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Handy und Smartphone - Neue Modelle im Test

In der aktuellen KONSUMENT-Testserie wurden 31 Mobiltelefone getestet, darunter zahlreiche Smartphones. Am besten schnitt ein Modell von Motorola ab. - Dieser Test ist nur online erschienen und nicht im Heft abgedruckt.

Mittlerweile kommen überwiegend Smartphones auf den Markt, klassische Handys (mit kleinerem Display und ohne vollständige Tastatur) sind deutlich in der Minderzahl. Unter den getesteten Geräten befindet sich das Samsung Galaxy Note, das schon fast den Rahmen der Smartphones sprengt und als kleiner Tablet-PC bezeichnet werden kann. Ebenfalls im Test: das Sony Xperia S, erstes Modell des japanischen Herstellers nach der Trennung von Ericsson.

Bestes Smartphone im Test:  Motorola: Razr XT 910

Die meisten Smartphones schneiden in diesem Test gut ab – die Unterschiede liegen im Detail. Das Beste dieser Testserie ist ein Modell von Motorola: Razr XT 910 erfüllte 79 Prozent aller Kriterien. Es überzeugt durch seine umfangreiche Ausstattung und die komfortable Handhabung. - Testurteile und Details zu Ausstattung und Handhabung finden Sie in unserer Testtabelle (etwa 150 Einzelinfos pro Modell).

Testtabelle: Handys 6/2012

Steckbriefe: BlackBerry, HTC, Motorola, Nokia

Im Folgenden die Steckbriefe für 20 BlackBerry, HTC, Motorola- und Nokia-Modelle:

BlackBerry Curve 9360

Smartphone ohne Touchscreen, der einem bei einzelnen Bedienschritten doch abgeht. Zur Eingabe stehen eine vollständige Tastatur sowie ein Cursorknopf zur Verfügung. Diese Lösung ist z.B. für das Internetsurfen nicht optimal. Ansonsten kann das Gerät aber bei der Handhabung überzeugen. Gute Tonqualität des Musikplayers bei Verwendung der mitgelieferten Kopfhörer. Unterstützt HSUPA. Kamera mit Blitz und 5 MP. Interner Speicher: 0,5 GB. Relativ kurze Akkulaufzeit beim Telefonieren. Mit ihrem Funktionsumfang und ihrer speziellen Tarifgestaltung sind BlackBerrys allgemein eher für die berufliche Nutzung konzipiert.

HTC Explorer

Sehr kleines Android-Smartphone (Version 2.3.5), dessen Zielgruppe eher bei den Einsteigern liegt. Display und Touchscreen sind zumindest für gelegentliches Internetsurfen gut geeignet. Auch die restliche Handhabung kann überzeugen. Die Schwachstelle ist die qualitativ schlechte 3-MP-Kamera.  Interner Speicher: 0,5 GB. Es werden keine Kopfhörer mitgeliefert. Bei Berührung des unteren Teils der Geräterückseite mit 2 Fingern sinkt die Empfangsstärke.

HTC Radar

Gut ausgestattetes Windows-Phone (Software-Version 7.5) mit Touchscreen, komfortabler Bedienung, guter Kameraqualität (5 MP, Blitz), HD-Camcorder, überdurchschnittlich guten Kopfhörern und guter Onboard-GPS-Navigationslösung mit Sprachausgabe. Unterstützt HSUPA und Wideband-AMR.  8 GB interner Speicher. Schwache Bedienungsanleitung. Die Empfangsstärke leidet bei Berührung des unteren Teils der Geräterückseite. Schwächen, die auf das Betriebssystem zurückzuführen sind: teilweise sehr kleine Symbole und Buchstaben, längere Wörter werden abgeschnitten, sind also nicht vollständig zu lesen.

HTC Rhyme

Dieses Android-Smartphone (Version 2.3.5) ist eine gute Wahl, sofern man keinen Wert auf die Qualität der Videoaufnahmen legt. Das Gerät hat einige nicht alltägliche Ausstattungsdetails bzw. spezielles Zubehör, wie z.B. ein optisches Signal für eingehende Nachrichten und Anrufe, eine mitgelieferte Hülle sowie eine kombinierte Docking- und Ladestation. Unterstützt HUPA und Wideband-AMR. 1 GB interner Speicher. Kamera mit 5 MP und Blitz. Rundum gute Handhabung, gute Tonqualität des Musik-Players (mit den mitgelieferten Kopfhörern). Gute Onboard-GPS-Navigationslösung. Magere Bedienungsanleitung, der Empfang leidet bei Berührung des unteren Teils der Geräterückseite, eines der Geräte im Test überstand den Regentest nicht.

HTC Sensation XE

Ein gut ausgestattetes, komfortabel bedienbares Android-Smartphone (Version 2.3.4) mit guter Onboard-Navigationslösung, 8-MP-Kamera mit Blitz und HD-Videos guter Qualität. Unterstützt HSUPA. Interner Speicher: 1 GB. So wie das ebenfalls getestete Modell Sensation XL liegt der Schwerpunkt auf dem Musikgenuss mithilfe von „Beats Audio“. Dazu werden spezielle Kopfhörer mitgeliefert, die zusammen mit dem Smartphone automatisch das beste Klangprofil für das jeweils wiedergegebene Musikgenre aktivieren. Tatsächlich erreicht die Klangqualität im Test recht hohe Bewertungen. Negativ aufgefallen sind hingegen die geringe Akkulaufzeit im Standby-Betrieb, die schlechte Tonqualität der Videoaufnahmen, die magere Bedienungsanleitung, das Absinken der Empfangsempfindlichkeit bei Berührung der unteren Hälfte der Geräterückseite, sowie die zu hohe Maximallautstärke beim Musikhören über die Kopfhörer.


HTC Sensation XL

Ein gut ausgestattetes, insgesamt recht überzeugendes Android-Smartphone (Version 2.3.5). 8-MP-Kamera mit Blitz, Videos in HD-Auflösung und guter Bildqualität. Interner Speicher: 12,64 GB. Unterstützt HSUPA und Wideband-AMR. Die vom Hersteller beworbene Besonderheit ist „Beats Audio“, d.h. das Gerät ist auf optimalen Musikgenuss ausgerichtet (so wie das ebenfalls getestete Modell Sensation XE). Dazu werden spezielle Kopfhörer mitgeliefert, die zusammen mit dem Smartphone automatisch das beste Klangprofil für das jeweils wiedergegebene Musikgenre aktivieren. Tatsächlich erreicht die Klangqualität im Test recht hohe Bewertungen. Negativ aufgefallen sind hingegen die vergleichweise niedrige Empfangsempfindlichkeit, die bei Berührung des unteren Teils der Geräterückseite weiter sinkt, die magere Bedienungsanleitung und die zu hohe Maximallautstärke beim Musikhören über die Kopfhörer. Im Falltest wurde das Testgerät schwer beschädigt (gebrochenes Display).

Motorola Defy+

Outdoor-Smartphone. Leicht verbesserter Nachfolger des Motorola-Modells „Defy“ mit etwas längerer Akkulaufzeit und aktuellerer Version 2.3.4 des Android-Betriebssystems. Das Gerät ist an sich gut ausgestattet (inklusive HSUPA-Unterstützung, Onboard-GPS-Navigation, 5-MP-Kamera mit Blitz und 2 GB internem Speicher) und auch der Bedienungskomfort wäre akzeptabel, wenn der Touchscreen zuverlässiger reagieren würde. Störend ist, dass man manche Funktionen nur nach persönlicher Registrierung bei Motorolas Synchronisationsdienst Motoblur nutzen kann. Magere Bedienungsanleitung, Auslöseverzögerung der Kamera länger als 1 Sekunde, die Empfangsempfindlichkeit sinkt, wenn man mit 2 Fingern die untere Hälfte der Geräterückseite berührt.

Motorola Razr XT 910

Umfangreich ausgestattetes, insgesamt überzeugendes Smartphone mit Android-Version 2.3.5. Mit großem Display und sehr komfortabler Handhabung. Unterstützt HSUPA und Wideband-AMR. 8-MP-Kamera mit Blitz, HD-Camcorder. Interner Speicher: 8 GB. Gute Onboard-GPS-Navigationslösung mit Sprachausgabe. Ein nettes Feature ist „MotoCast“, ein Dienst, der unterwegs das Medienstreaming vom PC zu Hause ermöglicht. Allerdings muss der PC dafür aufgedreht und mit dem Internet verbunden sein. Im Test bemängelt wurde lediglich die magere Bedienungsanleitung.

Nokia 100

Sehr kleines, minimalistisch ausgestattetes Handy, das lediglich zum Telefonieren bestimmt ist. Geringe Qualität der Displayanzeige. Zusatzausstattung: UKW-Radio und Taschenlampenfunktion.

Nokia 500

Handliches Smartphone mit Symbian ^ 3-Betriebssystem. Unterstützt HSUPA, Wideband-AMR und sogar den neuen Mobilfunkstandard LTE. Gute Onboard-GPS-Navigationslösung. 5-MP-Kamera, 1,5 GB interner Speicher. Bei der Handhabung schneidet das Gerät meist nur durchschnittlich ab. Die Displaygröße in Kombination mit der Auflösung führt zu kleinen Symbolen und Beschriftungen, die vor allem für ältere Menschen schwer zu lesen sind. Schlechte Qualität der Videoaufnahmen sowie des Videotons. Auch die Tonqualität des Musik-Players kann gemeinsam mit den mitgelieferten Kopfhörer nicht überzeugen.

Nokia 701

Ein in der Handhabung meist durchschnittliches Smartphone mit Symbian ^ 3-Betriebssystem, das aber eine recht umfangreiche Ausstattung mitbringt. Unterstützt HSUPA und Wideband-AMR. 8-MP-Kamera mit Blitz, HD-Camcorder mit guter Video- und Tonqualität, gute Onboard-Navigationslösung mit Sprachausgabe, lange Akkulebensdauer. 8 GB interner Speicher. Die Empfangsempfindlichkeit leidet bei Berührung des unteren Teils der Geräterückseite. Die Sprachqualität beim Empfang von Anrufen liegt unter den üblichen Werten.

Nokia 7230

Multimedia-Handy in Slider-Bauweise ohne hervorstechende Eigenschaften. Vorinstallierte Navigationslösung, die allerdings nur mit einem externen GPS-Empfänger (Verbindung via Bluetooth) genutzt werden kann. Gute Empfangsempfindlichkeit. Unterstützt Wideband-AMR. Kamera mit 3,2 MP. Bemängelt wurden: Akkulaufzeit, Bild- und Tonqualität der Videoaufnahmen, Handhabung der Kamera, Tonqualität von Musik-Player und mitgelieferten Kopfhörern.

Nokia Lumia 800

Das Lumia 800 war das erste Nokia-Smartphone mit Windows 7-Betriebssystem. Das Display ist vergleichsweise klein, dadurch sind auch die Buchstaben fallweise so klein, dass ältere Personen Schwierigkeiten haben könnten, sie zu lesen. Das Gerät hat große Ähnlichkeiten mit dem Nokia-Modell 500, hat aber im Gegensatz zu diesem 3 Bedienknöpfe. Die kostenlose Software „Zune“ ist nötig, um das Smartphone auf dem PC verwalten zu können. „Zune“ ist nicht unbedingt das komfortabelste Programm, dies ändert aber nichts daran, dass das Lumia 800 eine recht gute Wahl ist. Das Gerät unterstützt HSUPA und Wideband-AMR. Gute Onboard-GPS-Navigationslösung mit Sprachausgabe. 8-MP-Kamera mit Blitz. HB-Camcorder. 16 GB interner Speicher. Kurze Akkulaufzeit im Standby so wie bei aktiviertem GPS-Empfang. Magere Bedienungsanleitung, die Empfangsempfindlichkeit leidet bei Berührung des unteren Teils der Geräterückseite. Testgerät im Falltest schwer beschädigt (Display gesprungen).

Nokia Asha 200

Mangels UMTS-Unterstützung wurde das Gerät als Multimedia-Handy getestet. Es kann zwei SIM-Karten aufnehmen (Dual-SIM) und hat eine komfortable, vollständige Tastatur. Die Kamera und der Musik-Player liefern schlechte Qualität. Keine Kaufempfehlung.

Nokia Asha 201

Mangels UMTS-Unterstützung wurde das Gerät als Multimedia-Handy getestet. Es hat eine komfortable, vollständige Tastatur. Die Kamera und der Musik-Player liefern schlechte Qualität. Keine Kaufempfehlung.

Nokia Asha 300

Das Gerät wurde als Multimedia-Handy getestet, weil es weder physisch noch virtuell eine vollständige Tastatur bietet. Resistiver Touchscreen (reagiert auf Druck). Unterstützt HSUPA und Wideband-AMR. Kamera und Musik-Player liefern geringe Qualität. Gut geeignet zum Telefonieren und zum fallweisen Verfassen von SMS, für andere Zwecke nicht empfehlenswert.

Nokia Asha 303

Ein Smartphone, das nicht als solches zu empfehlen ist. Proprietäres Betriebssystem, Touchscreen nicht multitouchfähig, die Positionsbestimmung bei der Navigation erfolgt ohne GPS und daher nur ungenau. Die vollständige Tastatur ist etwas klein, aber immer noch komfortabel zu bedienen. Gute Akkulaufzeit. Unterstützt HSUPA und Wideband-AMR. Geringe Empfangsempfindlichkeit. Kamera und Musik-Player plus mitgelieferte Kopfhörer können nicht überzeugen.

Nokia C2-05

Aufgrund der äußerst geringen Kamera-Auflösung und der schlechten Tonqualität des Musik-Players in erster Linie zum Telefonieren und zum Verfassen von SMS geeignet. Slider-Bauweise. Schleche Displayqualität. Zusatzausstattung: UKW-Radio.

Nokia Lumia 710

Das Lumia 710  war das zweite Nokia-Smartphone mit Windows 7-Betriebssystem. Aufgrund des vergleichsweise kleinen Displays sind manche Symbole und Buchstaben sehr klein, weshalb ältere Personen Schwierigkeiten haben könnten, sie zu erkennen. Im Gegensatz zum Modell Lumia 800 hat das Lumia 700 keinen fest eingebauten Akku, dafür ist aber dessen Kapazität deutlich geringer. Die etwas umständlich bedienbare, kostenlose Software „Zune“ ist nötig, um das Smartphone auf dem PC verwalten zu können.  Das Gerät selbst ist aber gut zu bedienen und relativ umfangreich ausgestattet. Unterstützt HSUPA und Wideband-AMR. Onboard-Navigationslösung vorhanden. 5-MP-Kamera mit Blitz, HD-Camcorder. Magere Bedienungsanleitung.

Nokia X2-01

Aufgrund der sehr geringen Kameraauflösung, der schlechten Tonqualität des Musik-Players und der fehlenden UMTS-Unterstützung kein Multimedia-Handy, sondern in erster Linie zum Telefonieren und zum Verfassen von SMS geeignet. Vollständige Tastatur mit etwas zu klein geratenen Tasten. Schlechte Darstellungsqualität des Displays. Zusatzausstattung: UKW-Radio.

Steckbriefe: Samsung und Sony

Im Folgenden die Steckbriefe für 11 Samsung- und Sony-Modelle:

Samsung GT-E2530

Handy mit Klappcover. Aufgrund der geringen Kameraauflösung, der schlechten Qualität des Musik-Players und der fehlenden UMTS-Unterstützung in erster Linie zum Telefonieren und zum Verfassen von SMS geeignet. Schlechte Darstellungsqualität des Displays, Konfiguration wenig komfortabel. Zusatzausstattung: UKW-Radio.

Samsung Galaxy Note

Das Galaxy Note fällt zunächst durch seine Größe auf. Es handelt sich um eine Mischform aus herkömmlichem Smartphone und Tablet-PC mit Android-Betriebssystem 2.3.6. der hoch auflösende Touchscreen reagiert sehr gut, bei Eingabe mittels Stylus bzw. Handschrifterkennung zeigen sich Schwachstellen. In manchen Fällen ist das Gerät zu groß, speziell zum Telefonieren. Die Verwendung eines Bluetooth-Headsets ist empfehlenswert. Sehr lange Akkulaufzeit und auch insgesamt ein sehr überzeugendes und gut zu bedienendes Gerät mit HSUPA-Unterstützung, Wideband-AMR, guter Onoard-GPS-Navigationslösung mit Sprachausgabe, 8-MP-Kamera mit Blitz, HD-Camcorder und 16 GB internem Speicher. Bemängelt wurden lediglich die magere Bedienungsanleitung, die hohe maximale Lautstärke in Verbindung mit den mitgelieferten Kopfhörern, sowie das Nachlassen der Empfangsempfindlichkeit bei Berührung des unteren Teils der Geräterückseite.

Samsung Galaxy Xcover

Outdoor-Smartphone mit großem Display. Allerdings wäre für diese Displaygröße eine höhere Auflösung nötig. Dies macht sich vor allem beim Surfen im Internet störend bemerkbar. Um an den Akku, die SIM-Karte oder die externe Speicherkarte heranzukommen, muss man eine Schraube lösen. Dies ist etwas umständlich, grundsätzlich ist das Gerät aber gut zu bedienen. Betriebssystem: Android 2.3.6. Unterstützt HSUPA und Wideband-AMR. Die 3,2-MP-Kamera liefert brauchbare Fotos, aber die Qualität der Videos ist schlecht. Die drei Bedienknöpfe sind nicht beleuchtet, Kopfhörer werden nicht mitgeliefert.

Samsung Galaxy Y

Ähnlich dem Modell Galaxy Y Duos. Abgesehen von der komfortablen Menüführung und Konfiguration sowie dem aktuellen Betriebssystem Android 2.3.6 gibt es wenig, das für dieses Gerät spricht. Der Touchscreen überzeugt nicht, die Auflösung des Displays ist gering, ebenso die Kameraqualität und die Qualität von Videobild und -ton. Die drei Bedienknöpfe sind nicht beleuchtet, Kopfhörer werden nicht mitgeliefert. Keine Kaufempfehlung.

Samsung Galaxy Y Duos

Ähnlich dem Modell Galaxy Y. Abgesehen von der komfortablen Menüführung und Konfiguration, der langen Akkulaufzeit sowie dem aktuellen Betriebssystem Android 2.3.6 gibt es wenig, das für dieses Gerät spricht – auch nicht die Tatsache, dass es zwei SIM-Karten aufnehmen kann. Der Touchscreen überzeugt nicht, die Auflösung des Displays ist gering, ebenso die Kameraqualität und die Qualität von Videobild und -ton. Die drei Bedienknöpfe sind nicht beleuchtet, Kopfhörer werden nicht mitgeliefert. Keine Kaufempfehlung.

Samsung Wave 3

Das Gerät selbst ist hinsichtlich seiner recht umfangreichen Ausstattung, seiner guten Leistungen und seiner Handhabung durchaus empfehlenswert. Ein Schwachpunkt ist lediglich die unterdurchschnittliche Empfangsempfindlichkeit. Anders als die meisten Samsung-Smartphones hat das Wave 3 allerdings das proprietäre Betriebssystem bada 2.0 installiert. Dadurch ist es nicht so nahtlos in die Google-Dienste eingebunden wie die Android-Smartphones und richtet sich eher an Benutzer, die bewusst ein anderes Betriebssystem wählen. Ganz von Google abgeschottet ist man damit trotzdem nicht. So gibt es z.B. via „Exchange Active Sync“ die Möglichkeit zur Abgleichung der Kontakte mit einem vorhandenen Google-Benutzerkonto.

Sony Xperia S

Das erste Sony-Smartphone nach der Trennung von Ericsson. Großes Android-Gerät (Version 2.3.7) mit ebenso großem Display und komfortabler Handhabung, abgesehen von den physischen Bedienknöpfen samt deren kaum erkennbarer Beschriftung. Sehr gute Auflösung des Displays, umfangreiche Ausstattung (inkl. HSUPA-Unterstützung, Wideband-AMR, guter Onboard-Navigationslösung mit Sprachausgabe, 12-MP-Kamera mit Blitz, HD-Camcorder und 32 GB internem Speicher). Zwei sogenannte NFC SmartTags werden mitgeliefert. Diese können via vorinstallierter App programmiert werden und veranlassen das in ihrer Nähe platzierte Smartphone dann zur Ausführung bestimmter Aktionen. So kann z.B. im Auto automatisch eine Verbindung zur Bluetooth-Freisprecheinrichtung hergestellt werden oder die Navigations-App gestartet werden. Die Datenübertragung erfolgt ausschließlich über das Media Transfer Protocol (MTP). Dabei können bei Computern mit älteren Betriebssystem eventuell Probleme auftreten. Bemängelt wurde lediglich die magere Bedienungsanleitung. Im Falltest brach das Display.


Sony Ericsson CK13 I TXT

Ein Handy mit komfortabler, vollständiger Tastatur, das vor allem auf SMS-Vielschreiber abzielt und zum Telefonieren verwendet werden kann. Fehlende UMTS-Unterstützung, eine qualitativ schlechte Kamera, ein ebensolches Display sowie ein proprietäres Betriebssystem lassen wenig Spielraum für andere Anwendungen. Die Empfangsempfindlichkeit sinkt beim Berühren des unteren Teils der Geräterückseite mit zwei Fingern. Keine Kopfhörer und keine Bedienungsanleitung mitgeliefert.

Sony Ericsson Live WT 19i

Ein im Großen und Ganzen brauchbares, komfortabel bedienbares Android-Gerät (Version 2.3.4) mit guter Internetnutzung und zwei integrierten Lautsprechern, die den Eindruck von Stereoklang vermitteln, wenn man nahe genug sitzt. Gute Onboard-GPS-Navigationslösung. Unterstützt HSUPA und Wideband-AMR. Kamera mit 5 MP und Blitz, HD-Camcorder. Gute Bedienungsanleitung. Der Touchscreen reagiert etwas schlechter verglichen mit den Topmodellen unter den Smartphones. Die Empfangsempfindlichkeit sinkt beim Berühren des unteren Teils der Geräterückseite mit zwei Fingern.

Sony Ericsson Xperia Active

Outdoor-Smartphone mit Betriebssystem Android 2.3.4. Folgendes Zubehör wird mitgeliefert: Ein weißes und ein schwarzes Cover, spezielle Halterungen, um die Kopfhörer z.B. beim Joggen an den Ohren zu fixieren, ein Armband mit Tasche sowie ein Gurt fürs Handgelenk. Für die häufige Internetnutzung ist das Display ein etwas zu klein geraten und speziell auch für die Eingabe längerer Texte über den Touchscreen. Trotz allem handelt es sich um ein gelungenes und in weiten Teilen gut bedienbares Outdoor-Gerät. Gute Bedienungsanleitung. Unterstützt HSUPA und Wideband-AMR. Kamera mit 5 MP und Blitz, HD-Camcorder. Der Videoton ist allerdings unbefriedigend. Bei Berührung der Metallkante des Gerätes sinkt die Emfpangsempfindlichkeit.

Sony Ericsson Xperia Neo V

Ein in weiten Teilen überzeugendes, komfortabel bedienbares Android-Smartphone (Version 2.3.4), sehr ähnlich den Modellen Xperia Arc und Xperia Arc S, aber mit kleinerem Display. Unterstützt HSUPA und Wideband-AMR. Gute Onboard-GPS-Navigationslösung mit Sprachausgabe. 5-MP-Kamera mit Blitz sowie HD-Camcorder – beide mit guter Bildqualität. Gute Bedienungsanleitung. Physische Bedienungsknöpfe unbeleuchtet.

Samsung Galaxy Nexus

Das „Galaxy Nexus“ war das erste Smartphone mit der neuen Android-Version 4.0.1 („Ice Cream Sandwich“ genannt). Das Gerät hat ein großes, gekrümmtes Display mit 3 Software-Bedientasten. Diese werden ausgeblendet, wenn man z.B. ein Video wiedergibt, sind im Dunkeln aber nicht beleuchtet. Anfangsprobleme mit einigen unter 4.0.1 nicht funktionierenden Apps sollten mittlerweile behoben sein. Das Gerät verfügt über eine gute 5-MP-Kamera mit Blitzlicht und Panoramafunktion. Neu ist z.B. auch „Android beam“, eine Funktion zur einfachen, kabellosen Datenübertragung zwischen zwei damit ausgerüsteten Android-Smartphones. Unterstützt HSUPA und Wideband-AMR. 16 GB interner Speicher, HD-Camcorder, gute Onboard-Navigationslösung, gute Akkuleistung beim Telefonieren. Insgesamt ein komfortabel bedienbares und in seinen Funktionen überzeugendes Gerät. Bemängelt wurde die magere Bedienungsanleitung, dass die Empfangsempfindlichkeit beim Berühren des unteren Teils der Geräterückseite sinkt und dass die Maximallautstärke der mitgelieferten Kopfhörer zu hoch ist.

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