DATENSCHUTZ IST UNS WICHTIG!

Bitte erteilen Sie uns die Zustimmung, Ihre Daten zur internen Analyse zu verwenden. Wir geben Ihre Daten nicht weiter. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung.

Zum Inhalt

Diabetes-Präparat Byetta - Nutzen nicht belegt

, aktualisiert am

Der Wirkstoff Exenatide ist herkömmlichem Humaninsulin nicht überlegen.

Schaden und Nutzen unklar

Seit November 2006 ist das Diabetes-Präparat Byetta zugelassen. Das deutsche Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) kommt nun zu dem Ergebnis, dass der in dem Präparat enthaltene Wirkstoff Exenatide herkömmlichem Humaninsulin nicht überlegen ist. Den Wissenschaftlern fehlen Nachweise, dass das Präparat Folgekomplikationen des Typ-2-Diabetes vermindert. In der Langzeitanwendung seien Nutzen und Schaden unklar.

Nebenwirkungen häufiger

Byetta senkt demnach den Blutzuckerspiegel zwar genauso gut wie Insulin, vorliegende Studien zeigen jedoch, dass Patienten, die das Präparat anwenden, häufiger an Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall leiden. Die Rate der unerwünschten Nebenwirkungen steigt mit der verabreichten Dosis. Die Wissenschaftler können keinen Vorteil in Bezug auf Lebensqualität und Therapizufriedenheit erkennen.

Diesen Beitrag teilen

Facebook Twitter Drucken E-Mail

Das könnte auch interessant sein:

CBD gegen Corona: Flüssigkeit im Fläschchen, Pflanze daneben premium

CBD gegen Corona

Kann CBD (Cannabidiol) die Beschwerden bei einer COVID-19-Erkrankung lindern?

alt

Diabetes - Medikamente unbedingt einnehmen

Wer unter Diabetes leidet und zur Behandlung Medikamente verschrieben bekommt, muss darauf achten, diese unbedingt einzunehmen. Sonst drohen massive Folgeschäden mit tödlichem Ausgang.

Gefördert aus Mitteln des Sozialministeriums

Sozialministerium
Zum Seitenanfang