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Körperfett-Messgeräte - Genau im Trend

  • Das Gewicht zeigen alle Waagen genau an
  • Beim Körperfettanteil stimmen die meisten aber nur in der Tendenz
  • Richtig messen verlangt Konsequenz und Disziplin

Hilfe, ich bin zu dick! Viele Menschen spüren, dass sie nicht mehr so leistungsfähig sind, und wissen auch, dass bei andauerndem Übergewicht Diabetes, Bluthochdruck, erhöhter Cholesterinspiegel, Herz- und Gelenkserkrankungen drohen. Doch nicht nur das Gewicht, auch der Fettanteil im Körper ist maßgeblich für die Gesundheit. Bei Männern sollte er nicht mehr als 10 bis 20 Prozent, bei Frauen 20 bis 30 Prozent der gesamten Masse ausmachen, ein Körperfettwert unter 8 Prozent ist – Spitzensportler ausgenommen – lebensbedrohlich. Tatsächlich tragen die Österreicher 23 Millionen Kilo zu viel mit sich, mindestens jeder Dritte ist übergewichtig, jeder Zehnte leidet unter Fettsucht. Meist scheitern Versuche, mit Diäten die Kilos purzeln zu lassen, am Jo-Jo-Effekt.

Reine Diät reduziert Muskelmasse

Abnehmen ist zur Wissenschaft geworden. Es hat sich gezeigt, dass Diäten großteils auf Kosten der Muskelmasse gehen; nur ein Viertel des verlorenen Gewichtes ist Fett. Effektiver ist die Kombination mit regelmäßigem, wohldosiertem Körpertraining. Schlank ist langfristig nur, wer in Bewegung bleibt und auf Dauer fettarm isst. Zur Kontrolle, ob man tatsächlich Fett und nicht Muskelmasse abgebaut hat, kann die regelmäßige Bestimmung des Körperfett-Anteils dienen.

Body Mass Index (BMI)

Es gibt mehrere Methoden, um die Körpermasse zu analysieren. Allgemein bekannt geworden ist der Body Mass Index (BMI). Er errechnet sich aus dem Körpergewicht in Kilogramm dividiert durch das Quadrat der Körpergröße in Metern. Der wünschenswerte BMI liegt zwischen 19 und 25, ist aber auch von Alter und Geschlecht abhängig. Der BMI ändert sich parallel zum Körperfettanteil, gibt ihn aber nicht genau an: Ein junger Mann mit einem BMI von 27 kann zwischen 10 und 31 Prozent Körperfett haben, denn hohes Körpergewicht kann ebenso aus Muskelmasse oder Wasseransammlung resultieren. Für genauere Messungen sind daher andere Methoden entwickelt worden, die das Gesamtkörperfett und die magere Körpermasse unterscheiden.

Bioelektrische Impedanz Analyse für Körperfett-Test

Als Standardmethode, den Fettanteil im Körper festzustellen, gilt die Abwaage unter Wasser. Grundlage dafür ist, dass Fett leichter als Wasser ist: Die Differenz zwischen dem Körpergewicht über und unter Wasser wird ins Verhältnis zum Volumen des verdrängten Wassers gesetzt. Aber wer will zum Körperfett-Test schon untergetaucht werden? Dieses Verfahren ist viel zu aufwendig, deshalb setzt sich die so genannte Bioelektrische Impedanz Analyse (BIA) immer mehr durch. Sie beruht auf der unterschiedlichen Leitfähigkeit der Körpergewebe: Die Magermasse des Körpers ist ein guter Leiter für Strom, die Fettmasse aber hat einen hohen Widerstand. Bei der Messung werden der Testperson an Händen und Füßen Elektroden aufgeklebt, die ein Wechselstromfeld niedriger Stromstärke übertragen. Wenn der Strom durch den Körper fließt, entsteht Widerstand, die Impedanz. Sie wird in Ohm gemessen. Aus weiteren Parametern errechnet ein Softwareprogramm eine genauere Körperanalyse.

Fehlerquellen

Nach diesem BIA-Prinzip arbeiten auch die meisten Messgeräte für den Hausgebrauch, die auf dem Markt angeboten werden – nur ist der Geräteaufbau vereinfacht: Sie messen entweder an den Füßen oder an den Händen. Die BIA ist einfach, sicher und preisgünstig, doch ist die Messung störanfällig: Es ist wichtig, den angegebenen Zeitabstand zu Mahlzeiten, Trinken, sportlicher Betätigung oder Alkoholaufnahme einzuhalten. Tagesschwankungen, Haut-, Körper- und Raumtemperatur, eine volle Blase, Krankheiten und Medikamente, die den Körper entwässern, der Hormonhaushalt, die Körperhaltung und das Berühren leitender Gegenstände während der Messung können das Ergebnis beeinflussen. Auf all diese Faktoren muss man beim Messen Rücksicht nehmen. Nicht geeignet sind die Geräte für Schwangere und Träger eines Herzschrittmachers. Für die Testreihe wurden Geräte in Sport-, Elektro- und Ärztebedarfsgeschäften sowie bei einem Bandagisten eingekauft. Ein Gerät wird ausschließlich über einen Sportverband vertrieben.

Die Testpersonen

An unserem Test haben 26 Personen im Alter zwischen 16 und 63 Jahren teilgenommen, annähernd gleich viele Männer wie Frauen: 1 Person untergewichtig, 15 normalgewichtig, 6 mollig, 4 mit deutlichem Übergewicht. Die Personen wurden an zehn Tagen hintereinander mit allen Testgeräten gemessen, an zwei Personen wurden mit allen Geräten an allen Tagen jeweils zehn Messungen vorgenommen, um die Streuung der Ergebnisse festzustellen. Alle Testgeräte wurden mit einem Referenzgerät verglichen.

Ungenaue Messergebnisse

Die Ergebnisse sind enttäuschend: Der Großteil der Werte ist wenig genau. Omron BF 302 hat dabei noch am besten abgeschnitten. Zwar spielt der absolute Wert bei regelmäßigen Messungen zu Hause keine so große Rolle, aber die Werte der verschiedenen Geräte sind untereinander nicht vergleichbar – man darf also nicht abwechselnd in der Apotheke, bei Freunden oder im Supermarkt mit unterschiedlichen Geräten messen, das ergäbe nur Konfusion. Tendenziell gilt: Bei mageren, muskulösen Männern sind die Messdaten sehr ungenau (bei sehr schlanken Frauen ist es nur wenig besser). Bei leicht übergewichtigen Frauen misst das Gerät Omron BF 300 sehr gut. Bei ihnen haben sich die Oberarmgeräte insgesamt als genauer erwiesen als bei mageren Männern. Bei der Wiederholbarkeit – das ist entscheidend, da sie bei Verlaufsmessungen die Streuung der Ergebnisse zeigt – haben einige Geräte mit „sehr gut“ abgeschnitten, und zwar: Rowenta Bodymaster, Soehnle Body Fat Control, Omron BF 300, Nais Body Fat Watcher und Soehnle Body Fat Pilot Single.

Waagen sind komfortabler

Hinsichtlich Komfort wurden Waagen besser bewertet: Man steigt mit nackten Füßen auf die Elektrodenflächen – wie auf eine normale Körperwaage. Handgeräte dagegen müssen sekundenlang exakt waagrecht zum Körper gehalten werden, um ein vergleichbares Ergebnis zu erzielen und Sie brauchen dazu eine Waage. Unbequem und ungenau ist auch die Messung mit dem Infrarot-Messgerät Futrex 1100: Es ist schwierig, die exakt selbe Stelle am Oberarm wiederzufinden, das beeinflusst auch die Messergebnisse. Außerdem soll der Mittelwert aus drei Messungen berechnet werden – das heißt, man braucht auch gleich einen Taschenrechner.

Programme für den Heim-PC

Vier Geräte werden gemeinsam mit Ernährungs- und Fitness-Programmen auf CD-ROM beziehungsweise Diskette für den Heimcomputer angeboten (siehe Kasten). Weil sich die Bedienungsanleitung des Soehnle Body Fat Pilot-Single aber nur auf der CD-ROM findet und die Verpackung keinen Hinweis darauf enthält, wurde hier die Handhabung abgewertet. Ansonsten ist die Anleitung bei den meisten Geräten – bis auf Futrex 1100 – „gut“ oder „sehr gut“.

Bedienbarkeit

Mit „sehr gut“ wurde die Bedienbarkeit bei Tanita TBF-531 bewertet, bei Futrex 1100 mit „weniger zufriedenstellend“ – hier löste sich die Plastikschicht über den Tasten bereits nach der Testreihe. Kritisiert wurden auch die Schaltknöpfe bei den Geräten von Soehnle – sie sind einheitlich grau, es ist kaum zu erkennen, welcher für welche Funktion zu drücken ist. Abschläge gab es auch für englische Beschriftungen auf den Geräten, besonders dann, wenn in den Bedienungsanleitungen diese Beschriftungen nicht genau definiert wurden.

Familientauglichkeit

Alle Geräte (bis auf das Soehnle Single-Gerät – wobei es hier auch eine Familienversion gibt) sind für die ganze Familie geeignet: Sie bieten Speicherplätze für vier Personen an. Die zusätzliche „Gastfunktion“ ist wohl nicht mehr als ein Partygag, da eine einzelne Messung keine Aussagekraft hat. Die Tanita Waagen 531 und 551 kommen mit nur drei Tasten aus und bieten zusätzlichen Komfort: Sind die Daten eingespeichert, braucht man bei wiederholtem Wägen nur einmal den Zehenschalter zu drücken. Der Rowenta Bodymaster erkennt automatisch seine vier eingespeicherten Personen – man muss sich nur mehr auf das Gerät stellen. Die unbequemste zum Erstprogrammieren unter den Waagen ist die Tanita BF 562. Ihr Plus: Sie hat ein Display, das sich in Augenhöhe montieren lässt, so sind auch die Tasten leichter zu bedienen. Und als Extra zeigt das Display noch dazu den Verlauf der Entwicklung von Körpergewicht und -fett als Grafik an.

Motivation und Selbstkontrolle

Stellt sich die Frage: Braucht man solche Geräte überhaupt? Antwort: eigentlich nein. Aber: Wer wirklich abnehmen will, hat damit eine Motivation und die Möglichkeit der Selbstkontrolle. Regelmäßiges Messen kann dazu anregen, sich mehr zu bewegen und weniger Fett zu essen – und ist ein Sicherheitsfaktor, um nicht zu schnell abzunehmen und nicht Muskelmasse zu verlieren. Bleibt die Warnung: Nehmen Sie die einzelnen Messdaten nicht zu genau. Der Verlauf entscheidet.

So funktionieren die Handgeräte: Man muss sie einige Sekunden lang genau waagrecht vor den Körper halten, beide Hände um die Elektrodengriffe beziehungsweise die Finger auf die Elektrodenflächen drückend. Wichtig ist, das Augenmerk auf die genaue Handhaltung zu legen. Bei diesen Geräten muss vorher neben Größe, Geschlecht und Alter auch das Gewicht eingegeben werden. Die Eingabe des Geschlechts ist deshalb notwendig, weil sich das Fett im weiblichen Körper an anderen Stellen anlegt als im männlichen – eher um die Hüften als um den Oberbauch – und dies bei der Berechnung mit berücksichtigt wird.

Die Körperfett-Waagen haben Elektroden-Flächen, auf die man mit den nackten Füßen steigen muss. Vorher muss man an der Tastatur Körpergröße und Geschlecht, manchmal auch das Alter eingeben. Dann kann der eingebaute Computer den Fettgehalt des Körpers errechnen. Die Digitalanzeige zeigt das Gewicht in Kilo, das Körperfett in Prozenten oder Kilo an; beim Bodymaster von Rowenta auch die Magermasse.

Das Infrarotgerät Futrex 1100 funktioniert ganz anders: Es sendet eine Infrarotstrahlung aus. Zur Messung wird das Gerät an einer bestimmten Stelle des Bizeps am dominanten Arm angesetzt. Die Strahlen werden bei bestimmter Wellenlänge vom Fett absorbiert, von der fettfreien Masse reflektiert. Ein Sensor im Gerät misst die reflektierte Strahlung, und der eingebaute Chip errechnet daraus die individuelle Körperzusammensetzung. Offenbar eine Rechnung mit vielen Unwägbarkeiten – das hat unser Test ergeben.





Die meisten sind ungenau

Tanita BF-562

Rowenta Bodymaster

Soehnle Body Fat Control

Omron BF 300

Futrex 1100

Fünf Geräte – fünf verschiedene Werte: Hier handelt es sich um die Messergebnisse für ein und dieselbe Versuchsperson. Der Referenzwert lag während der neun Tage zwischen 21,5 und 24 Kilogramm Körperfett.

Was gibt’s beim Diskonter?

Wir haben auch eine Körperfettwaage der Firma Hofer (einmaliges Angebot zum Preis von 898,90) getestet. Diese Waage wurde mit „durchschnittlich“ bewertet, sie wies nach der Futrex 1100 die schlechteste Wiederholbarkeit auf. Außerdem wurde ein Gerät von Zielpunkt, ebenfalls ein einmaliges Wochenangebot zum Preis von 899,–, einem verkürzten Testverfahren unterzogen – die Ergebnisse weisen in dieselbe Richtung: sehr ungenaue Messwerte, schlechte Wiederholbarkeit. Fazit: Mit den Besten im Test halten beide nicht mit.

Körperfettmessgeräte

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Abnehmen geht nicht allein über sportliche Betätigung, es geht aber auch nicht ohne. Die folgenden Angaben bieten eine grobe Orientierung für den Energieverbrauch pro Stunde (für Normalgewichtige):

Jogging 400 bis 800 kcal 
Gymnastik 300 bis 400 kcal 
Skilanglauf 400 bis 800 kcal 
Schwimmen 200 bis 600 kcal 
Rad fahren 150 bis 500 kcal 
(Berg-)Wandern 300 bis 700 kcal

Der durchschnittliche Tagesverbrauch beträgt bei Männern 2500 kcal, bei Frauen 2000 kcal und ist abhängig von Körpergröße, Gewicht, Muskelmasse und körperlicher Betätigung.

Soehnle Body Fat Pilot-Single: CD-ROM, Installation einfach, Programm übersichtlich, mit vernünftigen Tipps. Ernährungsprogramm beruht auf dem deutschen Bundeslebensmittelschlüssel. Fachlich auf hohem Niveau, mit nur wenigen Schwächen. Für mehrere Personen geeignet. Sinnvoll.

Tanita BF-562: CD-ROM, Installation komplizierter. Programm übersichtlich, mit vernünftigen Tipps. Ernährungsprogramm beruht auf dem deutschen Bundeslebensmittelschlüssel. Fachlich auf hohem Niveau, mit nur wenigen Schwächen. Für mehrere Personen geeignet. Sinnvoll.

Rowenta Bodymaster: CD-ROM, Installation recht einfach. Eintragungen sind nur am selben Tag möglich. Die Bewegungsübungen und Ernährungstipps sind kurz, aber o.k., die Ratschläge für den Speiseplan unsinnig – zu viel Fett, Eiweiß und Cholesterin, aber zu wenig Kohlenhydrate. Insgesamt: mangelhaft.

Futrex 1100: Datenträger Diskette. In englischer Sprache. Allgemeine Texte über Vorteile von Sport und ausgewogene Ernährung sind fachlich in Ordnung; Tabelle zum Eintragen von Körpergewicht und Körperfett. Für Laien unbrauchbar.

Tipps und Anregungen für alle, die mit überflüssigen Kilos kämpfen.

Realistische Ziele setzen. Zum Beispiel Gewichtsreduktion von 0,5 bis maximal 1 Kilo pro Woche.

Wunderdiäten“ bringen nichts. Fastenkuren, Radikal- und Formuladiäten, diverse Pillen eignen sich nicht, um dauerhaft abzunehmen.

Regelmäßige Bewegung. Anfangs ein- bis zweimal die Woche eine halbe Stunde, dann langsam auf drei- bis viermal steigern. Mit Gleichgesinnten fällt es vielen leichter!

Fettaufnahme reduzieren. Butter oder Margarine nur dünn aufs Brot streichen oder weglassen. Dämpfen, grillen, dünsten ist besser als frittieren oder braten.

Kräuter statt Fett. Fett sorgt für Geschmack, den können Sie aber auch durch frische Kräuter und Gewürze erzielen.

Aufpassen bei Salaten. Verwenden Sie hochwertige Pflanzenöle (zum Beispiel Oliven-, Raps-, Sonnenblumenöl) und die möglichst sparsam.

Fettbombe Saucen. Alternative: Gemüse garen und pürieren, mit Kräutertopfen und Mineralwasser verfeinern.

Fettarme Knabbereien. Kartoffelchips und Erdnüsse sind Fettbomben. Alternativen: Salzstangen, Karotten, andere Rohkoststreifen.

Einzelmessung völlig bedeutungslos.

Sinnvoll ist der Kauf nur, wenn Sie das Gerät regelmäßig und über einen längeren Zeitraum nutzen und über die Ergebnisse Aufzeichnungen führen.

Ein Motivationsfaktor.

Regelmäßiges Messen kann dazu anregen, sich mehr zu bewegen und weniger Fett zu essen – und ist ein Sicherheitsfaktor, um nicht zu schnell abzunehmen und nicht an Muskelmasse zu verlieren.

Immer unter gleichen Bedingungen.

Messen Sie zum Beispiel nüchtern mindestens eine Viertelstunde nach dem Aufstehen. Alkoholkonsum und Sport am Abend zuvor verfälschen das Ergebnis, ebenso die Menstruation.

Machen Sie sich keinen Stress.

Grundlage für die Messung ist der Wassergehalt im Körper, und der schwankt. Wichtig ist die Tendenz mehrerer unter gleichen Bedingungen durchgeführter Messungen.

Futrex: Comesa GesmbH, Baldassgasse 5, A-1210 Wien, (01) 250 46-0

Nais Wellnesslife GmbH, Hansaallee 201, D-40549 Düsseldorf, (0049 211) 595 17-0

Omron: Rosner KG, Huschkagasse 8 A, A-1190 Wien, (01) 320 02 11-0

Rowenta VertriebsgesmbH, Deutschstraße 5, A-1230 Wien, (01) 610 49-0

Soehnle-Waagen GmbH + Co, Fornsbacher Straße 27-38, D-71540 Murrhardt, (0049 7192)28-1

Tanita Europe GmbH, Desdner Straße 25, D-71065 Sindelfingen

Im Test waren zehn Körperfettmessgeräte, darunter vier Waagen und sechs Geräte mit Armmessung. An der Testreihe haben 26 Personen mit einem BMI zwischen 16 und 32 teilgenommen. Das Körpergewicht wurde mittels einer geeichten Waage (Seca, Modell 920, Leihgerät von Toperczer) und die Körpergröße mittels geeichter Messlatte (Seca 220) ermittelt. Die Referenzmessungen wurden mit dem Mehrfrequenzgerät BIA 2000-M der Firma Data Input (zur Verfügung gestellt von PreCon) vorgenommen. Software: Nutri 4. Mit diesen Basisdaten wurden die Messergebnisse aller Testgeräte verglichen.

Technische Prüfung

Bestandteil der technischen Prüfung waren Genauigkeit und Wiederholbarkeit.

Die Genauigkeit der Messungen wurde mit 30 Prozent bewertet, und zwar, indem die Abweichungen der Geräte vom Referenzgerät bewertet wurden.

Für die Wiederholbarkeit wurden drei Parameter erhoben: Zehn Tage lang wurden die Geräte bei den Testpersonen angewendet und einzeln nach Wiederholbarkeit bewertet (Verlauf während der zehn Tage im Vergleich zum Referenzgerät); zweitens wurden die gemessenen Werte mit jenen des Referenzgerätes verglichen (Korrelation). Schließlich wurden drittens an zwei Personen jeden Tag zehn Messungen durchgeführt, um die Streuung der Ergebnisse zu ermitteln. Die Wiederholbarkeit ging zu 70 Prozent in das Urteil für die technische Prüfung ein.

Handhabung

Für die Handhabung wurde in erster Linie die Gebrauchsanleitung auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Verständlichkeit beurteilt. Außerdem wurden sämtliche Funktionen auf Praxistauglichkeit überprüft.
 

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