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Antigelsenmittel - Welche wirklich helfen

Test: Repellents sollen lästige Gelsen fernhalten. Doch nur jedes dritte Mittel im Test schützt gut.

Diese Produkte finden Sie in der Testtabelle:

  • Anti Brumm - Forte
  • Anti Brumm - Naturel
  • Anti-Mückenöl - naturrein
  • Aries - Anti Mück
  • Autan - Insektenschutz Protection Plus
  • Ballistol - Stichfrei Mückenschutz
  • Bjuti - Stechmücken- und Zeckenschutz
  • Care Plus - Anti-Insect Natural spray
  • Effitan - Insektenschutz
  • Hansaplast - Anti-Insektenspray
  • Nobite - Hautspray DEET 50 %
  • Zedan - Natürlicher Insektenschutz SP

Die Testtabelle enthält folgende Beurteilungskriterien und Werte: Anwendungsform, Wirkstoff, Durchschnittspreis, Eignung für Malariamücken und Tropen, Wirksamkeit gegen tagaktive und nachtaktive Mücken und gegen Malariaüberträger, Zeit bis zum ersten Stich, durchschnittliche Wirksamkeit, Schleimhautreizung, Geruch, Handhabung, Deklaration, Schonung von Textilien


Und hier der Testbericht: Die einen stechen uns in der Dämmerung und während der Nacht, die anderen atta­ckieren uns untertags beim Wandern, Radfahren oder Paddeln und sind noch aggres­siver: Gelsen der tagaktiven Gattung Aedes und der nachtaktiven Gattung Culex plagen uns Sommer für Sommer.

Repellents - Antigelsenmittel für die Haut

Antigelsenmittel für die Haut, sogenannte Repellents, sollen die lästigen Quälgeister fernhalten. Laut Herstellern beträgt die höchstmögliche Schutzdauer vieler Mittel acht Stunden. Wir haben gemeinsam mit unserer deutschen Schwesterorganisation Stiftung Warentest geprüft, ob die Produkte so zuverlässig schützen, wie in der Werbung versprochen.

Test: 12 Mittel gegen Stechmücken

Zwölf Antigelsenmittel mussten unter Labor­bedingungen beweisen, ob sie die kleinen Blutsauger tatsächlich vom Stechen abhalten. Die Wirksamkeit der Mittel wurde von jeweils fünf Testpersonen erprobt. Gesicht und Körper der Probanden waren durch dünnen weißen Stoff geschützt, lediglich ein ­Unterarm blieb unbedeckt; auf ihn wurde jeweils ein Repellent aufgetragen.

Einige Mittel zeigten kaum Wirkung auf Gelsen

Drei verschiedene Mückenarten flogen im Testraum gegen die Antigelsenmittel an:

  • tagaktive Gelbfiebermücken (Aedes aegypti)
  • dämmerungs- und nachtaktive Gelsen (Culex quinquefasciatus)
  • bei als tropentauglich aus­gewiesenen beziehungsweise lang wirksamen Mitteln auch die nachtaktiven Malariamücken Anopheles gambiae.

Der Test verlangte den Probanden viel ab: Manche Mittel wirkten kaum, die ersten Insekten landeten dann binnen Minuten auf der bloßen Haut.

Nur die Besten hielten Gelsen zuverlässig ab

Die Zeit bis zum ersten, zweiten oder auch dritten Stich wurde gemessen. Hatten die aggressiven Gelbfiebermücken dreimal, die nachtaktiven Exemplare zweimal zugestochen, wurde der Test abgebrochen (die Zeit bis zum Abbruch ist in der Testtabelle als "durchschnittliche Wirksamkeit" angegeben). Die Probanden wurden viele hunderte Male ­gestochen. Aber: Die besten Mittel im Test hielten kleine Blutsauger zuverlässig bis zu acht Stunden fern.

Tagaktiv, nachtaktiv - und welche Mittel wirken

Tagaktiv und aggressiv: Gelbfiebermücken

Aedes aegypti, die Gelbfiebermücke, jagt bei Tageslicht. Da sie von potentiellen Opfern leicht entdeckt und vertrieben werden kann, sticht sie besonders schnell zu. Diese Mü­ckenart stammt an sich aus Afrika, kommt mittlerweile aber auch in Südeuropa vor. In Risikogebieten überträgt sie Gelb- und Denguefieber. Bei uns leben andere Mücken der Gattung Aedes. Sie sind nicht gefährlich, können aber vor allem in Überschwemmungsgebieten eine arge Plage sein.

Nobite Hautspray wehrt aggressive Gelb­fiebermücken am besten ab. Zwei weitere Mittel, Anti Brumm Forte und Anti Brumm Naturel, bieten guten Schutz.

Nachtaktiv und träge: Culex Gelse

Dämmerungs- und nachtaktive Gelsen der Gattung Culex haben mehr Zeit, sich ihren oft schon schlafenden Opfern zu nähern. Sie sind träger und attackieren weniger aggressiv, als ihre tagaktiven Verwandten.

Anti Brumm ­Forte, Nobite und Autan Insektenschutz Protection Plus halten nachtaktive Gelsen am besten fern.

Malariamücken

Um die Probanden vor etwaigen Krankheitserregern zu schützen, kamen im Test natürlich ausschließlich im Labor gezüchtete Stechmücken zum Einsatz. Unter diesen Bedingungen konnten die Probanden selbst Malariamücken risikofrei ausgesetzt werden. Für die Untersuchung wurden diejenigen Mittel ausgewählt, auf deren Verpackung Schutz vor Malariaüberträgern bzw. Schutz für Fern- und Tropenreisen ausgelobt ist. Hinzu kamen jene Mittel, die tagaktive Gelbfiebermücken mindestens drei Stunden vom Stechen ab­halten.

Fünf Repellents (Autan, beide Anti Brumm-Produkte, Nobite und Ballistol) wehren Malariamücken sehr gut ab. Ein weiteres (Care Plus Anti-Insect Natural spray) bietet zwar – wie vom Anbieter ausgelobt – Schutz vor Anopheles-Mücken, ist aber gegen tag­aktive Gelsen komplett wirkungslos.

Wichtig: Lassen Sie sich vor einer Reise in Malaria­gebiete durch Tropenmediziner beraten und nehmen Sie ein zuverlässiges Repellent, das sowohl vor nachtaktiven Anopheles als auch vor tagaktiven Stechmücken schützt, von zu Hause auf die Reise mit.

Reizende Wirkstoffe

Anti Brumm Forte und Nobite: reizende Wirkstoffe

Anti Brumm Forte und Nobite haben sich im Test gegen alle Gelsenarten am besten bewährt. Anopheles-Mücken halten sie sogar bis zu acht Stunden vom Stechen ab.

Beide Mittel enthalten den Wirkstoff Diethyltoluamid (DEET). Nobite besteht zu 50 Prozent, Anti Brumm Forte zu 30 Prozent aus DEET. DEET wirkt zwar zuverlässig gegen Stechmücken, kann aber Augen und Schleimhäute reizen und bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen auslösen. Nicht zuletzt greift DEET auch Kunststoffoberflächen (z.B. von Sonnenbrillen) an.

Autan: weniger reizende Wirkstoffe

Der Testsieger Autan Insektenschutz Protection Plus be­lastet die Schleimhäute nicht so stark. Autan Protection Plus besteht zu 20 Prozent aus dem Wirkstoff Icaridin (Hydroxyethyl-Isobutyl-Piperidin Carboxylat). Dieser Wirkstoff schützt tendenziell etwas kürzer als DEET. Icaridin kann Augen und Haut ebenfalls ­reizen, gilt aber als besser verträglich als DEET und ist für Kunststoffoberflächen unbedenklich.

PMD-Wirkstoff: reizt Augen, löst allergische Reaktionen aus

Etliche Mittel im Test (u.a. Anti Brumm Naturel) enthalten den Wirkstoff PMD (Para-Menthan-3,8-diol). PMD ist ein Bestandteil des ätherischen Zitroneneukalyptusöls, der sich auch synthetisch herstellen lässt. PMD schützt tendenziell kürzer als DEET und Icaridin. PMD wird ein starkes ­Augen reizendes Potential zugeschrieben und es kann allergische Reaktionen auslösen.

EBAAP: reizt Augen, sonst verträglich

Der Wirkstoff EBAAP (Ethyl-Butylacetylaminopropionat) ist wiederum weniger wirksam als DEET, Icaridin und PMD. EBAAP ist beispielsweise in Hansaplast Anti-Insektenspray enthalten. EBAAP kann die Augen reizen, gilt aber als gut verträglich.

Auch ätherische Öle sind nicht harmlos

Ätherische Öle, wie Lavendel, Citronella und Geraniol, schützen weniger effektiv vor Gelsen als ­synthetische Wirkstoffe. Aber auch sie sind alles andere denn harmlos. Geraniol kann beispielsweise bei entsprechender Disposi­tion Allergien auslösen, Öle aus Lavendel und Citronella können Augen, Haut und Schleimhäute reizen. Durch Sonnenlicht werden diese Nebenwirkungen noch verstärkt.


Eine genaue Erklärung zu den Wirkstoffen finden Sie unter "Wirkstofferklärung: DEET, PMD, Icaridin, EBAAP, ätherische Öle"

Auch Kleidung und Netze schützen

Vorsicht bei Augen und Schleimhäuten

Ausgenommen Autan Insektenschutz Protection Plus und Hansaplast Anti-Insektenspray wurden alle Antigelsenmittel beim Prüfpunkt schleimhautreizendes Potenzial weniger zufriedenstellend beurteilt. Sparen Sie beim Auftragen daher die Partie rund um die Augen und rund um den Mund, bei Kindern Gesicht und Hände aus. Wunden und entzündete Hautstellen sind generell tabu.

Und: Wenden Sie Antigelsenmittel erst bei Kindern ab drei Jahren an. Schützen Sie Babys im Freien mit einem Netz über dem Kinderwagen, größere Kinder und sich selbst mit dicht gewebter, heller, langärmeliger, weit geschnittener Kleidung.

Alternative Hilfsmittel - was hilft und was nicht?

Gelsen landen eher auf dunklen Stoffen und stechen durch eng anliegende Textilien durch. Hut und Netz schützen den Kopf. Von der Wohnung halten Sie die lästigen Blutsauger am besten mit Fliegengittern vor den Fenstern fern. Moskito­netze sorgen für ungestörten Schlaf. Für Aufenthalte in den Tropen ist dabei darauf zu achten, dass die Maschenweite nicht größer als 1,2 Millimeter ist. Verzichten Sie möglichst auf Gelsenstecker: Je stärker ihre Wirkung gegen Gelsen, desto höher ist die Gefahr, dass sie auch für Menschen ungesund sind. Ultraschallgeräte bringen gar nichts.

Testtabelle: Antigelsenmittel

Antigelsen-Armbänder

Nutzlose Accessoires

Antigelsen-Armbänder schützen ihre Träger laut Anbietern beim Joggen, Campen oder Angeln ohne zusätzliches Einschmieren oder Sprayen vor Gelsen. Sie sollen die blutsaugenden Quälgeister mit ätherischen Ölen, zum Beispiel Citronella, Geraniol oder Lavendelöl, vertreiben und wirken laut Werbung stunden- oder sogar wochenlang. Die bunten Kunststoffarmbänder werden von diversen Herstellern angeboten und sind zwischen 0,20 und 16 € pro Stück zu haben.

Können diese Arm­bänder mit herkömmlichen Antigelsenmitteln mithalten? Um das zu erfahren, wurden sechs Modelle (BuddyGuard, BugsLock, Green-Luck, Mosquitno, ParaKito und Pearl) online eingekauft und von je drei Probanden geprüft.

Schutzlos ausgeliefert

Das war ein Fest für die 50 Gelbfiebermücken im Testraum! Sie landeten binnen Sekunden auf den nackten Armen der Probanden und stachen auch in unmittelbarer Nähe des jeweiligen Bandes ungehemmt zu. Bis zum dritten Stich vergingen beim Pearl-Band im Schnitt lediglich 29 Sekunden, bei den anderen Modellen schlugen die Gelsen noch schneller zu.

Fazit: Kein einziges Armband im Test kann Gelsen vertreiben, geschweige denn, Stiche verhindern. Bei BugsLock und BuddyGuard störte die Probanden obendrein der Geruch. Andere Bänder mögen allenthalben als nettes Sport­mode-Accessoire durchgehen.

Wirkstoffe: DEET, PMD, Icaridin, EBAAP, ätherische Öle

DEET

DEET (Diethyltoluamid) gilt als zuverlässiger Wirkstoff gegen Mücken. Wie lange er wirkt, hängt von der Konzentration im Mittel ab; ab 50 % DEET verbessert sich der Schutz kaum noch. Kann Augen und Schleimhäute reizen, bei empfindlichen Menschen allergische Reaktionen auslösen, greift Kunststoffoberflächen (etwa von Sonnenbrillen) an.

Icaridin

Icaridin (Hydroxyethyl-Isobutyl-Piperidin Carboxylat) ist ähnlich effektiv wie DEET, schützt aber tendenziell etwas kürzer. Wird seit 1998 in Autan eingesetzt. Kann Augen und Haut reizen, gilt aber als besser verträglich als DEET. Für Kunststoffoberflächen unbedenklich.

PMD

PMD (Para-Menthan-3,8-diol) ist ein Bestandteil des ätherischen Zitroneneukalyptusöls, lässt sich auch synthetisch herstellen. Schützt tendenziell kürzer als Icaridin und DEET. Der Wirkstoff PMD kann vor allem die Augen stark reizen und bei empfindlichen Menschen zu allergischen Reaktionen führen.

EBAAP

EBAPP (Ethyl-Butylacetylaminopropionat) ist weniger wirksam als DEET, Icaridin und PMD. Kann die Augen reizen, gilt aber als gut verträglich.

Ätherische Öle

Hierunter fallen beispielsweise Lavendel, Citronella und Geraniol. Ätherische Öle schützen weniger effektiv als synthetische Wirkstoffe. Sie dampfen zügig ab, sodass die Haut regelmäßig nachbehandelt werden muss. Die Naturprodukte sind nicht unbedenklich. Geraniol etwa kann bei empfindlichen Menschen allergische Reaktionen auslösen, Öle aus Lavendel und Citronella können Augen, Haut und Schleimhäute reizen. Sonnenlicht kann die Nebenwirkung verstärken.

Zusammenfassung

  • Gut geschützt. Autan Insektenschutz Protection Plus (0,90 €/10 ml) mit dem Wirkstoff Icaridin schnitt im Test insgesamt am besten ab. Anti Brumm Forte (0,92 €/10 ml) und Nobite Hautspray (1,08 €/10 ml) mit dem Wirkstoff DEET schützen wirkungsvoll vor tag- und nachtaktiven Gelsen und Malariaüberträgern, reizen die Schleimhäute aber stärker als der Testsieger Autan.
  • Weitgehend wirkungslos. Mehr als jedes zweite Repellent im Test war gegen tag- wie auch gegen nachtaktive Gelsen weitgehend wirkungslos. Die meisten dieser Mittel wurden daher nicht mehr auf ihre Wirksamkeit gegen Malariaüberträger untersucht.
  • Auftragen. Alle Repellents im Test reizen Augen und Schleimhäute. Beim Auftragen daher Mund- und Augenpartien, bei Kindern Gesicht und Hände aussparen. Nach dem Baden oder wenn man stark geschwitzt hat, erneut einschmieren. Repellents sind nichts für Babys und Kleinkinder. Mit Kleidung und Netzen schützen!
  • Gelsendippel. Nicht kratzen, damit sich der Stich nicht entzündet. Gegen das Jucken hilft ein Gelsenheiler beziehungsweise alles, was den Dippel kühlt: ein feucht-kaltes Tuch, ein Kühlpad, eine Scheibe Zitrone oder eine halbe Zwiebel.

Testkriterien

Im Test: 12 Mittel gegen Gelsen und Mücken (Haut-Repellents) sowie 6 Mückenarmbänder.

WIRKSAMKEIT des MÜCKENSCHUTZ (50 % am Gesamturteil)

In einem klimatisierten, geschlossenen Raum wurden bei einer Temperatur von 25 °C ± 2 °C und 70 % ± 5 % relativer Luftfeuchte je nach Mückenart 50 bis 70 stechfreudige Weibchen ausgesetzt: tagaktive Aedes aegypti, dämmerungs- und nachtaktive Culex quinquefasciatus. Der Körper der jeweils fünf Prüfpersonen war durch spezielle Kleidung geschützt, nur ein Unterarm blieb unbedeckt. Auf ihn kam gemäß Gebrauchsanweisung ein Repellent. Unmittelbar nach dem Auftragen wurde der Unterarm für zehn Minuten exponiert, Zeitpunkt sowie Anzahl der Stiche wurden registriert. Die Wirkung wurde stündlich überprüft. Sobald eine 95%ige Wirksamkeit unterschritten war, wurde die Überprüfung abgebrochen. Hatte ein Proband kurz nach der Exposition eine massive Stechlust der Testtiere registriert, brach er den Versuch vorzeitig ab. Zusätzlich wurde die Wirksamkeit gegen Malariaüberträger (Anopheles gambiae) bei jenen Mitteln geprüft, die entweder durchschnittlich drei Stunden bei tagaktiven Mücken wirkten oder eine Tropentauglichkeit auslobten. Die Stechlust der Insekten wurde vor und während der Versuche stichprobenartig an einem unbehandelten Arm eines Probanden ermittelt. Beurteilt wurden die durchschnittliche Zeit bis zum Erststich (absoluter Schutz) sowie die durchschnittliche Wirksamkeit (relativer Schutz) eines Mittels: Sie errechnet sich aus den Zeiten bis zum Abbruch eines Tests (je nach Mückenart zwei oder drei Stiche).

GESUNDHEIT (25 % am Gesamturteil)

Ein Experte beurteilte das schleimhautreizende Potenzial der Inhaltstoffe. Fünf Probanden beurteilten die Geruchsbelästigung.

HANDHABUNG (10 % am Gesamturteil)

Die fünf Probanden prüften die Gebrauchsanleitung auf Übersichtlichkeit, Lesbarkeit, Verständlichkeit und Vollständigkeit. Zudem beurteilten sie die Angaben zu Anwendungsbereich, Wirksamkeitsdauer, Dosierung, Lagerung und Haltbarkeit, zu Gesundheitsrisiken, Sicherheit und Entsorgung. Darüber hinaus bewerteten sie Entnehmen und Auftragen sowie das Hautgefühl.

DEKLARATION (10 % am Gesamturteil)

Zur Beurteilung der Deklaration wurden die gesetzliche Kennzeichnungspflicht, die Abweichung der Anbieterangaben zur Wirksamkeitsdauer von der ermittelten Dauer sowie die Registrierung als Biozid-Produkt bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin bewertet.

TEXTILSCHONUNG (5 % am Gesamturteil)

Je 1 ml der Repellents wurde auf drei weiße und drei farbige Gewebe (100 % Baumwolle bei 60 °C waschbar, 100 % Polyester, Mischung aus Polyamid und Elastan) aufgebracht. Nach 24 Stunden Lagerung bei 23 °C ± 2 °C und 65 % ± 5 % relativer Luftfeuchte wurden die Intensität der Flecken bzw. die Bleichwirkung und die Materialveränderungen von einem Experten visuell beurteilt. Nach anschließendem Waschen in einer Waschmaschine gemäß Kennzeichnung mit einem handelsüblichen Vollwaschmittel bzw. Colorwaschmittel wurden Flecken und bleibende Veränderungen abermals visuell beurteilt.

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