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OP-Termine - Das kann ins Auge gehen

, aktualisiert am

Gesetzlich Krankenversicherte dürften bei der medizinischen Behandlung gegenüber Privatpatienten nicht benachteiligt werden. Die Praxis sieht anders aus.

Wartezeiten für Operationstermine in Spitälern sorgen immer wieder für Ärger und Verdruss unter Patientinnen und Patienten. Tatsächlich ist die Vergabe von planbaren Operationsterminen in Österreich im Gegensatz etwa zu England oder den skandinavischen Ländern undurchsichtig.

Neues Gesetz beschlossen

Abhilfe soll ein neues Gesetz (KAKuG Novelle) schaffen, das im kommenden Jahr in Kraft tritt. Darin werden die Krankenanstalten verpflichtet, ein Wartezeiten-Management einzuführen. Standardisierte medizinische Kriterien sollen die Terminreihung auch für Patientinnen und Patienten nachvollziehbar machen. Dies wäre aus Konsumentensicht sehr vorteilhaft. Denn so könnten Patienten die Wartezeiten in den verschiedenen Spitälern vergleichen und bei Bedarf in ein anderes Krankenhaus ausweichen. Auch Landesgrenzen stellen dabei keine Barrieren dar. Bei der Wahl des Spitals sind Patienten nicht auf Einrichtungen des Bundeslandes, in dem sie leben, beschränkt.

Zwei-Klassen-Medizin unzulässig

Ziel ist es auch, eine Zwei-Klassen-Medizin in den Spitälern zu verhindern. Denn nach Ansicht von Kritikern und Gesundheitsexperten kommt es immer wieder vor, dass Privatversicherte gegenüber Kassenpatienten in den Spitälern auf unzulässige Weise bevorzugt werden. Dies wäre allerdings nach Meinung von Experten bereits nach heutigem Recht unzulässig. Sowohl das Gesundheitsministerium als auch der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger weisen darauf hin, dass sich der Unterschied zwischen Sonderklasse und Allgemeinversicherung alleine auf die Unterbringung beziehen darf.

Privilegien für Privatversicherte

Privatversicherte genießen etwa gewisse Privilegien die Zimmerbelegung oder den Speiseplan betreffend. Sie haben auch ein Anrecht darauf, den behandelnden Arzt zu bestimmen. Was medizinische Leistungen angeht, ist eine Differenzierung allerdings unrechtmäßig. Dass die Qualität der medizinischen Versorgung nicht vom Geldbeutel abhängig sein darf, ist auch gesellschaftlicher Konsens und deshalb im Bundesverfassungsgesetz (Paragraph 73, Artikel 15a) festgelegt. Darin heißt es: „Eine hochstehende medizinische Versorgung für alle Bürgerinnen und Bürger, unabhängig vom Einkommen, ist vorrangiges Ziel.“

Wartezeiten auf OPs

Kassenpatienten warten länger

In der Praxis offenbart sich ein zwiespältiges Bild. Das zeigen unsere beiden Tests zum Thema Wartezeiten auf Behandlungstermine. In Konsument 2/2008 haben wir Fachärzte unter die Lupe genommen, in der Ausgabe 8/2010 testeten wir Spitalsambulanzen. Konnten wir bei den Fachärzten keine Bevorzugung von Privatzahlern ausmachen, war dies bei den Spitalsambulanzen sehr wohl der Fall. Kassenpatientinnen und -patienten mussten teilweise erheblich länger auf medizinische Versorgung warten. Geht man davon aus, dass eine raschere Behandlung zumindest die Leidenszeit von Kranken verkürzt, so bedeutet eine kürzere Wartezeit also durchaus eine medizinische Besserstellung.

OP-Wartezeit bei Grauem Star

In unserer aktuellen Erhebung haben wir uns erneut der Spitäler angenommen. Wir wollten wissen, wie lange Patientinnen und Patienten mit grauem Star (Katarakt) auf eine Operation warten müssen und inwiefern Privatversicherte bevorzugt werden. Bei der Erkrankung handelt es sich um eine Trübung der Augenlinse. Hauptsymptom ist ein langsamer und schmerzloser Sehverlust. Im Rahmen der OP wird die getrübte Augenlinse durch eine klare Kunstlinse ersetzt. Grauer Star tritt vor allem mit zunehmendem Alter auf. Aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung ergibt sich eine steigende Nachfrage für Katarakt-Operationen in österreichischen Spitälern.

Der Eingriff ist eine der häufigsten medizinischen Operationen. Alleine im Jahr 2009 wurden laut Österreichischem Bundesinstitut für Gesundheitswesen (ÖBIG) rund 58.000 derartige Eingriffe in gemeinnützigen Krankenanstalten ausgeführt. Die Sehkraft der Betroffenen nimmt immer mehr ab und damit auch die Lebensqualität. Immer mehr Aufgaben, die im täglichen Leben anfallen (Bildschirmarbeit, Lenken eines Fahrzeuges, Lesen, Fernsehen etc.), können nicht mehr oder nur noch eingeschränkt bewältigt werden. Auf den Katarakt trifft folglich der bereits erwähnte Aspekt, dass eine raschere Operation die Leidenszeit der Betroffenen verkürzt, unbestritten zu.

Wartezeitenmanagement

Aufgrund der zunehmenden Zahl an nötigen Kataraktoperationen kann der Bedarf in Österreich derzeit nicht kurzfristig gedeckt werden. Die Wartezeiten für einen OP-Termin betragen je nach Spital bis zu weit über einem halben Jahr. Das führt auch zu einer unterschiedlichen Auslegung der zumutbaren Wartezeit. Während diese etwa in der Augenklinik Innsbruck für nicht dringliche Fälle 4 bis 7 Monate beträgt, werden im LKH Graz 3 bis 6 Monate als angemessen betrachtet. Ein österreichweites transparentes Wartezeitenmanagement müsste sicherstellen, dass die Termine nach Dringlichkeit vergeben werden.

Doch von den insgesamt 40 gemeinnützigen Spitälern in Österreich, an denen Kataraktoperationen ausgeführt werden, verfügten zum Zeitpunkt unserer Erhebung lediglich der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) sowie die Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft m.b.H. (KAGES) über ein transparentes Wartezeitenmanagementsystem – jedoch sind auch diese für Patienten nicht einsehbar.

29 Spitäler im Test

29 Spitäler im Test

Unter den 40 Spitälern sind 29 Krankenanstalten, die Leistungen sowohl privat als auch über die Krankenkassen abrechnen. In unserem Test haben wir alle diese 29 Spitäler zweimal kontaktiert – die Krankenanstalten, in denen nur von Belegärzten nach direkter Terminvereinbarung auf Privatkosten operiert wird, wurden vom Test ausgeschlossen. Zunächst rief eine anonyme Testperson an und erkundigte sich nach einem Termin für eine Kataraktoperation. Nachdem eine Frist beziehungsweise ein Termin genannt worden war, hakte die Testerin nach, inwieweit sich die Wartezeit mittels einer Zusatzversicherung (Sonderklasse) verkürzen ließe. Wenig später konfrontierten wir die Abteilungsvorstände höchst offiziell als Verein für Konsumenteninformation mit denselben Fragestellungen.

Wartezeitenspannen von 2 bis 40 Wochen

Zehn Spitäler (35 Prozent) verweigerten auf unsere schriftliche Anfrage jegliche Auskunft (siehe Seite "Keine Auskunft"). Bei den anderen Häusern erhielten wir meistens ungefähre Angaben (z.B. 24 bis 28 Wochen). Die Zeitspanne ergibt sich zum einen aus der Dringlichkeit der Behandlung, zum anderen hängt sie davon ab, ob es sich um einen stationären oder tagesklinischen Eingriff handelt. Insgesamt zeigte sich, dass die Wartezeiten höchst unterschiedlich ausfallen. Die Spanne reicht von 2 bis 40 Wochen. In vier Kliniken (Barmherzige Brüder Linz, Allgemeines KH Linz, KH Hietzing, KH der Barmherzigen Schwestern Ried) hätten Kassenpatienten maximal 5 Wochen auf einen Eingriff warten müssen. Die längsten Wartezeiten ergaben sich bei den Barmherzigen Brüder Wien, beim Klinikum Klagenfurt, beim Landesklinikum Wiener Neustadt sowie beim KH Zams. Hier hätten unsere Patienten eine Wartezeit von bis zu 40 Wochen, also rund zehn Monate, in Kauf nehmen müssen.

Zusatzversicherte profitieren

Sieben Spitäler gaben an, dass sich die Wartezeit bei Vorliegen einer Privatversicherung verkürzen würde. Am meisten profitieren würden Privatpatienten am Landesklinikum Waidhofen, im LKH Innsbruck, im SMZ-Ost (alle jeweils bis zu 16 Wochen) sowie bei den Barmherzigen Brüdern in Wien (bis zu 20 Wochen). Interessant ist die Auskunft aus dem SMZ Ost. Hier wurden wir vom Primar, der selbst ein privates Augenzentrum betreibt, darauf hingewiesen, dass sich Patienten mit Zusatzversicherung jederzeit im Privatspital ohne Wartezeit operieren lassen könnten. Dieser Vorschlag ist zwar rechtlich korrekt, allerdings würden dem Spital in solchen Fällen die von der Zusatzversicherung geleisteten Zahlungen verloren gehen.

Testperson

Was die Dauer der Wartezeiten betrifft, erhielt die anonyme Testperson in den meisten Fällen ähnliche Angaben wie bei unserer offiziellen schriftlichen Anfrage. Größere Abweichungen ergaben sich im LK St. Pölten, wo eine um zehn Wochen längere Wartezeit angegeben wurde. Im LK Mistelbach hätte unsere Testperson zehn Wochen weniger auf den Eingriff warten müssen. Anders präsentiert sich die Situation allerdings, wenn es um eine mögliche Verkürzung der Wartezeit bei Vorliegen einer Privatversicherung geht. Hier legten die Spitäler ihre bei der offiziellen Anfrage gezeigte Zurückhaltung ab.

Nicht weniger als 18 Einrichtungen (62 Prozent) boten eine teilweise deutliche Verkürzung der Wartezeit an. Vier Spitäler (Barmherzige Brüder Linz, Klinikum Klagenfurt, Bezirkskrankenhaus Kufstein sowie Wiener Rudolfstiftung) machten unserer Testperson sogar ein „besonderes“ Angebot: Die Wartezeit, so wurde ihr beschieden, ließe sich voraussichtlich verkürzen, wenn vor dem Eingriff ein Besuch in der Privatordination des Primars erfolgen würde – gegen entsprechende privat zu begleichende Kosten natürlich.

Testtabelle: Wartezeiten auf Kataraktoperationen

Keine Auskunft

Folgende Spitäler gaben auf unsere schriftliche Anfrage keine Auskunft: AKH Wien, LKH Salzburg, BKH Kufstein, LKH Feldkirch, KH Zell am See, KA Rudolfstiftung, LKH Vöcklabruck, KH St. Josef Braunau, KH Güssing, KH Oberpullendorf. Die Begründungen dafür waren nicht immer nachvollziehbar.

  • In Güssing und Oberpullendorf ließ man uns ausrichten, es bestehe kein Interesse an der Befragung.
  • Aus dem KH St. Josef Braunau kontaktierte uns ein aufgebrachter Primar und wollte wissen, ob unsere Aktion mit der Ärztekammer abgeklärt sei. Er forderte eine einheitliche Vorgangsweise der Spitäler. Später sagte er doch zu, den Fragebogen zu beantworten. Auf die versprochene Antwort warten wir allerdings noch heute.
  • In der Rudolfstiftung wurden wir von einer Stelle zur nächsten verwiesen. Schließlich hieß es, dass unser Fragebogen nicht auffindbar sei, worauf wir ihn nochmals schickten. Am Ende wurde uns eine Ärztin genannt, die den Fragenkatalog ausfüllen werde, was bis heute nicht geschah.
  • Im AKH Wien wurden wir an die Katarakt-Kommission verwiesen. Der Vorsitzende der Kommission wiederum leitete uns an die Schriftführerin weiter – diese war jedoch auf Urlaub. Als wir erneut reklamierten, erhielten wir zwei Artikel aus Fachzeitschriften älteren Datums zur Kataraktoperation zugesandt. Der Fragebogen blieb unbeantwortet.
  • In Kufstein erhielten wir zur Antwort, dass es nicht Aufgabe von Konsument sei, derartige Themen zu erheben. Die Augenabteilungen wollten sich nicht zwischen Tests zu Babywindeln und Autobatterien wiederfinden. Das Krankenhaus komme seinem Versorgungsauftrag nach und habe zudem kein Interesse, Patienten aus anderen Regionen zu versorgen.
  • In Zell am See wurde uns nach etlichen Anrufen zugesichert, dass uns der Fragebogen bis 30. Juni ausgefüllt zugeschickt werden würde, doch er langte nie bei uns ein.
  • In Vöcklabruck versprach man uns nach einer ersten Ablehnung, in der ärztlichen Direktion nochmals darüber nachzudenken. Schließlich wurde eine Antwort verweigert.
  • Im LKH Salzburg mussten wir uns anhören, dass man sich nicht unterstellen lasse, Patienten ungleich zu behandeln (Anmerkung der Redaktion: Zur Erinnerung, wir hatten lediglich um Auskunft zu Wartezeiten bzw. Sonderklasseversicherung gebeten).
  • Im KH Feldkirch teilte man uns mit, dass die Abteilung erst kürzlich von einem neuen Arzt übernommen worden sei und gerade umstrukturiert würde, weshalb man uns keine Auskunft geben könne.
  • In Klagenfurt wurde der Sinn unserer Umfrage in Frage gestellt, da Katarakt-OPs in Kärnten nur im Klinikum Klagenfurt ausgeführt würden, folglich hätten die Patienten ohnehin keine andere Wahl, als zu warten. Dies ist natürlich nicht korrekt, da auch Krankenkassenpatientinnen und -patienten bei der Wahl frei und keineswegs an ein Bundesland gebunden sind.

Zusammenfassung

  • OP-Termin. Die Wartezeiten auf einen OP-Termin fallen in den verschiedenen Spitälern höchst unterschiedlich aus. Erkundigen Sie sich im Spital Ihrer Wahl, wie lange Sie auf einen Operationstermin warten müssen. Ist Ihnen die Wartezeit zu lang, versuchen Sie es bei einem anderen gemeinnützigen Spital. Auch Kassenpatienten dürfen jede gemeinnützige Krankenanstalt ihrer Wahl in ganz Österreich in Anspruch nehmen.
  • Aufwand berücksichtigen. Wägen sie dabei allerdings ab, ob eine kürzere Wartezeit den Aufwand lohnt. Zu beachten ist etwa, dass die Sehkraft nach der Operation eingeschränkt ist und man nicht selbst Auto fahren kann. Wird nicht die nächstgelegene öffentliche Krankenanstalt in Anspruch genommen, müssen die Fahrtkosten selbst bezahlt werden.
  • Ambulant oder stationär. Kataraktoperationen werden meist im tagesklinischen Betrieb ausgeführt. Bei einem stationären Eingriff muss üblicherweise mit einem Spitalsaufenthalt von ein bis zwei Tagen gerechnet werden.

Testkriterien

Im Test 29 Krankenanstalten, die Kataraktoperationen sowohl für Krankenkassenpatienten als auch privat als auch für Krankenkassenpatienten anbieten.

Telefonische Anfrage

Eine Testperson ruft anonym bei den Krankenanstalten an, lässt sich mit der zuständigen Abteilung verbinden und macht folgende Angaben: Ihre Mutter war zu Besuch und bekam plötzlich Sehstörungen (Lichtblitze, eingeschränktes Sichtfeld). Eine Untersuchung in der Uni Ambulanz habe ergeben, dass die Patientin unter Katarakt leidet. Sie benötigt nun einen OP-Termin. Arztbrief liege vor.

Die Fragestellung im Spital lautet:

  • Was muss die Patientin tun (Vorbefunde etc.) um einen OP Termin zu bekommen? 
  • Wie lange muss sie auf einen OP Termin warten (wenn alle Befunde etc. vorliegen)?

Nach Antwort:

  • Patientin verfügt über eine Zusatzversicherung. Erhält sie dann einen rascheren Termin? 
  • Geht es noch rascher, wenn man sich in der Ordination des Primars um einen Termin bemüht?

Falls die Information nicht von selber gegeben wird:

  • Gibt es in der Nähe ein Spital wo es schneller geht?

Schriftliche Anfrage

Alle 29 Krankenanstalten wurden offiziell schriftlich um die Beantwortung eines Fragebogens gebeten, darin wurde Anzahl und Art (ambulant, stationär) der ausgeführten Kataraktoperationen, Dauer der Wartezeiten mit /ohne Zusatzversicherung sowie das Vorhandensein eines Managementsystems erhoben.

Anbieter

AKH Linz
Allgemeines Krankenhaus der Stadt Linz
Krankenhausstraße 9
A-4021 Linz
0732 7806-0
www.linz.at/akh

AKH Wien
Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien AKH
Währinger Gürtel 18-20
A-1090 Wien
01 404 00-0
www.akhwien.at

Barmherzige Brüder Linz
Konventhospital Barmherzige Brüder Linz
Seilerstätte 2
A-4021 Linz
0732 7897-0
www.bblinz.at

Barmherzige Brüder Wien
Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien
Johannes von Gott Platz 1
A-1020 Wien
01 211 21-0
www.barmherzige-brueder.at

Barmherzige Schwestern Ried
Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried
Schlossberg 1
A-4910 Ried/Innkreis
07752 602-0
www.bhsried.at

BKH Kufstein
Bezirkskrankenhaus Kufstein
Endach 27
A-6330 Kufstein
05372 6966-0
www.bkh-kufstein.at

Hanusch Krankenhaus der Wiener Gebietskrankenkasse
Heinrich Collin Straße 30
A-1140 Wien
01 910 21-0
www.sozialversicherung.at  

KA Rudolfstiftung
Krankenanstalt Rudolfstiftung
Juchgasse 25
A-1030 Wien
01 711 65-0
www.wienkav.at/kav/KAR/

KH Dornbirn
Krankenhaus der Stadt Dornbirn
Lustenauerstraße 4
A-6850 Dornbirn
05572 303-0
krankenhaus.dornbirn.at

KH Güssing
Krankenhaus Güssing
Grazer Straße 15
A-7540 Güssing
05 7979-0
www.krages.at 

KH Hietzing
Krankenhaus Hietzing mit Neurologischem Zentrum Rosenhügel
Wolkersbergenstraße 1
A-1130 Wien
01 801 10-0
www.wienkav.at/kav/khr/

KH Oberpullendorf
Krankenhaus Oberpullendorf
Spitalstraße 32
A-7350 Oberpullendorf
05 7979-0
www.krages.at

KH St. Josef Braunau
Krankenhaus St. Josef Braunau
Ringstraße 60
A-5280 Braunau
07722 804-0
www.khbr.at

KH Zams
Krankenhaus St. Vinzenz Zams
Sanatoriumstraße 43
A-6511 Zams
05442 600-0
www.khzams.at

KH Zell am See
Krankenhaus Zell am See
Paracelsusstraße 8
A-5700 Zell am See
06542 777-0
www.kh-zellamsee.at

Klinikum Klagenfurt am Wörthersee
St. Veiter Straße 34
A-9020 Klagenfurt
0463 552 12-0
www.lkh-klu.at

LK Horn
Landesklinikum Waldviertel Horn
Spitalgasse 10
A-3580 Horn
02982 2661-0
www.horn.lknoe.at

LK Mistelbach
Landesklinikum Weinviertel Mistelbach
Liechtensteinstraße 67
A-2130 Mistelbach
02572 3341-0
www.mistelbach.lknoe.at

LK St. Pölten
Landesklinikum St. Pölten-Lilienfeld
Propst Führer Straße 4
A-3100 St. Pölten
02742 300-0
www.stpoelten.lknoe.at

LK Waidhofen/Ybbs
Landesklinikum Waidhofen/Ybbs
Ybbsitzerstraße 112
A-3340 Waidhofen/Ybbs
07442 9004-0
www.waidhofen-ybbs.lknoe.at

LK Wiener Neustadt
Landesklinikum Wiener Neustadt
Corvinusring 3-5
A-2700 Wr. Neustadt
02622 321-0
www.wienerneustadt.lknoe.at

LKH Bruck/Mur
Landeskrankenhaus Bruck an der Mur
Tragösserstraße 1
A-8600 Bruck a.d. Mur
03862 895-0
www.lkh-bruck.at

LKH Feldkirch
Landeskrankenhaus Feldkirch
Carinagasse 47
A-6807 Feldkirch
05522 303-0
www.lkhf.at

LKH Graz
LKH-Univ. Klinikum Graz
Auenbruggerplatz 1
A-8036 Graz
0316 385-0
www.klinikum-graz.at

LKH Innsbruck
Landeskrankenhaus - Universitätskliniken Innsbruck
Anichstraße 35
A-6020 Innsbruck
05 0504-0
www.tilak.at

LKH Salzburg
Landeskrankenhaus Salzburg - Univeristätsklinikum der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität
Müllner Hauptstraße 48
A-5020 Salzburg
0662 4482-0
www.salk.at

LKH Steyr
Landeskrankenhaus Steyr und Zentrum für Innere Medizin und Psychosomatik Enns
Sierninger Straße 170
A-4400 Steyr
05 0554 66-0
www.lkh-steyr.at

LKH Vöcklabruck
Landeskrankenhaus Vöcklabruck
Dr. Wilhelm Bock Straße 1
A-4840 Vöcklabruck
05 0554 71-0
www.lkh-voecklabruck.at

SMZ Ost
Sozialmedizinisches Zentrum Ost - Donauspital
Langobardenstraße 122
A-1220 Wien
01 288 02-0
www.wienkav.at/kav/dsp/

Leserreaktionen

Lange Wartezeit

Meine Mutter hatte vor einigen Jahren eine Grauer-Star-Operation in der Augenklinik Graz. Da sie keine Zusatzversicherung hat, musste sie laut Termin 2 Jahre (!) auf den Operationstermin warten.

Name der Redaktion bekannt
(aus KONSUMENT 10/2011)

Zweiklassenmedizin

Jeder Hausmeister weiß, dass es diese Zweiklassenmedizin gibt. Als meine Tochter geboren wurde (1978!), sind wir ins Spital gefahren, da meine Frau dachte, sie hätte Wehen. Es wurden keine festgestellt, und wir wurden wieder heimgeschickt. Knapp vor Erreichen der Spitalseingangstüre ertönte ein Ruf: „Frau …, haben Sie eine Zusatzversicherung?“ – „Ja.“ – „Ja, dann bleiben wir natürlich hier!“ Ab ins Zimmer, Geburt gegen 1:30.

Alle meine Kollegen, die sich solche Versicherungen leisten können, berichten: beide Hüften operiert – Operationstermin um 6 bis 9 Monate vorgezogen; schnellere Termine in den Ordinationen, Vorbeischleusung an den wartenden Krankenscheinpatienten usw.

Da ich selbst starke Probleme orthopädischer Natur habe, aber leider keine Zusatzversicherung, musste ich tausende Euro privat investieren, um durch Privatordinationen, die zum Teil in öffentlichen Spitälern abgehalten wurden (!) die Meinung von Spitzenärzten der Zunft zu erhalten.

Name der Redaktion bekannt
(aus KONSUMENT 10/2011)

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