Smartphones im KONSUMENT-Test Bild: ECLIPSE-PRODUCTION / Shutterstock.com

Handy: Tests, Netze, Know-how - Einstieg, Umstieg, Roaming, Testtabellen

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Alle unsere Handy-Tests der letzten drei Jahre im Überblick. Außerdem: Worauf Sie beim Handykauf, bei der Tarifwahl und beim Anbieterwechsel achten sollten und welche Kostenfallen Sie im Ausland erwarten.

So testen wir Smartphones: Machen Sie sich selbst ein Bild!


Diese Modelle sind neu im Test (12/2021):

  • Alcatel - 1S (2021), 3L (2021)
  • Apple - iPhone 13, 13 Pro, 13 Pro Max, 13 mini 
  • Motorola - MOTO G100, Moto e7i power, Moto g20, edge 20, edge 20 lite 
  • Nokia - X20, X10, G20, G10, XR 20, 
  • OnePlus - 9, Nord CE 5G, Nord 2 5G 
  • OPPO - A54 5G, A74 4G, A74 5G, A94 5G, A16
  • Realme - 8 Pro, C21, 8 5G, Narzo 30 5G, GT 5G 
  • Samsung - Galaxy M12, Galaxy A22 5G, Galaxy M32, Galaxy Z Flip3, Galaxy Z Fold3, Galaxy A52s 5G 
  • Sony - Xperia 1 III, Xperia 10 III, TCL 20L, VIVO Y72 5G, X60 PRO, V21 5G 
  • Wiko - Y62, Power U30, Power U20, Power U10 
  • Xiaomi- Poco X3 PRO, Mi 11 Lite , Mi 11 Lite 5G, Redmi Note 10 5G, REDMI NOTE 10S, POCO M3 Pro 5G

Im Folgenden die Lieferung von Mai 2021:

  • Gigaset - GS3 64GB
  • Blackview - BV4900 32GB
  • Carbon Mobile - Carbon 1 MKII 256GB
  • Motorola - moto g9 power 128GB
  • Motorola - Moto E7 32GB
  • Motorola - moto g10 64GB
  • Motorola - moto g30 128GB
  • Motorola - MOTO G50 128GB
  • Nokia - 5.4
  • OnePlus - 9 Pro 128GB
  • Oppo - A15 32GB
  • Oppo - Find X3 Pro 5G 256GB
  • Oppo - Find X3 Lite 5G 128GB
  • Oppo - Find X3 Neo 5G 256GB
  • Realme - 7i 64GB
  • Samsung - Galaxy A12 64GB
  • Samsung - A02s 32GB
  • Samsung - Galaxy A52 128GB
  • Samsung - Galaxy A72 128GB
  • Shift - 6 mq 128GB
  • Sony - Xperia 5 II 128GB
  • TCL - 20 SE 64GB
  • Xiaomi - POCO M3 64GB
  • Xiaomi - REDMI NOTE 9T 64GB
  • Xiaomi - Redmi 9T 64GB
  • Xiaomi - Mi 11 5G 256GB
  • Xiaomi - REDMI NOTE 10 Pro 128/6GB
  • Xiaomi - POCO F3 128GB

Produkte vom Test im Februar 2021

  • Apple - iPhone 12 Mini
  • Apple - iPhone 12 Pro Max
  • Fairphone - 3+
  • Cat - S62 Pro
  • Gigaset - GS4
  • Google - Pixel 4a
  • Google - Pixel 5 5G
  • Huawei - Mate 40 Pro
  • Huawei - P Smart 2021
  • LG - K42
  • LG - K52
  • LG - Wing 5G
  • Motorola - Moto E7 Plus
  • Motorola - Moto G9 Play
  • Nokia - 2.4
  • Nokia - 3.4
  • Nokia - 8.3 5G
  • OnePlus - 8T 5G 
  • OnePlus - Nord N10 5G
  • OnePlus - Nord N100
  • Oppo - A73 5G
  • Oppo - A91
  • Oppo - Reno4 5G
  • Oppo - Reno4 Pro 5G
  • Oppo - Reno4 Z 5G
  • Realme - 7 5G
  • Realme - 7 Pro
  • Realme - C11
  • Samsung - Galaxy A42 5G
  • Samsung - Galaxy M51
  • Samsung - Galaxy S20 FE
  • Samsung - Galaxy S20 FE 5G
  • Samsung - Galaxy S21 5G
  • Samsung - Galaxy S21+ 5G
  • Samsung - Galaxy S21 Ultra 5G
  • Samsung - Galaxy Z Fold2 5G
  • Wiko - View 5
  • Wiko - View 5 Plus
  • Wiko - Y81
  • Xiaomi - Mi 10T Pro 5G
  • Xiaomi - Redmi 9C

Die Charge vom Dezember 2020:

  • Alcatel - 1B (2020)
  • Gigaset - GS195
  • Huawei - P40 Lite 5G
  • Huawei - P40 Lite E
  • Huawei - P40 Pro Plus 5G
  • Huawei - Y5P
  • Huawei - Y6P
  • LG - K41S
  • LG - K51S
  • LG - Velvet
  • Motorola - Edge 5G
  • OnePlus - 8
  • OnePlus - 8 Pro
  • Oppo - A52
  • Oppo - A72 
  • Oppo - Find X2 Lite
  • Realme - C3
  • Realme - X50 Pro 5G
  • Samsung - A21s
  • Samsung - Galaxy A31
  • Samsung - Galaxy A41
  • Samsung - Galaxy M21
  • Samsung - Galaxy M31
  • Samsung - Galaxy No te 20 Ultra 5G 
  • Samsung - Galaxy Note 20 5G
  • Sony - Xperia 1 II
  • Sony - Xperia 10 II
  • Sony - Xperia L4
  • TCL - 10L
  • Xiaomi - Mi 10
  • Xiaomi - Mi 10 Lite 5G
  • Xiaomi - Mi 10 Pro
  • Xiaomi - Mi Note 10 Lite
  • Xiaomi - Poco F2 Pro
  • Xiaomi - Redmi 9
  • Xiaomi - Redmi Note 9
  • Xiaomi - Redmi Note 9 Pro
  • Xiaomi - Redmi Note 9S

Folgende Modelle haben wir im Smartphones: bunt gemischt - Huawei, Samsung, Apple neu getestet:

  • Apple iPhone SE
  • Alcatel 1S (2020)
  • Asus ROG Phone II
  • Hammer Iron 3
  • Huawei Mate 30 Pro
  • Huawei Mate Xs 5G
  • Huawei P30 Lite New Edition
  • Huawei P40
  • Huawei P40 Pro
  • Huawei Y6s
  • LG G8X ThinQ dual screen
  • Motorola Moto G8 Plus
  • Motorola Moto G8 Power
  • Oppo A5 2020
  • Oppo Find X2 Pro
  • Realme 5 Pro
  • Realme 6
  • Samsung Galaxy A51
  • Samsung Galaxy A71
  • Samsung Galaxy A90 5G
  • Samsung Galaxy Note 10 Lite
  • Samsung Galaxy S10 Lite
  • Samsung Galaxy S20
  • Samsung Galaxy S20 5G
  • Samsung Galaxy S20+
  • Samsung Galaxy S20+ 5G
  • Samsung Galaxy S20 Ultra 5G
  • Samsung Galaxy Z Flip
  • Wiko View 4
  • Xiaomi Mi Note 10
  • Xiaomi Mi Note 10 Pro
  • Xiaomi Redmi 8
  • ZTE Blade A7s

Hier sind unsere aktuellsten Artikel: Smartphones - nicht nur zum Falten - Goldene MittelklasseSmartphones - Starke chinesische Präsenz |Smartphones - 41 neue Handys im Test  |Smartphones: bunt gemischt - Huawei, Samsung, Apple | Smartphones: Groß, fair, faltbar - Neues von Samsung, Fairphone & Co |Smartphones: neue Lieferung - Neues von Apple, Samsung und Co |


Der österreichische Mobilfunkmarkt hat sich stark verändert. Auf eine sich über Jahre erstreckende Marktbereinigung folgte in jüngster Zeit eine Angebotserweiterung durch sogenannte virtuelle Provider, also solche, die sich in bestehende Netze einmieten, aber eigene Tarife anbieten. Die drei großen Mobilfunkanbieter (und die dazugehörigen Marken) in Österreich sind:

  • Drei/eety
  • Magenta Telekom (vormals: T-Mobile; die Marke tele.ring wird nur noch bis 2020 weitergeführt)
  • A1/bob/yesss!

Diese sind zugleich Netzbetreiber. Dazu kommen die erwähnten virtuellen Provider, wobei wir hier nur eine beispielhafte Auswahl nennen:

  • RedBull Mobile (A1-Netz)
  • educom (A1-Netz)
  • S-Budget Mobile (angeboten von Spar, Magenta-T-Netz)
  • HoT (angeboten von Hofer, Magenta-T-Netz)
  • Tchibo Mobil (Drei-Netz)
  • Spusu (Drei-Netz)

Mit der aktuellen Mobilfunk-Tariflandschaft in Österreich haben wir uns in einem eigenen Artikel detailliert auseinandergesetzt: www.konsument.at/mobilfunktarife022017. Bitte beachten Sie außerdem die neuen, für den EU-Raum gültigen Roaming-Regelungen: EU-Roamingregelung 6/2017 sowie die neuen Obergrenzen für Auslandstelefonate: www.konsument.at/telefongebuehren-neue-obergrenze

Tarifsenkungen dank Wettbewerb

Speziell der Markteintritt von HoT und in der Folge von Spusu hat wieder Bewegung in den Markt gebracht. Den im zweiten Halbjahr 2014 von den 3 großen Anbietern durchgeführten Tariferhöhungen, verbunden mit teils massiven Vertragseingriffen, folgte eine bis heute anhaltende Phase der Kampftarife, nicht nur hinsichtlich der Sprachminuten, sondern speziell auch hinsichtlich des inkludierten Datenvolumens.

Nun ist es bei manchen Tarifen auch möglich, nicht verbrauchte Freiminuten in den nächsten Monat mitzunehmen und Ähnliches mehr. Mehrere Anbieter haben mittlerweile auch bestehende Tarife auf LTE umgestellt oder das Datenvolumen aufgestockt, ohne die monatlichen Kosten zu erhöhen. Einige Anbieter haben allerdings auch schon wieder das Handtuch geworfen, wie etwa Saturn und Media Markt, oder sie wurden von Konkurrenten übernommen wie z.B. UPC von Drei.

Österreichs Handy-Markt ist (noch) anders

Österreich ist (noch) anders

Im internationalen Vergleich sind die heimischen Mobilfunktarife trotzdem noch günstig. Eine andere österreichische Besonderheit ist die hohe Zahl an Geräten, die im Zuge von Vertragsabschlüssen oder -verlängerungen von den Providern zu niedrigen Preisen – bis hin zu null Euro – verkauft werden.

Allerdings sind diese Geräte dann in der Regel SIM-locked, also nur im Netz dieses einen Providers nutzbar und die Verträge haben Mindestbindefristen von meist 24 Monaten. Möchten Sie das Handy für andere Netze freischalten lassen, so ist das kostenpflichtig und an bestimmte Fristen gebunden bzw. in manchen Fällen überhaupt nicht erlaubt.

Verträge ohne Bindung

Dem gegenüber stehen mittlerweile Verträge ohne bzw. nur kurzer Mindestbindefrist, die unter anderem dem Wunsch jener Kunden entgegenkommen, ihre für alle Netze offenen Geräte auf dem freien Markt zu kaufen. Erworben wird lediglich eine SIM-Karte des gewünschten Netzbetreibers (SIM-only).

Neben dem Vorteil der (fast) jederzeit bestehenden Möglichkeit der Vertragsauflösung (natürlich unter Einhaltung der darin genannten meist mehrmonatigen Kündigungsfrist), sind diese Verträge üblicherweise auch billiger. Wenn man genau nachschaut, dann stellt man nämlich bald fest, dass die Provider die vergünstigten Handys ja nur vorfinanzieren und die Kosten in die monatlich in Rechnung gestellten Beträge hineinrechnen. Je niedriger die Zuzahlung zum Gerät, desto teurer der Tarif.

Weiterverwendung und Recycling

Umdenken bei der Gerätenutzung

Ebenfalls positiv zu sehen ist der geringere Anreiz, alle zwei Jahre ein neues Handy zu nehmen, was im Zuge der Verlängerung eines gebundenen Vertrages fast schon automatisiert erfolgt. Zumindest hat sich dies in der Vergangenheit so eingebürgert und wurde von Anbieterseite zwecks Ankurbelung des Geschäftes eifrig forciert.

Erfreulicherweise hat bei den Kunden ein gewisses Umdenken eingesetzt und es ist ein Bewusstsein entstanden für die daraus resultierende Ressourcenverschwendung und die ethische Problematik (z.B. Metalle und seltene Erden aus Konfliktregionen;  gesundheitsgefährdende und ausbeuterische Arbeitsbedingungen).

Weiterverwendung und Recycling

Als Alternative zur längeren Nutzung durch die Erstbesitzer gibt es außerdem diverse karitative Initiativen zur Weiter- bzw. Wiederverwertung alter Geräte (bekanntestes Beispiel: Ö3-Wundertüte). Diese sind zwar nicht in allen Punkten unumstritten, weil es im Hintergrund auch hier ums Geschäft geht und man immer schauen muss, wo (vor allem Asien, aber auch Afrika), von wem und unter welchen Arbeitsbedingungen die Geräte zerlegt oder überholt werden, doch die grundsätzliche Idee dahinter ist schon unterstützenswert.

Die Sondermüll-Sammelstellen der Gemeinden sind ebenfalls geeignete Anlaufstellen, vor allem für defekte Geräte. Hier kann man von einer fachgerechten Entsorgung innerhalb Europas ausgehen. Ein Althandy in den Restmüll zu werfen, ist jedenfalls die schlechteste aller Möglichkeiten.

Tarif, Vertrag, Wertkarte

Tarifwahl vor Gerätewahl

Der erste Schritt ist die Wahl des passenden Tarifs auf Grundlage der eigenen Bedürfnisse. Soll das Telefonieren und eventuell SMS-Schreiben im Vordergrund stehen und die Internetnutzung (E-Mail, Surfen, Videos, soziale Netzwerke) spielt eine untergeordnete oder gar keine Rolle? Oder ist es – wie weithin üblich – genau umgekehrt? Reine Telefonietarife sind selten geworden, ebenso wie die auf dem Markt erhältlichen klassischen Handys (siehe dazu auch das Kapitel "Kaufhilfe: Auswahlkriterien für ein neues Smartphone").

Nicht ohne Datentarif

Smartphones sind mittlerweile allgegenwärtig, und sobald ein Gerät internettauglich ist, sollte im Tarif Datenvolumen inkludiert sein – selbst dann, wenn man gar nicht vorhat, E-Mail und Internet regelmäßig zu nutzen. Die meisten Smartphones bzw. die darauf installierten Apps (= Applikationen, Programme) sind nämlich kaum davon abzuhalten, zumindest hin und wieder mit dem Internet Kontakt aufzunehmen (siehe dazu auch das Kapitel "Orientierungshilfe: Datentarif").

Vertrag oder Wertkarte

Auf dem österreichischen Markt hat man derzeit die Wahl zwischen vier unterschiedlich gestalteten Tarifoptionen:

  • Vertrag mit Mindestbindung und Bonuspunkten (z.B. für Neugerätekauf)
  • Vertrag ohne bzw. nur kurzer Mindestbindung
  • Wertkarte mit persönlicher Registrierung und mindestens einmal jährlicher Guthabenaufbuchung
  • Wertkarte mit persönlicher Registrierung und monatlicher Mindestguthaben-Aufbuchung

Die Ausgaben im Griff

Zwischen den Verträgen ohne Mindestbindung und der Wertkarte mit monatlich wiederkehrenden Kosten besteht in der Praxis kaum ein Unterschied, vor allem seit bei der Wertkarte die zwingende persönliche Registrierung (mehr dazu unter www.konsument.at/sim-karten032019) in Kraft getreten ist. Die herkömmliche Wertkarte wird gerne verwendet, um die Ausgaben besser im Griff zu haben bzw. um das Handy vorwiegend passiv zu nutzen, also um erreichbar zu sein.

Checkliste Tarifsuche

  • Wie hoch ist die monatliche Grundgebühr?
  • Welche Bindefrist gibt es?
  • Wie hoch sind die einmaligen bzw. wiederkehrenden Zusatzkosten (Aktivierungsgebühr, Servicepauschale, Zusatzpakete, Zuzahlung zum Gerät)?
  • Wie hoch sind die Gesamtkosten nach zwei Jahren?
  • Wie viel kostet ein vergleichbarer Tarif ohne preislich gestütztes Handy?
  • Wie hoch sind die Gesamtkosten eines SIM-only-Tarifs inklusive dem Kaufpreis für ein freies Handy nach zwei Jahren?
  • Entspricht der angebotene Tarif hinsichtlich der Kosten und des Leistungsumfangs (Telefonie, SMS, Datenvolumen) den eigenen Möglichkeiten und Bedürfnissen?
  • Auf das Kleingedruckte achten! Manchmal gibt es versteckte Kosten, z.B. in Form von nur anfänglich inkludierten Zusatzleistungen, die in ein Abo übergehen.
  • Wie viel kostet das Entsperren des Handys und ab wann ist dies laut Vertrag möglich?
  • Gibt es beim Online-Vertragsabschluss eventuell Vorteile in Form von Gutschriften, welche unmittelbar die einmalig anfallenden Kosten senken?

Providerwechsel: Rufnummer mitnehmen

Providerwechsel: Rufnummer mitnehmen

Der Umstieg auf einen anderen Tarif geht oft mit einem Providerwechsel einher. Dabei wird gerne die Möglichkeit der Rufnummernportierung in Anspruch genommen, d.h. die bestehende Handynummer wird samt der Vorwahl vom neuen Anbieter übernommen und auf die neue SIM-Karte übertragen. So erspart man sich den Aufwand, Freunde, Geschäftspartner etc. über den Wechsel zu informieren.

Neue Regelungen

Die Rufnummernmitnahme darf seit 1. März 2016 nicht mehr als 10 Euro kosten (maximal 1 Euro für die NÜV-Information plus maximal 9 Euro für die Durchführung der Rufnummernmitnahme). Mit diesem Datum ist die Rufnummernmitnahme für jene Kunden kostenlos, die das Recht haben, den Vertrag aufgrund einer einseitigen Änderung der Vertragsbedingungen durch den Betreiber außerordentlich zu kündigen.

In der Regel dauert die Abwicklung einer Rufnummernmitnahme maximal drei Werktage. Bis zum 29. Februar 2016 mussten der Antrag auf die Ausstellung einer NÜV-Information und der eigentliche Antrag auf Rufnummernmitnahme vor Beendigung des alten Vertags gestellt werden. Neu ist, dass nur noch die NÜV-Information während des aufrechten Vertragsverhätnisses beantragt werden muss; der Antrag auf Rufnummernmitnahme kann innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsende beim neuen Mobilfunkbetreiber gestellt werden.

Bestehender Vertrag endet nicht automatisch

Auch wenn die Rufnummer bereits portiert wurde, ist der alte Vertrag nicht automatisch beendet. Der Kunde muss diesen unter Einhaltung der Kündigungsfristen (bei älteren Verträgen bis zu drei Monate!) separat kündigen. Der Kunde kann den bestehenden Vertrag bis zum tatsächlichen Vertragsende weiter nutzen. Er erhält dafür eine neue Rufnummer.

Alle Testergebnisse: Produktfinder Smartphones 2020/2021

Klicken Sie auf den Link und wir führen Sie zu unserer großen Übersicht.

Filtern, vergleichen, sortieren, drucken: In unserem Produktfinder stellen wir Ihnen Testergebnisse und Ausstattungsmerkmale von 193 Smartphones zur Verfügung (Stand 11/2021).

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Alle Testergebnisse: Produktfinder Seniorenhandys 3/2021

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Filtern, vergleichen, sortieren, ausdrucken: In unserem Produktfinder stellen wir Ihnen Testergebnisse und Ausstattungsmerkmale von 16 Modellen zur Verfügung (Stand 3/2021).
 

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Alle Testergebnisse: Handys im Produkt-Finder 2015 - 2/2020

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Filtern, vergleichen, sortieren, drucken: In unserem Produktfinder stellen wir Ihnen Testergebnisse und Ausstattungsmerkmale von 293 Smartphones zur Verfügung (Stand 2/2020).

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Testtabelle: Samsung Galaxy S9 und S9+

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Testtabelle: Tarifberatung Mobilfunkbetreiber

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Testtabelle: Smartphone-Akkus bei Kälte

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Testtabelle: Einfache Seniorenhandys 4/2017

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Testtabelle: Senioren-Smartphones 4/2017

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Testtabelle: Handys 2/2016

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Kaufhilfe: Auswahlkriterien für ein neues Smartphone

Preisgünstig statt billig

Wer billig kauft, kauft teuer, lautet eine alte Weisheit. Sie ist insofern richtig, als Billiggeräte sicher nicht mit Blick auf Haltbarkeit und Robustheit gebaut werden. Andererseits lässt ein Preis von 700 und mehr Euro ebenfalls keine verbindlichen Rückschlüsse auf die tatsächliche Lebensdauer zu. In der Spitzenklasse zahlt man auch den Markennamen, das Plus an (nur teilweise notwendiger) Ausstattung und Leistung sowie die Tatsache, dass es sich um das aktuell begehrteste Modell handelt. Grundsätzlich sollte man daher einen Mittelweg suchen, also ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis. Dafür gibt es zwar keine Definition, aber zumindest eine Reihe von Anhaltspunkten.

Preis

Das mittlere Preissegement bei (multimediafähigen) Handys und Smartphones, in dem man von höherwertigen Produkten ausgehen kann, bewegt sich ungefähr zwischen 250 und 400 Euro im freien Verkauf. Wobei man beim Onlinekauf bzw. der Wahl eines Vorgängermodells oft deutlich sparen und schon für rund 200 Euro fündig werden kann. Eine hochpreisige Marke wie Apple fällt dann natürlich weitgehend aus dieser Auswahl heraus.

Marke

Auch wenn der eine oder andere exotische Anbieter auf den Markt drängt, ist es im Hinblick auf die zu erwartende bessere Versorgung mit Ersatzteilen und Zubehör sinnvoller, zu einem Gerät eines der bekannten Markenhersteller zu greifen.

Wiederverkaufswert

Ergänzend zur Empfehlung mit den Markengeräten, aber etwas im Widerspruch zur Preisfrage, muss man sagen: Gerade die teuren Top-Modelle namhafter Marken haben auf dem freien Markt einen vergleichsweise hohen Wiederkverkaufswert – und dies trifft nicht zuletzt auf Apple zu. Der private Weiterverkauf ist eine sinnvolle Alternative zur vorzeitigen Entsorgung eines funktionstüchtigen Gerätes.

Verarbeitungsqualität

Im hochpreisigen Segment begegnet man zunehmend Smartphones mit robustem, verformungsstabilem Aluminiumgehäuse. Andere setzen auch bei den Topgeräten bewusst auf Kunststoff – oft durch einen Metallrahmen verstärkt –, um die Verkaufspreise attraktiver gestalten zu können. Bei den mittelpreisigen Modellen ist Vollkunststoff gang und gäbe. Auf jeden Fall sollte man auf die Verarbeitungsdetails achten. Dazu gehören z.B. die Griffigkeit des Gehäuses, der feste Sitz der Akkuabdeckung, der passgenaue Einbau des Displays, das Ansprechen der Bedientasten (z.B. Lautstärkeregelung, Home-Button), die Leichtgängigkeit der Steckverbindungen (z.B. Kopfhörer-Klinke, Micro-USB) bei gleichzeitig gutem Halt und das einfache Einschieben und Entfernen von Sim-Karte und Micro-SD-Speicherkarte.

Austauschbarer Akku

Ein wichtiger Aspekt ist die einfache Austaschbarkeit des Akkus. Fest verbaute Energiespender in Gehäusen mit Spezialschrauben verteuern den Akkutausch erheblich, weil sie die Konsumenten an die Servicestelle des Anbieters binden und meist nicht der Akku selbst, sondern die Arbeitszeit die Kosten in die Höhe treibt. Manche Hersteller haben die eingebauten Akkus allerdings zum Prinzip erhoben, in anderen Fällen lässt das Alugehäuse "aus einem Guss" gar keine Alternative zu. Weitere Informationen zum Thema Akkulebensdauer gibt es unter dem Punkt "Tipps zu Handy-Akkus".

Ausstattung

Je nach den bevorzugten Anwendungsbereichen kommt den Ausstattungsdetails des Gerätes mehr oder weniger große Bedeutung zu. Auch dies steht im Zusammenhang mit der Nutzungsdauer, denn man sollte ja lange Freude am Handy haben bzw. soll es im Optimalfall längerfristig auf einem akzeptablen Niveau mit den aktuelleren Modellen mithalten können. Wer mit dem Handy gerne fotografiert, sollte auf eine gute Bildqualität achten. Auch die Auflösung und die Lesbarkeit des Displays sollten rein optisch akzeptabel sein. Und wenn man gerne Videos schaut oder sich häufig mit Spielen die Zeit vertreibt, dann schadet ein schneller Rechenchip nicht, weil er den Anforderungen und der Beanspruchung besser und länger gewachsen ist.

Aktualisierung des Betriebssystems

Um mit den Entwicklungen mithalten zu können, sollte während der Nutzungsdauer auch das Betriebssystem auf Höhe der Zeit sein. Während es bei Apple immer schon selbstverständlich war, dass auch ältere iPhones über einen längeren Zeitraum mit der jeweils aktuellen Version versorgt werden, ist die Vorgangsweise bei den Android-Geräten eine andere. Hier sind die einzelnen Hersteller bzw. Mobilfunkprovider dafür zuständig, die von Google freigegebenen Aktualisierungen (Upgrades) weiterzugeben. Es ist nicht erst einmal vorgekommen, dass Geräte mit SIM-Lock gar nicht oder erst mit langer Verzögerung aktualisiert wurden bzw. dass unter den freien Geräten nur die mittel- und höherpreisigen Smartphones in den Genuss der neuesten Version des Betriebssystems kamen.

Orientierungshilfe: Datentarif

Für E-Mails und gelegentliches Suchen im Internet genügt ein Rahmen von 100 Megabyte (MB). Eine reine Text-E-Mail ist meist weniger als 10 Kilobyte (KB) groß, d.h. Sie können an die 100 solcher Mails senden bzw. empfangen und haben erst 1 MB (= 1024 KB) verbraucht. Versendet man mit den E-Mails Word-Dokumente im doc-Format, dann gehen sich mit 1 MB 20 bis 25 Stück aus, beim aktuellen docx-Format ist es nur noch die Hälfte davon. Eine ähnliche Größe wie doc-Dateien erreichen HTML-Mails.

Große Schwankungsbreite beim Surfen

Sehr unterschiedlich ist der Datenverbrauch beim Surfen im Internet. Hier hängt es u.a. davon ab, wie viele Bilder sich auf einer Website befinden bzw. ob diese für mobile Geräte optimiert wurde. Dadurch schwankt das Volumen pro Seitenaufruf im Schnitt zwischen 100 und 600 KB, pro Suchanfrage (z.B. via Google) kann man mit 200 KB rechnen. 10 aufgerufene Seiten verschlingen somit zwischen 1 und 6 MB Datenvolumen.

Musik, Videos, Navigation

Die nächste Stufe sind meist Tarife mit 1 Gigabyte (GB) Datenvolumen (1 GB = rund 1024 MB). Hiermit ist man schon relativ gut abgesichert, auch wenn man häufiger im Internet surft und z.B. Fotos in voller Auflösung per E-Mail oder MMS versendet (im Schnitt 2,5 MB pro Bild, d.h. mit 100 Fotos hat man ein Viertel des Datenvolumens verbraucht).

Bei gelegentlichem Einsatz kann man weiters mit Google Maps oder Apples Karten-App navigieren, die online auf das Kartenmaterial zugreifen (verbraucht bis zu 10 MB pro 100 km), Online-Radio hören bzw. Musikstreams abrufen (60 MB pro Stunde) oder das eine oder andere YouTube-Video schauen (2 bis 8 MB pro Minute, je nachdem ob man die sparsamere YouTube-App verwendet oder die Website aufruft). Eine Minute Facebook-Nutzung kommt auf 1,5 bis 2 MB (ungefähr so viel wie 1 Minute Skype-Videotelefonie). Wesentlich bescheidener ist der WhatsApp-Messenger mit lediglich rund 2 KB pro Nachricht.

Sicherheitspolster: 2 GB

Möchte man als Gelegenheitsnutzer auf Nummer sicher gehen, dann wählt man einen Vertrag mit 2 GB Datenvolumen. Alles darüber richtet sich an jene, die regelmäßig im größeren Ausmaß die Online-Angebote am Smartphone nutzen. Lesen Sie dazu auch den Punkt "Kostenfalle Roaming".

Tipps zum Strom- und Datensparen

Noch immer kursieren viele Falschinformationen zum Thema Handy-Akkus und deren richtige Pflege. Sie stammen aus einer Zeit, als die damals gebräuchlichen Nickel-Cadmium-Akkus (Ni-Cd) tatsächlich sehr empfindlich auf falsche Behandlung reagierten und eine Verkürzung der ohnehin nicht üppigen Lebensdauer die Folge war. Aktuell kommt bei den Handyakkus durchwegs die Lithium-Technologie zum Einsatz. Eines der Kennzeichen ist, dass in den Akku eine Schutzelektronik integriert ist, auf deren Verhalten der Nutzer kaum Einflussmöglichkeiten hat. Nach einer bestimmten Anzahl von Ladevorgängen lässt die Akkukapazität auf jeden Fall nach. Trotzdem kann man durch Berücksichtigung nachstehender Punkte das Ende der Energiespeicher hinauszögern.

Vorsicht bei Billig-Nachbauten

Nachbau-Akkus können dabei helfen, noch mehr Geld zu sparen, von Billigangeboten ist jedoch (auch aus Sicherheitsgründen) abzuraten. Hier ist es ratsam, sich an den Erfahrungsberichten anderer Nutzer zu orientieren.

Tipps zum Strom- und Datensparen

Android

  • Display dimmen: Manuell per Schieberegler; aufrufbar, indem Sie mit dem Finger vom oberen Displayrand nach unten streichen (Statusleiste). Möchten Sie die automatische Helligkeitsanpassung dauerhaft deaktivieren, tun Sie dies über "Einstellungen/Anzeige/Helligkeit" bzw. "Akku/Helligkeit".
  • Timeout-Zeit: Gemeint ist der möglichst kurz zu haltende Zeitraum, in dem das Display hell leuchtet (oft mit der automatischen Bildschirmsperre kombiniert): "Einstellungen/Anzeige".
  • Energiefresser abschalten: Stellen Sie nicht genutzte Funktionen und Dienste ab. Bluetooth und WLAN deaktivieren Sie über die Statusleiste, den Standort (= Positionsbestimmung) ebenso oder auch gezielt für einzelne Apps unter "Einstellungen/Apps" bzw. "Anwendungsmanager/(App-Name)". Auch animierte Hintergrundbilder verbrauchen mehr Strom als ein statischer Hintergrund.
  • Hintergrunddaten: Hintergrundaktualisierung von Apps (z.B. Wetter, Google Maps, Live-Nachrichten) beschränken bzw. deaktivieren: "Einstellungen/Apps" bzw. "Anwendungsmanager/(App-Name)/Datenverbrauch".
  • Synchronisation: Häufigkeit der Synchronisation von Apps reduzieren (z.B. vorinstallierte Mail-App). Erreichbar über "Einstellungen/Konten & Synchronisierung"; nähere Einstellungsmöglichkeiten für die Mail-App bzw. die dort verwalteten E-Mail-Konten in den App- bzw. Konto-Einstellungen, erreichbar über die 3 Menüpunkte rechts oben.
  • Vibrieren abstellen: Telefon: "Einstellungen/Ton und Benachrichtigung"; Apps: "Einstellungen/Apps/(App-Name)/Benachrichtigungen".
  • App-Aktualisierungen: Manuell bei Vorhandensein einer schnellen WLAN-Verbindung durchführen. Voraussetzung ist das Deaktivieren der automatischen Updates in der Google-Play-Store-App. Diese öffnen, links oben auf das Menüsymbol tippen und weiter mit "Einstellungen/Automatische App-Updates". An gleicher Stelle die Benachrichtigungen über verfügbare App-Updates aktiviert lassen.
  • Dark Mode: Bei Smartphones mit OLED-Display reduziert die Wahl eines dunklen App-Designs bzw. ab Android 9 die generelle Wahl eines dunklen Displayhintergrunds den Stromverbrauch deutlich. Bei LCD-Displays hat dies technisch bedingt keine postiven Auswirkungen.
  • Energiesparmodus, Datensparmodus: Geräte ab Android 7 haben unter "Einstellungen/Datennutzung“ bzw. "Datenverbrauch" einen Datensparmodus, der indirekt beim Stromsparen hilft. Ist er eingeschaltet, können die meisten Apps und Dienste Hintergrunddaten nur mehr über eine WLAN-Verbindung bzw. überhaupt nicht abrufen. Für den Notfall gibt es zusätzlich einen echten Energiesparmodus, aktivierbar über die Statusleiste bzw. über "Einstellungen/Akku", und diverse herstellereigene Varianten davon (z.B. "Stromsparen" und "Ultra-Stromsparen" bei Huawei oder "Stamina-" und "Ultra-Stamina-Modus" bei Sony).

iOS

  • Display dimmen: Manuell per Schieberegler; aufrufbar, indem Sie mit dem Finger vom unteren Displayrand nach oben streichen bzw. ab iPhone X am rechten Rand von oben nach unten (Kontrollzentrum). Möchten Sie die automatische Helligkeitsanpassung (Auto-Helligkeit) dauerhaft deaktivieren, tun Sie dies ab iOS 12 über "Einstellungen/Allgemein/Bedienungshilfen/Display-Anpassungen" (davor: "Einstellungen/Anzeige & Helligkeit").
  • Automatische Sperre: Gemeint ist die automatische Bildschirmsperre, die sich bei Nichtbenutzung möglichst rasch wieder aktivieren sollte, damit das Display nicht zu lange hell leuchtet: "Einstellungen/Anzeige & Helligkeit/Automatische Sperre".
  • Energiefresser abschalten: Stellen Sie nicht genutzte Funktionen und Dienste ab. Bluetooth und WLAN deaktivieren Sie vorübergehend über das Kontrollzentrum und dauerhaft über die Einstellungen. Unter "Einstellungen/Datenschutz/Ortungsdienste" schalten Sie die Ortungsdienste generell oder für einzelne Apps ab. Unter "Einstellungen/Allgemein/Bedienungshilfen/Bewegung reduzieren" deaktivieren Sie animierte Hintergrundeffekte.
  • Hintergrunddaten: Hintergrundaktualisierung von Apps (z.B. Wetter, Karten, Google Maps, Live-Nachrichten) beschränken bzw. deaktivieren: "Einstellungen/Allgemein/Hintergrundaktualisierung".
  • Datenabgleich: Häufigkeit der Datenabfrage von Apps reduzieren (z.B. vorinstallierte Mail-App). Erreichbar über "Einstellungen/Passwörter & Accounts/Datenabgleich".
  • Vibrieren abstellen: Telefon: "Einstellungen/Töne & Haptik"; Apps: "Einstellungen/Mitteilungen".
  • Updates: App- und Sortwareupdates manuell bei Vorhandensein einer schnellen WLAN-Verbindung durchführen. Voraussetzung ist das Deaktivieren der automatischen Updates unter "Einstellungen/Allgemein/Softwareupdate" sowie unter "Einstellungen/iTunes & App Store". An dieser Stelle auch "Mobile Daten verwenden" deaktivieren.
  • Farben umkehren: Bei den bisher nur drei iPhone-Modellen mit OLED-Display (X, Xs und Xs Max) bringt die Einstellung der "intelligenten" Farbumkehr eine deutliche Stromersparnis: "Einstellungen/Allgemein/Bedienungshilfen/Display-Anpassungen/Farben umkehren". Bei LCD-Displays hat dies technisch bedingt keine positiven Auswirkungen.
  • Stromsparmodus: Für den Notfall. Wenn der Akkustand niedrig und keine Steckdose in Sicht ist, unter "Einstellungen/Batterie" aktivieren. Dann läuft nur noch das Nötigste und das Akkusymbol leuchtet gelb. Bei einem niedrigen Ladestand von 20 Prozent wird der Stromsparmodus vom iPhone automatisch als Option vorgeschlagen und kann manuell aktiviert werden. Wird das Gerät geladen, schaltet es den aktivierten Stromsparmodus bei einem Ladestand von 80 Prozent wieder aus.
     

Was tun, wenn das Handy weg ist?

Es ist sehr unangenehm, wenn das Handy verloren geht oder gar gestohlen wird. Deshalb sollten Sie schon vorbeugend ein paar Maßnahmen setzen – und im Ernstfall rasch und richtig handeln.

Vorbeugend:

  • Bildschirmsperre: Aktivieren Sie PIN-Code, Fingerabdruck, Gesichtsscan oder Entsperrmuster.
  • Backup: Sichern Sie Ihre Daten in der Cloud oder auf einem externen Speichermedium.
  • Ortung: Aktivieren Sie die Funktion "Mein Gerät finden" in den Google-Einstellungen bzw. in den iCloud-Einstellungen die Funktion "Mein iPhone suchen".
  • IMEI-Nummer: Notieren Sie die Identifikationsnummer Ihres Gerätes (in der Telefon-App *#06# wählen). In Österreich wird die Gerätesperre über IMEI nicht angeboten, ein wieder aufgetauchtes Handy lässt sich damit aber identifizieren.

Im Notfall:

  • Ortung: Orten Sie Ihr Gerät bzw. rufen Sie es an. Vielleicht haben Sie es nur verlegt.
  • Fernsperre: Sollten Sie unter Android keine Bildschirmsperre gesetzt haben, können Sie dies über "Mein Gerät finden" veranlassen. Die Fernsperr-Funktion der Sicherheits-Apps inkludiert oft zusätzlich die Übermittlung von Fotos jener Person, die gerade Entsperrversuche durchführt. Unter iOS ist die Aktivierung von "Mein iPhone suchen" automatisch mit einer Aktivierungssperre verbunden, d.h. wer "Mein iPhone suchen" wieder abschalten möchte, muss zwingend Ihre Apple-ID und das Passwort kennen.
  • Nachricht: Sie können auf dem Sperrbildschirm eine Nachricht einblenden, z.B. mit Mailadresse, damit ein ehrlicher Finder Sie kontaktieren kann. Unter iOS können Sie unter "Mein iPhone suchen" den Modus "Verloren" aktivieren. Dieser sperrt Ihren Bildschirm mit einem Code und zeigt eine von Ihnen festgelegte Mitteilung mit Ihrer Rufnummer an (auch nach einer allfälligen Fernlöschung). 
  • SIM-Karte: Veranlassen Sie bei Ihrem Mobilfunkbetreiber die Sperre Ihrer SIM-Karte.
  • Rufnummer: Ist Ihre Telefonnummer irgendwo hinterlegt, z.B. im Onlinebanking oder bei der zweistufigen Authentifizierung? Ändern Sie dies umgehend.
  • Fernlöschung: Bleibt das Gerät verschollen, führen Sie eine Fernlöschung durch, idealerweise einen Werksreset. Dadurch werden alle Daten gelöscht (nicht zwingend allerdings jene auf einer externen Speicherkarte) und eine Ortung ist nicht mehr möglich.
  • Diebstahlsanzeige: Machen Sie bei der Polizei eine Anzeige.

Kostenfalle Roaming

Kostenfalle Roaming in Drittstaaten

Roaming, also die Gebühren für die Nutzung eines fremden Mobilnetzes bei Auslandsaufenthalten, ist – zumindest außerhalb des EU-Raums, für den eigene EU-Roamingregelung - (Fast) wie zu Hause gelten – eine Kostenfalle. Dies gilt nicht nur für Übersee, sondern auch für benachbarte europäische Staaten, wie etwa die Schweiz. Das Telefonieren und noch mehr die Nutzung von Datenroaming können die Kosten explodieren lassen.

Mailbox abschalten

Ein wichtiger Tipp ist das Deaktivieren der Mailbox noch während des Aufenthalts zu Hause. Andernfalls werden nämlich erhöhte Gebühren verrechnet, weil der Anruf zunächst ans Handy ins Ausland weitergeleitet wird, aber wenn dort niemand abhebt zurück zur Mailbox in Österreich. Der Anrufer wird dann also über Umwege mit der Mailbox verbunden, die Kosten dafür trägt der Handybesitzer.

Datenhungrige Smartphones

Bei den heutigen Smartphones genügt die Mailboxabschaltung freilich nicht. Die Geräte und die darauf installierten Apps führen in regelmäßigen Abständen Datenabfragen durch, etwa um das aktuelle Wetter, die neuesten Schlagzeilen, Updates oder E-Mails abzurufen. Abhängig von den Geräte(vor)einstellungen bzw. den bei der App-Installation getätigten Festlegungen geschieht dies häufig unbemerkt im Hintergrund.

Datenroaming allgemein deaktivieren …

Diese Einstellungen muss man gar nicht alle selbst vorgenommen haben, sondern sie hängen auch vom Provider bzw. vom Gerätehersteller ab. Vor einer Reise in einen Nicht-EU-Staat sollte man sich daher vergewissern, dass in den Einstellungen für das mobile Netzwerk sowohl das Datenroaming als auch mobile Datenverbindungen deaktiviert sind.

… oder gezielt unterbinden

Kann oder möchte man trotzdem nicht ganz auf Datenroaming verzichten, dann sollte man in den Einstellungen zumindest festlegen, dass Updates von Apps oder des Betriebssystems nur manuell bzw. bei Verbindung mit einem WLAN durchgeführt werden und man sollte für nicht unbedingt benötigte Apps den Zugriff auf die Datenverbindung vorübergehend deaktivieren.

Doppelt abgesichert

So ist man doppelt abgesichert, dass das Smartphone bzw. die entsprechenden Apps in einem fremden Netz keinen Zugriff aufs Internet haben. Dieser ist dann nur bei Nutzung einer WLAN-Verbindung (z.B. im Hotel) möglich.

Roamingpakete und ausländische Wertkarten

Das (vorübergehende) Abschließen eines Roamingpakets kann bei längeren Auslandsaufenthalten sinnvoll sein – die Provider haben entsprechende Angebote im Programm. Eine Alternative ist die Mitnahme eines für alle Netze offenen Datensticks oder Datenmodems (das als Hotspot für mehrere Geräte dienen kann) und die Nutzung eines Prepaid-Datentarifs eines Mobilfunkanbieters vor Ort.

Datenverbrauch reduzieren

Unabhängig davon, ob man sich im In- oder Ausland aufhält, gibt es Möglichkeiten, den mobilen Datenverbrauch zu reduzieren:
•    Gezielt manuell statt automatisch mit der Cloud synchronisieren, bevorzugt im WLAN.
•    Apps und Betriebssystem manuell über WLAN updaten.
•    Größere Datenmengen über WLAN laden.
•    Push-Benachrichtigungen deaktivieren und E-Mails manuell abrufen.
•    Funktion WLAN-Unterstützung am iPhone deaktivieren.
•    Automatisches Laden von Bildern in E-Mails unterbinden.
•    Häufigkeit der Informationsabfrage von Apps und Widgets reduzieren (z.B. Wetterdienst).
•    Hintergrundaktualisierung von nicht ständig benötigten Apps beschränken bzw. deaktivieren.
•    YouTube-App bzw. für Mobiltelefone optimierte Websites (Adresse beginnt mit „m.“) nutzen.
•    Im Nicht-EU-Ausland: Keine Online-Navigationsdienste, wie z.B. Google Maps oder die Karten-App von Apple verwenden, sondern Navigations-Apps mit schon vorab lokal gespeichertem Kartenmaterial (Offline-Navigation).
 

Testkriterien ab 6/2019

Im Rahmen einer europaweiten Kooperation werden regelmäßig neu auf den Markt kommende Mobiltelefone getestet.

Die Testergebnisse für die bereits früher getesteten Modelle wurden an die aktuellen Testkriterien angepasst. Somit sind alle im Produktfinder enthaltenen Geräte direkt miteinander vergleichbar.

Kamera (25%)

Bewertet wurden die Bildqualität der eingebauten Kamera bei normaler und bei geringer Beleuchtung, sowie deren Ausstattung (Autofocus, Vorfocus, optisches Zoom, eingebauter Blitz, mechanischer Verschluss), die Eignung des Displays für Bildwiedergabe und die Datenübertragung und -speicherung. Weiters wurde die Auslösezeit und Fokussierungszeit gemessen und bewertet.

Folgende Kriterien sind für eine Bewertung notwendig:

  • Bildauflösung ≥ 2 MP
  • Speicherkarte oder interner Speicher ≥ 1GB

Zur Bewertung der Videofunktion wurden unterschiedlich ausgeleutete Szenen gefilmt. Bewertet wurden dieVideo- und Tonqualität am Handy und am Computer.

Folgende Kriterien sind für eine Bewertung notwendig:

  • Bildauflösung ≥ 2 MP
  • Speicherkarte oder interner Speicher ≥ 1GB

Display (20%)

Bewertet werden Helligkeit, Kontrast, Betrachtungswinkel und Lesbarkeit bei verschiedenen Beleuchtungsbedingungen, sowie das Ansprchverhalten bzw. die Empfindlichkeit des Touchscreens.

Leistung (15%)

Die Prozessor- und Surf-Geschwindigkeit werden gemessen und bewertet. Weiters das Speichervolumen des Gerätes.

Musik (10%)

Bewertet wurden die  Anzahl der abspielbaren Audioformate, Handhabung, Tonqualität und der Datentransfer zum Computer.

Folgende Kriterien sind für eine Bewertung notwendig:

  • mitgelieferte Stereokopfhörer
  • fortlaufende Wiedergabe von mp3 Dateien
  • Speicherkarte oder interner Speicher ≥ 1GB
  • Musikübertragung mittels Speicherkarte oder USB Kabel

Akku (7,5%)

Die Messungen der Akkulaufzeit erfolgten mithilfe eines Industrieroboters im Rahmen eines standardisierten Nutzungsszenarios, so lange, bis der Akku leer war.

Die restliche Zeit bleibt das Gerät auf Standby mit Wlan und GPS an. Die Ladedauer und die Schnellladefähigkeit wurden bestimmt und bewertet, ob sich der Akku vom Anwender wechseln lässt und welche Lademöglichkeiten gegeben sind.

Telefonieren (5%)

Die Sprachqualität wurde im simulierten UMTS Netz in beide Richtungen mit und ohne Umgebungslärm gemessen.

Haltbarkeit (5%)

In einer Fallprüfung mussten die Geräte 100 Stürze aus einer Höhe von 80 cm ohne Funktionsstörung überstehen. Zusätzlich zur Prüfung der Kratzfestigkeit von Display und Gehäuse wurden die Geräte einem Regentest in Anlehnung an DIN EN 60 529 unterzogen. Handys die laut Hersteller als wassergeschützt (mindestens IPX7) zertifiziert sind wurden für 30 Minuten in 1 Meter tiefes Wasser getaucht und im Anschluss sowie gegebenenfalls nach 24 und 48 Stunden auf ihre Funktionstüchtigkeit geprüft. Ebenso uberprüft wir die Verarbeitung.

Handhabung (5%)

In dieser Gruppe werden die Ergebnisse für Ergonomie, Handhabung zusammengefasst. Beurteilt wurden die Bedienschritte beim täglichen Gebrauch und bei der Nutzung häufiger Komfortfunktionen sowie die Ergonomie der Geräte. Der Menüaufbau sowie die Anmeldung (Registrierung) zur Inbetriebnahme wurden von mehreren Testpersonen beurteilt.

Navigation: (5 %)

Bewertet wurden Qualität, Sprachqualität, Schnelligkeit und Genauigkeit der Ortung, sowie die Routenführung der mitgelieferten Navigationssoftware.

Folgende Kriterien sind für eine Bewertung notwendig:

  • GPS Sensor
  • Auflösung > 240 x 320 Pixel
  • Übertragung UMTS oder Onboard Navigationssystem
  • im Lieferumfang: eigene Navigationssoftware, oder Downloadmöglichkeit kostenloser Karten, oder bereits installierte Karten, oder Karten-CD
  • oder GPS fähig und Kriterien für "Internet" erfüllt

Mobilteil (2,5%)

Bewertet wurde welche Frequenzbänder und Sensoren zur Verfügung stehen und welche Schnittstellen vorhanden sind.

Handy-Lexikon

Hier die wichtigsten Begriffe rund um die Mobiltelefonie und ihre Erklärung: 

A2DP – Advanced Audio Distribution Profile. Technologie zur drahtlosen Übertragung von Audiosignalen via Bluetooth an entsprechende Empfangsgeräte, also z.B. Bluetooth-Kopfhörer. 

A-GPS – Assisted GPS. Zum schnelleren Auffinden des aktuellen Standortes greifen diverse Navigationslösungen nicht nur auf die satellitengestützten GPS-Daten zurück, sondern parallel dazu (kostenpflichtig) auf das Internet. Um Kosten bzw. Datenvolumen zu sparen, kann man A-GPS in den Geräteeinstellungen deaktivieren.

AMR Wideband – Standard für erhöhte Sprachübertragungsqualität beim Mobilfunk. Muss auch vom Provider unterstützt werden.

Bluetooth – Eine universell einsetzbare Funktechnologie zur Datenübertragung über kurze Strecken zwischen Geräten, die dafür ausgerüstet sind. Im Falle des Handys kann dies eine Freisprecheinrichtung sein, oder – zwecks Datenabgleich – der Computer.

Bluetooth 3.0 – Aktuelle, verglichen mit den Vorgängern, sehr schnelle Version des Bluetooth-Funkstandards

Cloud – Die Auslagerung von Dateien (und auch Software) von den einzelnen Geräten in eine „Rechnerwolke“, die vom Anbieter zur Verfügung gestellt wird. Bei Bedarf wird via Internet darauf zugegriffen. Man spart dadurch lokalen Speicherplatz.

EDGE – Enhanced Date Rates for GSM Evolution ist als Weiterentwicklung von GSM und GPRS eine Alternative zu UMTS. EDGE wird bevorzugt in ländlichen Gebieten eingesetzt, weil die bestehenden Sendestationen dafür nur leicht adaptiert werden müssen. Die Übertragungsgeschwindigkeit ist viermal höher als bei GPRS.

E-Mail-Client – E-Mail-Programm zum Empfangen und Senden von E-Mails.

Flight Mode – Möglichkeit zur Abschaltung des Mobilfunkempfangs bei gleichzeitiger Weiterverwendung der übrigen Funktionen des Handys (Music-Player, Kalender, Telefonbuch, Wecker etc.)

Geotagging – Beim Geotagging werden Fotos mit raumbezogenen Zusatzinformationen versehen, also z.B. den geografischen Koordinaten. So lässt sich jederzeit nachvollziehen, wo das jeweilige Foto aufgenommen wurde.

GPRS – General Packet Radio Service. Übertragungstechnik für GSM-Handys, bei der Daten mit erhöhter Geschwindigkeit als "Pakete" verschickt werden. GPRS wurde einst als "Turbo" für die GSM-Datenübertragung entwickelt und wird heute immer noch dort eingesetzt, wo schnellere Technologien nicht verfügbar sind.

GPS – Global Positioning System. Ein Satellitennavigationssystem zur exakten Positionsbestimmung.

GSM – Global System for Mobile Communications. Weltweit führender Mobilfunkstandard, der in rund 200 Ländern weltweit vorwiegend für das Telefonieren über das Handy eingesetzt wird. Auch der Versand von Kurzmitteilungen (SMS) und Daten ist über GSM möglich, letzteres allerdings mit sehr geringer Übertragungsgeschwindigkeit.

HDMI – High Definition Multimedia Interface. Schnittstelle (Anschluss) für die Übertragung von Audio- und Videodaten in der Unterhaltungselektronik bzw. im Computerbereich.

Hotspot/Hotspotfähig – Ein hotspotfähiges Smartphone kann als kabelloser Netzwerkrouter fungieren, um einem oder mehreren Computern den Internetzugang zu ermöglichen. Der Zugriff erfolgt mittels WLAN (WiFi-Schnittstelle). Siehe auch Tethering.

HSCSD – High Speed Circuit Switched Data. Eine Übertragungstechnologie für das GSM-Netz, die durch Kanalbündelung eine ähnliche Datentransfergeschwindigkeit wie GPRS erreicht. In Österreich bisher nur von Orange unterstützt.

HSDPA – High Speed Downlink Packet Access. Die Weiterentwicklung von UMTS. Diese Technologie erreicht (und übertrifft) erstmals die Übertragungsgeschwindigkeiten kabelgebundener Breitbandverbindungen.

HSPA+ – High Speed Packet Access Plus. Standard zur schnellen Datenübertragung, sowohl beim Download als auch beim Upload. Muss auch vom Provider unterstützt werden.

HSUPA – High Speed Uplink Packet Access. Ein Standard zur Beschleunigung des Uploads von Daten ins Internet. In Österreich derzeit nur von der Mobilkom unterstützt.

HTML –  Hypertext Markup Language. Textbasierte Programmiersprache zur Gestaltung von Internetseiten.

ID3 tags – „ID3“ steht für „Identify an MP3“, „tag“ bedeutet „Etikett“. ID3 tags sind schriftliche Zusatzinformationen zu einer Musikdatei, die Angaben zum Interpreten, zum Album, zum Erscheinungsjahr etc. enthalten.

IMAP – Internet Message Access Protocol. Standard, bei dem E-Mails dezentral auf einem Server gespeichert werden. So hat man von jedem Computer aus Zugriff darauf und kann diese online bearbeiten.

IMEI – International Mobile Equipment Identity. 15-stellige, weltweit für jedes Handy einmalig vergebene Zulassungsnummer. Sie finden die IMEI auf dem Typenschild der Handyverpackung beziehungsweise auf dem Display nach Eingabe von *#06#.

Java – Eine leistungsfähige, universelle Programmiersprache. Dient meist zur Gerätesteuerung und für kleine abgeschlossene Programme (z.B. Spiele oder Rechner)

Kapazitiver Touchscreen – Kann nur mit dem bloßen Finger oder leitfähigen Eingabestiften oder Handschuhen, nicht aber mit einem herkömmlichen Eingabestift oder in herkömmlichen Handschuhen bedient werden.

LED-Blitz – Kein Blitzlicht im eigentlichen Sinn, sondern ein Fotolicht. Hier wird eine Leuchtdiode, die beim Fotografieren kurz aufleuchtet, als Blitzlichtersatz verwendet.

LTE – Long Term Evolution; auch: 4G = 4. Generation. Neuer Mobilfunkstandard mit hoher Datenübertragungsrate. Nachfolgetechnologie von UMTS.

MMS – Multimedia Messaging Service. Funktioniert auf Basis des GSM-Netzes. Für den Versand von Tondateien oder Fotos, die Sie mit dem Handy geschossen haben. Aber auch für Büroanwendungen wie E-Mails oder den kabellosen Datenabgleich mit dem PC.

Mobiler Hotspot – siehe hotspotfähig

NFC (Near Field Communication/Nahbereichskommunikation) – Ein Standard zum drahtlosen Datenaustausch über kurze Distanzen. Ein (geplanter) Hauptanwendungsbereich ist das bargeldlose Bezahlen via Smartphone.

NFC-Tags (siehe auch NFC) – Aufklebbare Etiketten, die sich über eine Handy-App programmieren lassen und beispielsweise vordefinierte Nutzerprofile auf dem Smartphone aktivieren. Klebt z.B. ein Tag auf dem Nachtkästchen, werden auf dem Gerät alle Signaltöne stummgeschaltet. Steigt man ins Auto, wird automatisch die Navigations-App aktiviert etc.

PIN – Personal Identifcation Number. Persönliche, geheime Zahlenkombination, die Sie nach dem Neueinlegen einer SIM-Karte und – sofern Sie das Handy entsprechend programmiert haben – nach jedem Einschalten eingeben müssen.

POP3/SMTP – Post Office Protocol Version 3/Simple Mail Transfer Protocol. Gängige Standards zum Empfangen bzw. Senden von E-Mails.

PUK – Personal Unblocking Key. Code zum Entsperren des Handys, falls Sie dreimal hintereinander den PIN falsch eingegeben haben.

Push-E-Mail – Dienst zur unmittelbaren Zustellung von E-Mails auf das Handy, ohne dass der Benutzer eine gesonderte Abfrage tätigen muss.

Resisitiver Touchscreen – reagiert auf (Finger-)Druck.

RSS-Reader – Really Simple Syndication. Mittels RSS-Reader kann man auf Websites, die diesen Service anbieten, sogenannte RSS-Feeds abonnieren. Das sind in bestimmten Abständen versandte Informationen oder Inhalte, wie z.B. Nachrichten oder Podcasts.

SIM – Subscriber Identity Module. Vom Provider ausgegebene persönliche Zugangsberechtigung in Form der SIM-Karte, die ins Handy eingelegt wird und auf deren Chip die Rufnummer und oft auch das elektronische Telefonbuch gespeichert sind.

Slidemodell – Handy mit aufschiebbarem Cover, das in der Regel die Tastatur abdeckt.

SMS – Short Message Service. Möglichkeit zum Versand von Textnachrichten von Handy zu Handy oder vom PC zum Handy. Das Kürzel SMS ist auch das Synonym für die Textnachricht selbst.

SMS-Empfangsbestätigung – Kostenpflichtiges Service, welches den Absender über das Eintreffen einer versendeten SMS beim Empfänger benachrichtigt (nicht aber bestätigt, dass dieser sie auch gelesen hat).

Softkeys – Berührungssensitive Schaltflächen (als Ersatz für physische Bedienknöpfe), die direkt in das Gerätegehäuse integriert sind.

Tethering – Bezeichnet die Verbindung zwischen einem Computer und einem Smartphone (meist via USB-Kabel oder kabellos über Bluetooth), bei der das Smartphone als Internetmodem dient (siehe auch: hotspotfähig).

UMTS – Universal Mobile Telecommunications System. Die dritte Mobilfunkgeneration (deshalb auch 3G genannt). Da GSM für die reine Sprachtelefonie ausreicht, wurde UMTS gezielt für den schnellen Datentransfer inklusive Videotelefonie entwickelt. Die Nachfolgetechnologie ist LTE/4G.

VoIP – Voice over Internet Protocol. Internet-Telefonie. Diverse Apps ermöglichen Gespräche via Internetverbindung. Dies kann kostengünstiger sein als die herkömmlichen Gesprächsgebühren. Allerdings fällt auch Datentransfer an. 

Wi-Fi – siehe WLAN

WLAN – Wireless Local Area Network bezeichnet ein lokales Funknetzwerk (Heimnetzwerk), in das verschiedene Geräte – vom PC über Heimelektronik bis zum Handy – eingebunden werden können. Oft  findet man auch die Bezeichnung Wi-Fi (ein Kunstwort in Anspielung auf die Abkürzung Hi-Fi), der Wi-Fi-Alliance. Dieser Verband ist mit seinen ca. 300 Mitgliedsunternehmen um verbindliche Standards im WLAN-Bereich bemüht. WLAN und Wi-Fi werden oft synonym verwendet.

Xenon-Blitz – Xenon ist ein Gas, das in so genannten Gasentladungslampen zum Einsatz kommt. Verwendung finden diese u.a. in modernen Autoscheinwerfern, aber auch als Blitzlicht für Fotohandys. Ein Xenon-Blitz ist deutlich heller als andere Lösungen.

XHTML – Extensible Hypertext Markup Language. Eine Weiterentwicklung der Hypertext Markup Language (HTML), einer "Sprache" zur Beschreibung von Internetseiten. XHTML macht Websites möglich, die beinahe so aussehen und so funktionieren wie jene, die für Nutzung am Computer erstellt wurden. Allerdings ist dafür ein XHTML-Browser notwendig.

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