISO 15502 wurde das Einhalten der Temperaturen im Gefrierfach geprüft. Die Aufwärmzeit im Störfall (Stromausfall) wurde als jene Zeitspanne ermittelt, in der sich Gefriergut (wärmstes Messpaket) von –18 auf –9 Grad C erwärmt.

STROMVERBRAUCH: 30 %
Ermittelt wurde der Stromverbrauch (unter Berücksichtigung von Gefrier- und Kaltlagerfächern) pro 100 Liter Gebrauchsvolumen bei 25 Grad C Raumtemperatur (außerdem bei Absenkung auf 16 Grad C und Erhöhung auf 32 Grad C). Berücksichtigt wurde auch der zusätzliche Stromverbrauch für das Abkühlen von Kühlgut von 25 Grad C auf Kühlschranktemperatur.

HANDHABUNG: 30 %
Ein Experte prüfte die Gebrauchsanleitung (unter anderem auf Vollständigkeit, Verständlichkeit) und das Einbauen sowie den Türanschlag wechseln. Bei der Beurteilung von Temperatureinstellung und Anzeigen wurden u.a. das Vorhandensein einer Anzeige der Ist-Temperatur sowie die Warnung bei offen stehender Tür bewertet. Außerdem beurteilten fünf Laien die Nutzerfreundlichkeit. Ebenso beurteilten sie die Punkte

  • Tür bedienen (u.a. Kippgefahr für in der Tür stehende Flaschen beim Zuschlagen)
  • Innenraumaufteilung
  • Reinigen
  • Innenbeleuchtung
  • Lampe wechseln und
  • Geräusch (subjektive Wahrnehmung).

Leserreaktionen

Kein kalter Standort

Im Winter war in unserem Ferienhaus das Tiefkühlfach komplett abgetaut. Somit mussten sämtliche eingefrorenen Lebensmittel weggeworfen werden. Wir – und eigentlich alle unserer Bekannten – hatten nicht gewusst, dass es für einen Kühlschrank im Raum nicht „zu kalt“ sein darf.

Karin Wimmer
E-Mail
(aus KONSUMENT 9/2013)

Verdunsterschalen

Das tatsächliche Problem mit den Verdunsterschalen am Kompressor ist, dass diese vorwiegend aus Plastik bestehen und frühzeitig verrotten. Dramatisch wird es, wenn der Kühlschrank – wie üblich – in Arbeitshöhe in einem Möbel eingebaut ist. Zerfällt die Verdunsterschale, ergießt sich das Verdunsterwasser auf das Küchenmöbel, das Holz verfault und eine aufwendige Restaurierung ist dann zwingend. Eine Lösungsmöglichkeit wäre, die Verdunsterschale selbst mit Silikon zu verstärken und damit ihre Lebensdauer zu verlängern.

Alexander Studt
Wien
(aus KONSUMENT 9/2013)

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